Stromausfall in mehreren Wiener Haushalten – wieso verschweigen sie die ganze Wahrheit

Zwei Bezirke betroffen –
das stimmt nicht der Bezirk in dem ich wohne war auch betroffen und wurde nicht genannt????

Der Stromausfall war am Dienstag dem 4.8.2020

(Bild: stock.adobe.com, zVg)

Interessant ist auch, dass die benannten Bezirke weit weg von Rudolfsheim-Fünfhaus sind – wo es zumindest in Teilen EBENFALLS einen Totalausfall gegeben hat.

„Wir arbeiten weiter an der Behebung, um die Versorgung rasch wiederherzustellen. Wir informieren Sie, sobald die Unterbrechnung der Stromversorgung weitgehend behoben ist.“ Diesen Text bekamen die betroffenen Haushalte um 18.49 Uhr auf ihrer App der Wiener Netze zu lesen. Auch in den angrenzenden Gebieten sei mit Stromausfällen zu rechnen.

Das ist auch gut, wer kein Handy hat oder aber auch nur diese App nicht – hatte keine Ahnung darüber was gerade passiert!

weiterlesen: https://www.krone.at/2200764

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Noch ein Stromausfall am

Stromausfall in mehreren Teilen Wiens

 

Putin wünscht einen Wiener Kongress ~ die Neuordnung Europas ~ darum geht es jetzt wieder…

Kaiser Franz I. von Österreich, in weißer Uniform in der Mitte am Tisch, war Gastgeber des Wiener Kongresses.

https://www.ostsee-zeitung.de/Nachrichten/Kultur/Wiener-Kongress-von-1815-und-die-Neuordnung-Europas

»Es muss aber nicht unbedingt eine Wiederholung der Geschichte sein, sondern die Herstellung einer gesunden Basis für den Weltfrieden und eine NATÜRLICHE ORDNUNG«

Wiener Kongress (1814/1815)

Wiener Kongress (1814/1815), 18. September 1814 bis 11. Juni 1815 (offizielles Ende).

Nach dem Sieg bei Paris am 30. März 1814, der Abdankung und Verbannung Napoleons auf die Insel Elba wurde die Abhaltung eines Kongresses in Wien beschlossen, auf dem die Rücknahme jenes Machtgefüges verhandelt werden sollte, das die Eroberungszüge Napoleons in den vorangegangenen Jahren bewirkt hatte. Ganz im Sinne des Legitimitätsprinzips sollten vorrevolutionäre politische und gesellschaftliche Verhältnisse wiederhergestellt werden.

Das Großereignis war wie geschaffen für die Belebung der Wirtschaft. Bereits im Vorfeld stiegen die Preise für Lebensmittel und Unterkünfte. Die Anwesenheit von rund 100.000 Gästen in einer Stadt von rund 233.000 Menschen bot der Wiener Bevölkerung in einer Zeit der Wirtschaftskrise die Gelegenheit zu Einkommen zu gelangen. Die Stadt wurde innerhalb weniger Monate für das Ereignis vorbereitet; öffentliche Gebäude wurden neu gestrichen, die Hof- und Staatsbeamten uniformiert. Für Empfänge und Wachdienste wurde die Bürgerwehr mobilisiert. Jeder Anschein des Elends sollte vermieden werden. So war es etwa Kriegsinvaliden ausdrücklich verboten, in Soldatenuniformen zu betteln.

Im September 1814 trafen die Vertreter rund 200 europäischer Staaten, Herrschaften, Körperschaften und Städte in Wien ein, um ihre Interessen vertreten zu sehen. Unter der Leitung der Großmächte Russland, Großbritannien, Österreich, Preußen, das nun bourbonische Frankreich und der Vatikan setzten in einer Vielzahl von Verhandlungen unter der Leitung Metternichs neue Grenzen fest und besetzten Territorien mit neuen Herrschern. Die gemeinsam verabschiedete Schluss-Akte wurde am 9. Juni 1815 unterzeichnet. Die Flucht Napoleons aus Elba und die ungehinderte Rückkehr nach Frankreich führten zu neuen Kampfhandlungen. Erst die Schlacht bei Waterloo am 18. Juni 1815 und die Abdankung Napoleons vier Tage später schufen endgültige Fakten.

Wien zeigte sich modern: Neben kulturellen Sehenswürdigkeiten bot besonders das in Europa vorbildhafte Anstaltenwesen eine besondere Attraktion und nicht nur Monarchen und ihr Gefolge besuchten Einrichtungen wie das Allgemeine Krankenhaus, das Spital der Barmherzigen Brüder, das Bürgerspital, die Taubstummen-, die Blinden- oder die Schutzpockenanstalt, private Wohltätigkeits- und Versorgungsanstalten, das Invalidenhaus, das bürgerliche Zeughaus, das Hauptmünzamt oder das „Fabriksproducten-Cabinet„, eine Sammlung sämtlicher in Österreich produzierter „Fabriks- und Manufacturproducte“.

Großzügige Kontigente an Freikarten ermöglichten auch Teilen der Bevölkerung die Teilnahme an den prunkvollen Festen mit bis zu 12.000 Besucherinnen und Besuchern. Glanzvolle Bälle boten die Mehlgrube, das Sperl oder der Apollosaal. In den Salons trafen sich Künstler und Gelehrte aus ganz Europa zum Gedankenaustausch. Erfinder präsentierten ihre technischen Novitäten. Händler boten ihre Waren aus aller Welt an. Wien wurde zum Umschlagplatz neuer Ideen und Produkte.

Wien wurde seinem Ruf als Welthauptstadt der Musik gerecht: Antonio Salieri leitete die musikalischen Veranstaltungen. Am 16. Oktober 1814 fand etwa eine Aufführung von Händels Oratorium „Samson“ durch 700 Mitglieder der Gesellschaft der Musikfreunde statt. Unbestrittene Größe der Musikszene aber war Ludwig van Beethoven, von dem vier Kompositionen in besonderem Maß mit dem Wiener Kongress verbunden sind: Die überarbeitete Fassung der Oper „Fidelio“ (aufgeführt am 26. September 1814 im Kärntnertortheater), die 7. Symphonie (op. 92), „Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria“ (op. 91) und die Kantate „Der glorreiche Augenblick“ (op. 136).

Verlauf

  • 18. September 1814: Eröffnung der Verhandlungen der bevollmächtigten Minister Österreichs, Preußens, Russlands und Englands; diese Staaten nahmen das alleinige Entscheidungsrecht in Territorialfragen für sich in Anspruch (der Kreis wurde im Jänner 1815 um Frankreich erweitert);
  • 25. September 1814: Feierlicher Einzug von Zar Alexander von Russland, König Wilhelm von Preußen und Kaiser Franz I.;
  • 1. November 1914: formelle Eröffnung des Kongresses;
  • 26. Februar 1815: Napoleon verlässt Elba und trifft am 1. März in Antibes ein;
  • 13. März 1815: Verhängung der Acht über Napoleon („Wiener Deklaration“);
  • 25. März 1815: Erneuerung des Koalitionsvertrags zwischen Großbritannien, Russland, Preußen und Österreich;
  • 9. Juni 1815: Einziges Zusammentreten im Plenum zur Unterzeichnung der Schlussakte;
  • 18. Juni 1815: Schlacht bei Waterloo (endgültiger Sieg über Napoleon).

Rahmenprogramm (Auswahl)

  • 29. September 1814: Feuerwerk im Prater;
  • 6. Oktober 1814: Völkerfest im Augarten;
  • 16. Oktober 1814: Aufführung von Händels Oratorium „Samson“ in der Winterreitschule;
  • 18. Oktober 1914: Gedenkfeier des ersten Jahrestags der Völkerschlag bei Leipzig im Prater;
  • 23. November, 1. und 5. Dezember 1814: „Carroussel“ in der Winterreitschule;
  • 29. November, 2. und 25. Dezember 1814: Konzerte mit Werken Beethovens; die Einnahmen vom 25. Dezember spendete der Komponist dem Bürgerspital;
  • 31. Dezember 1814: Brand des Gartentrakts des Palais Rasumofsky während der Vorbereitungen für einen Sylvesterball;
  • 21. Jänner 1815: Seelenamt für Ludwig XVI. im Stephansdom;
  • 22. Jänner 1815: Benefiz-Gala zum Freikauf christlicher Sklaven im Augarten;
  • 5. März 1815: Aufführung des Oratoriums „Christus am Ölberg“ im Saal „Zum römischen Kaiser“ in der Renngasse.

Quellen

Literatur (Auswahl)

  • Klaralinda Ma-Kircher: Wien 1814/1815. Die Stadt und der Kongress. Veröffentlichungen des Wiener Stadt- und Landesarchivs, Reihe B: Ausstellungskataloge, 91. Wien 2014;
  • Anna Ehrlich: Der Wiener Kongress. Diplomaten, Intrigen und Skandale. Wien 2014;
  • Reinhard A. Stauber: Der Wiener Kongress. Köln-Weimar-Wien 2014;
  • David King: Wien 1814: Von Kaiser, Königen und dem Kongress, der Europa neu erfand. München 2014;
  • Doris Derday (Hg.): Henrich zu Stolberg-Wernigerode: Tagebuch über meinen Aufenthalt in Wien zur Zeit des Congresses vom 9. September 1814 bis zum April 1815. Veröffentlichungen der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt, 3. Halle an der Saale 2004;
  • Jean de Bourgoing: Vom Wiener Kongress. Wien ²1964;
  • August Fournier: Die Geheimpolizei auf dem Wiener Kongress. Eine Auswahl aus ihren Papieren. Wien-Leipzig 1813;
  • Hermann von Egloffstein (Hg.): Carl Bertuchs Tagebuch vom Wiener Kongress. Berlin 1916;
  • Franz Patzer (Hg.): Wiener Kongreßtagebuch 1814/1815. Wie der Rechnungsbeamte Matthias Franz Perth den Wiener Kongreß erlebte. Wiener Schriften, 50. Wien-München 1981;
  • Hilde Spiel (Hg.): Der Wiener Kongress in Augenzeugenberichten. München 1975;
  • Friedrich Freksa, Der Wiener Kongreß nach Aufzeichnungen von Teilnehmern und Mitarbeitern. Stuttgart 1914;
  • Eduard Leisching (Hg.): Der Wiener Congress. Culturgeschichte. Die bildenden Künste und das Kunstgewerbe, Theater, Musik in der Zeit von 1800 bis 1825. Wien 1898.

https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Wiener_Kongress_(1814/1815)

morbides Wien ~ die Habsburger ~ und der Tod

Aus dem Rahmen: Kapuzinergruft | 01.11.2017/ORF III

Seltsame Riten gibt es da – das Herz an einem anderen Ort als den Körper bestattet – warum?

Nicht nur bei Habsburg

Die getrennte Bestattung von Herzen und Eingeweiden

Otto Habsburgs Herz wird in Ungarn beigesetzt – Der Hintergrund für dieses Zeremoniell

Artikel hier lesen: https://www.derstandard.at/story/1310511322307/nicht-nur-bei-habsburg-die-getrennte-bestattung-von-herzen-und-eingeweiden

Kommentar: Wenn man Elisabeth Haich „Die Einweihung“ gelesen hat, konnte man auch herauslesen, dass die einbalsamierten Körper, die Seele nicht frei gaben und es eine Qual für die Seele ist, die auf diese Weise nicht frei werden konnte. Was bedeutet es also für die Seele, wenn Körperteile an verschiedenen Orten bestattet werden?

Die Kelten machten Brandbestattung, oftmals wurde die Leiche sogar samt Haus verbrannt, damit die Seele nach dem physischen Tod ganz frei werden kann. Dennoch gibt es aber auch viele Keltengräber.

Viele Tote sind noch an ihren Körper gebunden und daher an dem Ort gefangen, wo sie gelebt hatten. Da geistern sie dann herum. Wien hatte immer schon etwas morbides an sich, ob das daher kommt, dass viele unerlöste Seelen in dieser Stadt herum geistern?

Morbides Wien! 9 Seiten, von denen du deine Stadt noch nicht kanntest

Dunkle Gasse im morbiden Wien, auf der schemenhafte Gestalten zu sehen sind.
Morbides Wien: Wir suchen nach der schönen Leich und bringen Licht in die dunkle Wiener Stadtgeschichte. Adobe Stock, (c) nonverbal

Nele Nikolaisen | Wochenende & Freizeit |

Der Tod, das muss a Weaner sein, singt Georg Kreisler 1969. Zu diesem Zeitpunkt ruhen am Wiener Zentralfriedhof bereits mehr als drei Millionen Tote – die lebende Bevölkerung ist nur etwa halb so groß. Wir haben die Liebe der Wiener zum Schaurig-Schönen unter die Lupe genommen und zeigen dir die besten Spaziergänge und Führungen durch die dunklen Epochen der Stadtgeschichte: Vom Zentralfriedhof über das Bestattungsmuseum, die Kapuzinergruft und das Foltermuseum bis in den Narrenturm!

Artikel hier lesen: https://www.herold.at/blog/morbides-wien/

Museum Narrenturm (3sat kulturzeit 16.05.2012)

Georg Kreisler – Der Tod muss ein Wiener sein

 

Fellner! LIVE: Sebastian Bohrn Mena vs. Gerald Grosz ~ Türken in Wien

Jun 30, 2020

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