Mikroplastik weiter in Kosmetik | Mikroplastik im Meer

Mikroplastik weiter in Kosmetik | Panorama 3 | NDR

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Mikroplastik-Gef%C3%A4hrliche-Folgen-unsich/Das-Erste/Video?bcastId=432744&documentId=47609032

Mikroplastik im Meer: Unsichtbar, aber auch ungefährlich? | ARTE 2016 HD Doku

Published on Sep 21, 2016

Mehr zum Thema, Dokus und Informationen auch auf meinem Kanal zu finden !; – http://www.youtube.com/user/terraiguana – „Mikroplastik im Meer: Unsichtbar, aber auch ungefährlich? | ARTE 2016 HD Doku“ Von den Unmengen an Plastik, die jährlich ins Meer geschwemmt werden, findet sich nur ein geringer Prozentsatz wieder. Denn wenn großer Plastikmüll ins Meer gelangt, wird er durch Wind, Wetter und Gezeiten zu sogenanntem sekundärem Mikroplastik zermahlen. Die Dokumentation stellt die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über das unsichtbare Gift in den Weltmeeren vor. Jeder kennt sie – die schockierenden Bilder von Müllstrudeln und schwimmenden Plastikinseln mitten auf unseren Ozeanen. Etwa 70 Prozent der Oberfläche der Erde sind von Wasser bedeckt. Heute schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere Zehntausende Teile Plastikmüll. Dabei bestehen drei Viertel des gesamten Meeresmülls aus Plastik. Welche Gebiete sind besonders betroffen? Wie groß ist das Ausmaß der Verschmutzung? Und wo lagern sich die Kunststoffe ab? Neueste Forschungen geben überraschende Antworten: Nur ein Prozent des ins Meer geschwemmten Plastiks befindet sich tatsächlich an der Wasseroberfläche, die restlichen 99 Prozent sind unsichtbar. Wissenschaftler gingen bisher davon aus, dass sich das Material unter dem Einfluss von Wind, Wetter und Gezeiten in Mikropartikel auflöst, und vermuteten, diese würden zusammengeklebt auf der Meeresoberfläche treiben. Neuere Studien zeigen jedoch, dass die Partikel kleiner sind als gedacht und weit auseinanderdriften. Welche Auswirkungen das haben kann, ist noch nicht endgültig erforscht. Jetzt sucht man auf dem Meeresgrund, im ewigen Eis, an den Küsten und in den Mägen der Meerestiere nach dem giftigen Plastik. Plastikabfälle stellen eine große Gefahr für Fische, Vögel und Meeressäuger dar. Mikropartikel, kleiner als ein Millimeter, gelangen problemlos in die Körper von Meerestieren. Nicht zuletzt können die Plastikgiftstoffe über die Fische auch in die menschliche Nahrungskette gelangen. Quelle: http://www.arte.tv/guide/de/062231-00…

Plastik in Lebensmittel – Milch , Honig , Trinkwasser , Mikroplastik in der Atmosphäre

Umstritten: Schweizer Firma stellt Kosmetikprodukt aus Babyhaut her

Der Traum von ewiger Jugend ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. In allen Zeiten und Ländern haben sich Menschen danach gesehnt, ihr ganzes Leben lang jung und faltenfrei zu bleiben. Die Kosmetikindustrie verspricht dabei immer wieder Wunder und verkauft Cremes und Pillen, die zu gut scheinen, um wahr zu sein.

Immer wieder waren auch merkwürdige Anwendungen darunter, wie zum Beispiel Urin als Gesichtswasser zu verwenden. Ein schweizerisches Unternehmen verspricht allerdings wirklich Unglaubliches: Falten ohne chirurgischen Eingriff verschwinden zu lassen. Was dahintersteckt, ist allerdings gruselig: Die Firma verarbeitet die Haut toter Föten.
Die Firma nennt sich Neocutis (griech./lat. für „neue Haut“) und hat ihren Hauptsitz in Lausanne. Von dort aus vertreibt sie eine Hautcreme, die Zellen von abgetriebenen Babys enthält. Als Forscher herausfanden, dass Zellen von Babys dabei helfen können, Wunden ohne Narbenbildung heilen zu lassen, begannen die Kosmetiker fieberhaft damit, sich diesen Effekt zunutze zu machen.
Die Prozedur ist höchst umstritten. Während die Firma damit wirbt, Falten effizient verschwinden lassen zu können, befürchten Kritiker, dass damit dem Organhandel Tür und Tor geöffnet wird. Auch ethische Bedenken werden laut: Ob man abgetriebene Babys so „weiterverwenden“ darf, ist ein großes Streitthema.

Neocutis besänftigt Kritiker damit, dass das Unternehmen nur Hautzellen einer einzigen „abgebrochenen Schwangerschaft“, die explizit für die Forschung freigegeben worden sei, benötigt habe, um daraus ihre Stammzellen-Linie zu entwickeln. Damit wehrt sich das Unternehmen gegen den Vorwurf, aus Tragödien Geld zu machen. Dennoch ist die Lotion mit der Zusatzbezeichnung „PSP“ („processed skin cell proteins“) nicht für jeden Menschen das Richtige.

In Europa ist die Creme verboten, doch in den USA macht Neocutis glänzende Geschäfte: Täglich werden rund 20.000 Cremes zu einem Preis von umgerechnet über 100 € pro Stück verkauft.
Es klingt wirklich gruselig. Würdest du solche Cremes benutzen? NEIN !!! Und wie verwerflich ist es, Zellen von Föten weiterzuverwenden? Diese Fragen werden sich in Zukunft mit dem Voranschreiten der medizinischen Forschung und Entwicklung wohl immer öfter stellen. Wobei Produkte wie die von Neocutis besonders umstritten sind, weil es sich um Kosmetika und nicht um Medikamente handelt. Die Ethikkommissionen werden auf jeden Fall weiterhin viel zu tun haben.
Photos und Quelle
%d Bloggern gefällt das: