Freiheit für Horst Mahler

Published on Jul 11, 2017
„Diese Meinung ist ein Verbrechen!“ Revisionismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Wer das behauptet, ist ein Feind der Freiheit des menschlichen Geistes und ein Feind des elementaren Rechts auf selbständiges Denken und selbständige Urteilsbildung. Er hat nichts aus der Geschichte gelernt. Es ist ein immer wiederkehrendes Muster: Wenn unbequeme Ansichten und kritische Fragen nicht passen, werden diese einfach zu Verbrechen erklärt: Philosophie ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! So wollten es die Feinde der Gedankenfreiheit im alten Athen – und Sokrates mußte den Giftbecher trinken. Gewaltlos seine Überzeugung zu predigen, ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! So schrien die Juden vor 2000 Jahren: „Kreuzigt ihn!“ – und sie ließen Jesus hinrichten. Die tief im eigenen Innern erkannte Wahrheit zu verkünden, ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Das wurde Giordano Bruno vorgeworfen – und er wurde grausam auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Furchtlos gegen erstickende Dogmen Stellung zu beziehen, ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! So hieß es vor 500 Jahren – und Martin Luther wurde verfolgt, fiir rechtlos erklärt und der Bann über ihn verhängt. Kritik am herrschenden Regime zu üben, ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! So hieß es in der Sowjetunion und in der DDR – und Andersdenkende wurden schikaniert, entrechtet und ins Gefängnis geworfen. Sich eigene Gedanken zu machen und das, was man vom „Holocaust“ hört und liest, kritisch zu hinterfragen und offen seine Zweifel zu äußern, das ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! So heißt es heute in der BRD – und „Meinungsverbrecher“ werden mit grimmiger Hysterie verfolgt, verurteilt und jahrelang ins Gefängnis gesperrt. Zensur und Terror gegen Andersdenkende, unterdessen noch viel schlimmer als damals in der DDR! Soll dafür die Mauer gefallen sein? – Willkür und Rechtlosigkeit bei der Verfolgung von Deutschen wegen Zweifelns und Nichtglaubens, während volksfremde „Flüchtlinge“ selbst für schlimmste von ihnen begangene Gewaltverbrechen an Deutschen, für Raub, für Vergewaltigungsterror an deutschen Frauen und Mädchen und selbst für Mord viel zu oft straffrei ausgehen oder lächerliche Bewährungsstrafen bekommen. Die BRD, welche andere Länder ständig ermahnt, das Recht auf Meinungsfreiheit zu respektieren, betreibt eine Meinungsverfolgung, die selbst vor über 80jährigen Menschen nicht halt macht, wie man aktuell im Fall Horst Mahler sieht. Wegen völlig gewaltloser Wortäußerungen wie ein Schwerstverbrecher zu über zehn Jahren (!) Gefängnis verurteilt, wurde der schwer diabeteskranke Dissident in Haft medizinisch so nachlässig behandelt, daß er in akute Lebensgefahr geriet und ein Unterschenkel amputiert werden mußte. Es sieht so aus, als sei von den beteiligten Amtsträgern ein tödlicher Ausgang billigend in Kauf genommen worden. Wegen seiner in der Haftklinik diagnostizierten .Jebensbeendenden Krankheit“ konnten sie wegen öffentlichen Drucks von außen nicht anders, als Horst Mahler nach über sechs Jahren aus dem Gefängnis zu entlassen. Doch dann erfolgte die Ladung zur Haftfortsetzung für weitere dreieinhalb Jahre. Um sich dem Terror der Diktatur der BRD nicht weiter auszuliefern, ging Horst Mahler nach Ungarn und beantragte dort als politisch Verfolgter Asyl. Gleichwohl ließ ihn die BRD per Europäischem Haftbefehl zum Zwecke seiner Auslieferung in Ungarn festnehmen und ins Gefängnis sperren, wo für einen beinamputierten, an schwerer Diabetes und Niereninsuffizienz leidenden 81jährigen unerträgliche Bedingungen herrschen, die seinen Zustand rapide verschlechtern, ihn wieder in Lebensgefahr bringen. Hier muß es einen Aufschrei geben! Freiheit für Horst Mahler! Machen Sie nicht mit bei der Verteufelung und Hetze gegen Menschen, welche nichts anderes tun, als völlig gewaltlos unbequeme Ansichten zu vertreten. Nähere Informationen im Weltnetz: „Ohne Wahrheit kein Recht, ohne Recht keine Wahrheit“ Henry Hafenmayer, Stemmerstr. 1,46145 Oberhausen – Email: HorstMahler@protonmai1.com Neues aus Kultur, Wirtschaft und Politik im Norden unserer Heimat nordland.TV Besuche unsere Netzseite: http://www.nordland.tv/

Mensch oder Person ? – Der Herr vom anderen Stern

Veröffentlicht am 08.02.2016

Prinzessinnen-Prozess wirft Licht auf moderne Sklaverei der Möchtegern-Elite

Sie schuften im Verborgenen, bekommen keinen Lohn, sind ohne gültige Papiere: Millionen Menschen werden weltweit ausgebeutet – auch mitten in Europa. Ein Prozess in Brüssel beleuchtet dieses dunkle Kapitel der modernen Arbeitswelt.

Sie hatten die gesamte Etage eines Luxushotels gemietet, lebten dort wie Prinzessinnen aus dem Morgenland – und sollen mehr als 20 Dienstboten wie Sklaven gehalten haben: Die Witwe eines Scheichs und ihre sieben Töchter müssen sich seit Donnerstag vor einem Gericht in Brüssel verantworten. Die Anklage wirft ihnen Menschenhandel, Freiheitsberaubung sowie unmenschliche und erniedrigende Behandlung ihrer Opfer vor.

Mit mädchenhafter Stimme erzählt eine Zeugin am ersten Prozesstag, wie sie nach Abu Dhabi gelockt wurde. «Dort hat man mir meinen Pass abgenommen», sagt die junge Frau, die später im Tross der reichen Scheichfamilie nach Brüssel kam. Dort, so schildern es die Anwälte der Betroffenen, hätten die Köche, Dienst- und Kindermädchen für ihre Herrschaft schuften müssen.

Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. «Unser Schlaf hing von ihrem Schlaf ab», gab eine Frau zu Protokoll – die Dienstmädchen hätten auf Matratzen vor den Zimmern der Prinzessinnen auf deren Befehle warten müssen.

Eingesperrt, zusammengepfercht, ohne Lohn, als «Kühe, Hündinnen und Huren» beschimpft: «Die Arbeitsbedingungen verstiessen gegen die Menschenwürde», erklärt der Anwalt Philippe Mortiaux.

Deshalb fordere die Nebenklage 2500 Euro Schadenersatz für jedes Opfer – und sechsstellige Euro-Beträge für ausstehendes Gehalt wären auch fällig; in einem Fall gut 467 000 Euro, berechnet nach belgischem Recht für monatelangen 24-Stunden-Dauerdienst.
Die Angeklagten hatten die Zimmerflucht im vierten Stock gleich auf Jahresbasis gemietet – eine Prinzessin, so heisst es, habe sich in Brüssel einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen. Die Prinzessinnen, deren Verteidiger an diesem Freitag zu Wort kommen sollen, hatten die Vorwürfe schon vorab zurückweisen lassen.

Doch die Beschuldigungen wogen so schwer, dass es nach jahrelangem juristischem Hin und Her doch noch zum Prozess kam. Und das auch nur, weil verzweifelte Dienstmädchen trotz strenger Bewachung aus dem Luxushotel fliehen konnten und sich an die Behörden wandten (Opfer unserer Konsumgesellschaft: Unsichtbare Hände – Sklaverei heute (Videos)).

Ihr Schicksal hatte 2008 über Belgien hinaus Aufsehen erregt, ist aber beileibe kein Einzelfall. Fast 21 Millionen Menschen sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) weltweit Opfer moderner Sklaverei, darunter 11,4 Millionen Frauen und Mädchen.

19 Millionen würden von Privatleuten oder Unternehmen zu Arbeiten im Haushalt, in der Landwirtschaft, in Fabriken und auf Baustellen oder zur Unterhaltung gezwungen. Fast ein Viertel dieser 19 Millionen wiederum werde sexuell ausgebeutet.

Selten erfährt eine grössere Öffentlichkeit etwas vom Schicksal dieser Sklavenarmee. Mal landet ein britischer Rentner vor Gericht, der ein behindertes Mädchen aus Pakistan zehn Jahre lang zu erzwungenem Sex und Hausarbeit im Keller gefangen hielt.

Mal verurteilen Richter in London einen Prinzen aus Saudi-Arabien wegen Mordes an seinem Diener zu lebenslanger Haft. Ein andermal findet ein Arzt 23 Nägel im Körper einer Frau aus Sri Lanka, die ihre saudischen Arbeitgeber ihr bei jeder Klage über unmenschliche Arbeitsbedingungen ins Fleisch rammten: «Teufel ohne einen Funken Mitleid» seien ihre Peiniger gewesen, sagte das ehemalige Dienstmädchen laut «Arab News».

Die wenigen bekannt gewordenen Fälle beschränken sich nicht auf ferne Länder: «Seit vier Jahren war ich nicht beim Arzt, ich durfte nie allein raus, ich habe immer nur gearbeitet, ich habe keinen Lohn bekommen», erzählte eine 52-Jährige aus Ghana im vergangenen Jahr von ihrem Dasein in einem Berliner Diplomatenhaushalt (Die pädophilen Machenschaften der Eliten in Europa (Videos)).

Sie fand Hilfe in einer Beratungsstelle gegen Menschenhandel. Und 2013 erstritt eine damals 33-jährige Indonesierin vor Gericht 35’000 Euro für 19 Monate sklavenähnliche Tätigkeit als Haushaltshilfe eines arabischen Attachés in Berlin; der Prozess war erst möglich geworden, als der Mann ausreiste und damit seine Immunität als Diplomat verlor.

Die acht Prinzessinnen aus dem Brüsseler Luxushotel wähnten sich nach Ansicht der Nebenklage «über dem Gesetz».

Sie kamen auch nicht zum Prozess, was nach belgischem Recht möglich ist. «Es wäre für die Opfer extrem wichtig gewesen, wenn die Angeklagten hier erschienen wären», meinte Anwalt Mortiaux.

Immerhin könnte das Urteil in einigen Wochen als Warnung an alle skrupellosen Arbeitgeber dienen.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/prinzessinnen-prozess-wirft-licht-auf-moderne-sklaverei-der-moechtegern-elite/

Die vergessene Geschichte der „Menschenzoos“

Wussten Sie, dass es in europäischen Zoos bis 1958 neben Affen, Löwen und anderen Wildtieren auch Ureinwohner aus Afrika, Asien und Amerika zu sehen gab? Die vergessene Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“.

Afrikanisches Mädchen im Brüsseler Zoo, 1958

In verschiedenen Städten Europas wie Paris, Hamburg, Antwerpen, Barcelona, London, Mailand und Warschau wurden Menschengehege im späten 19. Jahrhundert in den Zoos eingeführt. Carl Hagenbeck entsandte im Jahr 1876 Mitarbeiter nach Ostasien und in den Sudan, um „wilde Tiere und Nubier“ nach Deutschland zu holen und diese im Zoo auszustellen. Dies kam bei den Zoobesuchern sehr gut an, in Paris, London und Berlin gleichermaßen. Die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 wurde von 28 Millionen Menschen besucht. Dort waren unter anderem 400 Ureinwohner als große Attraktion zu sehen. Die Weltausstellung im Jahr 1900 folgte, ebenso wie die Kolonialausstellungen in Marseille (1906 und 1922) und in Paris (1907 und 1931), wo nackte oder halbnackte Menschen in Käfigen ausgestellt wurden. In nur sechs Monaten besuchten 34 Millionen Menschen die Ausstellung in Paris.

In Deutschland fand 1928 die sogenannte „Völkerschau“ statt, eine Kolonialausstellung, bei der Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt betrachtet werden konnten. 1931 wurde die Ausstellung „Kanaken der Südsee“ auf dem Münchner Oktoberfest veranstaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die „Menschenzoos“ oder auch „ethnologischen Ausstellungen“ nach und nach wieder abgeschafft. Deutschlands Kanzler Adolf Hitler war in dieser Sache übrigens Europas Vorreiter und verbot im Jahr 1940 die öffentliche Zurschaustellung von Farbigen.

Auf der Brüsseler Weltausstellung im Jahr 1958 wurde ein kongolesisches Dorf samt Einwohner aufgebaut, was angeblich die letzte Ausstellung dieser Art war. Auch in den USA gab es Abteilungen in Zoos, wo verschiedene Indianerstämme zu sehen waren. Etwa der Cincinnati Zoo stellte 100 Sioux Indianer in einem nachgebauten Dorf im Zoo aus. Ähnlich wie in Europa hatten diese Ausstellungen auch in Nordamerika ein Millionenpublikum.

Die Geschichte von Ota Benga im Bronx Zoo: Ein berühmtes Beispiel eines in den USA zur Schau gestellten Afrikaners war Ota Benga. Im Jahr 1885 wurde Bengas kongolesisches Heimatdorf von belgischen Truppen überfallen, das Land stand als Belgisch-Kongo unter der grausamen Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. Zwischen 1880 und 1920 halbierte sich die Bevölkerung des Kongo von 20 auf 10 Millionen Einwohner. Die meisten kamen durch die außerordentliche Brutalität der Besatzer ums Leben. So ließ der König etwa die Hände oder Arme jener abhacken, die seine tägliche Quote an Erzeugnissen wie Gummi oder Elfenbein nicht erfüllten. Benga überlebte diesen Völkermord zwar, wurde im Jahr 1906 jedoch als 23-jähriger aus dem Kongo entführt und für „ein Pfund Salz und einen Bolzen Stoff“ nach South Carolina an den christlichen Missionar und Anthropologen Samuel Phillips Verner verkauft.

Benga wurde nach New York transportiert und im American Museum of Natural History als „Pygmäe“ zur Schau gestellt. Tatsächlich war er jedoch ein Mitglied der Batwa. Benga griff seine Aufseher mehrfach mit Gegenständen an. Diese beschrieben ihn als „unkontrollierbar“, weshalb er ins Affenhaus im Bronx Zoo verlagert wurde. Dort saß er gemeinsam mit einem Schimpansen, einem Meerschweinchen, einem Papagei und einem Orang-Utan in einem Käfig. Bis zu 40.000 Zoobesucher täglich und bis zu 500 Personen gleichzeitig sahen sich den Afrikaner in seinem Affenkäfig an.

Die Besucher schrien ihn an, traten nach ihm durch die Gitter, stellten ihm das Bein oder schnippten glühende Zigarrenstummel auf ihn. Die New York Times meldete seinerzeit, es gefiele Benga in seinem Käfig besser als an jedem Ort seines Heimatlandes. Es sei absurd über sein „angebliches Leiden“ zu stöhnen. Aufgrund zunehmenden Drucks aus der schwarzen Bevölkerung der USA, sowie einiger einflussreicher Weißer, wurde Benga nach nur 20 Tagen aus dem Zoo entlassen und nach Lynchburg, Virginia versetzt. Dort erhielt er Beschäftigungen in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen. Schwere Depressionen und Heimweh plagten Benga seit der Deportation aus Afrika. Die „unerträgliche Demütigung“, wie er seine Gefühle selbst beschrieb, veranlasste ihn dazu, „nach Hause“ zu gehen. Am 20. März 1916 schoss er sich selbst mit einer Pistole ins Herz.

 

Völkerschau im Zoo

Völkerschauen mit ausgestellten „Negern“ im Zoo Basel. Die Geschichte des Zoos in der Schweiz hat unendlich viele Kapitel … auch einige düstere.

Veröffentlicht am 29.11.2012

Auf dem Weg zu obligatorischen Gesundheit – Leistungen im Recht

ein interessantes Telefonat

Veröffentlicht am 11.04.2017

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