Jenseits von Saint Germain – Wiener Zeitung Online

Danke Martha!

Im Steinzeitsaal des Musée des Antiquités nationales in Saint Germain-en-Laye musste Staatskanzler Dr. Karl Renner am 10. September 1919 stehend den Friedensvertrag unterschreiben. © Gerhard Stadler

Die Pariser Vororteverträge und ihre Folgen im europäischen und globalen Kontext.

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Der Friede als Diktat

Es sollte 1919/20 keine gesamteuropäische Friedenskonzeption geben. Mit den Verliererstaaten fanden keine Verhandlungen statt. Sie mussten die ihnen auferlegten Bedingungen unterzeichnen.

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von wegen Friedensvertrag 😦

Der Vertrag von Saint-Germain (vollständig: Staatsvertrag von Saint-Germain-en-Laye) regelte nach dem Ersten Weltkrieg die Auflösung der österreichischen Reichshälfte (die im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder) Österreich-Ungarns und die Bedingungen für die neue Republik Deutschösterreich. Der Vertrag von Trianon regelte die Situation Ungarns, des anderen Teilstaates der vormaligen Doppelmonarchie. Der am 2. September 1919 den österreichischen Delegierten übergebene Vertrag wurde am 10. September 1919 im Schloss Saint-Germain-en-Laye unterzeichnet.

Der Vertrag ist einer der Pariser Vorortverträge, die den Ersten Weltkrieg formal beendeten, und wurde zwischen Österreich und 27 alliierten und assoziierten Mitgliedern abgeschlossen. Zu den Signatarmächten zählten neben Österreich die USA, Großbritannien (mit seinen Dominions Irland, Kanada, Australien, Neuseeland und Indien), Frankreich, Italien und Japan sowie Belgien, Bolivien, Brasilien, China, Kuba, Ecuador, Griechenland, Guatemala, Haiti, Hedschas, Honduras, Liberia, Nicaragua, Panama, Peru, Polen, Portugal, Rumänien, der serbisch-kroatisch-slowenische Staat, Siam, die Tschechoslowakei und Uruguay. Es waren dies die Gründungsmitglieder des Völkerbundes.

Im Mai 1919 reiste eine österreichische Delegation unter der Leitung von Karl Renner nach Saint-Germain-en-Laye. Eine direkte Teilnahme an den Gesprächen wurde ihr verweigert, sie konnte lediglich schriftliche Vorschläge unterbreiten.[1] Österreich und seine Verbündeten wurden als Urheber der Verluste und Schäden der Alliierten bezeichnet und es wurde ihnen die Alleinschuld am Krieg zugewiesen. Der Vertrag von Saint-Germain entsprach dem Versailler Vertrag.

https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Saint-Germain

Moskau zeigt guten Willen: Halten uns an INF-Vorgaben, sofern Washington diese nicht bricht — RT Deutsch

Am Donnerstag teilte das russische Außenministerium mit, dass Moskau auch nach dem Ende des INF-Vertrags mit den USA keine landgestützten Mittel- und Kurzstreckenraketen einsetzen werde, solange die USA ebenso darauf verzichten.

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Die Beerdigung des INF-Vertrags durch die USA mit europäischer Komplizenschaft, von Manlio Dinucci

Das Pentagon hat beschlossen, atomare Mittelstreckenraketen in Europa aufzustellen, was dieses Gebiet im Falle eines Krieges zwischen den beiden Großmächten zu einem Schlachtfeld machen würde. Es ist nicht verwunderlich, dass die NATO und die Europäische Union dem Selbstmord der europäischen Nationen zugestimmt haben.

Quelle: Die Beerdigung des INF-Vertrags durch die USA mit europäischer Komplizenschaft, von Manlio Dinucci

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//Als INF-Verträge (Intermediate Range Nuclear Forces, zu Deutsch: nukleare Mittelstreckensysteme) oder als Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme bezeichnet man die bilateralen Verträge zwischen der Sowjetunion und den USA über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite (500 bis 5500 Kilometer). Der Besitz, die Produktion und Flugtests mit ihnen sind verboten. Der Vertrag wurde am 8. Dezember 1987 anlässlich des Gipfeltreffens von Washington unterzeichnet und am 1. Juni 1988 während des Gipfeltreffens in Moskau in Kraft gesetzt. Er wurde auf unbeschränkte Dauer geschlossen. Neue landgestützte Trägersysteme dieser Reichweite für nukleare Gefechtsköpfe wurden verboten.// https://de.wikipedia.org/wiki/INF-Vertrag

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