Konfuzius [HD ARTE DOKU]

Veröffentlicht am 18.09.2016

Vor 2.500 Jahren wurde ein Mann geboren, dessen Ideen das Leben von Milliarden Menschen prägten – und das Denken einer ganzen Nation. Seine Heimat war China. Sein Name war Kong-tse. Der Westen kennt ihn als Konfuzius. Doch wer war der Gelehrte? Was ist sein Erbe? Und inwieweit ist sein Gedankengut noch heute aktuell? Die Doku-Fiktion zeichnet seine Geschichte nach.

Die Lehren des Konfuzius sind jedem ein Begriff. Doch außerhalb Asiens weiß man nur wenig von ihm. Wer war Konfuzius? Wie hat er gelebt? Und inwiefern wurde seine Philosophie von den geschichtlichen Ereignissen seiner Zeit beeinflusst? Die aufwendige Doku-Fiktion verknüpft die Lehren des berühmten Philosophen mit prägenden Ereignissen seines Lebens: Seine mysteriöse Geburt auf einem heiligen Berg, seine Wanderjahre durch die chinesischen Provinzen der kriegsgeschüttelten Vorkaiserzeit und die Gründung seiner Schule kurz vor seinem Tod. Seine ergebensten Schüler verpflichteten sich, seine Weisheiten weiterzugeben, welche die Geistesgeschichte weltweit beeinflussen sollten.

Konfuzius‘ Geschichte ist eng mit der seines Landes verbunden. Der Philosoph starb 479 vor Christus, wurde aber erst Jahrhunderte später zu der historischen Figur, die er heute ist. Seine Lehren spiegeln ihre unruhige Entstehungszeit wider und drehen sich um menschliche Grundwerte: Familie, Freundschaft, Bildung, Staatsführung und das schwierige Gleichgewicht zwischen egoistischem Verlangen und sozialer Verantwortung.

Um 100 vor Christus machten die chinesischen Kaiser diese Ideen zur Grundlage der chinesischen Kultur und Bildung – angefangen bei Ahnenkult und staatlichen Feierlichkeiten bis hin zum Gao Kao, der jährlichen Abschlussprüfung der chinesischen Gymnasiasten. Im ersten Jahrhundert nach Christus wurde Konfuzius zur nationalen Kultfigur. Noch heute wird er in prunkvollen Zeremonien gefeiert, nicht nur in China, sondern auch in Vietnam, Südkorea und Japan. Konfuzius und seine Philosophie ist in Asien lebendiger denn je. Und er ist bis heute ein geschätzter Ratgeber für viele Alltagssituationen.

I-GING Das Buch der Wandlungen | Das Horusauge

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Was ich beim I Ging bemerkenswert finde ist die verblüffende Ähnlichkeit mit der Genanalyse die ebenfalls solche Strichcodes aufweist, auch die Zahl 64 taucht immer wieder auf – da frage ich mich welche Bedeutung dieser Zahl wirklich hat? Zuletzt fand ich die 64 bei Horusauge wo sie aus der Verdoppelung der Brüche entsteht: https://de.wikipedia.org/wiki/Horusauge

 

Stammbrüche in Hieroglyphen
D10

Horusauge
Udjat
Wḏ3t
intakt, vollständig, heil, gesund

D11

das Weiße des Auges (links)
= 1/2 Heqat*

D12

Pupille
= 1/4 Heqat

D13

Augenbraue
= 1/8 Heqat

D14

das Weiße des Auges (rechts)
= 1/16 Heqat

D15

1. Strich unter dem Horusauge
= 1/32 Heqat

D16

2. Strich unter dem Horusauge
= 1/64 Heqat

D10

das „heile“ Horusauge
= 63/64 Heqat

Eye of Horus bw.svg

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Die besten Erklärungen zum I Ging:

I Ging

  1. I Ging – Entstehung und Bedeutung
  2. Nach welchem Gesetz funktioniert das I Ging?
    1. Quantenphysik und Synchronizität
    2. Außergewöhnliche Bewusstseinszustände
    3. Dem Tao auf der Spur – Das I Ging zwischen Schicksal und Willensfreiheit
  3. Das I Ging – Weiser und praktischer Ratgeber im Alltag
    1. Hilfreiche Informationen vor der ersten Befragung des I Ging
    2. Wann ist es sinnvoll, das I Ging zu befragen?
    3. Wie formuliere ich meine Frage?
    4. Deutung der Hexagramme – I Ging-Beratung als Selbstbefragung
  4. Leben mit dem I Ging – Ein neuer Anfang…

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Das I Ging mit seinen 64 Hexagrammen ist der bis heute unübertroffene Versuch, die Gesetze des Tao als Kräfte zu beschreiben, die unsere Wirklichkeit gestalten. Mehr als 2000 Jahre vor Nietzsche sind diese Texte allesamt Jenseits von Gut und Böse. Wie Nietzsche lehnte Laotse, der als Begründer des Taoismus gilt und mit seiner Philosophie maßgeblich an der Entwicklung des I Ging beteiligt war, jegliche Moral kategorisch ab. Statt den moralischen Zeigefinger zu erheben, zeigt das Buch der Wandlungen einfach auf, was geschieht, wenn man was tut bzw. unterlässt.

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2. Nach welchem Gesetz funktioniert das I Ging?

2.1 Die Relativität von Raum und Zeit: Quantentheorie und Synchronizität

Das Buch der Wandlungen kann zwar auch als Orakel benutzt werden, hat aber nichts mit Aberglauben zu tun. Im Gegenteil: Während der Aberglaube eine fatalistische Abhängigkeit suggeriert von höheren Mächten, die einem Menschen wohlgesonnen sein, ihn aber auch vernichten können, basiert das I Ging auf der Vorstellung von einem Tao, das weder Vorliebe noch Abneigung, weder Begünstigung noch Bestrafung kennt. Im Buch der Wandlungen geht es nüchtern und sachlich darum, die Zusammenhänge zwischen dem eigenen Handeln und dessen Folgen zu verstehen, was mit der Zeit zu immer größerer Gelassenheit führt.
Zwar war Laotse als Mitgestalter des I Ging durchaus ein Mystiker und Magier, wie Richard Wilhelm in seinem Kommentar zum Tao te king zutreffend bemerkt, doch war er vor allem ein exzellenter Beobachter und Psychologe.
Mit Goethe könnte man sagen: bevor er ins Unendliche schweifte, war er im Endlichen nach allen Seiten gegangen und das mit einer beispiellosen Gründlichkeit und Tiefe.
Nur so ist es zu erklären, dass der Geist des taoistischen Weisheitsbuchs die chinesische Geschichte seit über 2000 Jahren mehr oder weniger stark geprägt hat und seit dem 20. Jahrhundert auch im Westen zunehmend an Einfluss gewinnt. In Deutschland trug dazu neben Richard Wilhelm (durch seine Übersetzung des I Ging und des Tao te king in die deutsche Sprache) vor allem der Tiefenpsychologe, Freudschüler und spätere Freudkritiker C.G. Jung bei.
In seinem Buch Synchronizität, Akausalität und Okkultismus lieferte C.G. Jung erstmals ein überzeugendes Erklärungsmodell für die Funktionsweise von Orakelsystemen, mit dem auch die vom westlichen Denken geprägten Menschen etwas anfangen konnten. Seit dem Niedergang des Orakels von Delphi, dessen Blütezeit zwischen 700 und 500 vor Christus lag und das erst im vierten nachchristlichen Jahrhundert aufgelöst wurde, geriet das Orakelwesen im Westen weitgehend in Vergessenheit und blieb im Wesentlichen auf spiritistische Zirkel und Wahrsager/innen beschränkt. Als C.G. Jung im 20. Jahrhundert eine plausible Erklärung dafür fand, wie es zum Beispiel möglich ist, dass das sechsmalige Werfen von drei Münzen zu einer sinnvollen Antwort auf eine dem I Ging gestellte Frage führen kann, wurde das Orakelbuch auch im Westen einem breiteren Kreis bekannt, was unter anderem die Auflagenzahlen von Büchern zu diesem Thema belegen.
Den entscheidenden wissenschaftlichen Beweis dafür sah er in den sogenannten Rhineschen Experimenten. Darin war es unter anderem einer Versuchsperson gelungen, alle verdeckten Symbole auf 25 Karten zu „erraten“, was einer statistischen Wahrscheinlichkeit von 1:298023223876953125 entspricht. Für Phänomene dieser Art prägte Jung den Begriff Synchronizität, im Sinne einer akausalen jedoch durch einen Sinn verknüpften Gleichzeitigkeit zweier oder mehrerer Ereignisse, nicht zu verwechseln mit Synchronität, die lediglich die Gleichzeitigkeit verschiedener Ereignisse bezeichnet. Als Erklärung für die Möglichkeit von Synchronizität nennt C.G. Jung die Relativität von Raum und Zeit im psychischen Sinne.
Bezogen auf das Rhinesche Experiment bedeutet dies, dass die 25 Karten entsprechend dem newtonschen Weltbild in der äußeren Wirklichkeit zunächst verdeckt waren und erst später offen einsehbar waren. In der Psyche der Versuchsperson befanden sich aber die Zustände Karte verdeckt und Karte offen liegend auf einer Raum- und Zeitebene, sodass der Proband eine Karte gleichzeitig als verdeckt und offen sehen konnte.
Nur so lässt sich das „magische“ Ergebnis der Versuchsreihe erklären. C.G. Jung war dieses Phänomen aus seiner Forschungsarbeit bereits bekannt und zwar bezüglich der Archetypen, die nach seiner Überzeugung als raum- und zeitlose Urbilder (zum Beispiel animus und anima) das Denken, Vorstellen, Fühlen, Träumen und Handeln des Menschen zu allen Zeiten geprägt haben und prägen werden.Möglicherweise wird das 20. Jahrhundert einmal in die Geschichte eingehen als das Zeitalter der Entdeckung der Relativität von Raum und Zeit. Nachdem Einstein zu Beginn des Jahrhunderts die Relativität von Raum und Zeit nachgewiesen und den Begriff der Raumzeit geprägt hatte, entdeckten Quantenphysiker nur kurze Zeit später, dass es im mikrokosmischen Bereich überhaupt keine festen Größen gibt, sondern nur Wahrscheinlichkeiten. Die Quantenwelt ist eine Welt der Möglichkeiten, und nach der Quantentheorie entscheidet der (beobachtende) Geist darüber, welche Möglichkeit sich jeweils als Wirklichkeit manifestiert.
lese mehr der hochinteressanten Erklärungen: http://www.psp-tao.de/i-ging/i-ching2#3.4
w3000 Zu Raum und Zeit: Zeit (Information) bildet Raum/Form – Formen lösen sich auf und es werden neue Formen gebildet, die Kenntnis über die erkannten Formen bleibt.

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I Ging – Das Buch der Wandlungen

Das Buch der Wandlungen war anfangs eine Sammlung von Zeichen die ja und nein Antworten gaben. Das ja wurde durch einen durchgezogenen Strich, das nein durch einen gebrochenen symbolisiert. Aus jeweils drei Strichkombinationen entstanden später die acht Trigramme, die das Leben in Bildern spiegeln. Die acht Bilder wurden wiederum kombiniert, so dass 64 Zeichen entstehen.

Bei einer Orakellegung wandeln sich die Striche nach bestimmten Regeln, so ändern die Bilder ihren Charakter. Die Bilder symbolisieren Übergänge und Wandlungen. Sie bilden keine Zustände ab, sondern geben Hinweise auf Tendenzen.

Für viele Situationen gibt das I Ging Handlungsanweisungen und Ratschläge, die Glück bringen. Und solange die Dinge in Bewegung sind, können sie beeinflusst werden.

Sie können die Orakellegung selbst durchführen, indem Sie z.B. Münzen werfen und das Ergebnis oben eintragen. Sie können dies aber auch dem Computer überlassen indem Sie einfach auf „I Ging Orakel befragen“ klicken. Die Antworten entsprechen chinesischen Lebensweisheiten. Die erste Antwort ist psychologisch gedeutet. Wenn die Zeichen gewandelt wurden, gibt es zwei Antworten.

Auf diesen Webseiten wird beim Münzorakel Kopf als zwei und Zahl als drei gewertet. Auf anderen Seiten ist es anders herum. Bei Richard Wilhelms Übersetzung: „Schrift gilt als Yin und zählt 2, die andere Seite gilt als Yang und zählt 3“, bleibt leider unklar, was genau gemeint ist. Wenn es für Sie stimmiger ist, dann sollten Sie die andere Vorgehensweise wählen.

Es gibt zwei Deutungstraditionen: Die erste betrachtete die Zeichen als ein Handbuch der Vorhersage. Die andere Praxis besteht aus der philosophischen Deutung und sieht das Buch der Wandlungen als Quelle kosmologischer, philosophischer und politischer Einsichten.

Das Buch der Wandlungen wurde in der Übersetzung von Richard Wilhelm verwendet.

hier orakeln: http://i-ging-orakel.net/

Projekt Gutenberg – Laotse

Laotse

Der Name Laotse, unter dem er in Europa bekannt ist, ist gar kein Eigenname, sondern ein Appellativum und wird am besten übersetzt mit „der Alte“. Laotse stammt wohl aus der heutigen Provinz Honan, der südlichsten der sogenannten Nordprovinzen, und mag wohl ein halbes Jahrhundert älter gewesen sein als Kung (Konfuzius), so daß seine Geburt auf das Ende des 7. vorchristlichen Jahrhunderts fällt. Im Lauf der Zeit hatte er am kaiserlichen Hof, der damals in Loyang (in der heutigen Provinz Honan) war, ein Amt als Archivar bekleidet.

Als die öffentlichen Zustände sich so verschlimmerten, daß keine Aussicht auf die Herstellung der Ordnung mehr vorhanden war, soll Laotse sich zurückgezogen haben. Als er an den Grenzpaß Han Gu gekommen sei, nach späterer Tradition auf einem schwarzen Ochsen reitend, habe ihn der Grenzbeamte Yin Hi gebeten, ihm etwas Schriftliches zu hinterlassen. Darauf habe er den Tao te king, bestehend aus mehr als 5000 chinesischen Zeichen, niedergeschrieben und ihm übergeben. Dann sei er nach Westen gegangen, kein Mensch weiß wohin.

Daß auch an diese Erzählung sich die Sage geknüpft hat, die Laotse nach Indien führte und dort mit dem Buddha in Berührung kommen ließ, ist verständlich. Irgendeine persönliche Berührung zwischen Laotse und Buddha ist jedoch vollkommen ausgeschlossen. Man hat da spätere Umstände in das historische Bild zurückgetragen.


Werke u.a.

  • Tao te king

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Tao Te King: Das Buch vom Sinn und Leben
Deutsch von Richard Wilhelm
Taschenbuch 9,99 €
Verlag Projekt Gutenberg-DE
ISBN: 978-386511-690-1Der Himmel ist ewig und die Erde dauernd.
Sie sind dauernd und ewig,
weil sie nicht sich selber leben.
Deshalb können sie ewig leben. Also auch der Berufene:
Er setzt sein Selbst hintan,
und sein Selbst kommt voran.
Er entäußert sich seines Selbst, und sein Selbst bleibt erhalten.
Ist es nicht also:
Weil er nichts Eigenes will,
darum wird sein Eigenes vollendet?Der große Sinologe Richard Wilhelm übersetzte und kommentierte diesen 2500 Jahre alten Klassiker der chinesischen Philosophie im Jahr 1910.

Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden

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Laotse wird häufig auch auf einem weißen Büffel gezeigt – vielleicht hatte er ja abwechselnd einen weißen oder einen schwarzen Büffel geritten 🙂

laotzu

TAO TEH KING – Auszug aus Vortrag von Helmut Bölling

Exotische Waffen der Massenkontrolle

Insbesondere diese Schrift Laotses lege ich wärmstens jeden ans Herz:

Laotse – Moral und Sitte

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