Im Privatisierungswahn in eine neue Zukunft?

Churchill - finger - trennenFriede (63)

Danke Frankgerloff, was Churchill anbelangt, hat dieser massiv dazu beigetragen, dass dieser Privatisierungswahn vorangetrieben wurde und wenn er von dem Prinzip „(Zer)Teile und herrsche.“ sprach, war er zwar nicht der Erste damit, er hat allerdings auch eine Gestik dafür ins Leben gerufen, welche jedoch allgemein fälschlich als Friedenszeichen verstanden wird  😦

Machterhalt, Statussicherung und absolute Kontrolle – ja genau darum geht es –noch– und zwar für den Plan von NWO und die Vernichtung der Deutschen Völker, siehe dazu auch: Rabbi Emanuel Rabinovich – Rede 1952 in Budapest  –  Diesen Zug halte ich allerdings genau so abgefahren, wie der bevorstehende Zusammenbruch der herrschenden Systeme sicher ist. Das heißt aber nicht, dass das Ablegen der Zwangsjacke die man uns angelegt hat, nicht angestrebt und höchst wünschenswert ist, sondern endlich Platz für die lange verhinderte Entwicklung der Menschheit macht, es daher auch gar kein allzu großes Chaos geben muss.

Es gäbe sogar auch eine Form demokratischer Strukturen, so die Menschheit dafür bereit wäre, die Eigenverantwortung nicht länger abzugeben und für alle Entscheidungen eigene Gedanken und Überlegungen einzubringen und diese auch in Realität umsetzen zu wollen. Dazu wäre Voraussetzung, dass man sich darauf besinnt, was man wirklich wirklich will, wie Frithjof Bergmann das nicht nur zu sagen pflegt.

Besonders gut gefällt mir  dieser Satz aus dem folgenden Artikel, den sehr empfehlenswert finde:

//Wenn schon die Chance auf einen Systemwechsel besteht, dann mit dem Bestreben, gleiches Recht für alle Volksangehörigen ohne Privilegien für einzelne Gruppen zu haben. Es bedeutet nicht Gleichheit für alle, denn dann würde das Leben sich nicht weiter entwickeln, jedoch endlich wieder Gleichheit vor dem Gesetz und keine Willkür und Gewaltherrschaft.// Ganz genau!!!

Welch ein Segen wird es sein, mindestens das erreicht zu haben – vielen Dank!

AnNijaTbé am 19.2.2105

Im Privatisierungswahn in eine neue Zukunft?

Ein Schwein mit der Aufschrift Kapital, frisst aus einem Trog, mit der Aufschrift - StaatEin Zusammenbruch des bestehenden Systems ist vorprogrammiert und gewollt und kann mittlerweile als gegeben betrachtet werden.

Was jedoch nach diesem Zusammenbruch kommen wird, ist noch nicht wirklich absehbar. Selbst Churchill erkannte und äußerte, daß die Demokratie die denkbar schlechteste Regierungsform ist. Demokratie funktioniert im Wesentlichen nach dem Prinzip: „(Zer)Teile und herrsche.“ Und wer sich aktuell die Spaltung der Bewegungen (LEGIDA; PEGIDA; Mahnwachen) ansieht, die alle ähnliche Ziele haben, versteht, wie perfekt sich alle noch immer manipulieren lassen und daß genau dieses Prinzip noch immer voll greift.

Doch anstelle das Augenmerk auf die wirklichen Probleme zu lenken, geht es in erster Linie um Machterhalt, Statussicherung und absolute Kontrolle. Erzielt wird dabei höchstens eine Einigung auf allerkleinstem Niveau, mit der Absicht, ein scheinbares Vorankommen zu signalisieren. Eine charakterlich geeignete Führungspersönlichkeit mit einem wirklichen Expertenrat an der Seite hat sich in der Geschichte oftmals als wesentlich geeigneter erwiesen als die jetzt herrschende Demokratieform.

Auf dem Weg zu einem neuen System angestrebt werden Privatisierungen aller Lebensbereiche. Das neueste Geheimabkommen, das hinter verschlossenen Türen besprochen wird, nennt sich TISA und hat genau diese Privatisierungen im Visier. Gesundheit, Energie, Verkehr, Wasser, Bildung gehören jedoch in die Hände der Allgemeinheit, mithin eines neuen Staates.

weiterlesen: http://friedensvertrag.org/index.php/aktuelles/357-im-privatisierungswahn-in-eine-neue-zukunft

Wovon wir uns unbedingt trennen müssen

Projekte, die bereits funktionieren und zukunftsweisend sind

Heimat – wo finde ich sie?

Vortrag Manfred Kleine Hartlage: Warum ich kein Linker mehr bin — Die Jugend fällt auf linkes Gedankengut hinein – wie wahr – ging mir nicht anders :-)

Danke Konstantin! Die Seitenhiebe auf die 68er und Christian Wulff finde ich allerdings unfair. Wir, die 68er sind ja nicht ewig bei all dem Blödsinn geblieben, der damals in die Welt gesetzt wurde.Was ich mir aber nicht nehmen lasse und wirklich wichtig und notwendig war und ist, dass die 68er mit der Obrigkeitsgläubigkeit aufräumten, was aktuell noch viel mehr Brisanz hat und jeder für sich ändern sollte.

Glaube nicht den Zeitungen, glaube nicht dem Fernsehen – kurz die Mainstreammedien belügen uns, dass sich die Balken biegen.
Noch schlimmer ist, dass fast alle Hochschul-Studien nur das Programm der Illus darstellen, der Mensch soll nur noch lernen und lehren, was die wollen und wie DIE sich die Welt vorstellen  smilie-boese-klein  DIE, also DIE eben sind aber alles anderes als politisch Links angesiedelt – lol

Ein Herr Daniel Chon Bendit (Grüner) ist davon natürlich ausgeschlossen, der war ja als Zionist eingeschleust. Chon Bendit sagte sogar offen, dass er Zionist sei oder war, doch was wussten wir den davon, wer konnte denn den Begriff Zionismus richtig zuordnen. Die Grünen waren anfangs auch am richtigen Weg. Heute sind sie tatsächlich ein Brechmittel und die Verbrüderung der meist Ultralinken mit den Muslimen, versteht alleine Allah 😉

AnNijaTbé am 10.11.2014

PS: Die ewige Gleichmacherei ist der pure Wahnsinn! Das Leben beruht auf Vielfalt und nicht auf Gleichheit, das ist sowas von absurd, dass man dafür kaum Worte hat. Schon vor 40 Jahren gab‘s bei uns die Floskel, „bei den Sozialisten ist alles eine gemähte Wiese“, alles wird über einen Kamm geschoren, heute mehr denn je – das geht wahrlich gar nicht!

Alles in allem finde ich auch, dass dieser Vortrag notwendig und wichtig ist – DANKE dafür!

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Veröffentlicht am 26.03.2012

http://korrektheiten.com/2012/03/15/w…

„In der islamkritischen und allgemein der rechtsoppositionellen Szene tummeln sich bekanntlich ziemlich viele Ex-Linke, wie ich selbst einer bin, und die aufgrund ähnlicher Erkenntnisprozesse die Seiten gewechselt haben. Ich halte es für wahrscheinlich, dass wir nur die Vorhut sind: Im linken Fußvolk dürfte es buchstäblich Millionen von Absprungkandidaten geben, die sich, wenn auch nur zögernd, der Erkenntnis öffnen, dass die Anwendung linker Ideologie auf die reale Welt zu einer Serie von Katastrophen führen muss.

In meiner Rede werde ich meinen eigenen Weg nachvollziehbar machen. Ich werde zeigen, warum die Ergebnisse linker Politik stets und zwangsläufig das Gegenteil von dem sein müssen, was angeblich angestrebt wird, und ihre Anhänger zwingt, zu einem System totalitärer Gedankenkontrolle und letztlich zur Gewalt Zuflucht zu nehmen. Ich werde zeigen, dass die Linke Lüge ihre Wurzeln in der Struktur linker Ideologie hat und daher von Linken, sofern die das auch bleiben, gar nicht vermieden werden kann. Ich werde die Hohlheit und Verlogenheit ihres moralischen wie intellektuellen Anspruchs bloßlegen.“

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Ich füge noch zwei Video hinzu:

Club 2 – 1968 — Jahr des Aufstandes (3)

Club 2 – 1968 — Jahr des Aufstandes (4)

Cannabis soll aus dem Suchtmittelgesetz 53/BI herausgenommen werden – unterzeichnen auch Sie diese parlamentarische Forderung – Danke!

Adler-grau-oe-aktuell

Danke Herby für die Inkenntnissetzung!

Initiativen: > Cannabis-BI rekordverdächtig 

Seit Anfang August liegt auf dem Parlamentsserver die Bürgerinitiative

„Herausnahme von Cannabis aus dem Österreichischen Suchtmittelgesetz“ (53/BI)

zur Unterstützung auf.

Eine Woche nach Eintragungsbeginn war sie bereits 11.000 mal unterzeichnet worden, mittlerweile gibt es schon doppelt so viele Unterstützungserklärungen. Mit dieser Unterstützung könnte man gleich zwei Volksbegehren zur Eintragungswoche bringen.

Eingebracht wurde die Initiative vom Hohenemser Stadtrat Bernhard Amann (Emsige und Grüne).

Die eingebrachten Forderungen sind dabei sehr moderat. Sie sehen eine Entkriminalisierung von Hanfprodukten vor unter einer  Reglementierung ähnlich dem Branntweingesetz und dem Tabakgesetz.

Lediglichder Besitz von 10 Gramm rauchfertiger Blüten soll für einfache Konsumenten legal sein, für Eigenproduzenten soll eine Steuer fällig werden und sie sollen ähnlich den Schnapsbrennern kontrolliert werden. Kommerzieller Verkauf solle Trafiken, Apotheken oder ähnlichen Stellen vorbehalten sein und mit einer höheren Steuerpflicht belegt werden.

Der Konsum soll für Jugendliche unter 16 wie beim Tabak untersagt bleiben. Die Begründung für die Initiative klingt weniger zurückhaltend:

„Hanf wird politisch aus industriellen Interessen seit fast 100 Jahren militant verdrängt. Globale Desinformationskampagnen und unverhältnismässige Strafenbekämpfen seit Jahrzehnten den wohl vielseitigsten natürlichen Rohstoff der Erde und erzeugen damit künstlich globale Gesellschaftsprobleme. Undurchsichtige Schwarzmärkte und kriminalisierte Menschen aller Altersgruppen zeigen das extreme Ausmaß der gescheiterten aktuellen Drogenpolitik.
… Die gesamte globale, auch unbeteiligte Gesellschaft leidet unter den Auswirkungen dieser Inquisition.
… Mit dieser Inquisition muss Schluss sein!“

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http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00053/#tab-Zustimmungserklaerungen

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(akin) http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BI/BI_00053

KurzURL: http://tinyurl.com/akin18hanf

akin-Pressedienst. Aussendungszeitpunkt: Dienstag, 9. September 2014; 23:48
http://akin.mediaweb.at

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Einiges über den Hanf:

Hanf die wertvollste Pflanze der Welt mit über 400 Heilwirkungen

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Hanf – diskriminierte Wunderpflanze der Natur

Friede (49)

Ein Soziales Projekt wird durch Banken blockiert ja kriminalisiert?! >>> Projekte, die sich aus der Bankenmafia lösen

Liebe Leser, was lernen wir durch diese Angelegenheit?

Die Bankenmafia, nimmt sich das Recht heraus zu bestimmen, ob einer privat in ein Projekt, ohne Bank, also direkt investieren darf oder nicht.

Sie haben sich ein Gesetz geschaffen, dass in diesem Fall dann heißen würde, es ginge um illegale Bankengeschäfte, was mehr als nur an den Haaren herbeigezogen ist und einzig den Zweck hat, das räuberische Bankenwesen zu schützen und alle Menschen verbrecherisch, oftmals auch kriminell zu knebeln. Die meisten kriminellen Vorgangsweisen wurden von Banken aufgedeckt und nicht von jenen, die ihr schwer verdientes Geld für ihre Vorhaben ohne Banken verwendeten!

Das gleiche diktatorische, nur Schaden verursachende Vorgehen mussten wir auch schon in Österreich miterleben.

Jegliche Initiativen, die sowohl regionale Wirtschaft, wie auch ganze Regionen prosperieren lassen, werden durch das herrschende Geldsystem, dass zwingend versklavend ist, in extrem schädigender Weise verunmöglicht, doch das wird gerade geändert, wir Menschen ändern es!

Sie ändern es, indem Sie ihr Geld nicht in banken- oder börsenorientierte Projekte investieren, sondern in gemeinnützigen Initiativen – Vereine sind dafür geeignet.

Dagegen gibt es nur den Zusammenschluss von Bürgern, wie diese Initiative, die hier vorgestellt wird – bitte genau unter die Lupe nehmen – wir haben nicht geprüft, ob dieses Projekt wirklich gut ist – es sieht allerdings danach aus 🙂

Der Bürgermeister jeden Ortes hat auch das Recht über das Bankenwesen hinaus ein Machtwort zu sprechen.

Jede Gemeinde kann auch selber eine Gemeindebank errichten, auf ihre Weise 🙂

Wir leben doch nicht vom Geld, auch nicht von den Banken, wir leben von dem, was uns Mutter Erde schenkt und wir Menschen mit unseren Händen daraus machen – davon leben wir.

Zuerst der Mensch und das Leben – und keine Banken und schon gar nicht, wenn sie einem Weltdiktat unterliegen!!!

AnNijaTbé am 24.9.2014

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https://i2.wp.com/www.syndikat.org/wp-content/uploads/2013/07/35037_AmGruen1.jpg

Aktionsbündnis WirsindnichtProkon > Startseite

Immer mehr Informationen dringen in den letzten Wochen bezüglich einer Gesetzesinitiative durch, die die VerbraucherInnen bei ihren Investitionen und Geldanlagen besser schützen will. Dass sich durch den aktuellen Entwurf zahlreiche Schwierigkeiten für kleine Unternehmen und solidarisch wirtschaftende Projekte ergeben kann, wird langsam deutlich. Im Einzelfall kann dies sogar das „Aus“ für Initiativen bedeuten, die bei ihrer Finanzierung auf Direktkredite angewiesen sind. Was auf uns zukommt und was wir tun können, fassen wir hier zusammen.
Bitte beachtet auch die Linksammlung ganz unten auf dieser Seite>>> http://www.syndikat.org/de/wirsindnichtprokon/

Aktionsbündnis WirsindnichtProkon-pdf

Filme

http://www.syndikat.org/de/veroeffentlichungen/video/

Der Unternehmensverbund

Das Projekte-Sammelsurium >>> http://www.syndikat.org/de/syndikat/unternehmensverbund/

Mitgliedschaft

Ende 2013 hatte das Syndikat 532 Mitglieder mit Einlagen in Höhe von rund 400.000 EUR. Auch jeder der 112 Hausvereine ist eines der 532 Mitglieder. Die Einlage ist nicht projektgebunden, das Syndikat entscheidet, in welche Projekte das Geld fließt. Die Einlagen sichern das Stammkapital des Syndikats an den einzelnen Projekten und damit das Mitentscheidungsrecht in Grundlagenfragen wie: Kauf oder Verkauf von Grundstücksteilen, Vergabe von Erbbaurechten, Aufteilung von Grundstücken.

Mitmachen beim Mietshäuser Syndikat:

  • Mitglied werden mit einer Einlage ab 250 EUR
  • aktiv mitarbeiten in einem der zahlreichen Betätigungsfelder
  • ein neues Projekt initiieren
  • oder einfach nur regelmäßige Infos erhalten

250>>> http://www.syndikat.org/de/mitgliedschaft/

27 Syndikatsinitiativen

Projektinitiativen haben einen Hausverein, der Mitglied im Verein Mietshäuser Syndikat ist. Sie haben in den meisten Fällen ein konkretes Haus, welches sie erwerben wollen und die Syndikatsversammlung hat den Beschluss gefasst, mit der jeweiligen Initiative eine Haus GmbH zu gründen. Oft fehlt noch der Kauf und/oder die Beteiligung durch die Mietshäuser Syndikat GmbH. Erst wenn alles „geschafft“ ist, wird eine Initiative zum Projekt. >>> http://www.syndikat.org/de/initiativen/

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Friede (48)-2

unabhängige Initiative fordert Direkte Demokratie auf EU-Ebene

Danke Veronika, das ist auch ein wertvoller Beitrag!
Mittwoch, 12. März 2008 um 22:07
Positionierung von Mehr Demokratie Deutschland für Direkte Demokratie auf EU-Ebene

Michael Efler: Mehr Demokratie in Europa (Mai 2002)

Zusammenfassung des Forderungskatalogs:Welche direktdemokratischen Instrumente soll es auf EU-Ebene geben?
1. Ein dreistufiges Initiativrecht: EU-Bürgerinitiative, EU-BürgerInnenbegehren, EU-BürgerInnenentscheid
2. Obligatorisches EU-Referendum bei Vertrags- oder Verfassungsänderungen und Souveränitätsabtretungen an internationale Organisationen (z.B. IWF, WTO, Weltbank etc.)Welche Mehrheiten für EU-Referenden und EU-BürgerInnenentscheide sollen erforderlich sein?
Vereinfachte Mehrheitsanforderungen für direkte Demokratie auf EU-Ebene:
a) Einstimmigkeit: Bei Änderungen der Verträge (bzw. einer künftigen Verfassung) muss in allen Mitgliedsstaaten der EU die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht werden.
b) Einfache Mehrheit: Bei allen anderen Entscheidungen ist neben der EU-weiten WählerInnenmehrheit auch die Zustimmung in mehr als der Hälfte der Mitgliedsstaaten (derzeit 8 von 15 Staaten) erforderlich.

Auf welche Gegenstände können sich EU-BürgerInneninitiativen und EU-Referenden beziehen?
• Verordnungen und Richtlinien.
• Außerdem können Vertrags- oder Verfassungsänderungen durch eine Initiative vorgeschlagen werden.
• Souveränitätsabgaben (z.B. an die WTO oder UNO) und Vertrags- sowie Verfassungsänderungen werden obligatorisch abgestimmt.
• Kein Themenausschluss.

EU-BürgerInneninitiative
• Unterschriftenquorum: 400.000 EU-BürgerInnen
• keine Frist für die Unterschriftensammlung
• keine regionale Verteilung der Unterschriften vorgeschrieben
• Anhörung der Initiatoren vor dem Ministerrat und dem Europäischen Parlament
• Eine Initiative kann vor der Beantragung des EU-BürgerInnenbegehrens zurückgezogen oder geändert werden

EU-BürgerInnenbegehren
• Unterschriftenquorum: 3.000.000 Stimmberechtigte, bei vertrags- oder verfassungsändernden EU-BürgerInnenbegehren sind 6.000.000 Stimmen erforderlich
• Sammelfrist: 1 Jahr
• Regionale Verteilung der Unterschriften soll vorgeschrieben werden. Z.B. könnte die Anforderung gestellt werden, dass in mindestens drei Ländern je nach EinwohnerInnenzahl 0,25 bis 1 Prozent der Stimmberechtigten unterschreiben müssen.
• Unterschriften können frei gesammelt werden, zusätzlich ist Amtseintragung möglich. Die Rolle des Internet muss noch geprüft werden.

EU-BürgerInnenentscheid
• Ein Gegenvorschlag zum EU-BürgerInnenbegehren durch die EU-Institutionen ist möglich
• 9 bis 18 Monate nach einem EU-BürgerInnenbegehren findet der EU-BürgerInnenentscheid statt
• bei unveränderter Übernahme des EU-BürgerInnenbegehrens entfällt der EU-BürgerInnenentscheid

Informations- und Finanzregelungen
• Alle Haushalte erhalten ein Abstimmungsheft mit Pro- und Kontra-Argumenten.
• Eine gewählte Referendumskommission nach früherem irischem Vorbild sorgt für eine faire und ausgewogene Information der Öffentlichkeit.
• Die InitiatorInnen haben Anspruch auf eine Kostenerstattung von 10 Cent pro Stimme beim EU-BürgerInnenentscheid und 5 Cent beim EU-BürgerInnenbegehren.

Wieviel an direkt-demokratischen Instrumenten ist im Verfassungsprozess des EU-Verfassungsvertrags bzw. des EU-„Reform“-Vertrags rausgekommen?

Artikel 11 Absatz 4 Vertrag über die Europäische Union

Unionsbürgerinnen und Unionsbürger, deren Anzahl mindestens eine Million betragen und bei denen es sich um Staatsangehörige einer erheblichen Anzahl von Mitgliedstaaten handeln muss, können die Initiative ergreifen und die Europäische Kommission auffordern, im Rahmen ihrer Befugnisse geeignete Vorschläge zu Themen zu unterbreiten, zu denen es nach Ansicht jener Bürgerinnen und Bürger eines Rechtsakts der Union bedarf, um die Verträge umzusetzen. Die Verfahren und Bedingungen, die für eine solche Bürgerinitiative gelten, werden nach Artikel 24 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union festgelegt.

Artikel 24 Absatz 1 Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

Die Bestimmungen über die Verfahren und Bedingungen, die für eine Bürgerinitiative im Sinne des Artikels 11 des Vertrags über die Europäische Union gelten, einschließlich der Mindestzahl der Mitgliedstaaten, aus denen die Bürgerinnen und Bürger, die diese Initiative ergreifen, kommen müssen, werden vom Europäischen Parlament und vom Rat gemäß dem ordentlichen Gesetzgebungsverfahren durch Verordnungen festgelegt.

Eurpäische Bürgerinitiative (EBI)

Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) hat somit gemäß Artikel 11 Absatz 4 EU-Vertrag folgende Voraussetzungen:

1. Vorschlag von EU-Bürger_innen, der nach ihrer Ansicht eines EU-Rechtsakts bedarf, um die EU-Verträge umzusetzen

2. Aufforderung an die EU-Kommission, im Rahmen ihrer Befugnisse Vorschläge vorzulegen

3. mindestens 1 Million Unterstützungserklärungen aus einer erheblichen Anzahl von EU-Staaten

Der zentrale Schwachpunkt liegt darin, dass weder auf das Tätigwerden der EU-Kommission selber noch auf einen konkreten Inhalt der Kommissionsvorschläge ein Anspruch besteht. Es handelt sich also bloß um eine Petition, die durch eine qualifizierte Öffentlichkeit unterstützt sein muss.

Ob auch eine Änderung der EU-Verträge (Primärrecht) zu einem Thema einer Europäischen Bürgerinitiative gemacht werden darf, ist umstritten:

Dagegen spricht das Erfordernis eines EU-Rechtsakte, „um die Verträge umzusetzen“. Eine Änderung der EU-Verträge würde bei einer sehr engen Auslegung diesen vorgegebenen Rahmen der Umsetzung der EU-Verträge überschreiten. Diese Interpretation stellt allerdings in Abrede, dass insb. zwischen den Werten und Zielen der EU-Verträge und dem übrigen EU-Recht Diskrepanzen bestehen könnten, die eine Behebung durch Änderung der EU-Verträge erfordern.

Dafür spricht, dass sehr deutlich auf die „Ansicht“ der Unterstützer_innen abgestellt wird. Demnach ist für die Beurteilung 1. einer Diskrepanz zwischen den EU-Verträgen (u.a. dessen Werte und Ziele) und dem bestehenden EU-Recht sowie 2. der daraus folgenden Notwendigkeit eines neuen EU-Rechtsakts einzig die Ansicht der Unterstützer_innen maßgeblich. Aufrgund dieser Betonung der Ansicht der Bürger_innen soll der EU-Kommission die Möglichkeit genommen werden, mit dem formellen Hinweis auf die Unzulässigkeit eines Themenvorschlages eine inhaltliche Behandlung eines EU-BürgerInnenbegehrens von vornherein zu verweigern. Die einzige inhaltliche Einschränkung für Europäische Bürgerinitiativen liegt nach dieser Ansicht darin, dass eine Befugnis der Kommission, Vorschläge zu unterbreiten, bestehen muss. Da die EU-Kommission seit dem Lissabon Vertrag gemäß Artikel 48 Absastz 2 EU-Vertrag Entwürfe zur Änderungen der EU-Verträge vorlegen kann, ist diese geforderte Befugnis der Kommission gegeben. Freilich ist aber die EU-Kommission nicht verpflichtet, den Vorschlag einer EBI aufzugreifen. Sie darf aber auch die Auseinandersetzung mit einer EBI nicht von vornherein aus formalen Gründen verweigern.

Literaturhinweis:

Johannes W. Pichler (Hg.): Verändern wir Europa (Inhaltsverzeichnis)

Dieses Buch ist auch in englischer Sprache erhältlich.

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