Der Maya-Code wird ausgerechnet in Bonn geknackt

Von Matthias Heine | Veröffentlicht am 05.08.2014 | Lesedauer: 8 Minuten

Bi uns cha me au alemanisch schwätze Muettersproch-Gsellschaft Verein für alemannische Sprache :-)

Ist das nicht schön :0)

https://www.alemannisch.de/eip/media/alemannische-woerter/begriffe_1_1.jpg

Hahn – Güller – Guller – Giggel – Gockel

Mir vun de Muettersproch-Gsellschaft freue uns iber alli, wu sich fir unser Sprooch, fir s Alemannisch interessiere.
Mir setze uns defir ii, dass Alemannisch gschwätzt wird un au, dass iber s Alemannisch gschwätzt wird.

viel Spaß: https://www.alemannisch.de/

Auch wir Wiener haben einen Dialekt – dieses Lexikon könnte vielleicht so mancher Urlauber brauchen 🙂

Lexikon Wienerisch – Deutsch

viel Spaß: http://www.reisemobilstellplatz-wien.at/deutsch/wien/Lexikon/lexikon.htm

Lexikon Wienerisch – Deutsch

Peter Haisenko: Deutsche Sprache – deutsches Denken – deutsche Identität – sehr wichtig – bitte weiterleiten!

Super analysiert – darüber sinnieren bitte!

Was mich des Öfteren schon ärgerte war, da sagt einer er sei Österreicher und dann plötzlich ist doch Türke, weil er in türkisch denkt und als seine Heimat die Türkei bezeichnet, so sagen sie, selbst wenn sie bereits in dritter Generation in einem anderen Land mit anderer Sprache geboren wurden.

Einen Gipfel stellen dabei die Türken in Bulgarien dar, sie haben niemals aufgehört Türken zu sein und sprechen nach 400 Jahren in Bulgarien noch immer jenes Türkisch, dass man eben vor 500 Jahren gesprochen hatte, somit wurden die Türken zu eine türkischen Enklave, die aber heute auch von den Türken der Türkei nicht mehr verstanden werden kann – darüber zu sinnieren lohnt sich möglicherweise auch.

Es ist eine fantastische Erklärung zu sagen, dass einer das ist, was er denkt!
Ich selber machte die nationale Identität immer daran fest, wo einer seine Heimat findet, oder was einer als seine Heimat bezeichnet, von welcher Heimat er träumt. Was ja nicht im Widerspruch zur Erklärung von Peter Haisenkos Erklärung steht, sondern vielleicht sogar eine Ergänzung dafür darstellt.

Etwas anderes versteht man mitunter allerdings, wenn gesagt wird, ich „möchte heim kommen“ – „ich möchte ankommen“ – diese Aussage beinhaltet vielerlei und geht auch mitunter über den Tod hinaus.

Ich selber habe immer in der Sprache gedacht in welchem Land ich lebte, sogar im Schlaf hatte ich in der jeweiligen Sprache gesprochen, wurde mir gesagt, was mich belustigte. Der Effekt davon war, dass ich in Schweden für eine „Schwedin“ gehalten wurde, in Italien für eine „Italienerin“ und lustigerweise wurde ich in den USA sogar gefragt, ob ich denn „Native American“ sei – unabhängig davon, dass Amerikanisch/Englisch jene Sprache ist, die ich am wenigsten mag 🙂

Wenn ich es mir aber aussuchen würde, würde ich nur bei der Deutschen Sprache bleiben wollen, so zu sagen als meinen inneren Halt, mein geistig seelisches Geländer, denn wahrlich keine Sprache ist präziser als diese. Nichts lässt sich so gut und in die Tiefe gehend erklären, als in der Deutschen Sprache oder etymologisch in der Sprachwurzel der germanischen Sprachen.

Dabei fällt mir ein von mir viel zitierter Begriff aus dem Schwedischen ein, der meiner Meinung eine perfekte Erklärung für das Wesen der Eifersucht ist – „svartsjuka“ wörtliche Übersetzung „schwarzkrank“. Ich verkneife es mir hier nun weiter in den Eifer etc. hinein zu gehen … 🙂 … ist ja gerade nicht Thema, sondern war nur ein ausgesprochener Nebengedanke dazu.

Bedauerlich genug ist ja, dass die Deutsche Sprache immer mehr „abgespeckt“ und mit Anglizismen vermischt bzw. abgewürgt wird :-/
Dies hat zur Folge, dass das Niveau der Gespräche und Inhalte im deutschen Sprachraum ständig am sinken zu sein scheint, was meiner Meinung nach dringendst verhindern werden sollte.

Nie habe ich aufgehört Deutsch zu lernen und genau das empfehle ich hiermit wärmstens allen, die diese Gedanken und Erklärungen auch nachvollziehen können. Gerne würde ich sogar Deutsch auch vom Latein befreien, denn wahrscheinlich ginge unsere wunderbare Sprache ohne Latein-Grammatik noch viel tiefer in andere Ebenen, von denen wir heute nichts mehr erahnen, wir aber in Althochdeutsch noch schmecken können.

Dazu fällt mir noch ein Beispiel ein: Die finnische Sprache hat 18 Fälle, 3 werden bereits verschluckt, denn das künstliche Latein, mit dem mittlerweile die meisten Sprachen vergewaltigt werden, war nicht dazu in der Lage das, was diese Sprache ausmacht in ihre grammatikalischen Erklärungsmodelle zu zwingen. So soll unsere Ursprache, aus der sich Deutsch herleitet in Wahrheit 29 „Fälle“ gehabt haben… sinnieren bitte… 🙂

Noch ein passender Nebengedanke dazu; die Inuits/Eskimos benutzen ca. 20 verschiedene Begriffe für Schnee und außerdem noch ca. 17 für die „Farbe“ weiß – da steht dann die lateinische Grammatik komplett an. Ich frage mich also, wie sehr wurde durch die lateinische Grammatik unsere Deutsche Sprache bereits reduziert?

Denkt mal nach, besser sinniert darüber und versucht die Bilder und Gefühle mit Worten zu beschreiben, die dabei kommen und zwar so, dass auch andere diese Beschreibung tiefsinnig verstehen können.

AnNijaTbé am 3-9-2017 – dem natürlichen Rhythmus angepasster Zeitrechnung

Das folgende Video habe ich gefunden bei: https://bildreservat.wordpress.com/2017/08/05/bild-dir-deine-meinung-mit-peter-haisenko/

Published on Jun 18, 2017

Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die deutsche Sprache (oder: Nur, wer in der deutschen Sprache denkt, ist Deutscher)

„Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will ein Volk also nicht verlieren, wodurch es ein Volk ist, will es seine Art mit allen seinen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts mehr zu achten, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“
Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

Das wesentliche Merkmal einer Nation ist ihre Sprache. Gerade in Deutschland wird das deutlich, weil die physische Erscheinung der Menschen, die in Deutschland leben, alles andere als einheitlich ist. Das verbindende Element ist die deutsche Sprache. Das Selbstverständnis, ein Deutscher zu sein, ist verbunden mit der Selbstverständlichkeit, die deutsche Sprache vorrangig zu gebrauchen. Darüber hinaus werden die Identität und das Selbstverständnis bestimmt von Sitten und Gebräuchen, von Wertbeschreibungen und Überlieferungen, die alle an eine Sprache gebunden sind. Von alters her war es immer das Bestreben von Eroberern, den Besitz eroberten Landes durch die Einführung der eigenen Sprache zu besiegeln. Ein Land hat erst dann neue Eigentümer und eine neue Identität, wenn die Sprache der Einwohner eine andere geworden ist. Bis dahin wird die neue Herrschaft immer ein Fremdkörper bleiben.
(Entnommen aus dem Werk: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ von Peter Haisenko)

Diesen Beitrag als mp3-Datei zum Anhören herunterladen

Webseiten:
http://anderweltonline.com/
http://anderweltverlag.com/

Kontakt:
Peter Haisenko
Preysingplatz 2
81667 München
Tel: 0049 (0) 89 332093
Mobil: 0172-832 62 55
peterhaisenko@t-online.de

Weitere Sendungen mit Peter Haisenko:
Der US-Dollar – das Brecheisen der Macht
http://quer-denken.tv/der-us-dollar-d…

Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft
http://quer-denken.tv/index.php/mfv-t…

„Abschlußbericht“ zum Abschuß der MH17 – neue Märchen & keine Fakten
http://quer-denken.tv/1849-abschlussb…peter

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Sprachwissenschaft – Linguistik ~ linguistics

Mit Inner Speech Revelations Unbewußtes hörbar machen

Karina Kaiser gewährt beim FOSTAC MysterienZyklus interessante Möglichkeiten mit Inner Speech Revelations Unbewußtes hörbar zu machen.

Veröffentlicht am 26.07.2017

Woher kommt das Wort „Schamane“ | Der Unsichtbare Schamane Blog

Europäische Reisende haben Ende des 17. Jahrhunderts bei verschiedenen indigenen Völkern Sibiriens und Innerasiens Menschen beobachtet, die Handlungen ausführten, die von den Beobachtern als religiös-magische Phänomene beschrieben wurden.

Sie berichteten, dass diese außergewöhnlichen Menschen „Saman“ genannt werden, ein Begriff, der sowohl für Frauen als auch für Männer galt.

Zur Bedeutung, zum Ursprung bzw. zur Übersetzung von „Saman“ gibt es unterschiedliche Erklärungen:

Zum einen heißt es, die Sprachwurzel für Schamane stamme aus dem Sanskrit. Dies soll sich von „Samana“ (Hindi: śramaṇa) herleiten, der Bezeichnung für einen Asketen oder Bettelmönch in Indien. Buddhistische Mönche heißen auf chinesisch „sha-men“.

Dieser Wortstamm soll in die tungusischen Sprachen eingeflossen sein: ša bzw. Sha wird mit „wissen“ übersetzt und šaman ist daher Wissende/r.

Eine weitere Theorie stellt einen Bezug zum mandschurischen „samarambi“ her – „um sich schlagen oder sich empören”, was aus einen Ausdruck von Ekstase hindeutet.

Offenbar aus der Beobachtung der Mitteleuropäer gibt es noch eine andere Übersetzung für „Schamanen“: Menschen, die „mit Hitze und Feuer arbeiten“. Dies vermutlich, weil in sibirischen und innerasiatischen Kulturen zu rituellen Handlungen Feuer mit seiner großen Transformationskraft einfach dazu gehörte.

Ausgehend von den Beobachtungen in diesem Kulturkreis wurde im 20. Jahrhundert der Begriff „saman“ oder „Schamane“ abstrahiert und auf ähnliche Erscheinungen weltweit übertragen. Es hat sich also der Einfachheit halber die Bezeichnung Schamane oder Schamanin bzw. Schamanismus für die unterschiedlichsten Ausprägungen von Heilkunst, Magie, indigener Therapie und noch ganz anderen Praktiken und phänomenologischen Erscheinungsformen durchgesetzt. Gemeint sind damit u..a. Magierinnen oder Druiden, kräuterkundige Frauen und Medizinmänner, Priester, Heilerinnen oder Ärzte, Mittlerinnen zwischen verschiedenen Welten u.v.m.

Denn Menschen mit sogenannten schamanischen Fähigkeiten gibt es ja nicht nur in Sibirien, sondern praktisch auf allen Kontinenten in allen Kulturkreisen.

Hinweise auf Frühformen des Schamanismus finden sich in prähistorischen Funden, insbesondere in steinzeitlichen Höhlenmalereien in Frankreich. Diese entstanden in einer Zeit, als die Jagd für den Menschen von zentraler Bedeutung war. Höhlenbildern zeigen Darstellungen von Menschen, die in Tierhäute eingehüllt sind oder als Kopfaufsatz Geweihe oder Tierkappen tragen. Man geht davon aus, dass diese „schamanisch“ tätig waren und damit auch eine archaische Form der Religion ausgeübt haben. Nach neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen wird die älteste fassbare Religion der Menschheit daher auch als Schamanismus bezeichnet.

Eine allgemein anerkannte Definition von Schamanismus existiert nicht und kann es auch gar nicht geben. Es trennen ja nicht nur Tausende von Kilometern sibirische Schamanen von indianischen Medizinleuten, indischen Yogis und arabischen Sufimeistern, sondern auch die unterschiedlichsten Arten von Paradigmen, Techniken und Lehren.

Was sie alle verbindet – sie verehren die Erde als lebendiges und bewusstes Wesen, mit der sie in Harmonie leben wollen. Und sie verwenden die vielfältigsten Möglichkeiten, um Menschen und Systeme wieder in Balance zu bringen und zu heilen.

Dem Schamanismus wurde 1980 von der Weltgesundheitsorganisation WHO in der Behandlung psychosomatischer Erkrankungen dieselbe Bedeutung zuerkannt wie der westlichen Medizin.

Quelle: Woher kommt das Wort „Schamane“ | Der Unsichtbare Schamane Blog

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