Das Gehirn im hohen Alter | Alzheimer, Ursache unbekannt, oder wie viel Gehirn braucht unser Bewusstsein

Aktiv sein auch im hohen Alter 

Seit 1994 läuft in den USA eine Untersuchung an mehr als 1100 Nonnen, Mönchen und Priestern, die ihre Gehirne der Forschung überlassen haben. Bei der Untersuchung Verstorbener zeigte sich: Selbst wenn ein Gehirn von Alzheimer sehr stark beschädigt war, hieß das keineswegs, dass die Denkfähigkeit beeinträchtigt gewesen war. Eine Erklärung liefern Befragungen zum Lebensstil. Sie zeigen: Geistige, körperliche und soziale Aktivitäten scheinen das Gehirn zu schützen. Die gesunden Teile kompensieren Defizite.

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Alzheimer, Ursache unbekannt, oder wie viel Gehirn braucht unser Bewusstsein

Erstaunlicher Effekt: Die Hirnfunktion wird durch die Atmung beeinflusst haben Forscher herausgefunden

Atmung beeinflusst Hirnfunktion

Beim Einatmen durch die Nase erkennen wir Angst schneller und erinnern uns besser

Erstaunlicher Effekt: Forscher haben herausgefunden, dass unser Atemrhythmus einen Einfluss auf bestimmte Gehirnfunktionen hat. Vor allem beim Einatmen durch die Nase werden demnach verstärkt die Amygdala und der Hippocampus stimuliert. Die Folge: Wir erkennen Emotionen wie Angst schneller und erinnern uns besser. Dass Menschen in gefährlichen Situationen oft automatisch schneller ein- und ausatmen, könnte demnach einen sinnvollen Hintergrund haben.
Frei durchatmen = keine Blockaden
Bauchatmung tief nach unten = entspannt
Flankenatmung in die Seiten = Ausgleichsatmung
Brustatmung hoch oben = Stressatmung
(hinzugefügt von w3000)
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Ein erstaunlicher Effekt: Forscher haben herausgefunden, dass unser Atemrhythmus einen Einfluss auf bestimmte Gehirnfunktionen hat. Vor allem beim Einatmen durch die Nase werden demnach verstärkt die Amygdala und der Hippocampus stimuliert.

Die Folge: Wir erkennen Emotionen wie Angst schneller und erinnern uns besser. Dass Menschen in gefährlichen Situationen oft automatisch schneller ein- und ausatmen, könnte demnach einen sinnvollen Hintergrund haben.

Tagtäglich atmen wir unzählige Male ein und wieder aus. Dabei wird durch den Mund oder durch die Nase Sauerstoff über die Lungen ins Blut transportiert und Kohlendioxid über den umgekehrten Weg an die Umwelt abgegeben. Dieser Gasaustausch ist überlebenswichtig, denn der Körper braucht Sauerstoff für die meisten Stoffwechselvorgänge in den Zellen.

Doch unsere Atmung beeinflusst nicht nur die Gaskonzentration in unserem Organismus.

Sie wirkt sich auch auf überraschende Art und Weise auf unsere Gehirnfunktionen aus, wie Forscher um Christina Zelano von der Northwestern University in Chicago nun herausgefunden haben. Ob wir ein- oder ausatmen und dies über die Nase oder den Mund tun, übt demnach offenbar einen direkten Einfluss auf bestimmte Regionen unseres Denkorgans aus.

Die Atmung beeinflusst auch unsere Gehirnaktivität

Auf die Idee, die Auswirkungen der Atmung auf die Hirnaktivität zu untersuchen, kamen die Mediziner durch sieben Epilepsiepatienten, denen Elektroden ins Gehirn implantiert worden waren. Diese sollten den Ursprung der Anfälle der Betroffenen offenbaren. Bei der Auswertung der elektrophysiologischen Daten fiel Zelanos Team eine Besonderheit auf: Die Hirnaktivität der Patienten schwankte im Rhythmus ihrer Atmung. (Dass die Atmung auch die Hirnaktivität beeinflussen kann, berichteten schon Yogis und Qigong-Meister.)

Die Untersuchungen zeigten: Betroffen waren davon hauptsächlich Bereiche, in denen Emotionen und Erinnerungen verarbeitet werden – die Amygdala (=auch unser Angstzentrum) und der Hippocampus. Diesem Phänomen wollten die Wissenschaftler genauer auf den Grund gehen. Könnte es sein, dass auch die kognitiven Funktionen, die typischerweise mit diesen Gehirnregionen in Verbindung gebracht werden, von der Atmung beeinflusst sind?

Beim Einatmen klappt’s besser

Um das zu überprüfen, luden die Forscher 60 Probanden zu zwei Experimenten ein: Zunächst zeigten sie ihnen in schneller Abfolge Fotos von Gesichtern, die entweder Überraschung oder Angst ausdrückten. Mit Angst verbundene Emotionen werden vor allem in der Amygdala verarbeitet. Während die Teilnehmer den Gesichtern so schnell wie möglich die richtige Emotion zuordnen mussten, wurde ihre Atmung aufgezeichnet. Im zweiten Test galt es dagegen, sich verschiedene Objekte zu merken – eine Fähigkeit, die vom Hippocampus gesteuert wird.

Das Ergebnis: Die Probanden konnten angstvolle Gesichter schneller erkennen, wenn sie das Foto während des Einatmens gesehen hatten. Überraschung identifizierten sie in beiden Fällen gleichermaßen gut. Auch an die gezeigten Objekte erinnerten sie sich besser, wenn sie diese beim Einatmen erblickt hatten. Allerdings zeigte sich dieser Effekt nur, wenn die Teilnehmer durch die Nase geatmet hatten. Beim Atmen durch den Mund unterschieden sich Ein- und Ausatmen nicht.

(Anm.: Das bedeutet aber auch, dass durch eine geeignete Atemtechnik -z.B. 1 zu 4 Atmung- die Aktivität der Amygdala, des Angst-Zentrums gedämpft werden kann. Die 1 zu 4 Atmung setzt bei der Beeinflussung des Nervensystems an, sie dämpft das sympathische Nervensystem =Sympathikus und wirkt schon dadurch entspannend, entstressend und angstmindernd.)

Vorteil in Gefahrensituationen?

„Unsere Studie zeigt, dass es beim Einatmen im Vergleich zum Ausatmen einen dramatischen Unterschied in der Hirnaktivität gibt“, sagt Zelano „Atmen wir durch die Nase ein, stimulieren wir Neuronen im limbischen System, vor allem in der Amygdala und im Hippocampus.“

Doch welcher Sinn der Natur steckt hinter diesem auf den ersten Blick merkwürdigen Phänomen?

Die Wissenschaftler haben eine Erklärung dafür: „Wenn wir uns in Angst oder Panik befinden, wird unser Atemrhythmus schneller. Als Folge verbringen wir verhältnismäßig mehr Zeit mit dem Einatmen als im ruhigen Zustand normal wäre“, erklärt Zelano. Diese angeborene Reaktion auf Angst könnte in einer gefährlichen Situation von Vorteil sein. Denn sie wirkt sich positiv auf die Hirnfunktion aus: Wir erkennen zum Beispiel Signale, die auf Gefahr hindeuten schneller und können demzufolge besser reagieren.

Tipp: Die 1:4 Atmung eine Anleitung zum entspannten Leben 

Grundübung: Die 1 zu 4 Atmung: 
Beim Einatmen spannen sich im menschlichen Körper Muskeln an. Beim Ausatmen entspannen sie sich wieder. Verlängert man nun die Phase des Ausatmens, so entspannt sich der Körper automatisch. Wird diese Atemtechnik einige Minuten lang durchgeführt, so wird die Reaktion des aktivierenden Sympathikusnervs * gedämpft, es entsteht Entspannung. Dieser Effekt kann messtechnisch nachgewiesen werden. Die Muskelspannung (EMG) verringert sich und die Durchblutung in der Peripheriedes Körpers verbessert sich, der Hautleitwert (HLW) wird geringer (Hände werden trockener) die Herzfrequenz (EKG) wird langsamer, die und ruhiger Herzratenvariabilität (HRV) die Hirnpotenziale (ULP) gleichen sich langsam aus Stresshormone werden abgebaut und das Immunsystem wird optimiert. …

Dieses gezielte Atmen im Verhältnis 1:4 aktiviert auch wichtige Module im Gehirn.  Vor allem auch das Kontrollzentrum des Gehirns. Sie sollten diese Atemübung so lange einüben bis Sie diese 100%ig beherrschen. Achten Sie auf einen höchstmöglich entspannten Zustand. Vor allem die Muskelspannung der Arme, Hände, Beine, Oberschenkel, Gesäßmuskeln, Bauch, Hals, Gesicht, Stirne und Kiefermuskeln sollte locker sein. Überprüfen Sie alle Muskeln vor der Übung und lösen Sie willentlich die Verspannung. Tritt während der Atemübung (das kann zu Beginn noch geschehen) eine erhöhte Muskelspannung auf, so lösen Sie auch diese sofort. Nach einigen Tagen der Übung fällt Ihnen diese Atemübung sicher sehr leicht und Sie werden auch bemerken dass sich Muskelverspannungen leicht auflösen lassen.

1 zu 4 Atmung: 
Atmen Sie ein und zählen Sie dabei im Kopf bis 1,
sagen Sie in Gedanken gedehnt „eins“ („eiiinnnsss“) und atmen dabei ein.
Atmen Sie nicht zu explosionsartig ein, Sie sollten dabei immer noch ruhig atmen.
Atmen Sie nun langsam aus und zählen dabei im Kopf ganz langsam bis 4 auch hierbei die Zahlen dehnen („eiiinnnsss… zweiii… dreiiii… viiiier“).
Das Zählen bis 4 soll also länger als 4 Sekunden dauern.
Formen Sie die Lippen dabei so, als würden Sie eine Kerze ausblasen.
Wir nennen das die „Lippenbremse“

Versuchen Sie bei der gesamten Übung ein leichtes Lächeln im Gesicht zu halten. Das stimmt das Unbewusste positiv ein. 

Übungsdauer: 
Anfänger: 3 Minuten
Fortgeschrittener: 15 Minuten
(je größer der Stress desto länger bleibt man bei der 1:4 Atmung)

Die bewusste Atmung zieht sie auch ins Hier und Jetzt, macht sie augenblickbezogen.

Atmen Sie und richten Sie dabei Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Nase, auf Ihren Atemstrom, beobachten Sie wie Sie langsam einatmen zählen, dann achten sie darauf wie sie ausatmen und zählen. Bleiben sie bei dieser Beobachtung und beim zählen. Beobachten sie wie sich beim Atmen ihr Bauch hebt und senkt. Beobachten sie ihren Brustkorb, wie ist die Atemluft, warm, kühl, kalt? Was können sie im Augenblick riechen. Achten Sie nur auf Ihre Atmung wie sie ein und ausströmt.

Lassen sie ihre Beobachtung ganz auf dem Atem. 

Tipp:
So können sie störende Gedanken und Gefühle bei der Atemübung vermeiden.
Wenn sich die Bauchdecke beim Einatmen hebt, beobachten sie es und benennen sie es im Geist als ‚heben‘, und wenn sich die Bauchdecke senkt, beobachten sie es und sagen sie im Geist zu sich ‚senken‘. In dieser Weise beobachten sie das Atmen als ‚heben, und senken‘ der Bauchdecke.
Störende Gedanken treten bei etwas Übung dann schnell in den Hintergrund und lösen sich auf!


* Der Sympathikusnerv ist für die Aktivierung des Körpers zuständig, dieser ist auch verstärkt aktiv 

Quelle: IPN-Lab / Eggetsberger-Forschung
Quellen: Journal of Neuroscience, 2016 / Northwestern University, DAL, u.a.

Quelle Anm.: IPN-Forschung

http://eggetsberger-info.blogspot.co.at/2015/08/psychogenes-feld-die-entdeckung.html

http://www.eggetsberger.net/imsearch.php?search=atmung

 

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w3000: Wer Herzrhythmusstörungen hat muss Atemschule machen!

Firma will allen Mitarbeitern RFID-Chip-Implantate einsetzen

Bei einer „Chip Party“ am heutigen 1. August 2017 sollen rund 50 Mitarbeiter „freiwillig“ gechippt werden. 

Das IT-Unternehmen Three Square Market (32M) will alle seine Mitarbeiter mit einem Chip versehen. Die Firma erwartet, dass sich die Angestellte freiwillig chippen lassen. Ihnen wird ein kleiner RFID-Chip zwischen Daumen und Zeigefinger implantiert. Damit können sie dann Türen öffnen oder in der Cafeteria bezahlen, auch Geräte wie Drucker können damit bedient werden. 32M will sich selbst zum Vorzeigemodell in seinem Geschäftsfeld machen: Das Unternehmen bietet IT-Dienstleistungen im Bereich der „Mikro-Geschäfte“ an. Damit sind kleine Selbstbedienungsläden gemeint, die etwa in Pausenräumen von Unternehmen platziert werden.

Was bisher nur zur Tierkennzeichnung diente Laut Angaben der Geschäftsleitung ist 32M die erste US-Firma, die ihre gesamte Belegschaft verchippen will.

Tür öffnen, Kaffee bezahlen: US-Firma implantiert Mitarbeitern Chip

„Wir erwarten, dass die RFID-Technik alles vom Bezahlen [in der Kaffeeküche] über das Öffnen von Türen, die Aktivierung von Kopiermaschinen, das Einloggen […] bis zum Speichern medizinischer Gesundheitsinformationen […] vorantreiben wird“, meint 32M-CEO Todd Westby, „Eines Tages wird diese Technik standardisiert sein und Ihnen ermöglichen, [den Chip] als Reisepass und Fahrausweis, Krankenversicherungskarte sowie für alle Einkaufsmöglichkeiten und mehr zu nutzen.“ Durch die RFID-Chip-Implantate kann aber auch die Anwesenheit (moderne Art der Stechuhr) und die Aufenthalte (Bewegungsprofil) von Mitarbeitern gut überprüft werden. (Anm.: Nach der Abschaffung des Bargeldes wird der implantierte Funk-Chip auch das Zahlen ermöglichen – siehe Bahnticket.) … 

Das US-Unternehmen ist nicht die erste Firma, die Angestellten kleine Chips implantiert. 
Bei manchen Firmen sind schon einzelne Mitarbeiter gechippt. Eine schwedische Firma implantierte 150 ihrer Angestellten einen Mikrochip.

Auch das schwedische BioHax International sorgte für Aufsehen. Mit diesem Unternehmen will 32M nun auch kooperieren. In Schweden ist die Biohacking-Szene stark, der Verein Bionyfiken hat mehrere hundert Unterstützer, die sich verchippen ließen. (Anm.: Schweden hat auch das Bargeld abgeschafft und erlaubt den implantierten RFID-Chip auch ab jetzt als Bahnkartenersatz). Länder wie Schweden und USA sind sozusagen die Vorreiter und Testländer für Bargeldabschaffung und verchippen der Bevölkerung. Der Trend scheint nicht mehr aufhaltbar zu sein.

Bionyfiken und andere hoffen, dass sich das Bezahlen per RFID-Chip durchsetzt und sie sich so ihre Geldbörse sparen. Auch medizinische Daten sollen auf den Chips gespeichert werden. Bedenken gibt es DERZEIT noch von Datenschützern. Mit den Chips ließen sich Menschen umfassend überwachen, ihre Bewegungen können etwa aufgezeichnet und analysiert werden.

Auch eine neue Art der Kriminalität würde sich entwickeln. Neben Identitätsdiebstahl, würden die implantierten Chip nicht nur kopiert sondern den Trägern auch aus der Hand geschnitten werden. Vor allem dann wenn mit dem Chip Identitätsnachweise und Geldtransaktionen (Bezahlvorgänge) möglich werden. Bisher wurden Kreditkarten, Bankkarte, Bargeld und Ausweise nur gestohlen oder geraubt, ab der Verchippung der Menschen werden die Chips dann aus ihrem Träger schmerzhaft entfernt. Zumindest diese Möglichkeiten sollten uns zu denken geben. Schon die Anwendung der Chip-Implantate als Türöffner wird zu Problemen führen, denn Kriminelle werden mit den Chips als Türöffner Diebstähle und Raubüberfälle erleichtert durchführen können.

http://eggetsberger-info.blogspot.de/2017/08/firma-will-allen-mitarbeitern-rfid-chip.html

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