Jean Emile Charon – Der Geist der Materie

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Jean E. Charon:
Über den Geist in der Materie…

Anhänger des biologischen Reduktionismus vertreten die Ansicht, menschliches Bewusstsein hätte sich im Verlauf der Evolution aus extrem komplexen “Materie-Systemen” (vom Atom über den Einzeller bis hin zum Gehirn) gebildet. Die moderne Gehirnforschung kann die Frage nach der Entstehung des Ich-Bewusstseins bis heute nicht klären. Wichtige Vertreter mutmaßen zwar spekulativ, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, bis auch dieses Rätsel gelöst sei. Neuro-Skeptiker verweisen jedoch zu Recht darauf, dass es sich bei materiellen Phänomenen (z.B. chemischen Reaktionen) und bei Bewusstseins-Phänomenen (z.B. Liebe empfinden) um logisch nicht vergleichbare unterschiedliche Dimensionen handelt. Sie fordern eine Erklärung, warum sich aus einer Ansammlung von Atomen OHNE Ich-Bewusstsein irgendwann eine besonders komplexe Ansammlung von Atomen MIT Ich-Bewusstsein ergeben soll.

Der Physiker Jean E. Charon begegnet dem spekulativen Rätselraten nach der Entstehung des Ich-Bewusstseins – er benutzt den Begriff “Geist” – mit einem neuen Ansatz. Aus seiner Sicht ist es vollkommen unlogisch, dass sich einzelne Atome (ohne Geist) im Verlauf der Evolution zu komplexen Gebilden bis hin zur Ebene eines Gehirns verbinden, um dann irgendwann einmal (mit Geist) über die Fähigkeit zu verfügen, sich selbst wahrzunehmen. Das, was wir als “Materie” wahrnehmen und Geist sind für ihn vollkommen unterschiedliche Dimensionen, so dass Geist nicht aus “Materie” heraus entstehen kann. Ähnlich, wie es unlogisch wäre, wenn der Mensch durch die Entwicklung immer komplexerer Fortbewegungsmittel – vom Fahrrad über das Auto bis hin zum Raumschiff – irgendwann einmal die Fähigkeit erhalten würde, über einen Geschmacks-Sinn zu verfügen, um sich dann am Aroma von Rotwein und Schweinebraten zu erfreuen.

So, wie sich aus der Dimension “Fortbewegung” (gehen, Rad fahren, fliegen) nicht die Dimension “schmecken” (süß, sauer, bitter, salzig schmecken) entwickeln kann, so kann sich laut Charon aus der Dimension “Wechselwirkung von Atomen” nicht die Dimension “Wahrnehmung” (Gefühle und Liebe empfinden, sich selbst wahrnehmen) entwickeln. Er vertritt daher die Auffassung, dass die Dimension “Geist” schon auf der Ebene eines Atoms vorhanden sein muss. Schon ein einzelnes Atom muss laut Charon über Merkmale verfügen, welche sich als “Geist” einordnen lassen. Seine These lautet: Bereits ein Elektron verfügt über die Dimension “Geist”.

Jean E. Charon
Die unbekannten Kräfte des Geistes
Auch aus noch so komplexer Materie kann nie Geist “entstehen”
(Leseprobe)

RE_Tod_wo_ist_dein_Stachel_Jean_E_Charon-pdf

Quelle: http://www.psychophysik.com/html/re-074-charon.html

 

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