Entzifferung des Voynich-Manuskripts ? Astronom identifiziert Darstellung historischer Sonnenfinsternis

Stellt diese Abbildung die Sonnenfinsternis vom 15. April 1409 dar?

Morelos (Mexiko) – Bis heute bewahrt das sogenannte Voynich-Manuskript das Geheimnis über seinen Autor und Inhalt in bislang unentschlüsselter Form für sich und gilt deshalb den einen als „unlesbares Buch“ voller Rätsel, anderen als sinnloser mittelalterlicher Schwindel. Durch die Identifizierung der Darstellung einer historischen Sonnenfinsternis hat nun ein mexikanischer Astronom eine frühere Interpretation zahlreicher Buchstaben und Wörter und zugleich dessen Datierung ins 15. Jahrhundert bestätigt. Damit mehren sich die Beweise dafür, dass das „unlesbare Buch“ tatsächlich Sachinhalte vermittelt.

Beim Voynich-Manuskript handelt es sich um ein rund 500-600 Jahre altes Buch. Es ist angefüllt mit vermeintlich botanischen, astronomischen und anatomischen Abbildungen, jedoch in einer bislang unbekannten Schrift und Sprache verfasst, die sich bislang jeglichen Bemühungen einer Entzifferung widersetzt hatte. Während Kritiker vermuten, dass es sich lediglich um einen Schwindel handelt, versuchten sich andere Forscher bislang hauptsächlich über Schriftvergleiche und Kryptografie an der Entzifferung des „Voynich-Codes“.

Wie der Präsident der mexikanischen Astronomischen Gesellschaft Urania (Sociedad Astronómica Urania, SAU), Andrés Eloy Martínez Rojas, gegenüber „La Jornada“ berichtet hat, enthalte das Voynich-Manuskript nicht nur eine astronomische Beschreibung sondern auch die Datumsangabe der von der Nordküste Südamerikas bis über Nordeuropa aus sichtbaren, ringförmigen Sonnenfinsternis vom 15. April 1409.

Grundlage von Martínez Rojas‘ Entdeckung bildet die 2014 von dem Sprachwissenschaftler Professor Stephen Bax von der University of Bedfordshire veröffentlichte Entzifferung des Voynich-Manuskritpts anhand einer linguistischen Analyse jenes einzelnen darin enthaltenen „Buchstaben“

Das von Stephen Bax als „Taurus“ (Stier) interpretierte Wort auf Seite f68r des Voynich-Manuskripts.

Zu den zahlreichen Wörtern, die Bax identifiziert haben will, gehört unter anderem die auf Blatt f68r dargestellte Bezeichnung für das Sternbild Taurus (Stier), die sich neben einer Abbildung von sieben Sternen findet, die offenbar die Plejaden gemeinsam mit einer Abbildung von Sonne oder Mond darstellen sollen.

Mit Hilfe von astronomischen Computerprogrammen suchte Martínez Rojas sodann nach einer der Darstellung nahekommenden Konfigurationen – und stieß dabei auf die Sonnenfinsternis am 15. April 1409, auf die sich laut dem Astronom gleich zwei Abbildungen beziehen.

Ein Vergleich des astronomischen Himmels während der ringförmigen Sonnenfinsternis vom 15. April 1409 (l.) und der Zeichnung auf Seite f68r des Voynich-Manuskripts (r.), zeigt Übereinstimmungen in den Positionen des Sternbilds Stier (Taurus) sowie der Venus und des Saturn – und schlussendlich der von einem Ring umgebenen Sonne – die bislang meist als Mond gedeutet wurde.

Eines von mehreren Tierkreis-artigen Abbildungen im Voynich-Manuskripts. Laut Martínez Rojas entspricht der Widder dem Monat April, während die 15 Frauen für die jeweiligen Tage stehen. Auch hier wird mit dem 15. April nicht irgendein Datum, sondern jenes der ringförmigen Sonnenfinsternis angezeigt.

Neben der bildlichen Übereinstimmung zwischen den Darstellungen und den astronomischen Merkmalen der Sonnenfinsternis passe auch deren Erscheinungsdatum mit den bisherigen C-14-Datierungen des Manuskripts überein, die den Voynich-Codex ins 15. Jahrhundert datiert und die Entstehung der Schrift auf zwischen 1404 und 1438 eingrenzt (…GreWi berichtete).

Gegenüber „La Jornada“ verweist Martínez Rojas darauf, dass Finsternisse im späten Mittelalter und auch später noch in Europa oft große Angst und Ehrfurcht ausgelöst hatten. Dass gerade die Sonnenfinsternis von 1409 von besonderer Bedeutung war, wird durch den Umstand unterstrichen, dass es die einzige und erste ringförmige Sonnenfinsternis seit 75 Jahren war, die von Europa damals als solche zu beobachten war.

Der Astronom stimmt damit mit Professor Bax überein und sieht im Voynich-Manuskript „eine alte Abhandlung über die Naturgeschichte und zeitgenössische astronomische Ereignisse.“

In den kommenden Monaten will sich Martínez Rojas weiteren tierkreisartigen Darstellungen und Konstellationen widmen und prüfen, ob auch diese astronomischen Phänomenen dieser Zeit entsprechen.

https://deutschelobbymysteries.wordpress.com/2017/02/03/entzifferung-des-voynich-manuskripts-astronom-identifiziert-darstellung-historischer-sonnenfinsternis/

Appenzeller Alpen: Künstler installiert Halbmond auf Berggipfel – FOCUS Online Mobile

Danke Psyconomicle!
Das ist eine ziemlich blöde Kunstaktion finde ich – sowohl das Kreuz wie auch der Mond machen sich nicht wirklich gut 😦

Muss man den Gipfel eines Berges denn generell irgendwie kennzeichnen, darf der nicht auch so bleiben wie er eben ist?

Auf dem Gipfel der Freiheit thront zurzeit ein weißer Sichelmond. Die Installation auf dem Schweizer Berg ist ein Kunstwerk des Appenzeller Künstlers Christian Meier. Der will mit der Aktion einen Kontrast zu den üblichen Gipfelkreuzen setzen – und erhitzt damit die Gemüter.

Die Idee für die Kunstaktion sei ihm vor zwei Jahren beim Wandern gekommen, erzählt Meier dem Schweizer Newsportal „Watson“. „Die vielen Kreuze kamen mir absurd vor und ich hatte diese Trotzidee, irgendwo einen Mond hinzustellen.“ Der Trotz-Aspekt sei dann aber schnell in den Hintergrund gerückt.

Stattdessen habe ihn der Kontrast zwischen dem kalten, weißen Mond und der wilden Landschaft fasziniert. „Das stößt den Betrachter unglaublich vor den Kopf. Nicht so sehr inhaltlich, sondern optisch“, erklärt Meier. Doch viele Wanderer scheinen auch inhaltliche Probleme mit dem Sichelmond zu haben – schließlich repräsentiert er den Islam.

Wanderer sind empört

In dem Wanderforum „Hikr“ schimpfen die Nutzer über den Halbmond und wundern sich, was der auf dem Gipfel verloren hat. Ein Nutzer antwortet darauf: „Dasselbe wie ein Gipfelkreuz. Nichts.“ So ähnlich dürfte das auch Christian Meier sehen, der sich selbst als „glühenden Atheisten“ bezeichnet. Überhaupt ist die Kritik an Gipfelkreuzen in jüngster Zeit lauter geworden. Unbekannte haben in den vergangenen Wochen drei Gipfelkreuze abgehackt. Und auch Bergsteiger-Legende Reinhold Messner äußerte sich zuletzt kritisch über religiöse Symbole auf Gipfeln.

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Aufstand der Roboter (ein Stück Papier)

In einem weiteren audiovisuellen Medien-Kunstprojekt werfen wir einen düsteren und postapokalyptischen Blick auf das aktuelle Rechtssystem, das sich im laufe der Zeit mehr und mehr zu einem scharfen Instrument der Entrechtung, Entmutigung und Fessel der freien Menschheit entwickelt hat. Gesetze die von einer Plutokratie und Raubbaronen auf einem Stück Papier geschrieben wurden, ohne jemals die Zustimmung der breiten Massen für die aufoktruierten, dubiosen Regeln und Normen zu besitzen.

Veröffentlicht am 22.07.2016

 

Synchronisation und Aufarbeitung: MOYO Film – Videoproduktion

Ton-Mix & Sprecher © Stoffteddy
(www.moyo-film.de / Radio MOPPI) 2016
Weitere Stimme: Cassandra

Schnitt, Arrangement, Bearbeitung Jan (yoice.net)

Musik: WAVE – Afterlife by WAVE

http://www.moyo-film.de/
http://www.yoice.net/

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MOYO-Film Unterstützen: https://www.patreon.com/user?u=2914749
oder Paypal: https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr…

Welcome to Wonderland – Die Regenbogen-Berge

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Erst dachte ich, dass ich es hier mal wieder mit einer Photoshop Manipulation zu tun habe, aber falsch gedacht. Die “Rainbow Mountains” im chinesischen Geopark Zhangye Danxia sind echt. Beeindruckend schön! Schichten aus verschieden farbigem Sandstein und Mineralien wurden mit der Kraft der tektonischen Platten zusammen gepresst. Regen und Wind taten in den letzten tausenden Jahren ihr Übriges und formten diese atemberaubende Gebirgskette, die seit 2010 zum UNESCO Welterbe gehört. Dieser Ort kommt auf jeden Fall auf meine Muss-ich-noch-sehen-Liste!

At first I thought I had it to deal with an other case of Photoshop manipulation, but I was wrong. The “Rainbow Mountains” in Chinese Danxia Geopark Zhangye are genuine. Impressively beautiful! Layers of different-colored sandstone and mineral were pressed together with the force of tectonic plates. Rain and wind did in the past thousands of years their remaining and formed this stunning mountain range, which is a UNESCO World Heritage since 2010. This place is definitely on my must-see list!

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http://www.wtf-ivikivi.de/welcome-to-wonderland-die-regenbogen-berge-im-chinesischen-geopark-zhangye-danxia/

Gennady Tkachenko Papizh: Hier spricht das Stimmwunder aus dem Internet

Gennady Tkachenko Papizh: Hier spricht das Stimmwunder aus dem Internet

Sonntag, 20. März 2016, 18:30 Uhr

Gennady Tkachenko Papizh ist der Internetstar des Monats. Mit Videos zu einer ungewöhnlichen Stimmperformance sorgte der ukrainische Sänger und Schauspieler in den Sozialen Netzwerken für Furore.

Gennady Tkachenko Papizh: Hier spricht das Stimmwunder aus dem Internet

Die Aufnahmen des russischsprachigen Künstlers Gennady Tkachenko-Papizh zeigen einen einzigartiges Song, in dem er nicht nur Naturgeräusche wie den Regenwald und Wind nachahmt, sondern auch Vögel singen oder die Stimme einer Operndiva. Seinme Pertformance klingt wie der komprimierter Soundtrack eines Films. Unsere Social-Media-Expertin Geraldine hat den Meister in Berlin getroffen.

weiterlesen: http://www.klatsch-tratsch.de/2016/03/20/gennady-tkachenko-papizh-hier-spricht-das-stimmwunder-aus-dem-internet/270663

Gennady Tkachenko-Papizh ~ Incredible Voice (original version)

Veröffentlicht am 07.03.2016

Gennady Tkachenko-Papizh was born on January, 27, 1964 in the city of Petropavlosk, USSA.
He spent his childhood in Ukraine, Kolomiya city. Now he lives and works mostly in Moscow and Berlin.
Actor, Comedian, Vocalist, Unique Sound Imitator

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