Konstantin Wasilyew – Der Weg eines Malers zu den Wurzeln der Mystik Rußlands

Anatoli Dorin: Konstantin Wasilyew – Der Weg eines Malers zu den Wurzeln der Mystik Rußlands

Veröffentlicht am 10.04.2016

«Konstantin Wasilyew – Der Weg eines Malers zu den Wurzeln der Mystik Rußlands»

Anatoli Dorin, Leiter des Konstantin Wasilyew-Museums, im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Anatoli Dorin, Leiter des Konstantin Wasilyew-Museums spricht über das eben und den Werdegang des Ausnahmekünstlers. Seine Kunst und seine Ausdrucksweise durchliefen eine sehr deutlich wahrnehmbare Wandlung, die ihn vom gefeierten Systemkünstler zum Ausgestoßenen machte. Er wurde bereits als junger Mann wegen seiner Bilder ermordet. In diesem eindringlichen Portrait beschreibt Anatoli Dorin das Leben Wasilyews. Seine Bilder aber machen die Suche dieses Künstlers nach den tief liegenden, mythischen Wurzeln seines Volkes sinnlich erfahrbar.

Für das russische Volk nahmen Schriftsteller, Maler und Dichter immer die Rolle geistiger Führer ein, ähnlich, wie früher auch Deutschland einmal das Land der Dichter und Denker war.

Wasilyew hinterließ in seinem kurzen Leben tiefe Spuren im Bewußtsein der Menschen. Im Alter von 34 Jahre wurde er ermordet, als er von seiner ersten Ausstellung heimkehrte. Er wurde 1976 zusammen mit einem Freund von hinten mit einer Axt erschlagen. Es war ein Auftragsmord.
Anatoli Dorin stellte Nachforschungen an, um den Mord aufzuklären, was ganz offensichtlich mit allen Mitteln behindert wurde. Daß es um das ging, was er am Ende mit seiner Kunst ausdrücken wollte zeigt sich darin, mit welcher Zerstörungswut sein künstlerisches Erbe verfolgt wurde.

Schon als kleiner Bub fing er vor seiner Schulzeit an zu malen, und fiel auch seinen Lehrern durch sein bemerkenswertes Talent auf. Bereits mit 13 Jahren wurde er auf der berühmten Surikow- Hochschule für Malerei in Moskau aufgenommen und absolvierte danach die Kasan-Kunstfachschule. Er kehrte in sein Heimatdorf zurück, liebte die Schönheit der Natur und malte, wie ein Besessener. Seine Mutter erinnert sich: „Ich ging ins Bett, er arbeitete noch, ich wachte auf, er arbeitete schon. Ich weiß nicht, wann er schlief“.

Seine Arbeiten durchliefen dabei die verschiedenen kunstgeschichtlichen Phasen der Malerei. In Impressionismus, Surrealismus, Kollagen, Realismus, Avantgarde und Dichtung lebte er sein künstlerisches Talent aus. Dann fiel er in eine Phase der Depression.

Seinen Freunden gegenüber erklärte dies so: “Das schwarze Quadrat von Malewitsch endet im Nichts, führt in die Sackgasse. Ich weiß nicht, was ich weiter machen soll.“ Diese tiefe, geistige Leere lähmte ihn ein halbes Jahr, und dann, plötzlich und unerwartet löste ein Naturerlebnis eines Freundes den Knoten. Der Freund berichtete ihm, sei gerade aus Wald zurückgekehrt und habe ein erstaunliches Bild gesehen: Auf einer abgebrochenen Birke saß ein gewaltiger Adler, der mit seinem Schnabel sein Gefieder putzte. Er habe noch nie so einen großen Vogel gesehen und sich an das Tier herangeschlichen. Plötzlich habe der Raubvogel ihn gespürt, schreckte auf und wandte sich um. Sein Blick sei so durchbohrend gewesen, daß der Freund vor Angst fast erstarrt zurückwich. Wasilyew stand auf und sagte: „Wie interessant. Ich werde ein Bild malen und werde es ‚Der nördliche Adler‘ nennen.“

Es war das erste Bild, das wieder zum Realismus zurückkehrte und auf avantgardistische Formen ganz verzichtete. Aber es war eine ganz neue Art von mythischem, symbolistischem Realismus. Wasilyew hatte sich damit auf die Suche nach den Wurzeln seines Volkes gemacht. Wer und was waren die Vorfahren der Russen, was waren sie?
Wasilyew schickte den Betrachter weit zurück in mythische Vergangenheit. Er machte sich daran, das genetische Gedächtnis Rußlands zu wecken. Und für ihn öffnete sich damit die Tür in eine andere Welt.

Dies ist ein erstaunliches Bild. Alle erwarteten ein Tierbild mit dem stolzen Vogel von ihm. Warum ist dieser Mann „der nördliche Adler“? Welche Assoziation entstand plötzlich bei Konstantin? Betrachten wir die Arbeit genauer! Ein alter Mann dreht sich mit scharfer Bewegung zu uns um und mit seinen Augen durchbohrt uns buchstäblich. Er hat einen Adlerblick. Sein Pelzmantel, genauer der Kragen, ist so geöffnet, daß er wie die Flügel eines Vogels erscheint. Und seine Frisur ähnelt eher Federn. Es entsteht die Assoziation eines Vogels, eines Adlers.
Das Jahr 1969 wurde damit das Jahr des Beginns für solche Bilder, die auf die Erweckung des Bewußtseins seines Volkes gerichtet waren, auf die Suche und Wiederbelebung der Wurzeln. Wasilyew blieb nicht der Einzige – aber er war der Erste.

Kontakte:

Музей Константина Васильева
Muzey Konstantina Vasilyeva
Cherepovetskaya ul., 3Б
Moscow
Rußland
127572

http://www.museum.ru/M2703

Музей Константина Васильева
Konstantin Vasiliev Museum
Bauman St, 29/11
Kazan
Tatarstan, Rußland
420013
http://www.museum.ru/M2731

http://www.familienlandsitz.com/Galerie%20Konstantin%20Vasilyev.htm

Danke Reiner 🙂

Konstantin Wasilyew – Bilder, die das Gewissen erwecken

lreiche Botschaften werden in seinen Werke mal deutlich und mal verborgen offenbart. Sein Glaube war immer, dass die Schönheit im Menschen siegen wird. Seine Hoffnung war, dass die nordischen Menschen erwachen und sich mit den Russen wieder verbüdern. Sein großartigstes und letztes Werk war der „Mann mit Uhu“. Darin vereint er das Wissen auf einmalige Art und Weise. Wahscheinlich der Grund wieso er 1976 im Alter von 36 Jahren ermordet wurde. Solches Wissen stellt für manche eine Gefahr dar.
http://www.konstatin-wasilyew.de
demnächst auch auf
http://www.urahnenerbe.de

☆ Das Wikinger-Schwert ☆ Ganzer Doku Film 2015 ☆ HD ☆

Veröffentlicht am 21.03.2015

Hightech des Mittelalters – Das Wikinger-Schwert (DeutschHD)

~~~

Die heilige japanische Schwertschmiede-Kunst – Das Samuraischwert

Die heilige japanische Schwertschmiede-Kunst – Das Samuraischwert

[Doku] Das Schwert der Samurai (HD)

Mythen der Geschichte – Das Samuraischwert [Dokumentation deutsch]

Imperium – Das Schwert der Shogune (Doku)

Veröffentlicht am 21.11.2014

Alle 100+ Dokumentarfilme über Japan auf mein Blog:

Published on Jan 14, 2014

Es ist ein Reich wie kein anderes. Fast 250 Jahre lang bleibt Japan, ein Inselstaat mitten im Meer gelegen, fast vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Dabei sind die japanischen Inseln schon im 16. Jahrhundert dichter bevölkert und mehr verstädtert als jedes westliche Land: 26 Millionen Japaner stehen 16 Millionen Franzosen oder viereinhalb Millionen Engländern gegenüber. Über alle Bereiche des Lebens herrscht damals der Shogun, absoluter Machthaber und Kriegsherr, mit eiserner Hand. Selbst der gottgleiche Kaiser, aus der bis heute bestehenden, ältesten Dynastie der Erde, ist sein Gefangener.

Über die Gesetze des Shogun wachen zweieinhalb Millionen Samurai, adelige Krieger, bewaffnet mit rasiermesserscharfen Schwertern. Für sie wird der Kampf mit dem Schwert zu einem geistigen Weg, der das Land prägt.Japan ist ein Land der Krieger – wie es in seiner Geschichte über lange Perioden hinweg von Kriegen zerrissen wird. Der strenge Kodex der Samurai ist in Wahrheit aus dem Chaos und aus grausamen Kriegen geboren. „Den Krieger kümmert es nicht, ob man ihn ein Ungeheuer oder einen Hund nennt; die Hauptsache ist der Sieg!“ schreibt ein berühmter japanische Kriegsherr des 16. Jahrhunderts. Endlich, nach jahrhunderte langen Kriegen zwischen den vielen Fürsten, gelingt es einem von ihnen, das Land unter seiner Herrschaft zu einigen.
Im Kampf begründet der kalte Machtmensch Tokugawa Ieasu eine Dynastie, die das Land bis ins 19. Jahrhundert friedlich regieren wird. Unter ihrer Herrschaft werden Hochseeschiffe verboten, Feuerwaffen abgeschafft, alle Kontakte zum Ausland unterbunden und die westlichen Wissenschaften verboten.
Dennoch blühen Kunst und Handwerk, Kultur und Wirtschaft auf. Die Hauptstadt des Shogun ist Edo, das man heute als Tokio kennt, ein verborgenes Weltwunder, und um das Jahr 1700 mit einer Million Bewohner die größte Stadt der Erde. „Imperium“ führt in diese verschlossene Welt.
Maximilian Schell verfolgt – unterstützt von hochwertigen und spannenden Inszenierungen, mit ungewöhnlichen Dokumentarbildern und Animationen – das Leben des größten Schwertkämpfers der japanischen Geschichte, betrachtet das Fortleben jahrhundertealter Traditionen, zeigt Jahrhunderte furchtbarer Kämpfe, kommentiert die Machtergreifung eines Familienclans und erläutert die unbekannte Geschichte einer bis heute rätselhaften Großmacht.

DOKU: Imperium – Das Schwert der Shogune [Deutsch HD]

Veröffentlicht am 04.08.2015

Es ist ein Reich wie kein anderes. Fast 250 Jahre lang bleibt Japan, ein Inselstaat mitten im Meer gelegen, fast vollkommen abgeschlossen von der Außenwelt. Dabei sind die japanischen Inseln schon im 16. Jahrhundert dichter bevölkert und mehr verstädtert als jedes westliche Land: 26 Millionen Japaner stehen 16 Millionen Franzosen oder viereinhalb Millionen Engländern gegenüber. Über alle Bereiche des Lebens herrscht damals der Shogun, absoluter Machthaber und Kriegsherr, mit eiserner Hand. Selbst der gottgleiche Kaiser, aus der bis heute bestehenden, ältesten Dynastie der Erde, ist sein Gefangener.

Über die Gesetze des Shogun wachen zweieinhalb Millionen Samurai, adelige Krieger, bewaffnet mit rasiermesserscharfen Schwertern. Für sie wird der Kampf mit dem Schwert zu einem geistigen Weg, der das Land prägt. Japan ist ein Land der Krieger – wie es in seiner Geschichte über lange Perioden hinweg von Kriegen zerrissen wird. Der strenge Kodex der Samurai ist in Wahrheit aus dem Chaos und aus grausamen Kriegen geboren. „Den Krieger kümmert es nicht, ob man ihn ein Ungeheuer oder einen Hund nennt; die Hauptsache ist der Sieg!“, schreibt ein berühmter japanische Kriegsherr des 16. Jahrhunderts. Endlich, nach jahrhunderte langen Kriegen zwischen den vielen Fürsten, gelingt es einem von ihnen, das Land unter seiner Herrschaft zu einigen.

Im Kampf begründet der kalte Machtmensch Tokugawa Ieasu eine Dynastie, die das Land bis ins 19. Jahrhundert friedlich regieren wird. Unter ihrer Herrschaft werden Hochseeschiffe verboten, Feuerwaffen abgeschafft, alle Kontakte zum Ausland unterbunden und die westlichen Wissenschaften verboten.

Dennoch blühen Kunst und Handwerk, Kultur und Wirtschaft auf. Die Hauptstadt des Shogun ist Edo, das man heute als Tokio kennt, ein verborgenes Weltwunder, und um das Jahr 1700 mit einer Million Bewohner die größte Stadt der Erde. „Imperium“ führt in diese verschlossene Welt.
Maximilian Schell verfolgt – unterstützt von hochwertigen und spannenden Inszenierungen, mit ungewöhnlichen Dokumentarbildern und Animationen – das Leben des größten Schwertkämpfers der japanischen Geschichte, betrachtet das Fortleben jahrhundertealter Traditionen, zeigt Jahrhunderte furchtbarer Kämpfe, kommentiert die Machtergreifung eines Familienclans und erläutert die unbekannte Geschichte einer bis heute rätselhaften Großmacht.

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