Geschützt: AN die Welt zum heutigen Tag: Die europäischen Invasoren – Zerstörer nativer Völker

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Babemba: Gerichtsbarkeit mit Herz // Das Gute im Menschen betonen!

Danke Heike, für diesen wunderbaren Beitrag!

Ist das nicht wunderbar und absolut nachahmenswert?!

Die Kelten

Auch die Kelten hatten eine ganz andere Art der Gerichtsbarkeit, als dies heute der Fall ist. Es galt der Grundsatz 1.) die Wahrheit heraus zu finden 2.) Unrecht auszugleichen 3.) Streitigkeiten jährlich beizulegen, damit diese nicht immer größer und größer werden.

Die alten Kulturen hatten Streit-FESTE und keine Gerichte!

Man feierte es, dass man etwas wieder in Harmonie bringen DURFTE.

Ein Mörder, der z.B. den Vater von Kindern tötete, der musste für die Kinder des verstorbenen Vaters bis ans Lebensende sorgen. Wenn sich ein Ehepaar stritt, dann wurde bei einem Streitfest der Streit offen ausgetragen und das ganze Dorf, das ähnlich wie bei den Babemba in zwei Kreisen, welche sich gegenläufig drehten, das Paar befragte, um die Wahrheit und die Ursache des Streits dabei herauszufinden. Der Verursacher eines Streits musste, eine ihm gestellte Aufgabe, zum Ausgleich des Übels, das er verursachte, übernehmen.

Diese Beispiele könnten auch Anregungen für uns sein, um anderes mit sogenannten „Übeltätern“ umzugehen. Man könnte meinen, dass einer, der schweren Missbrauch begangen hat, nicht ein Krimineller im allgemeinen Sinne ist, sondern ein Kranker, dem man helfen kann. Freilich ist es nicht so, dass jedem „Verbrecher“ geholfen werden kann, genau so wie nicht jedem „Kranken“ geholfen werden kann. Der Fokus sollte immer darauf gerichtet sein, dass sich eine Krankheit nicht weiter ausbreitet und ein Unheilbarer isoliert wird.

Wenn wir als Menschheit wachsen, werden wir erkennen, dass es für uns weder Missbrauch noch Krankheit gibt.

Dabei fallen mir zwei Definitionen für „Krankheit“ ein – wobei ich keiner den Vorzug geben möchte, denn beide Definitionen sind stimmig.

Laotse sagt: Die Wahrheit erkennen und sie nicht befolgen können, wird Krankheit genannt.

Grigori Grabovoi definiert Krankheit folgendermaßen:

Krankheit ist eine Nicht-Übereinstimmung der Wünsche, der Bedürfnisse mit den existierenden Aufgaben in der Welt. Krankheit muss man vom Gesichtspunkt harmonischer Beziehungen in der Welt betrachten. Wenn irgendwo und in irgendetwas die Harmonie verletzt wird, so entsteht ein Unwohlsein.

Noch eine Definition füge ich hinzu, die ich früher für die einzig richtige hielt:

Krankheit ist der Mangel an Bedürfnisbefriedigung. Leib, Seele und Geist müssen individuell ausreichend atmen, sich ernähren, sich bewegen und sich wehren können. Wenn irgendein Mangel entsteht, so ist gleichzeitig der Grundstein für eine Krankheit gelegt.

Am besten gefällt mir nach wie vor die Definition von Laotse – kurz und sehr tiefsinnig! Denkt mal darüber nach, man kann dabei ganz viel herausfinden 🙂

Das war’s für heute!

Liebe Grüße

7-7-2012 AnNijaTbé

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