Wem nützt es? – Dr. Daniele Ganser und Paula P’Cay im Gespräch – interessant

Ein erbauendes ehrliches Gespräch smilie (17)

Es sind 3 grundlegende Fragen nach welchen sich die HFP orientiert – drei gute und wichtige Fragen:

Nutzt es dem Menschen?

Nutzt es der Umwelt?

Nutzt es dem Frieden?

Das Logo der HFP gefällt mir in mehrerer Hinsicht gar nicht – vor allem aber ist die weiße Hand in der schwarzen ein absolutes NO-GO – denn das besagt eine gezielte Vermischung entsprechend NWO zwischen Schwarzen und Weißen => Genozid beider Kulturen und Rassen – alle anderen Rassen wie die gelbe, rote und braune, lässt das LOGO gleichzeitig außen vor und das auf der Kugelerde dir auch noch was anderes am Rand andeutet… smilie-gruen-ohje

hfp-logo

Veröffentlicht am 20.12.2016

Ein eiskalt vorangetriebener Neoliberalismus hat zur Folge, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet. Der von den USA entfachte, und vom Westen im Allgemeinen unterstützte „Krieg gegen den Terror“ gebiert ständig neue Terroristen, statt Sicherheit zu schaffen. Dabei ist eine Mehrheit unserer Bevölkerung gegen Kriege. Sie spürt auch eine zunehmende Entmenschlichung unserer Gesellschaft. Die Humanistische Friedenspartei (HFP) strebt an, das zu ändern. Es gilt Gemeinsamkeiten statt Gegensätze zu suchen, einander zuzuhören sowie sachlich und lösungsorientiert miteinander zu diskutieren. Prinzipiell orientiert sich die Partei an drei Fragen: Nutzt es den Menschen? Nutzt es der Umwelt? Nutzt es dem globalen Frieden?

Paula P‘ Cay, eine von sechs gleichberechtigten Vorständen der Humanistischen Friedenspartei (HFP), sprach mit dem Schweizer Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser. Ganser stimmt in etwa mit der Linie der Partei überein: Das menschliche Leben achten, sich nicht gegenseitig töten und sich nicht anlügen. Die Gesprächspartner sind sich darin einig, dass es höchste Zeit für eine neue Epoche des Humanismus ist. Daniele Ganser meint, dass es enorm wichtig sei, was die Menschheit in den nächsten 80 Jahren machen. Es käme darauf an, sagt der Friedensforscher, dass wir miteinander sprechen und Wege finden, ein friedliches Nebeneinander zu finden. Voraussetzung dafür sei „immer Respekt und dass man die Waffen auf die Seite legt“. Wann immer die HFP Leute auf der Straße anspreche, berichtet P‘ Cay, bemängelten diese fehlende Menschlichkeit. Ganser bestätigt das und regt an, Frieden sei eben nur in Kooperation und unter Achtung der Natur erreichbar.

Das Gespräch von Paula P‘ Cay mit Daniele Ganser regt zum Weiterdenken an. Ganser erinnert sich an seinen früheren Physiklehrer. Der hatte ihm beschieden, die Antworten finde man. Das Entscheidende sei nur, stets die richtige Frage zu stellen. Ganser handelt bis heute danach. Auch, wenn ihm dafür zuweilen Kritik und Ablehnung entgegenschlägt.

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Humanismus und Konvivialismus

Humanismus ist eine seit dem 19. Jahrhundert gebräuchliche Bezeichnung für verschiedene, teils gegensätzliche geistige Strömungen in diversen historischen Ausformungen, unter denen der Renaissance-Humanismus begriffsbildend herausragt. Gemeinsam ist ihnen eine optimistische Einschätzung der Fähigkeit der Menschheit, zu einer besseren Existenzform zu finden. Es wird ein Gesellschafts- und insbesondere Bildungsideal entworfen, dessen Verwirklichung jedem Menschen die bestmögliche Persönlichkeitsentfaltung ermöglichen soll. Damit verbindet sich Kritik an bestehenden Verhältnissen, die aus humanistischer Sicht diesem Ziel entgegenstehen. Hinsichtlich der konkreten Inhalte bestehen zwischen den einzelnen Humanismuskonzepten große Unterschiede, die sich aus der Verschiedenheit der anthropologischen Grundannahmen ergeben. Insbesondere besteht ein Gegensatz zwischen den Modellen, die aus der Tradition des Renaissance-Humanismus hervorgegangen sind, und alternativen Entwürfen der Moderne, die sich in Opposition zum traditionellen Humanismus begreifen und mit ihm wenig gemeinsam haben, aber am Begriff Humanismus als Selbstbezeichnung festhalten. weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Humanismus

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Zu Humanismus gehört für mich automatisch die Sprache – Sprachforschung
Die Renaissance war jene Epoche wo es eine echte erste Öffnung gab, der nackte Körper durfte in der Kunst gezeigt werden (Michelangelo) und geistig starre Strukturen wurden aufgerissen. Natürlich ist die Nachahmung als Verbesserungsmaßnahme in meinen Augen nicht der Weg, allenfalls aber ein Lernprozess. Allerdings sollte man den richtigen natürlichen Strukturen und so genannten Traditionen dazu ein Augenmerk schenken, sowohl im Nachahmen als auch in der Neuerung, denn nicht alles ist falsch was schon gewesen war und nicht alles hilft uns weiter was gerade modern oder politisch korrekt ist.

Es gilt Gemeinsamkeiten statt Gegensätze zu suchen – diese Aussage möchte ich gerne nicht nur ergänzen, sondern ganz und gar in einen anderen Blickwinkel setzen: Die Gemeinsamkeiten sind wenig interessant, interessant sind die Ergänzungen – daher: „Wir ergänzen einander“ Es geht um Ergänzung – jeder ist in seiner Individualität (Ganzheit – Unteilbarkeit) eine Ergänzung fürs Ganze aller Wesen – „was der eine nicht kann – kann ein anderer“ – „was der eine nicht ist – ist ein anderer“. Wir sind nur gemeinsam in Ergänzung GANZ-HEIL – so meine ich hat die Schöpfung es gewollt.

Die Talente und Fähigkeiten ins Gemeinsame bedingungslos einzubringen, sodass wir als Menschheit fortschrittlich sind und gemeinsam weiter kommen und nicht nur überleben und dahinvegetieren.

Sie nennen es „Kooperation“ – ich nenne es „SICH ergänzend ins Gemeinsame einbringen“  – kooperieren können auch Kriegstreiber, sich zerstörerisch ins Ganze direkt und individuell einzubringen würde bald gestoppt werden. Man prüfe jede Energie auf die man sich einlässt!

Leute, ich spreche nicht JUST dagegen und beabsichtige auch nicht klugscheißerisch alles besser wissen zu wollen, was mir eine Jüdin erst vor kurzem vorgeworfen hat. Ich hoffe, dass zumindest die meisten Freunde von w3000 schon erkannt haben, was meine echten Beweggründe sind.  ❤

Sie, die Jüdin hat aber meine Einwände nicht geprüft gehabt und als ich sie darauf hinwies, das ihre Meldung eine Falschmeldung war, die ich einfach nur berichtigen wollte, auch damit sie es selber weiß, da war sie plötzlich stumm geworden, aber ich musste es ihr mündlich erklären, weil sie hochmütig, die Links zur Erklärung natürlich nicht angesehen hatte und mich als Klugscheißerin vorauseilend abstempelte, was mir allerdings am Arsch vorbeigeht.

Ethik: Ihre Desinformation hat sie weder im Netz noch per Email bislang berichtigt – obwohl sie es nun auch kapiert hat, dass ihre Aussage rein sachlich effektiv TOTAL falsch war – und genau da scheiden sich die Geister. Ich hoffe ja grad, dass sie diese meine Worte liest und AUCH all jene die einfach mit > Blödsinn – > stimmt nicht – etc.  kommentieren. Nach wie vor lösche ich alle Kommentare, die substanzlos, beleidigend, beschuldigend oder gar noch schlimmer sind.

Wenn ich etwas erkenne, das zumindest meiner Meinung nach ein klarer oder ergänzender Blickwinkel sein könnte, dann transportiere ich das, damit andere sich diesen auch ansehen können. Wenn es um ein Faktum geht, das verfälscht worden war, habe ich die Pflicht es richtig zu stellen, so ich es erkennen konnte. Keiner ist gefeit vor Irrtum, also muss auch keiner beleidigt sein, wenn seine Aussagen als Irrtum entlarvt werden. Der Irrtum muss allerdings auch bewiesen werden und nicht einfach nur ein lapidar Widerspruch sein.

Sprachlich würde ich lieber gesehen habe, dass neue Begriffe oder Wege NICHT aus dem Latein abgeleitet worden waren, sondern sich an die Wurzeln unserer germanischen Sprache orientierten. Nun ja wir können ja alle solchen germanisieren, wenn wir beabsichtigen sie zu benutzen.

Humanismus >> Die Lehre über den Menschen
Konvivialismus >> Die Lehre über das Zusammenleben

AnNijaTbé am 11.1.2017 – rhythmusangepasster Zeitrechnung

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Renaissance-Humanismus [ʀənɛˈsɑ̃s] ist die moderne Bezeichnung für eine machtvolle geistige Strömung in der Zeit der Renaissance, die zuerst von Francesco Petrarca (1304–1374) angeregt wurde, in Florenz ein herausragendes Zentrum hatte und sich im 15. und 16. Jahrhundert über den größten Teil Europas ausbreitete. In erster Linie war es eine literarisch ausgerichtete Bildungsbewegung. Die Humanisten traten für eine umfassende Bildungsreform ein, von der sie eine optimale Entfaltung der menschlichen Fähigkeiten durch die Verbindung von Wissen und Tugend erhofften. Humanistische Bildung sollte den Menschen befähigen, seine wahre Bestimmung zu erkennen und durch Nachahmung klassischer Vorbilder ein ideales Menschentum zu verwirklichen. Ein wertvoller, wahrheitsgemäßer Inhalt und eine vollendete sprachliche Form bildeten für die Humanisten eine Einheit. Daher galt ihr besonderes Augenmerk der Pflege des sprachlichen Ausdrucks. Der Sprach- und Literaturwissenschaft fiel im humanistischen Bildungsprogramm eine zentrale Rolle zu.

Ein prägendes Merkmal der humanistischen Bewegung war das Bewusstsein, einer neuen Epoche anzugehören, und das Bedürfnis, sich von der Vergangenheit der vorhergehenden Jahrhunderte abzugrenzen. Diese Vergangenheit, die man „Mittelalter“ zu nennen begann, wurde von den maßgeblichen Vertretern der neuen Denkrichtung verächtlich abgelehnt. Dem Mittelalter stellten die Humanisten die Antike als schlechthin maßgebliche Norm für alle Lebensbereiche entgegen. Eines ihrer Hauptanliegen war die Gewinnung eines direkten Zugangs zu dieser Norm in ihrer ursprünglichen, unverfälschten Gestalt. Daraus ergab sich die Forderung nach Rückbesinnung auf die authentischen antiken Quellen, knapp ausgedrückt in dem lateinischen Schlagwort ad fontes.  weiterlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance-Humanismus

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Konvivialismus: con-vivere,  lat.: zusammenleben

Les Convivialistes

Das konvivialistische Manifest

Für eine neue Kunst des Zusammenlebens
(herausgegeben von Frank Adloff und Claus Leggewie in Zusammenarbeit mit dem Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research Duisburg, übersetzt aus dem Französischen von Eva Moldenhauer)

Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sie ist auch absolut notwendig. Die globalen Probleme des Klimawandels, der Armut, sozialen Ungleichheit oder der Finanzkrise erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Viele Bewegungen, Initiativen und Gruppierungen suchen aktuell schon nach alternativen Wegen.
Ihnen allen gemeinsam ist das Streben nach einer neuen Kunst, miteinander zu leben (con-vivere). Konvivialismus bedeutet das Ausloten von Möglichkeiten, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben möglich sein kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können. Eine neue politische Philosophie erscheint daher dringend geboten, und das weltweit diskutierte Manifest renommierter Autoren stellt als Minimalforderung klar: Eine solche neue Philosophie und Kunst des Zusammenlebens muss den Primat des Ökonomischen brechen und sich auf eine gemeinsame Menschheit und auf den Wert der Individualität zugleich berufen.
Website zum Buch: www.diekonvivialisten.de.

»Les Convivialistes« ist das gemeinsame Pseudonym von fast 50 Autorinnen und Autoren, die knapp zwei Jahre lang miteinander diskutierten, um sich auf den vorliegenden Text zu einigen. Zu ihnen zählen unter anderen:
C. Alphandéry, G. Azam, Y.-M. Boutang, A. Caillé, B. Cassin, Ph. Chanial, H. Chaygneaud-Dupuy, D. Clerc, Th. Coutrot, J.-P. Dupuy, F. Flahault, F. Fistetti, A.-M. Fixot, J.-B. De Foucauld, Ch. Fourel, F. Fourquet, Ph. Fremeaux, V. de Gaulejac, F. Gauthier, R. Gori, J.-C. Guillebaud, P. Henrique Martins, D. Howard, M. Humbert, É. Illouz, A. Insel, F. Jany-Catrice, H. Kempf, S. Latouche, J.-L. Laville, S. Laugier, J. Lecomte, D. Livio, G. Massiah, P.-O. Monteil, J. Morand, E. Morin, Ch. Mouffe, O. Nishitani, A. Pena-Vega, B. Perret, E. Pulcini, R. Sue, P. Viveret, Ji Zhe.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2898-2/das-konvivialistische-manifest

Utilitarismus

Interdependenz

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»Das konvivialistische Manifest« – Frank Adloff über eine neue Philosophie des Zusammenlebens

http://www.diekonvivialisten.de

Klimawandel, soziale Ungleichheit, Finanzkrise – eine andere Welt sollte nicht nur möglich sein, sie ist auch absolut notwendig. Die globalen Probleme erfordern ein Umdenken und veränderte Formen des Zusammenlebens. Das international diskutierte »Konvivialistische Manifest« renommierter Autoren lotet Möglichkeiten aus, wie jenseits der Wachstumsgesellschaft ein Zusammenleben funktionieren kann, wie Sozialität, Konflikt und Individualität aufeinander bezogen werden und wie ökologisch und sozial nachhaltige Formen demokratischen Lebens ausschauen können.

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