Oper von Josef Mysliveček – Motezuma

Nicht nur, damit der Oper, im speziellen Josef Mysliveček, der als Komponist kaum geringer als Mozart war, auch immer wieder Aufmerksamkeit  auf w3000 geschenkt wird, so möchte ich dieser Oper besonderes Augenmerk über das Musiktheater hinaus schenken.

Mit der Frage, ob die Zerstörung, ja Vernichtung der Völker bereits mit den Konquistadoren in Südamerika begann, bitte ich die Zusammenhänge mit Montezuma bzw. seiner sehr begehrten Federkrone weiter unten zu lesen…

Erneut sei auch auf das unbedingt lesenswerte Buch »Die seltsame Geschichte von Xixli und Yum« hingewiesen, um noch mehr Verständnis für das, was vor vielen Jahren im Zusammenhang mit den Mayas und Azteken geschehen war zu bekommen.

Eine, wie mir scheint auch berechtigte Frage wirft sich für die in alten Kulturen üblichen Menschenopfer auf. „Warum und weshalb wurden vornehmlich Jungfrauen geopfert?“ Teilweise wurde das WARUM in dem Buch Xixli und Yum beantwortet, da sollten jedoch zwei Knaben geopfert werden. Diese Frage gilt jedoch nicht nur den Menschenopfern in Südamerika, sondern auch in Ägypten und vermutlich auch noch an vielen anderen Orten dieser Welt. Besonders grausam sollen ja jene der Azteken gewesen sein, wie auch in dieser Oper gezeigt, wo man dem Opfer das Herz aus dem Leibe riss. Dass es derlei Opfer auch heute noch, freilich in anderer Weise gibt – vor allem heimlich und verschwiegen, kann unter den Aufdeckungen der okkulten rituellen Kindesmisshandlungen nachgelesen und von Opfern direkt angehört werden. Allgemein werden diese Handlungen als satanisch bezeichnet, wo es vor allem auch um das Blut geht, das getrunken wird und getötete Kinder gegessen werden?

Wird dieser Wahnsinn je ein Ende finden?

Waren die Grausamkeiten der Geschichte der Menschheit so beachtenswert, weil???? ….dass diesen sogar eine Oper geschenkt wurde?

Josef Mysliveček – Motezuma – HD

Published on Jan 30, 2012
Nastudováno pro Hudební festival Znojmo 2011 |
premiéra 16. 7. 2011 |
The only complete video recording of this opera that has ever been taken.
Motezuma: Jakub Burzynski
Cortez: Jaroslav Březina
Teutile: Tomáš Kořínek
Pilpatoe: Marian Krejčík
Quacozinga: Marie Fajtová
Lisinga: Michaela Šrůmová
Dirigent: Roman Válek
Režie: Michael Tarant
Scéna: Jaroslav Milfajt
Kostýmy: Klára Vágnerová
Choreografie: Pavel Mašek
Světla: Arnošt Janěk
Pyrotechnika: David Kubík
Orchestr: The Czech Ensemble
VideoBrothers s.r.o. http://www.videobrothers.cz |

Kommentar zu diesem Komponisten:

//Vojen Koreis  Vojen Koreis 2 years ago

Mozart had the highest regard for Mysliveček, whom he met as a young man in Bologna in 1770. They remained close friends for some time, until a fallout several years later. Mozart also mentions Mysliveček several times in his letters to his father. The most remarkable and touching is the letter from October 1777, when he describes his meeting with Mysliveček in a hospital, after an incompetent surgeon burned off Mysliveček’s nose while trying to treat apparent symptoms of tertiary syphilis. Mysliveček died about four years later.
Mozart schätzte Mysliveček, den er 1770 als jungen Mann in Bologna kennengelernt hatte, am meisten. Sie blieben einige Zeit enge Freunde, bis sie einige Jahre später zusammenbrachen. Mozart erwähnt Mysliveček auch mehrmals in seinen Briefen an seinen Vater. Am bemerkenswertesten und berührendsten ist der Brief vom Oktober 1777, in dem er sein Treffen mit Mysliveček in einem Krankenhaus beschreibt, nachdem ein inkompetenter Chirurg Myslivečeks Nase verbrannt hatte, während er versucht hatte, scheinbare Symptome der tertiären Syphilis zu behandeln. Mysliveček starb etwa vier Jahre später.//

Josef Mysliveček (* 9. März 1737 in Prag; † 4. Februar 1781 in Rom) war ein böhmischer Komponist. –
mehr lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Myslive%C4%8Dek

Moctezuma I. (eigentlich Motēcuhzōma Ilhuicamīna [mote:kʷ’so:ma ilwika’mi:na], Nahuatl für Er schaut finster drein wie ein Fürst und dem unterscheidenden Beinamen der nach dem Himmel schießt, spanisch auch Montezuma; * 1390; † 1469) war von 1440 bis 1469 Herrscher über die aztekische Stadt Tenochtitlán. Zusammen mit seinem Stellvertreter Tlacaélel prägte er in den Jahren seiner Herrschaft die Gestalt des aztekischen Staates so, wie sie noch zur Zeit der spanischen Eroberung Mexikos bestand.
mehr lesen:  https://de.wikipedia.org/wiki/Moctezuma_I.https://de.wikipedia.org/wiki/Montezuma

Unter der Bezeichnung Federkrone Moctezumas (spanisch: Penacho de Moctezuma) wird ein kostbarer Federkopfschmuck (Nahuatl: quetzalāpanecayōtl) verstanden, der sich im Weltmuseum Wien (Inventarnummer VO 10402) befindet. Es handelt sich vermutlich um den Kopfschmuck eines Priesters. Eine Verbindung mit dem vorletzten aztekischen Herrscher Moctezuma Xocoyotzin ist höchst spekulativ. ...so steht es in Wikipedia geschrieben, um offenbar den berechtigten Anspruch der Azteken auf diese Krone zu verschleiern – mehr lesen unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Federkrone_Moctezumas

Unter:

Konquistador (spanisch und portugiesisch conquistador = „Eroberer“) wird als Sammelbegriff für die Soldaten, Entdecker und Abenteurer benutzt, die während des 16. und 17. Jahrhunderts große Teile von Nord-, Mittel- und Südamerika sowie der Philippinen und anderen Inseln als spanische Kolonien in Besitz nahmen.

Der über ein Jahrhundert andauernde Prozess der Eroberung und Erschließung des mittel- und südamerikanischen Festlandes wird als Conquista bezeichnet. In den Augen der meisten Spanier der damaligen Zeit war sie die zeitliche und kohärente Folge der im Jahr 1492 abgeschlossenen Rückeroberung der Iberischen Halbinsel aus den Händen der Mauren (Reconquista). weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Konquistador

war auch dieses Bild mit „hidden hand“ zu finden – was ein bekanntes Freimaurerzeichen ist – diese waren also auch Drahtzieher hinter dem Völkermord in Südamerika gewesen und nicht nur dort, nur um das mal ganz klar zu machen.

Der Penacho in Wien © Museum für Völkerkunde, Wien Quelle: IKA - Zeitschrift für Internationalen KulturAustausch. Ausgabe 67/68 (April 2007), S. 35.

Die Krone des Montezuma hat auch auf andere Weise Aufsehen erregt. Die Azteken wollen heute noch die Krone ihres einstigen Herrschers zurück ins eigene Land bekommen. Die Begründung dafür ist, dass es sich hier um ein mythisches Kulturgut handelt, dass einen bestimmten Platz auf der Erde hat nämlich den, wo sie entstanden war. Da diese Krone sich nicht mehr in Mexiko befindet, wo sie hingehört klafft dort nach Ansicht der Azteken ein energetisches Loch, welches ihrer Kultur schadet.

Nicht verwunderlich ist, dass in der Welt wo nur finanzieller Erfolg und eigene Macht auf Kosten von wem auch immer zählt, offenbar keiner ein Interesse daran hat, ein Stück besonderen Wertes wieder aus den Händen zu geben. Besonders unpassend und respektlos äußerte sich zu den Demonstrationen der Azteken, welche sich mehrere Jahre in Wien aufhielten, um die Krone wieder zurück zu bekommen, der damalige zuständige Hofrat Hans Manndorf…  auch die Polizei hat es an Gewalt nicht mangeln lassen lesen… Sie selbst:

Ein passender Anlass …

wäre das „Kolumbus-Jahr“ 1992 gewesen. Damals organisierte der Verein eine Demonstration mit rund 100 Vertretern der indigenen Bevölkerung Mexikos und sammelte fast 100.000 Unterschriften für die Rückgabe der Federkrone. Der Direktor des Wiener Museums für Völkerkunde, Hofrat Hans Manndorf, zeigte sich damals wenig beeindruckt. Auf die Aktivitäten angesprochen bat er, man möge ihn mit den „Springböcken“ und „Heuschrecken“ vor seiner Tür in Ruhe lassen. Als ein Jahr später der Menschenrechtsgipfel der UNO in Wien stattfand und sich erneut eine kleine Gruppe von Demonstranten vor dem Museum für Völkerkunde versammelte, wurde die Veranstaltung von der Polizei gewaltsam beendet. Auch zahlreiche mexikanische Politiker haben immer wieder die Rückgabe der Federkrone gefordert, so zuletzt der damalige Präsident Vicente Fox am Rand des EU-Lateinamerika/Karibik- Gipfels, der im Mai 2006 in Wien stattfand (…)

ORF-Religion, News 06.09.2002

Das war ein typisches Zeugnis für die Zeit in der es an Verständnis für die Anliegen der Völker in jedweder Hinsicht mangelt – deshalb wurde ja das Völkerkundemuseum in Wien zu einem Weltmuseum umgewandelt, damit nur ja auch der Begriff Völker aus dem Gedächtnis der Menschen gelöscht werden möge. Aber Leute, wusstet ihr denn nicht, dass das was von euch bekämpft wird, dadurch in Wahrheit nur stärker wird. Kein Mensch wird unter dem Begriff Weltmuseum das Wiener Völkerkundemuseum suchen, allerdings findet er unter dem stimmigen Begriff ein anderes Museum: https://www.volkskundemuseum.at/ – !!!! – http://wien.orf.at/news/stories/2578805/

Zu den fremden Federn ist auch noch dieser bemerkenswerte Artikel zu lesen:

Die Krone des letzten Aztekenherrschers Montezuma

Fremde Federn

„Keine bilateralen Probleme – abgesehen von Montezumas Federkrone!“

So resümierte der heutige Staats- und Regierungschef Felipe Calderón schon im April 2004 anlässlich eines Besuches in Wien die mexikanisch-österreichischen Beziehungen.“

Anmerkung w3000: Dies kann natürlich nicht wirklich der Wahrheit entsprechen, wenn es einen derartigen Aufstand um diese „Federn“ immer wieder gegeben hat und immer wieder geben wird. Daher muss auch von massiv getrübten Beziehungen gesprochen werden. Mit Gewalt, Respektlosigkeit und beleidigenden Worten verschafft man sich eben keine Freunde, noch nichteinmal beim eigenen Volk!

Der Penacho in Wien © Museum für Völkerkunde, Wien Quelle: IKA - Zeitschrift für Internationalen KulturAustausch. Ausgabe 67/68 (April 2007), S. 35.
Der Penacho in Wien © Museum für Völkerkunde, Wien Quelle: IKA – Zeitschrift für Internationalen KulturAustausch. Ausgabe 67/68 (April 2007), S. 35.

©AnNijaTbé: am 19.2.2018 des Natürlichen Jahreskalenders

Frozen Live

Frozen Live at the Hyperion Theatre, Full Multi-Angle Show, Disney California Adventure, Disneyland

Anna Netrebko

G. Puccini – O mio babbino caro – Anna Netrebko

Anna Netrebko/Placido Domingo/J.D-Florez beim Wiener Philharmonikerball 2017

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Anna Jurjewna Netrebko (russisch Анна Юрьевна Нетребко, wiss. Transliteration Anna Jur’evna Netrebko; * 18. September 1971 in Krasnodar, Russische SFSR, Sowjetunion) ist eine russische, weltweit renommierte Opernsängerin in der Stimmlage Sopran. Seit 2006 ist sie auch im Besitz der österreichischen Staatsbürgerschaft.

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Anna Netrebko⭐Diva Assoluta – eine unverwechselbare Stimme

Töne die dir die Tränen n die Augen treiben – gereift und einmalig Anna Netebko

Anna Netrebko⭐“Ich brauche einfach diesen Wahnsinn“…

Veröffentlicht am 12.02.2017

Kálmán Die Csárdásfürstin Anna Netrebko, Juan Diego Flórez; Christian Thielemann

Veröffentlicht am 20.12.2016

Kálmán Die Csárdásfürstin Anna Netrebko, Juan Diego Flórez; Christian Thielemann-pdf

Dein ist mein ganzes Herz – so oder so – wunderbar

Danke Reiner!
Mit dem Hinweis auf Heinz Rudolf Kunze, hast du mich an eines der schönsten Liebes-Lieder erinnert und weil es wirklich ins Herz geht, aber auch ein Ohrwurm ist – zuerst die historische Version von
„Dein ist mein ganzes Herz“ 🙂

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Franz Lehár (* 30. April 1870 in Komorn, Österreich-Ungarn (heute: Komárno, Slowakei); † 24. Oktober 1948 in Bad Ischl, Österreich) war ein österreichischer Komponist ungarischer Herkunft. Lehár gilt zusammen mit Oscar Straus, Emmerich Kálmán und Leo Fall als Begründer der sogenannten Silbernen Operettenära.

Dein ist mein ganzes Herz ist eine Arie aus dem 2. Akt der 1929 uraufgeführten Operette Das Land des Lächelns von Fritz Löhner-Beda und Ludwig Herzer mit Musik von Franz Lehár.

Das Lied wurde dem Tenor Richard Tauber gewidmet, der es uraufführte, aber auch immer wieder als Zugabe sang und so zu großer Popularität brachte. Nach der 1938 erfolgten Emigration Taubers nach London wurde das Lied auch im englischen Sprachraum sowohl mit dem deutschen Text als auch in der englischen Übersetzung („You are my heart’s delight“) ein Weltschlager. Es galt als „das Tauberlied“.

1985 veröffentlichte Heinz Rudolf Kunze seinen bislang erfolgreichsten Song Dein ist mein ganzes Herz vom gleichnamigen Album. Darin zitiert er nicht nur den Titel der Arie, sondern auch die Zeile Wo du nicht bist, kann ich nicht seinhttps://de.wikipedia.org/wiki/Dein_ist_mein_ganzes_Herz

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Richard Tauber unvergesslich nicht nur mit diesem Lied, das jedoch an wahrlich keinem berühmten Sänger weltweit vorbeigehen konnte  ❤

Richard Tauber – Dein ist mein ganzes Herz aus Land des Lächelns (Lehàr)

Veröffentlicht am 26.02.2013

http://dennis-tschirner.jimdo.com/

Richard Tauber, geboren als Richard Denemy (* 16. Mai 1891 in Linz; † 8. Januar 1948 in London) war ein österreichischer Opernsänger (Tenor). Von der Presse und der Werbung wurde ihm der Name „König des Belcanto“ verliehen.

Nicht nur der berühmte Österreicher Richard Tauber hat dieses bezaubernde Liebeslied herzzerreißend mit ganze Hingabe und noch mehr Gefühl gesungen. Auch der ebenso berühmte Deutsche Opernsänger Rudolf Schock gab sich dieser Operette mit gewaltiger Stimme hin 🙂

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Rudolf Schock „Dein ist mein ganzes Herz“ Das Land des Lächelns

Rudolf Schock (* 4. September 1915 in Duisburg; † 13. November 1986 in Düren) war ein deutscher Opern-, Lied- und Operettensänger in der Stimmlage lyrischer Tenor.

Dein ist mein ganzes Herz
(aus „Das Land des Lächelns“) Songtext

Dein ist mein ganzes Herz!
Wo du nicht bist, kann ich nicht sein.
So, wie die Blume welkt,
wenn sie nicht küsst der Sonnenschein!

Dein ist mein schönstes Lied,
weil es allein aus der Liebe erblüht.
Sag mir noch einmal, mein einzig Lieb,
oh sag noch einmal mir:
Ich hab dich lieb!
 
Wohin ich immer gehe,
ich fühle deine Nähe.
Ich möchte deinen Atem trinken
und betend dir zu Füssen sinken,
dir, dir allein!
Wie wunderbar ist dein leuchtendes Haar!
Traumschön und sehnsuchtsbang
ist dein strahlender Blick.
Hör ich der Stimme Klang,
ist es so wie Musik.
 
Dein ist mein ganzes Herz!
Wo du nicht bist, kann ich nicht sein.
So, wie die Blume welkt,
wenn sie nicht küsst der Sonnenschein!
Dein ist mein schönstes Lied,
weil es allein aus der Liebe erblüht.
Sag mir noch einmal, mein einzig Lieb,
oh sag noch einmal mir:
Ich hab dich lieb!
~~~~~~
Gibt es ein schöneres Liebeslied als dieses aus dem Land des Lächelns?
Wer die ganze dramatische Operette mit noch einem berühmten Deutschen Sänger hören möchte:
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Friedrich Karl Otto Wunderlich (* 26. September1930 in Kusel; † 17. September1966 in Heidelberg) war ein deutscher Opernsänger (Lyrischer Tenor).

Veröffentlicht am 26.04.2012

Studio recording, 1961
WDR Symphony Orchestra

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Leider kommt da Kunze mit einem Schlager nicht wirklich ganz heran – aber auch dieses Lied ist ebenfalls sehr sehr schön, finde ich, das sich auch ein wenig an das Operettenlied  und mit politischem Touch anlehnt!

Heinz Rudolf Kunze – Dein ist mein ganzes Herz 1985

Veröffentlicht am 22.06.2014
Heinz Rudolf Erich Arthur Kunze (Lebensrune.png30. November1956 in Espelkamp-Mittwald) ist ein deutscher Liedermacher und Autor.

Heinz Rudolf Kunze
Dein ist mein ganzes Herz 1985

Wir haben uns auf Teufel komm raus geliebt
dann kam er und wir wussten nicht mehr weiter
du machtest dich nicht gut als sterbender Schwan
ich hab versagt als finsterer Reiter
Statt Pech und Schwefel plötzlich nur noch Gletscher und Geröll
wir haben so viel Glück auf dem Gewissen
ich brauche jeden Morgen deinen Nachtgeruch
und keine falschen Wimpern auf dem Kissen

Dein ist mein ganzes Herz,
du bist mein Reim auf Schmerz
wir werden wie Riesen sein,
uns wird die Welt zu klein

Was sind das bloss für Menschen die Beziehungen haben
betrachten die sich denn als Staaten
die verführen sich nicht, die entführen sich höchstens
die enden wie Diplomaten

Wo du nicht bist kann ich nicht sein
ich möchte gar nichts andres ausprobieren
wir sind wie alle andern denn wir möchten heim
es ist fast nie zu spät das zu kapieren

Dein ist mein ganzes Herz
du bist mein Reim auf Schmerz
wir werden wie Riesen sein
uns wird die Welt zu klein
Dein ist mein ganzes Herz
du bist mein Reim auf Schmerz
wir werden wie Riesen sein
uns wird die Welt zu klein

(Instrumental)

Wir werden wie Riesen sein
uns wird die Welt zu klein
Dein ist mein ganzes Herz
du bist mein Reim auf Schmerz
wir werden wie Riesen sein
uns wird die Welt zu klein

~~~~~~

Reichtum durch „Schweinereien“ ;-) Johann Strauß, Sohn – DER ZIGEUNERBARON – Mörbisch 2011

Interessant worum es noch so in dieser Operette geht, was das Publikum, gar nicht wahr nimmt 😉

Ja das Schreiben und das Lesen

Die ganze Operette

 

Musik indirekt von Austria: Antonio Cesti – Il Pomo D’Oro (1667)

Inzwischen gibt es eine weitere Rarität dazu – ein neues Buch über diese Oper von Thomas Breier – „Habsburger Hochzeit und die Wiederentdeckung Antonio Cestis Hochzeitsoper – Il pomo d’oro“ …  das Buch kann hier bestellt werden: https://www.lauterblaetter.net/

Diese Oper, ein politisches Spiel der Planeten und Länder, wurde erst 320 Jahre nach der Uraufführung in einer konzertanten Aufführung in der Wiener Nationalbibliothek wieder gebracht. Der Veranstalter war die Gesellschaft für Musiktheater.

Diese Oper wird unter anderem von 5 Countertenören gesungen, das sind ganz hohe männliche Stimmen.

Es geht dabei um ein wirklich seltenes Gustostückerl des Operngenres.

Ein abendfüllendes Vergnügen wünscht
AnNijaTbé

//IL POMO D’ORO

1667 wurde für die Hochzeit Leopolds mit der spanischen Infantin die Festoper „Il Pomo d’oro“
komponiert, aber nicht vollständig aufgeführt.
Denn weder das Theater noch die Oper waren fertig und so dauerte es noch ein Jahr, bis man dann zum Geburtstag der Kaiserin das Spektakel nachholte.

Fast jeder kennt das Werk vom Namen her, man weiß dass es wohl kaum jemals wieder eine Oper von solcher Länge und solchen Ausmaßen gegeben hatte.
Man spricht von DEM Opernereignis des Jahrhunderts.

Das Werk dauert fast 8 Stunden, so dass die Oper, die auch mit einem stundenlangen Pferdeballett gekoppelt ist, an zwei Nachmittagen gegeben wurde.
Die Ballette wurden von Johann Heinrich Schmelzer komponiert. Selbst Leopold steuerte noch einige eigenen Arien bei.
Quellen sprechen von 3000! Statisten, Hunderten von Pferden und über 200 Balletttänzern, neben fast 40 Opernrollen.

Das ganze war natürlich auch ein Politikum, längst hatte man die Bestrebungen des Sonnenkönigs bemerkt auf dem kulturellen Feld eine Führungsrolle zu übernehmen. Nun galt es das sieben Tage andauernde Fest „Les Plaisirs de l’Îsle enchantée“ mit dem der neue Palast und Park von Versailles eingeweiht wurde, zu übertreffen.

Die Oper unterscheidet sich von den voran gegangenen Werken Cestis natürlich schon durch die monumentalen Ausmaße.
Der Prolog ist eine Orgie aus Chor und Ballett, in den Akten wird dann mehr Wert auf die Handlung gelegt, aber auch garniert mit herrlichen Arien, Duetten und Ensembleszenen.
Leider ist die Oper nicht mehr vollständig erhalten u.a. fehlt der gesamte zweite Akt.

Quelle: http://www.alte-musik-forum.de/index.php?page=Thread&threadID=205//

Kurze Einleitung dazu: http://www.aeiou.at/aeiou.music.7.2/070201.htm

La Boum: Die Hochzeit von Leopold I. und Margarita von Spanien

… Als Höhepunkt des Festes wurde die Oper “Il pomo d’oro” von Antonio Cesti, die Leopold teilweise selbst komponiert hatte, in einer Ausstattung von Lodovico Ottavio Burnacini aufgeführt. Das Werk war als Huldigung an die Braut intendiert. An Kosten und Material wurde nicht gespart, Massenszenen und sogar Elefanten wurden bei der Aufführung eingesetzt.

Published on Sep 1, 2014
Pietro Marc’Antonio Cesti (bap. 5 August 1623 – 14 October 1669), known today primarily as an Italian composer of the Baroque era, was also a singer (tenor), and organist. He was „the most celebrated Italian musician of his generation“.

Work: Il pomo d’oro (The Golden Apple) opera in a prologue and five acts.

Libretto: Francesco Sbarra (1611-1668)

Pluto: Teodor Ciurdea;
Mars: Kurt Azesberger;
Momus: Eberhard Kummer;
Neptun: Rudolf Vogel;
Bacchus: Nicolai Cok;
Merkur: Stratton Bull;
Venus: Ursula Targler;
Jupiter: Gerd Fussi;
Juno: Kjellaug Tesaker;
Ganymed: Mircea Mihalache;
Paris: Kurt Equiluz;
Filaura: Marius van Altena;
Spanien: Ursula Targler;
Italien: Stratton Bull;
Das Königreich Ungarn: Kurt Equiluz;
Das Römische Reich: Gerd Fussi;
Sardinien: Kjellaug Tesaker;
Das Königreich Böhmen: Nigel Dickson;
Amerika: Kurt Azesberger;
Die Österreichischen Erblande in Deutschland: Ivan Urbas;
Amor: Monika Lenz;
Hymen: Timothy Wilson;
Gloria Austriaca: Vera Nentwig;
Proserpina: Änike WudKal;
Discordia: Rannveig Braga;
Apollo: Timothy Wilson;
Hebe: Petra Schnitzer;
Pallas Athene: Sally Bradshaw;
Eunone: Eva Meindel;
Aurindo: Nigel Dickson;
Caron: Teodor Ciurdea;
Drei Furien: Rannveig Braga, Renate Weninger, Änike Wudkal
Kekrops: Ivan Urbas;
Adrasto: Timothy Wilson;
Alkeste: Jutta Geister;
Ein Soldat: Price Brown;
Xolus: Rudolf Vogel;
Euro: Price Brown;
Zephyr: Gundi Klebel;
Ein Priester der Pallas Athene: Teodor Ciurdea;
Einer aus dem Chor: Price Brown;
Das Element des Feuers: Mircea Mihalache;
Die drei Grazien: Christine Schwarz, Petra Schnitzer, Rannveig Braga

Chorus & Orchestra: „Spectaculum“

Conductor: Gerhard Kramer

Recorded in Wien in June 1989.

Antonio Cesti (auch: Pietro Antonio Cesti; * 5. August 1623 in Arezzo; † 14. Oktober 1669 in Florenz) war ein italienischer Opernkomponist, Hofkapellmeister in Innsbruck und Franziskaner.

Maria Callas Opera Arias

Maria Callas Opera Arias : La Traviata, Norma, Madama Butterfly, Lucia di Lammermoor & many others

 

Published on Nov 25, 2013

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▶ Halidon: http://bit.ly/1dvMNsf
UNA VOCE POCO FA • Gioacchino Rossini „Il Barbiere Di Siviglia“
ADDIO DEL PASSATO • Giuseppe Verdi „La Traviata“ ( 06:48 )
CASTA DIVA • Vincenzo Bellini „Norma“ ( 10:15 )
UN BEL DÌ VEDREMO • Giacomo Puccini „Madama Butterfly“ ( 17:29 )
PACE, PACE MIO DIO • Giuseppe Verdi „La Forza Del Destino“ ( 21:59 )
EBBEN NE ANDRÒ LONTANA • Alfredo Catalani „La Wally“ ( 28:24 )
O MIO BABBINO CARO • Giacomo Puccini „Gianni Schicchi“ ( 33:12 )
O MADRE MIA • Amilcare Ponchielli „La Gioconda“ ( 35:44 )
QUANDO, RAPITO IN ESTASI • Gaetano Donizetti „Lucia Di Lammermoor“ ( 37:37 )
TACEA LA NOTTE PLACIDA • Giuseppe Verdi „Il Trovatore“ ( 42:37 )
SPARGI D’AMARO PIANTO • Gaetano Donizetti „Lucia di Lammermoor“ ( 48:46 )
GIASON! DEI TUOI FIGLI LA MADRE • Luigi Cherubini „Medea“ ( 52:56 )

Carlos Kleiber: La Boheme (Puccini) – La Scala 1979 (Complete)

Hochgeladen am 20.12.2010

Milan , La Scala

30 March , 1979 ; Live Recordings

La Scala Milan Orchestra & Chorus

Mimi : Ileana Cotrubas

Rodolfo : Luciano Pavarotti

Marcello : Lorenzo Saccomani

Musseta : Lucia Popp

Schaunard : Giorgio Giorgetti

Colline : Evghenij Nesterenko

Parpignol : Saverio Porzano

Benoit : Claudio Giombi

Alcindore : Alfredo Giacomotti

Sergente dei Doganieri : Carlo Meliciani

Un Doganiere : Giuseppe Morresi

Un Venditore : Regolo Romani

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La Bohème [labɔˈɛm] ist eine Oper in vier Bildern, komponiert von Giacomo Puccini. Das Libretto wurde von Luigi Illica und Giuseppe Giacosa nach dem Roman Les scènes de la vie de bohème von Henri Murger verfasst. Die Uraufführung fand 1896 im Teatro Regio in Turin unter Arturo Toscanini statt. Trotz schlechter Kritiken nach der Uraufführung wurde La Bohème ein Welterfolg. Sie gehört zum Standard-Repertoire vieler Häuser und ist eine der weltweit am häufigsten aufgeführten Opern.[1] La Bohème steht dem Verismo nahe, es geht um Leben, Leiden und Lieben von gewöhnlichen Menschen. Sie ist die vierte der zwölf Opern Puccinis und gilt als sein Meisterwerk.[2][3]

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Nessun dorma

 Noch so ungewöhnliche Talente!

Wunderbare Menschen!

Greg Pritchard Countertenor Sings Nessun Dorma Britain’s Got Talent 2009 [HQ]

Paul Potts sings Nessun Dorma

Pavarotti Last Performance „Nessun Dorma“ @ Torino 2006

Mario Lanza’s „Nessun Dorma“

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Nessun dorma

Nessun dorma (italienisch für ‚Keiner schlafe‘) ist die Arie des Prinzen Kalaf zu Beginn des 3. Aktes der Oper Turandot von Giacomo Puccini, die 1926 in Mailand uraufgeführt wurde.

In der Oper, deren Handlung vor 3000 Jahren im chinesischen Reich spielt, löst der fremde Prinz Kalaf das Rätsel der Prinzessin Turandot und gewinnt sie damit als Gemahlin. Er stellt der Prinzessin jedoch in Aussicht, sie von ihrem Heiratsversprechen zu entbinden, wenn sie bis Sonnenaufgang seinen Namen herausfinden würde. Daraufhin befiehlt Turandot, dass niemand in Peking schlafen dürfe, alle sollten nach dem Namen des unbekannten Prinzen fahnden. Die Untertanen werden mit der Todesstrafe bedroht, falls sie den Namen nicht herausfinden sollten.

Boten verkünden: Questa notte nessun dorma in Pechino – ‚Diese Nacht soll niemand schlafen in Peking‘. Daraufhin wiederholt der Chor die Worte Nessun dorma. Auch Kalaf greift diese Worte zu Beginn der Arie auf und zeigt sich standhaft und gewiss, dass die Prinzessin das Geheimnis seines Namens nicht lösen wird.

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oh mio babbino caro

Eine meiner Lieblingsarien – ABSOLUT!

Bei diesem Lied kommt nichteinmal die Callas ganz an die Montserrat heran – aber der Junge Mann Andrew De Leon mit seinem  Countertenor – unglaublich!

Goth Andrew De Leon Amazes The Judges With His Voice

Montserrat Caballé – O mio babbino caro

Maria Callas La Diva – O Mio Babbino Caro – Live

Kiri te Kanawa – O mio babbino caro – Puccini

Anna Netrebko – „O Mio Babbino Caro“

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O mio babbino caro

O mio babbino caro („O mein geliebter Vater“) ist der Name einer Arie aus Giacomo Puccinis einaktiger Oper Gianni Schicchi. Die Uraufführung der Oper fand 1918 zusammen mit Il tabarro und Suor Angelica als Il trittico (Das Triptychon) in der Metropolitan Opera in New York City statt. Das italienische Libretto stammt von Giovacchino Forzano. O mio babbino caro ist das bekannteste Stück der Oper, weshalb Gianni Schicchi auch häufiger außerhalb des Triptychons aufgeführt wird. Die Sopran-Arie wird von der Tochter der Titelfigur Gianni Schicchi, Lauretta, in der Mitte der Oper gesungen. Lauretta bringt darin gegenüber ihrem Vater ihre große Liebe zu dem jungen Rinuccio zum Ausdruck, die soweit geht, dass sie sich sogar zum Ertrinken in den Fluss Arno stürzen würde, falls sie nicht in Erfüllung geht. Das Stück gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten Opernarien, so erhielt z. B. die australische Sopranistin Joan Hammond 1969 eine Goldene Schallplatte für über 1 Mio. verkaufter Exemplare der Arie unter dem englischen Titel O My Beloved Father.

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