Vera F. Birkenbihl – Sprachen lernen leicht gemacht – 2004 – Landsberg

Am 01.02.2018 veröffentlicht

Es könnte so leicht sein: Regel Nr. 1: VOKABEL-PAUKEN ist verboten. Regel Nr. 2: Grammatik ist unnötig. Man darf, wenn man unbedingt will, man muß aber keinesfalls. Kein Mensch hat die Muttersprache erworben, indem er/sie isolierte Vokabeln paukte oder Grammatik lernte ehe man die Sprache bereits beherrschte! Die Methode selbst besteht aus vier einfachen Schritten, die bewirken, daß man immer nur EINE SACHE zu jedem Zeitpunkt lernt, nicht zuviel aufeinmal (wie in der Schule, so man unbekannte Texte LESEN und ÜBERSETZEN und VERSTEHEN und dann auch noch LAUT LESEN oder SPRECHEN soll.
Bei meiner Methode wird im ersten Schritt DE-KODIERT (die wörtliche Übersetzung, zu der die meisten SchülerInnen intuitiv neigen, zeigt uns die tatsächiche Struktur der Sprache. Wer „What‘s up“ mit „was ist los?“ übersetzen muß, um GUTES Deutsch zu produzieren (wiewohl das Ziel doch lauten sollte, englisch zu lernen), wird später oft „What‘s lose“ sagen. Wer hingegen mit „was-ist auf?“ de-kodiert hat, nimmt weit bewußter wahr, wie ANDERS das Englische diese Redewendung ausdrückt, so wie der Araber fragt „was läuft“ und der Finne fragt: „Was geht, was geht nicht?“. Keine dieser Idioms ist „besser“, aber alle in „gutes Deutsch“ zu übertragen sagt uns NICHTS über die Struktur jener Sprachen, die wir angeblich lernen wollen! Im zweiten Schritt hören wir AKTIV, d.h. wir lesen solange das De-Kodierte Material mit, bis wir ohne dieses jedes Wort verstehen. Nun gehen wir in den dritten Lernschritt, dem am Ende der Letzte folgt. Jetzt erst werden wir sprechen, lesen, schreiben oder was immer uns interessiert. Nicht in Schritt 1!
Dies ist der zweite Vortrag zu diesem Thema (ca. 1999) der den urspünglichen (von 1993) ablöst, da ich ihn in Bezug auf neueste Ergenisse der Gehirnforschung updaten wollte. Hier lernt man 10 Gründe GEGEN das VOKABEL-PAUKEN kennen (die am Anfang des Bonus-Materials noch einmal kurz zusammengefaßt werden, für den schnellen Überblick), sowie, wie diese absurde Methode überhaupt jemals „erfunden“ wurde, und in einem Rahmen, der in der heutigen Zeit an Schulen das Absurdeste ist, was man sich nur vorstellen kann!
► Vera F. Birkenbihl (26. April 1946 – 03. Dezember 2011) „Einen Tag vor deinem Tod – kehre um!“ heißt es in einem ihrer Vorträge „Das verschafft ungeheure Klarheit. Ich nehme nur noch Vorträge an, die ich auch annehmen würde, wenn ich nur noch einen Tag zu leben hätte.“ Vera F. Birkenbihl Mit ihrer Einzigartigkeit wird sie ewig in unseren Gedanken weiterleben. Sie war eine der kreativsten Köpfe, die Deutschland je gesehen hat, leider hat sie die gebührende Anerkennung zu Lebzeiten nie erhalten. Diese kleine Frau, hat großes vollbracht! Teilen wir ihr Vermächtnis – teilen wir ihren hinterlassenen Schatz – so wie sie es gewollt hätte – & bringen Ihre Botschaften in die Welt!
Viel Erfolg bei deiner Persönlichkeitsentwicklung, dein Josef Lienbacher
► Rechte: Ich besitze keine Rechte an den Filmsequenzen. Ich suche mir die Vorträge aus dem Internet & versuche die Qualität (Video, Audio) zu erhöhen. Bei diesem Prozess werden die genannten Rohmaterialien ausschließlich positiv dargestellt. Revidierte Berner Übereinkunft Nach Art. 9 Abs. 2 RBÜ (Stockholmer [1967] und Pariser [1971] Fassung) bleibt es der Gesetzgebung der Verbandsländer vorbehalten, „die Vervielfältigung in gewissen Sonderfällen unter der Voraussetzung zu gestatten, dass eine solche Vervielfältigung weder die normale Auswertung des Werkes beeinträchtigt noch die berechtigten Interessen des Urhebers unzumutbar verletzt.“ Gerne kann sich jeder Urheber von der verstorbenen Fr. Vera F. Birkenbihl melden, und das betroffene Video wird umgehend abgeändert bzw. gelöscht.
► Wo finde ich die Original-Werke zum Kauf? Unter https://www.fortbildungsshop.de/ findest du soweit ich weiß sämtliche Birkenbihl-Medien. Der Fortbildungsshop wird von http://www.twinevents.de/ betrieben, dahinter stehen die beiden Töchter Daniela & Jeanette Böhm von Hr. Dr. Dieter Böhm. Dr. Dieter Böhm war einer der engsten Vertrauten von Vera F. Birkenbihl, besonders gegen Ende ihrer Krankheit. Hier könnt ihr euch sicher sein, dass das Geld auch dort ankommt, wo es sich Fr. Birkenbihl gewünscht hätte.

Veden: Was ist Eigendünkel und was ist Vernünftigkeit? (A.W. Trehlebov auf deutsch) | Sprachforschung

Am 17.02.2019 veröffentlicht

Textversion für Hörgeschädigte: https://www.dropbox.com/s/wca8p63b2tc… In diesem Video erzählt A.W. Trehlebow den prinzipiellen Unterschied zwischen Eigendünkel und Vernünftigkeit. Das Praktizieren von Vernünftigkeit im Leben ist die Grundlage für spirituelle Entwicklung.
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Die Endung >>KEIT<<

keit , feminine endung zur bildung abstracter substantiva von adjectiven: ewigkeit, geistlichkeit; einsamkeit, achtbarkeit; munterkeit, eitelkeit; kraftlosigkeit, ehrenhaftigkeit, dreistigkeit, helligkeit, nettigkeit.
1) Entsprungen ist -keit aus -heit (s. d.), und zwar durch ein misverständnis, bei den adj. auf -ig.
a) ewigkeit z. b. hiesz genau mhd. êwicheit, d. i. êwik-heit (ahd. êwigheit), weil ein g im auslaute mhd. zu c, d. i. k ward (wie noch heute z. b. in lang, gespr. lank); jenes c-h in êwicheit ward nun aber unvermeidlich zusammengesprochen, als wäre es ein echtes ch oder aspiriertes k, und so entstand der schein als wäre -cheit die endung. wie aber die echten ch, die nicht dicht hinter dem ton und vocal der stammsilbe standen, sich nicht halten konnten, sondern sich in k milderten, so ward auch diesz -cheit schon mhd. zu -keit, und das misverständnis war fertig, es hiesz nun êwikeit, êwekeit. doch erhielt sich daneben das ch, es scheint sogar nachher theilweis wieder vorzuwiegen. da ist nun lehrreich zu sehen, wie neben dem misverständnis sich zugleich das verständnis der form doch noch lange erhielt, ohne alle hilfe von grammatik oder schule.
wahrhaftig, adj. , weiterbildung von wahrhaft, die ursprünglich in der bedeutung mit diesem wort übereinstimmt, dann aber sich (besonders als adv.) in verschiedener richtung entwickelt. die bildung tritt im 14. jahrh. auf und beschränkt sich anfangs auf das md. (die ältesten belege finden sich in den predigten des meisters Eckhart, bei M. v. Beheim, Joh. v. Olmütz, Ackermann, in den Trebnitzer psalmen, bei Stolle, im Alsfelder passionsspiel), die Oberdeutschen dagegeu kennen sie anfangs nicht, noch Brant gebraucht sie nicht. gegen 1500 findet das wort aber auch im obd. eingang, Keisersberg, Murner, Aventin machen davon gebrauch, Hans Sachs, Fischart u. a. haben es neben wahrhaft. ganz besonders hat Luther zur aufnahme des wortes beigetragen, der es sowohl als adj. wie als adv. ungemein häufig verwendet. dasz das wort damals keinen localen charakter mehr hatte, ergiebt sich daraus, dasz in den südd. umbildungen der Lutherischen bibel (bei Dietenberger, in der Züricher bibel) Luthers warhafftig (dafür in der älteren bibel meist warhafft, s. oben sp. 814, beim adv. warlich s. unten 6, a, b) fast durchgängig beibehalten wird. auch die wörterbücher haben das wort von anfang an. schon in den vocabularen erscheint es meistens: Diefenbach gl. 115a certus, 612a verax, 162c veridicus, 613a verificus, 615b verus, warhafftig, worhafftig. ferner: warhafftiger mensch, bone fidei homo. Dasypodius 452a; warhafftig, verax. Maaler 484b; warhafftig in worten, der die warheit redt, veridicus. ebenda; gewisz, unfehlbar, warhafftig, verus, ratus, certus, immotus, indubitatus, firmus. Henisch 1603, 4; warhafftig, verus, verax. Schönsleder K k 5b; warhafft, warhafftig, der die warheit liebt, verace, veridico. Krämer 1209; veritatis omnes numeros in se habere, gantz wahrhafftig seyn. Dentzler 1, 859a; wahrhaft, wahrhaftig et wahrhaftiglich, verus, sincerus. Stieler 2414; wahrhafftig, der die warheit sagt, véritable. Rädlein 1026; wahrhafftig, true, sure, certain, infallible, real, right, firm. Ludwig 2368; wahrhafftig, verus, verax, veridicus. Kirsch 2, 378; wahrhafft oder wahrhafftig, verus. Frisch 2, 415c. Adelung (‚zuweilen für wahrhaft‘). die verlegung des tons auf die 2. silbe wird zuerst von Adelung erwähnt, aber auf das adv. beschränkt; jetzt wird auch das adj. vorwiegend in dieser weise betont, was schon im 18. jahrh. vorkommt, wie aus der verwendung des wortes im verse hervorgeht, z. b.:hier sieht im ächten licht, das um die gottheit flieszt,
sein nebelfreyer geist das, was wahrhaftig ist.
Wieland poet. schriften (1762) 2, 93 (moral. briefe 9).

Wahrheit und deren Arten:

wahrhaftigkeit, f. , abstractbildung zu wahrhaft und wahrhaftig, erst im nhd. vorkommend (einen mnd. beleg s. u. 2).
1) zu wahrhaft und wahrhaftig 1, aufrichtigkeit, bestreben die wahrheit zu reden, namentlich als ein dem menschen anhaftender charakterzug: veracitas, worhaftikeit, waarhaftigkeit. Diefenbach gl. 611c; veracitas, warhafftigkeyt. Dasypodius 258d; warhafftigkeit, veracitas. Maaler 484b; warheit, warhafftigkeit, verità, veracità. Krämer 1209; wahrhafftigkeit, véracité. Rädlein 1026; die wahrhafftigkeit eines menschen, a man’s veracity, his being far from speaking untruth. Ludwig 2368; wahrhaftigkeit, veritas, veracitas. Steinbach 2, 940; wahrhaftigkeit im reden, veracitas Hederich 2571; wahrhaftigkeit im mund und wahrheit in den sitten.
Hagedorn 1, 16; die wahrhaftigkeit, deren wir uns im laufe dieser geschichte immer befleiszigen werden. Wieland 11, 84 (don Sylvio 1, 12); der gute mann erzählt die unglaublichsten und albernsten wunderdinge mit einem so naiven ton von wahrhaftigkeit und überzeugung, dass er entweder ein sehr guter poet oder … eine gar einfältige seele gewesen seyn musz. suppl. 6, 211; die übertretung dieser pflicht der wahrhaftigkeit heiszt die lüge. Kant 3, 407; die wahrhaftigkeit in erklärungen wird auch ehrlichkeit und, wenn diese zugleich versprochen sind, redlichkeit, überhaupt aber aufrichtigkeit genannt. 5, 261; wem es nicht blos um die wahrhaftigkeit des lehrers, sondern auch … um die wahrheit der lehre zu thun ist. 10, 202; wahrhaftigkeit im inneren des geständnisses vor sich selbst und zugleich im betragen gegen jeden anderen sich zur obersten maxime gemacht, ist der einzige beweis des bewusztseins eines menschen, dasz er einen charakter hat. 10, 329 (anthrop. § 87); ein zweiter hauptzug [Bd. 27, Sp. 837]weiterlesen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GW02692#XGW02692
wahrheit, f. was der wirklichkeit gemäsz ist, der wirkliche sachverhalt, die richtige auffassung der dinge, ein wahrer satz, wirklichkeit, wahrhaftigkeit u. s. w.
I. formelles.
1) das wort tritt in den ältesten deutschen quellen noch nicht auf. der begriffwahrheit wird ursprünglich meist durch das substantivierte neutr. wâr gegeben (oben sp. 738), bei Otfrid auch durch die fem. wâra und wârî; ferner erscheint fürveritasbei Isidor und im Matthäuservangelium das fem. wârnissa, im Weiszenburger katechismus das fem. wârnissî, bei Otfrid das n. wârnissi. unser wort tritt zuerst in den rheinfränkischen psalmenfragmenten als wârheit, dann in den altniederfränkischen psalmen als wârhêd, wârheit, wârheide auf und wird von Notker als wârheit häufig gebraucht. neben mhd. wârheit steht auch mnd. wârheid Schiller-Lübben 5, 604 und fries. wêrhêd Richthofen 1140. jetzt ndl. waarheid. weiterlesen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GW02692#XGW02692wahr, adj. der wirklichkeit gemäsz, verwirklicht, wirklich, echt und recht, naturgetreu, wahrhaft u. s. w.

weiterlesen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GW02617#XGW02617

wahr, adj., nebenform zu gewahr, wie dieses nur in prädicativem gebrauch. es findet sich jetzt in nd. mundarten: wâr worden ten Doornkaat Koolman 3, 512; wôr warden Mi 108; wâr warden Dähnert 538, gewahr werden, erfahren, empfinden; hier wol aus gewahr entstanden, doch kommt schon mnd. zuweilen war neben gewar vor. Schiller-Lübben 5, 599, auch im Heliand begegnet neben häufigerem giwar einmal der plur. wara im Mon. 1882 (im Cott. giwara). das hd. kennt dagegen ursprünglich nur die zusammengesetzte form. auszerhalb des deutschen begegnet ags. wær gewahr, aufmerksam, vorsichtig, sorgfältig, mengl. war Stratmann-Bradley 668, nengl. ware, anord. varr aufmerksam, vorsichtig, schwed. norw. var, dän. vær und var, got. war (nur einmal belegt) vorsichtig, nüchtern.

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eigendünkel, m. arrogantia, vana de se opinio: du möchst lieber in alle sünde fallen, denn in dein eigendünkel. Luther 3, 432b;

drinnen blinder willen herscht und ein tauber eigendünkel.
Logau 1, 180, 61;

bloszer eigendünkel!
Schiller 361b;

die unbescheidenheit in der forderung von andern geachtet zu werden ist der eigendünkel. Kant 5, 300. s. DWB dünkel, DWB selbstdünkel.

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vernunft, f. überlegung, im ahd. und mhd. nd. nachweisbar. zwei formen stehen sich in alter zeit gegenüber: fernumft und fernunst, beide fortbildungen aus dem schon abgeleiteten ferniman, aber bei gleicher bedeutung mit verschiedner endung. fernumft steht danach zu den bildungen: zunft, kunft, während fernunst zu dienst zu stellen ist. in alter zeit ist vernunst im oberd. das gewöhnlichere, vielleicht weist vernunft mehr auf md. hin und ist von daher eingedrungen. im ahd. ist nach den zusammenstellungen Graffs vernumft zwar nicht unerhört, doch verschwindend hinter vernunst. im mhd. beginnt erst im 14. jahrh. vernunft sich auszubreiten, mnd. vornumst, vornumpst neben vornuft (Schiller-Lübben 5, 415b). in den Diefenbachischen glossarien findet sich vornust (intellectus) in einem nd. glossar Dief. gloss. nov. 314a, sonst nur die formen vornufft, vornonft, vernofft, vernunfft anagoge, intellectio, intelligentia (Dief. 302c, gloss. nov. 22b. 210b), aber allerdings in md. glossarien. in der nhd. zeit hat sich keine andre form als vernunft ergeben.
die bedeutung ist ursprünglich: das richtige auffassen, das aufnehmen, aber schon im ältesten deutsch ist es das vermögen womit wir die aufgenommnen gegenstände in uns verarbeiten, die

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vernünftigkeit, f.: ein rechtschaffen weib weisz durch jhren fleisz und vernünfftigkeit alles zu mittlen. Moscherosch christl. vermächtnis 197; dis war die bedingung der ichheit, der vernünftigkeit überhaupt. Fichte naturrecht 34; nichts besteht in die länge als das übel, das hartnäckige und die einsamkeit der seele, die wir alsdann mit unserer frommen vernünftigkeit betrachten und beobachten. Keller Seldwyla 405.

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Zur Vorsilbe >>VER<< noch einen Gedanken hinzu: VER hatte offenbar bevor es VER, also eine Schwächung geworden war, die Bedeutung FÜR.. also könnte statt vernunft FÜRNUNFT gesagt worden sein, oder immer noch gesagt werden – oder auch PRONUNFT.

Vom ursprünglichen ahd. augehend aber müsste es FARNUNFT heissen.

-eine …NUN..FT hat es anscheinend aber nicht gegeben – hier müsste noch geforscht werden wo sich das herleitet… jedenfalls steck das JETZT oder auch NU (schnell) da drinnen.

Die VERNUNFT ist also gar nicht so leicht zu durchschauen – 😉

ver , vorsilbe, vor nomina und verba gesetzt, niemals selbständig; neben ge die weitest verbreitete partikel.
I. form.
1) die germanischen sprachen zeigen vier verschiedene partikeln, die in form und bedeutung nahe verwandt sind: far, fir, fur, fra. den germanischen stämmen entsprechen die indogermanischen par (sanskr. parâ, griech. παρά, lat. per, litt. par, per), pur (sanskr. puras), pra (sanskr. pra, griech. πρό, lat. prôd, prae, slav. pra, pro), vgl. Fick indogerm. wb. 1, 140. diese formen scheinen auf einen stamm zurückzugehen (Grimm gramm. 2, 851), welcher die bedeutungvorbei, hinweghat und den Fick (a. a. o.) und Weber (ind. studien 2, 406) mit dem verbalstamme par (hinweggehen) zusammenstellen. wegen der ableitungen vom germanischen stamme fur ist für, vor zu vergleichen; der germanische stamm fra, goth. fra, ags. frä, altn. frâ (auch selbständig), dän. fra, schwed. fr kommt hier nicht in betracht. ins hochdeutsche scheint er keinen eingang gefunden zu haben; denn die wenigen belege, welche Grimm gramm. 2, 731 aus dem althochdeutschen aufführt: frapald, kühn, frasëʒ, rost, frasûmîc, versäumend, können auf einer erst im althochdeutschen sich vollziehenden verschiebung beruhen, die ja oft eintritt, wo liquide laute ins spiel kommen. das bei Graff 1, 530 aufgeführte ahd. frâʒ, präter. zu friʒʒu, könnte zwar aus fraaʒ, gleich goth. frêt, entstanden sein, doch ist es nur einmal als länge nachgewiesen, sonst kürze: fraʒ, vraʒ, wo ver einfach sein e ausgestoszen hat (wie bei vreischen).

2) dem gothischen fra und fair steht ahd. far

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The name Khan (Genghis Khan) is the Asian spelling of the name Cohen; House of Is-Ra-El

Danke Martha!

Lucid Dreamer

Published on Mar 5, 2019
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