Können Pilze auch unsere Umwelt retten? // Neue Pilze im Wald durch Klimaverschiebung // Pilze nicht immer ein Segen

Pilze – Pioniere der Biotechnologie

Veröffentlicht am 09.12.2013

Pilze bilden neben Pflanzen und Tieren eine eigenständige, artenreiche Organismengruppe. Sie überlebten diverse Eiszeiten, widerstanden massivem Artensterben und selbst den Umweltsünden der Menschen sind sie bis heute nicht zum Opfer gefallen. Dank einzigartiger Fähigkeiten können Pilze sich Extrembedingungen anpassen und haben zahlreiche Lebensräume erobert.

Die mikroskopisch kleinen Pilzfäden werden heutzutage weltweit in Labors untersucht, da ihre außergewöhnlichen Eigenschaften, Netzwerk-Ingenieure und Chemiker faszinieren. Einige Wissenschaftler träumen bereits davon, die erstaunlichen Qualitäten dieser primitiven, aber hoch entwickelten Organismen für die Lösungen brisanter Probleme wie Bodenverschmutzung, Wüstenausdehnung und die Anfälligkeit von Telekommunikationsnetzen zu nutzen.

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Pilze – die grünen Handwerker von morgen?

Aktualisiert am: 06 Mai 2014

Pilze werden oft unterschätzt. Dabei wäre ohne die Zersetzungsarbeit dieser hoch entwickelten Lebewesen unser Planet schon vor langer Zeit unter Tonnen von organischen Abfällen erstickt. Können sie die ökologischen Herausforderungen von morgen meistern?

Werden Pilze unseren Planeten retten?Info Sciences 3 / Wissenschaft aktuell

Die Pilze retten unseren Planeten

  • Freitag, 1. November um 00:00 Uhr (2 min)

Pilze könnten uns in Zukunft große Dienste erweisen. Diese einfachen, aber genialen Organismen werden heutzutage weltweit in Labors untersucht, da ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten Lösungen für dringende Umweltprobleme ermöglichen könnten.

http://future.arte.tv/de/thema/koennen-pilze-unseren-planeten-retten

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Pilze könnten Erdölförderung revolutionieren

https://www.youtube.com/watch?v=rM9vkcpObwQ-ist nicht mehr online

Veröffentlicht am 27.03.2014

Erdöl ist einer unserer wichtigsten Rohstoffe. Er steckt in Benzin und nahezu allen Kunststoffen, in Waschmittel, Arzneimittel, Kosmetika oder Lacken.

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Pilze könnten Erdölförderung revolutionieren

28.10.2015: Energie

Erdöl ist einer unserer wichtigsten Rohstoffe. Er steckt in Benzin und nahezu allen Kunststoffen, in Waschmittel, Arzneimittel, Kosmetika oder Lacken. Dass die weltweiten Erdölvorräte zu Ende gehen, ist bekannt. Doch offenbar kann ein Pilz helfen, bislang nicht förderbares Erdöl aus der Tiefe zu holen.

Gibt es eine Möglichkeit, doch noch länger den wertvollen Rohstoff zur Verfügung zu haben? Die Frage führt uns in ein kleines Dorf in Niedersachsen. In Bockstedt wird seit über 50 Jahren Öl gefördert, nicht wie in Texas oder in der Nordsee vor Norwegen in riesigem Maßstab, eher klein und bescheiden, aber immerhin so viel, dass wir mit unseren deutschen Quellen wie in Bockstedt bislang fünf Prozent unseres Bedarfs decken konnten.

Doch die Zeit der Ölförderung neigt sich auch in Bockstedt dem Ende entgegen. Das Ölfeld ist fast ausgebeutet, immer weniger Öl sprudelt aus dem Loch, bald wird die Ölquelle versiegen.

„Bis jetzt können wir aus jedem Bohrloch auf der Welt, egal ob in Texas oder hier in Bockstedt, nur etwa 30-40 Prozent des Öls fördern. Der Rest bleibt für uns nicht erreichbar unter der Erde. Riesige Mengen verbleiben also ungenutzt im Ölfeld. Und um das zu ändern, arbeiten wir an einer Technik, mit der wir mehr Öl als bisher raufholen können.“, sagt Wintershall-Projektleiter Burkhardt Ernst.

Wie funktioniert Erdölförderung?

In der ersten Phase der Produktion, in Bockstedt war das vor 50 Jahren der Fall, strömt das Öl durch den natürlichen Lagerstättendruck noch quasi von allein an die Oberfläche – allerdings typischerweise nur etwa 10 Prozent davon. Mit traditioneller Pumptechnik, wie etwa den bekannten Pferdekopfpumpen, lassen sich je nach Lagerstätte etwa weitere 5 bis 10 Prozent eines Vorkommens gewinnen.

Danach tritt die Produktion in ihre zweite Phase. Über Injektionsbohrungen am Rand des Ölfelds wird Wasser in die Lagerstätte gepresst, um den abnehmenden Eigendruck der Lagerstätte aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise lassen sich noch einmal etwa 10 bis 20 Prozent des Öls fördern. Bei rund 30 bis 40 Prozent ist allerdings in der Regel Schluss.

In der dritten Phase kommt eine besondere braune Flüssigkeit ins Spiel. Diese braune Flüssigkeit ist das, was die Chemiker ein Polymer nennen. Polymere tauchen in unserem täglichen Leben praktisch überall auf. Eine wesentliche Funktion haben Polymere als Verdickungsmittel, zum Beispiel in Zahnpasten und Kosmetikartikeln, um eigentlich flüssige Stoffe zähflüssig zu machen. Und bei der Ölförderung sollen sie auch etwas andicken.

Pilz-Polymer zum Andicken

„In vielen Lagerstätten ist das Erdöl sehr viel zähflüssiger als das Wasser, was man ja unter die Erde presst um mehr Öl herauszubekommen. Anstatt nun das Erdöl – wie eigentlich gewünscht – vor sich her zu schieben, findet das Wasser mit der Zeit Wege, um sich zwischen den Öltröpfchen hindurch zu quetschen – und nimmt dabei immer weniger Erdöl mit. Durch die Zugabe des Biopolymers wird das Wassers verdickt, es kann nicht mehr so schnell am Erdöl vorbeiströmen und drückt so wieder mehr Öl heraus.“, so Burkhardt Ernst.

In Bockstedt wird also verdicktes Wasser verwendet, um mehr Öl zu fördern. Das Polymer, das in Bockstedt verwendet wird, ist ein ganz besonderes. Es wird von einem Pilz namens Schizophyllum commune erzeugt. Der Pilz ist in allen Wäldern der Erde auf totem Holz wie etwa umgestürzten Bäumen anzutreffen. Er ernährt sich im Wesentlichen von Sauerstoff und verschiedenen Kohlenstoffquellen, so zum Beispiel Zucker, und erzeugt im Laufe seines Wachstumsprozesses das Biopolymer, das er unter anderem für den Aufbau seiner eigenen Zellwände benötigt. Der Vorteil dieses Biopolymers ist, dass es komplett abbaubar ist.

„Noch sind wir in der Versuchsphase und wir müssen erst die Ergebnisse auswerten, um sagen zu können, ob es uns tatsächlich gelingt mit dem Polymer mehr Öl aus der eigentlich schon versiegenden Quelle herauszuholen“, sagt Burkhardt Ernst.

Filmautor: Alexander Schlichter

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https://www.youtube.com/watch?v=mgvGU3FksYE-ist nicht mehr online

Veröffentlicht am 21.10.2013

Wissenschaftler aus Frankfurt untersuchen, welche Einflüsse der Klimawandel auf die heimische Pilzflora hat. Welche Arten ziehen sich zurück, welche breiten sich aus? Und welche Risiken birgt dieser Wandel für Pilzsammler?

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Die Natur ist offenbar aus den Fugen geraten – das ist kein schönes Ergebnis – hat das auch etwas mit den Chemtrails zu tun – oder ist es so, dass sich dieses Desaster die Natur hat einfallen lassen, wie im Film behauptet wird? Ist es nicht eher so, dass die Natur ordnend eingreift, denn zerstörend? Wie es aussieht haben wir eine viel größere Arbeit, um Erkenntnissen zu gewinnen, vor uns als hinter uns. Die Eingriffe in die Natur durch Chemie und Nanopartikel stellt letztlich eine Herausforderung an den Menschen dar. Großes Umdenken ist angesagt, der Mensch muss endlich lernen sich IN DIE Natur einzuordnen und nicht die Natur beherrschen zu wollen, denn letztlich beherrscht die Natur IMMER den Menschen und nicht umgekehrt!

Noch etwas möchte ich hinzufügen: Von Eingeweihten wird behauptet, dass Pilze von anderen Planeten auf die Erde kamen, ursprünglich also nicht zur Erde gehörten. Das kann man sich ja leicht vorstellen, wo wir inzwischen wissen, dass schon vor Jahrtausenden auch Raumschiffe zur Erde kamen. So wie heute durch den Flugverkehr Insekten und Sporen verschiedener Gewächse über den gesamten Globus verteilt werden, so kann natürlich auch durch interstellare Reisen einiges auf die Erde gekommen sein, was sich ursprünglich nicht auf der Erde befand.

Wirklich strenge wissende Vegetarier würden also auch keine Pilze essen, da diese Proteinformen sind. Die Fruchtkörper, also die Pilze selber sind fleischähnlich, sie tauchten eines Tages auf der Erde auf und verspeisen angeblich auch kleine Insekten, also auch so was wie Fleischfresser sind. Ich habe das von einer sehr strengen Vegetarierin vernommen, welche noch anmerkte, dass dies ein bewiesenes Faktum sei.

In denke, dass wir noch ganz viel zu lernen haben, innerlich zu verstehen haben, dass wir eben wahrlich nicht alleine im Kosmos sind, sondern unser schöner Planet nur einer von vielen ist, dieser aber soll einzigartig sein, da er eine Vielfalt trägt, die sonst im Kosmos nicht vorkommt, so berichten ebenfalls Eingeweihte.

Wesen von anderen Planeten leben hier auf der Erde, die wir als solche gar nicht erkennen, weil wir es gewohnt sind mit ihnen zu leben. Es gibt aber auch Wesen die hier leben, uns aber nicht gegenwärtig sind, weil sie sich dem Anblick des Menschen entziehen, damit meine ich, in meiner Ausführung ausschweifend, das, was allgemein unter Aliens/Außerirdischen verstanden wird.

Weiter unten habe ich noch Aussagen von Hans aus einem Pilz-Forum hinzugefügt, wo er besagt, dass auch Pflanzen mit Hilfe von Pilzen Fleischfresser sein können – das ist mir ganz neu – finde es jedoch hochinteressant – ich fürchte wir müssen in VIELEM komplett umdenken!

Bei alledem denke ich immer wieder daran, was die Meister im Fernen Osten verspeisen: Diese Leute essen kein Fleisch, so wenig wie irgendetwas anderes, was bewusstes Leben in sich hat. Ich würde daher sagen, dass Pilze, Früchte und Pflanzen kein bewusstes Leben in sich haben. Die Frage; „was hat kein bewusstes Leben in sich“ begleitet mich seit vielen Jahren, genau gesagt seit ich Spalding gelesen habe. Würde mich freuen, wenn dazu Anmerkungen kommen – DANKE!

AnNijaTbé am 14.8.2014 – aktualisiert am 5.5.2016

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Angriff der Pilze – Faszination Wissen – Bayerisches Fernsehen

https://www.youtube.com/watch?v=SlC4dkOXhrw-nicht-mehr online

Veröffentlicht am 09.09.2013

Pilze haben ganz erstaunliche Fähigkeiten: Das größte Lebewesen der Welt? Ein Pilz! Dank Hefepilzen gibt es Brot, Backwaren und Bier! Aber Pilze als Bedrohung? Das klingt nach einem schlechtem Science Fiction Film. Und doch warnen Forscher weltweit vor gefährlichen Pilzen: In unserem Körper, zu Hause, auf dem Feld und in der Natur. Autor: Andreas Kegel

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Killer-Pilze füttern Pflanzen mit Insekten

Aus einem Artikel aus dem New Scientist (30.6.12): http://www.sciencemag.org/content/336/6088/1576.short
Insekten sind nicht nur für Venusfliegenfallen ein willkommener Snack. Fast jede Pflanze kann ein Fleischfresser sein, und zwar mit Hilfe von Pilzen mit endophytischen Eigenschaften, die Insekten mit speziellen Enzymen abtöten, zersetzen und die Nährstoffe in die Wurzeln abgeben.
Die meisten Pflanzen können Stickstoffvorkommen nicht direkt verwerten, so dass sie auf Pilze und Bakterien angewiesen sind, die Stickstoff aus organischem Material im Boden gewinnen. Zu den allgegenwärtigen Pilzen dieser Art gehört Metarhizium.
Ein Team um Michael Bidochka der Brock University in St. Catharines, Ontario, Kanada, stellte sich die Frage, ob Zersetzung von Insekten durch Metarhizium mit der Ernährung von Planzen verknüpft sein könnte. Sie injizierten markierten Stickstoff in Wachsmottenlarven (Galleria mellonella) und infizierten sie mit besagtem Pilzen. Die Larven wurden dann im Boden bei Bohnen oder Hirse eingegraben. Ein Sieb mit Maschen, die zu klein für die Wurzeln der Pflanzen sind, aber groß genug für Pilzhyphen, trennte die Insekten und die Wurzeln. Nach 14 Tagen, fanden die Forscher ihre markiertem Stickstoff im Pflanzengewebe

„Es schließt sich der Kreis“, sagt Raymond St. Leger, ein Entomologe an der Universität von Maryland in College Park, „Insekten fressen Pflanzen, aber schließlich bekommen die Pflanzen auch ihre Rache“.

Ein etwas reisserischer Artikel, aber trotzdem hochinteressant. Es mehren sich die Hinweise, dass die Erschließung von tierischem Stickstoff durch mutualistische Pilze häufiger vorkommt, als gedacht. Auch einige Ektomykorrhizapilze tauschen tierischen Stickstoff gegen pflanzlichen Kohlenstoff ein. So z.B. sind Nematoden (1) und Springschwänze (2) beliebte Stickstoffquellen.

1. READ DJ, LEAKE JR, PEREZ-MORENO J (2004): Mycorrhizal fungi as drivers of ecosystem processes in heathland and boreal forest biomes. – Canadian Journal of Botany 82(8): 1243-1263.

2. KLIRONOMOS JN, HART MM (2001): Food-web dynamics: Animal nitrogen swap for plant carbon. – Nature 410(6829): 651-652.

Alles hängt mit allem zusammen, irgendwie……., sagt Hans im Forum: http://forum.pilze-bayern.de/index.php?topic=1168.0

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Endophytic Insect-Parasitic Fungi Translocate Nitrogen Directly from Insects to Plants

Most plants obtain nitrogen through nitrogen-fixing bacteria and microbial decomposition of plant and animal material. Many vascular plants are able to form close symbiotic associations with endophytic fungi. Metarhizium is a common plant endophyte found in a large number of ecosystems. This abundant soil fungus is also a pathogen to a large number of insects, which are a source of nitrogen. It is possible that the endophytic capability and insect pathogenicity of Metarhizium are coupled to provide an active method of nitrogen transfer to plant hosts via fungal mycelia. We used soil microcosms to test the ability of M. robertsii to translocate insect-derived nitrogen to plants. Insects were injected with 15N-labeled nitrogen, and we tracked the incorporation of 15N into amino acids in two plant species, haricot bean (Phaseolus vulgaris) and switchgrass (Panicum virgatum), in the presence of M. robertsii. These findings are evidence that active nitrogen acquisition by plants in this tripartite interaction may play a larger role in soil nitrogen cycling than previously thought.

http://aem.asm.org/content/80/5/1553.full.pdf+html

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Pilze

Ist unsere Buchenwaldwirtschaft noch zeitgemäß?

Natürliche Drogen zur Körper und Seelenheilung

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Carnicom: Morgellons und Aerosol Forschung – Morgellons/Fadenkrankheit – wichtige Aufklärung in diesem Artikel!

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