Tageskonzentrationen ~ G. P. Grabovoi

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Empfehlungen und Reflexionen zu der Arbeit mit den Tageszahlen

Konzentration – Meditation – Kontemplation – Sinnieren – Visualisation

Empfehlung von AnNijaTbé:

Elemente der Steuerung

universelle Zahlenreihe für die Steuerung >942181942< von Ereignissen

Heute habe ich mir ein Video mit Frau Smirnova angehört und diesem Video vernehme ich, dass Grabovoi die Meditation nicht befürwortet, weil er offenbar meint, dass durch Meditation eine Verschmelzung mit der äußeren Welt versucht wird.

Frau Smirnova sagt bei der Minute 22 des Videos wörtlich: „…es geht um die Methodik von Konzentration, nicht Meditation, weil Meditation versuchen wir IMMER mit äußeren Welt verschmelzen“. Das ist ein sehr interessanter Aspekt zum Thema Meditation, auf den ich selber niemals gekommen wäre, eher auf das Gegenteilige, einer Verschmelzung mit der inneren Welt, der Seele. Nun habe ich mir für alle Fälle auch eine allgemeine Erklärung zum Begriff Meditation gesucht:

//Meditation (von lateinisch meditatio, abgeleitet von dem Verb meditari „nachdenken, nachsinnen, überlegen“, verwandt mit lateinisch mederi „heilen“, medicina „Heilkunst“ sowie griechisch μέδομαι bzw. μήδομαι „denken, sinnen“ und dem Namen Media; entgegen landläufiger Meinung liegt kein etymologischer Bezug zum Stamm des lateinischen Adjektivs medius, -a, -um „der mittlere“ vor) ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeit– oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Die angestrebten Bewusstseinszustände werden, je nach Tradition, unterschiedlich und oft mit Begriffen wie Stille, Leere, Panorama-Bewusstheit, Eins-Sein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben. Dadurch werde die Subjekt-Objekt-Spaltung (Begriff von Karl Jaspers) überwunden.//

Mit dieser Erklärung kann ich persönlich sehr gut konform gehen. Einzig in der Sicht Jaspers, könnte man einen Bezug zur Aussage von Frau Smirnova herstellen, was allerdings keine unmittelbare Aussage für Meditationstechniken bedeutet.

Eine Verschmelzung mit der äußeren Welt, ist jedenfalls keinesfalls mit Meditationstechniken vereinbar, es könnte jedoch sein, dass dies passiert und Grabovoi, dies festgestellt hat, so die Aussage auch wirklich eine authentische von Grabovoi ist.

Bei der Arbeit mit den Tagekonzentrationen, stieß ich immer wieder auf den Punkt, wo ich nicht wusste, welchen Wunsch oder welches Ziel ich mir dafür hernehmen solle, daher erschien es mir sinnvoll vor der Konzentrationsübung festzustellen, welches meine Ziele und Veränderungswünsche etc. sind.

Wie macht man das? Wie stellt man fest, was gerade das Wichtigste ist, das im eigenen Leben oder im wahrnehmbaren Außen einer Veränderung oder gar einer kompletten Neuordnung, oder einer Herstellung der Norm bedarf?

Üblicherweise denkt man darüber nach, doch beim üblichen Nachdenken gerät man leicht ins Grübeln, weil dem Nachdenken die Tiefe der Konzentration fehlt – oder 🙂 Konzentration selber bedarf eines Fokus – eines WAS – WORAUF soll ich mich konzentrieren – nicht wahr?! Und genau darum geht es, um das WORAUF…

Vor kurzem habe ich mich an den bedeutungsvollen alten deutschen Begriffs „Sinnieren“ erinnert, welcher durch Anwendung eine allgemeine Findung des Fokus zur Konzentration oder des Konflikts, der bei während der Kontemplation gelöst werden soll, sehr hilfreich ist.

Sinnieren, als eine sinnhafte Betrachtung/Erfassung/Findung äußerer und innerer Situationen, die man beim Kontemplieren immer wieder durchlaufen lässt, um zu erkennen, was daran nicht stimmt oder verändert werden sollte.

Das Sinnieren wäre also eine Vorstufe zur Konzentration wie auch Kontemplation.

Sinnieren: Wie schmeckt > wie riecht > wie fühlt > wie hört > wie sieht eine bestimmte Situation aus?

Das Sinnieren, kommt der oben beschriebenen Meditation am ehesten gleich, aber doch nicht ganz. Beim Sinnieren erfasst man eine Situation oder einen Zustand bewusst mit allen Sinnen und erkennt dadurch daher diesen Zustand umfassend und kann mitunter bereits beim Sinnieren auch gelöst werden, so es sich um einen Konflikt handelt.

Ein Konflikt ist eine unklare, unentschiedene Situation, man weiß nicht wie man Stellung beziehen soll, was man tun soll oder wie man eine Lösung finden kann, man sitzt quasi zwischen zwei oder mehreren Sesseln, was auf die Dauer unerträglich ist und zu Krankheit führt. Eine typische Erkrankung ungelöster Konflikte ist der Krebs.

Kontemplation würde ich nur noch für bereits erkannte Konflikte benutzen, die man aber noch immer nicht ganz versteht. Man weiß zwar, dass dieses oder jenes ein Konflikt ist, den man hat, aber versteht den Konflikt an sich noch nicht und kann ihn daher auch nicht lösen. Bei der Kontemplation lässt man die Konfliktsituation solange geistig/seelisch betrachtend immer wieder durchlaufen bis man erkennt, was eine bestimmte Situation einem sagen will.

Bei der Kontemplation könnte es viel eher passieren, dass man mit dem Äußeren verschmilzt, als bei einer Meditation, doch auch dabei muss das durchaus nicht passieren, so man konzentriert genug ist, um nicht gefühlsmäßig oder geistig abzugleiten, heißt > den Fokus verliert. An diesem Punkt räume ich absolut ein, dass sowohl Meditation, wie auch Kontemplation ein erhöhtes Maß an Konzentration unbedingt braucht.

Konzentration braucht einen streng abgegrenzten vorherbestimmten klaren Fokus, darum geht es und um nichts anderes.

Die Konzentration erlaubt keinerlei Abschweifung in andere Gedanken, Gefühle oder Visualisationen, als nur auf den bestimmten Fokus.

Beim Sinnieren hingegen schweife man sinnhaft herum, um zu finden, worauf man sich konzentrieren solle, wo z. B. die Ursache für ein unbestimmtes Unbehagen zu finden ist. Das Sinnieren hat kein bestimmtes vorgegebenes Ziel, es dient hingegen der Zielfindung.

//Kontemplation (von lat. contemplari: „anschauen, betrachten“) bedeutet allgemein Beschaulichkeit oder auch beschauliche Betrachtung. Kontemplation ist auch als mystischer Weg der westlichen Tradition bekannt. In der Regel wird durch ein kontemplatives Leben oder Handeln ein besonderer Empfindungszustand oder eine Bewusstseinserweiterung angestrebt. Eine kontemplative Haltung ist von Ruhe und sanfter Aufmerksamkeit bestimmt. Somit gleicht sie der Einsichtsmeditation Vipassana.//

Nun möchte ich jedoch noch auf einen Zustand der Meditation, oder die Art der Meditation, welche ich hauptsächlich meine eingehen. Jedenfalls wurde das auch vom Dalai Lama so erklärt und unabhängig davon gehe ich damit auch persönlich konform. Bei der Meditation geht es um die gedankliche Leere, kein Verschmelzen mit irgendwas, sondern nur um die Stille und Ruhe, um zu sich selber zu kommen und sich leer zu machen von allen Einflüssen. Nur aus der inneren Stille und Gedankenfreiheit heraus ist es möglich neue Erkenntnisse zu erlangen – meine ich.

>>>Findung des Fokus einer Notwenigkeit [Wunsch] mittels Sinnierens oder Kontemplierens >>>> Konzentration und Visualisation mit den Tageszahlenreihen laut Anweisung – so ist meine Empfehlung für die Tageskonzentrationen von Grabovoi…. Ich bin mir ziemlich sicher, dass G. P. Grabovoi es auch so meint!<<<

Irrtum vorbehaltlich – ich wünschte Grabovoi viel besser verstehen zu können – daher:
Sich die Lehre besser aneignen – 17981

Letztlich ist diese Vorgangsweise ja logisch 🙂

Bevor Ihr mit der Konzentrationsübung beginnt, überlegt bitte, was Euer Anliegen ist, was Ihr erreichen wollt. Schreibt Euch das gewünschte Ziel genau auf und sinniert es, so dass das Ziel, der Wunsch, das Benötigte nicht nur eine vage Vorstellung ist, sondern eine ganz klare Situation mit allen Einzelheiten darstellt, sodass Ihr sie augenblicklich und exakt vor Eurem geistigen Auge sehen oder formulieren könnt. Geht danach meditativ in Euch und verbindet Euch mit dem was Ihr unter Gott versteht. Geht ganz tief in einen intuitiven, inspirativen, impulsiven Zustand, also einen Zustand der nicht vom Verstand diktiert wird. Es muss ein Zustand sein, der Euch aus dem normalen Tagesbewusstsein-Denken herausholt, sodass Ihr frei von Vorurteilen und Antizipationen seid. Aus dieser Position in die jeweilige Konzentration des Tages zu gehen hat sehr gute Chancen auf Erfolg.

Was die Texte anbelangt, bitte ich um ein Feedback, da manche Sequenzen mir nicht ganz klar waren. Wer dazu Anmerkungen machen kann, möge das bitte tun. Wir wollen doch möglichst authentisch der Arbeit von G.P. Grabovoi nachvollziehen können und nach und nach auch die gleichen Fähigkeiten erlangen. Darum geht es ja schließlich.

Viel Erfolg und Freude wünscht

AnNijaTbé – komplett überarbeitet und geändert am 7.10.2014

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Grabovois Konzentrationsübungen.mov

 

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