Jürgen Möllemann in bislang unveröffentlichtem Interview (2000)

Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister, Vizekanzler und zur Zeit des Interviews Landesvorsitzender der FDP in Nordrhein-Westfalen Jürgen Möllemann kommt im März 2000 in ein TV-Studio eines Regionalsenders im Testbetrieb. Es wird ein Interview aufgezeichnet, dass erst 17 Jahre später an die Öffentlichkeit gelangt. Gleich zu Beginn geht es um das Fallschirmspringen …

Veröffentlicht am 12.04.2017

https://brd-schwindel.org/juergen-moellemann-in-bislang-unveroeffentlichtem-interview-2000/

FRAUEN MÜSSEN DAS SEHEN: die Wirklichkeit DEMNÄCHST IN EURER STADT – TEILEN !

… und eure Männer sollten auch zusehen, was Vertreter der „Religion des Friedens“ tun. Nachmittags … mal eben so. Teilt das Video bitte.

Veröffentlicht am 25.04.2017

Die Mutter aller Terroristen ?!

Veröffentlicht am 22.04.2017

Ironie on… na Hauptsache sie schmeissen kein Bömbchen auf ihre Mohnfelder …Ironie off

Bayern: Bauer muss GEZ für Kühe zahlen

Bauer Demmel aus Grafing muss für die in seinem Betrieb beschäftigten Damen GEZ-Gebühr zahlen. Für Betriebsstätten ist diese nämlich ebenso fällig, wie für private Haushalte. Aber die „Betriebsstätte“ von Bauer Demmel ist ein Stall und die „Beschäftigten“ sind Kühe.

Die gefleckten Damen haben an ihrem „Arbeitsplatz“ im Stall auch weder ein Radio noch ein TV-Gerät, dort befände sich nicht einmal eine Steckdose, so der verärgerte Landwirt. Er und sein am gleichen Hof lebender 90-jähriger Vater bezahlen beide schon Rundfunkgebühr. All das hat er den staatlich legitimierten GEZ-Raubrittern auch schon mitgeteilt – ohne Erfolg. Das Fleckvieh ist GEZ-pflichtig.

Eine Beendigung der Zahlungsverpflichtung wäre möglich, würden die verschiedenen Beitragszahler zusammenziehen, das will er dann aber auch nicht. Einziges Entgegenkommen: man erkennt an, dass es eine Betriebsstätte ohne „wirkliche“ Beschäftigte ist. So muss er nur ein Drittel der Gebühr entrichten. Demmel ist fassungslos: „Es ist ja nicht mehr feierlich, was in Deutschland alles möglich ist.“

http://www.journalalternativemedien.info/gesellschaft/bayern-bauer-muss-gez-fuer-kuehe-zahlen/

Die vergessene Geschichte der „Menschenzoos“

Wussten Sie, dass es in europäischen Zoos bis 1958 neben Affen, Löwen und anderen Wildtieren auch Ureinwohner aus Afrika, Asien und Amerika zu sehen gab? Die vergessene Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“.

Afrikanisches Mädchen im Brüsseler Zoo, 1958

In verschiedenen Städten Europas wie Paris, Hamburg, Antwerpen, Barcelona, London, Mailand und Warschau wurden Menschengehege im späten 19. Jahrhundert in den Zoos eingeführt. Carl Hagenbeck entsandte im Jahr 1876 Mitarbeiter nach Ostasien und in den Sudan, um „wilde Tiere und Nubier“ nach Deutschland zu holen und diese im Zoo auszustellen. Dies kam bei den Zoobesuchern sehr gut an, in Paris, London und Berlin gleichermaßen. Die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 wurde von 28 Millionen Menschen besucht. Dort waren unter anderem 400 Ureinwohner als große Attraktion zu sehen. Die Weltausstellung im Jahr 1900 folgte, ebenso wie die Kolonialausstellungen in Marseille (1906 und 1922) und in Paris (1907 und 1931), wo nackte oder halbnackte Menschen in Käfigen ausgestellt wurden. In nur sechs Monaten besuchten 34 Millionen Menschen die Ausstellung in Paris.

In Deutschland fand 1928 die sogenannte „Völkerschau“ statt, eine Kolonialausstellung, bei der Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt betrachtet werden konnten. 1931 wurde die Ausstellung „Kanaken der Südsee“ auf dem Münchner Oktoberfest veranstaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die „Menschenzoos“ oder auch „ethnologischen Ausstellungen“ nach und nach wieder abgeschafft. Deutschlands Kanzler Adolf Hitler war in dieser Sache übrigens Europas Vorreiter und verbot im Jahr 1940 die öffentliche Zurschaustellung von Farbigen.

Auf der Brüsseler Weltausstellung im Jahr 1958 wurde ein kongolesisches Dorf samt Einwohner aufgebaut, was angeblich die letzte Ausstellung dieser Art war. Auch in den USA gab es Abteilungen in Zoos, wo verschiedene Indianerstämme zu sehen waren. Etwa der Cincinnati Zoo stellte 100 Sioux Indianer in einem nachgebauten Dorf im Zoo aus. Ähnlich wie in Europa hatten diese Ausstellungen auch in Nordamerika ein Millionenpublikum.

Die Geschichte von Ota Benga im Bronx Zoo: Ein berühmtes Beispiel eines in den USA zur Schau gestellten Afrikaners war Ota Benga. Im Jahr 1885 wurde Bengas kongolesisches Heimatdorf von belgischen Truppen überfallen, das Land stand als Belgisch-Kongo unter der grausamen Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. Zwischen 1880 und 1920 halbierte sich die Bevölkerung des Kongo von 20 auf 10 Millionen Einwohner. Die meisten kamen durch die außerordentliche Brutalität der Besatzer ums Leben. So ließ der König etwa die Hände oder Arme jener abhacken, die seine tägliche Quote an Erzeugnissen wie Gummi oder Elfenbein nicht erfüllten. Benga überlebte diesen Völkermord zwar, wurde im Jahr 1906 jedoch als 23-jähriger aus dem Kongo entführt und für „ein Pfund Salz und einen Bolzen Stoff“ nach South Carolina an den christlichen Missionar und Anthropologen Samuel Phillips Verner verkauft.

Benga wurde nach New York transportiert und im American Museum of Natural History als „Pygmäe“ zur Schau gestellt. Tatsächlich war er jedoch ein Mitglied der Batwa. Benga griff seine Aufseher mehrfach mit Gegenständen an. Diese beschrieben ihn als „unkontrollierbar“, weshalb er ins Affenhaus im Bronx Zoo verlagert wurde. Dort saß er gemeinsam mit einem Schimpansen, einem Meerschweinchen, einem Papagei und einem Orang-Utan in einem Käfig. Bis zu 40.000 Zoobesucher täglich und bis zu 500 Personen gleichzeitig sahen sich den Afrikaner in seinem Affenkäfig an.

Die Besucher schrien ihn an, traten nach ihm durch die Gitter, stellten ihm das Bein oder schnippten glühende Zigarrenstummel auf ihn. Die New York Times meldete seinerzeit, es gefiele Benga in seinem Käfig besser als an jedem Ort seines Heimatlandes. Es sei absurd über sein „angebliches Leiden“ zu stöhnen. Aufgrund zunehmenden Drucks aus der schwarzen Bevölkerung der USA, sowie einiger einflussreicher Weißer, wurde Benga nach nur 20 Tagen aus dem Zoo entlassen und nach Lynchburg, Virginia versetzt. Dort erhielt er Beschäftigungen in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen. Schwere Depressionen und Heimweh plagten Benga seit der Deportation aus Afrika. Die „unerträgliche Demütigung“, wie er seine Gefühle selbst beschrieb, veranlasste ihn dazu, „nach Hause“ zu gehen. Am 20. März 1916 schoss er sich selbst mit einer Pistole ins Herz.

 

Völkerschau im Zoo

Völkerschauen mit ausgestellten „Negern“ im Zoo Basel. Die Geschichte des Zoos in der Schweiz hat unendlich viele Kapitel … auch einige düstere.

Veröffentlicht am 29.11.2012

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