Veden: Was ist Eigendünkel und was ist Vernünftigkeit? (A.W. Trehlebov auf deutsch) | Sprachforschung

Am 17.02.2019 veröffentlicht

Textversion für Hörgeschädigte: https://www.dropbox.com/s/wca8p63b2tc… In diesem Video erzählt A.W. Trehlebow den prinzipiellen Unterschied zwischen Eigendünkel und Vernünftigkeit. Das Praktizieren von Vernünftigkeit im Leben ist die Grundlage für spirituelle Entwicklung.
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Die Endung >>KEIT<<

keit , feminine endung zur bildung abstracter substantiva von adjectiven: ewigkeit, geistlichkeit; einsamkeit, achtbarkeit; munterkeit, eitelkeit; kraftlosigkeit, ehrenhaftigkeit, dreistigkeit, helligkeit, nettigkeit.
1) Entsprungen ist -keit aus -heit (s. d.), und zwar durch ein misverständnis, bei den adj. auf -ig.
a) ewigkeit z. b. hiesz genau mhd. êwicheit, d. i. êwik-heit (ahd. êwigheit), weil ein g im auslaute mhd. zu c, d. i. k ward (wie noch heute z. b. in lang, gespr. lank); jenes c-h in êwicheit ward nun aber unvermeidlich zusammengesprochen, als wäre es ein echtes ch oder aspiriertes k, und so entstand der schein als wäre -cheit die endung. wie aber die echten ch, die nicht dicht hinter dem ton und vocal der stammsilbe standen, sich nicht halten konnten, sondern sich in k milderten, so ward auch diesz -cheit schon mhd. zu -keit, und das misverständnis war fertig, es hiesz nun êwikeit, êwekeit. doch erhielt sich daneben das ch, es scheint sogar nachher theilweis wieder vorzuwiegen. da ist nun lehrreich zu sehen, wie neben dem misverständnis sich zugleich das verständnis der form doch noch lange erhielt, ohne alle hilfe von grammatik oder schule.
wahrhaftig, adj. , weiterbildung von wahrhaft, die ursprünglich in der bedeutung mit diesem wort übereinstimmt, dann aber sich (besonders als adv.) in verschiedener richtung entwickelt. die bildung tritt im 14. jahrh. auf und beschränkt sich anfangs auf das md. (die ältesten belege finden sich in den predigten des meisters Eckhart, bei M. v. Beheim, Joh. v. Olmütz, Ackermann, in den Trebnitzer psalmen, bei Stolle, im Alsfelder passionsspiel), die Oberdeutschen dagegeu kennen sie anfangs nicht, noch Brant gebraucht sie nicht. gegen 1500 findet das wort aber auch im obd. eingang, Keisersberg, Murner, Aventin machen davon gebrauch, Hans Sachs, Fischart u. a. haben es neben wahrhaft. ganz besonders hat Luther zur aufnahme des wortes beigetragen, der es sowohl als adj. wie als adv. ungemein häufig verwendet. dasz das wort damals keinen localen charakter mehr hatte, ergiebt sich daraus, dasz in den südd. umbildungen der Lutherischen bibel (bei Dietenberger, in der Züricher bibel) Luthers warhafftig (dafür in der älteren bibel meist warhafft, s. oben sp. 814, beim adv. warlich s. unten 6, a, b) fast durchgängig beibehalten wird. auch die wörterbücher haben das wort von anfang an. schon in den vocabularen erscheint es meistens: Diefenbach gl. 115a certus, 612a verax, 162c veridicus, 613a verificus, 615b verus, warhafftig, worhafftig. ferner: warhafftiger mensch, bone fidei homo. Dasypodius 452a; warhafftig, verax. Maaler 484b; warhafftig in worten, der die warheit redt, veridicus. ebenda; gewisz, unfehlbar, warhafftig, verus, ratus, certus, immotus, indubitatus, firmus. Henisch 1603, 4; warhafftig, verus, verax. Schönsleder K k 5b; warhafft, warhafftig, der die warheit liebt, verace, veridico. Krämer 1209; veritatis omnes numeros in se habere, gantz wahrhafftig seyn. Dentzler 1, 859a; wahrhaft, wahrhaftig et wahrhaftiglich, verus, sincerus. Stieler 2414; wahrhafftig, der die warheit sagt, véritable. Rädlein 1026; wahrhafftig, true, sure, certain, infallible, real, right, firm. Ludwig 2368; wahrhafftig, verus, verax, veridicus. Kirsch 2, 378; wahrhafft oder wahrhafftig, verus. Frisch 2, 415c. Adelung (‚zuweilen für wahrhaft‘). die verlegung des tons auf die 2. silbe wird zuerst von Adelung erwähnt, aber auf das adv. beschränkt; jetzt wird auch das adj. vorwiegend in dieser weise betont, was schon im 18. jahrh. vorkommt, wie aus der verwendung des wortes im verse hervorgeht, z. b.:hier sieht im ächten licht, das um die gottheit flieszt,
sein nebelfreyer geist das, was wahrhaftig ist.
Wieland poet. schriften (1762) 2, 93 (moral. briefe 9).

Wahrheit und deren Arten:

wahrhaftigkeit, f. , abstractbildung zu wahrhaft und wahrhaftig, erst im nhd. vorkommend (einen mnd. beleg s. u. 2).
1) zu wahrhaft und wahrhaftig 1, aufrichtigkeit, bestreben die wahrheit zu reden, namentlich als ein dem menschen anhaftender charakterzug: veracitas, worhaftikeit, waarhaftigkeit. Diefenbach gl. 611c; veracitas, warhafftigkeyt. Dasypodius 258d; warhafftigkeit, veracitas. Maaler 484b; warheit, warhafftigkeit, verità, veracità. Krämer 1209; wahrhafftigkeit, véracité. Rädlein 1026; die wahrhafftigkeit eines menschen, a man’s veracity, his being far from speaking untruth. Ludwig 2368; wahrhaftigkeit, veritas, veracitas. Steinbach 2, 940; wahrhaftigkeit im reden, veracitas Hederich 2571; wahrhaftigkeit im mund und wahrheit in den sitten.
Hagedorn 1, 16; die wahrhaftigkeit, deren wir uns im laufe dieser geschichte immer befleiszigen werden. Wieland 11, 84 (don Sylvio 1, 12); der gute mann erzählt die unglaublichsten und albernsten wunderdinge mit einem so naiven ton von wahrhaftigkeit und überzeugung, dass er entweder ein sehr guter poet oder … eine gar einfältige seele gewesen seyn musz. suppl. 6, 211; die übertretung dieser pflicht der wahrhaftigkeit heiszt die lüge. Kant 3, 407; die wahrhaftigkeit in erklärungen wird auch ehrlichkeit und, wenn diese zugleich versprochen sind, redlichkeit, überhaupt aber aufrichtigkeit genannt. 5, 261; wem es nicht blos um die wahrhaftigkeit des lehrers, sondern auch … um die wahrheit der lehre zu thun ist. 10, 202; wahrhaftigkeit im inneren des geständnisses vor sich selbst und zugleich im betragen gegen jeden anderen sich zur obersten maxime gemacht, ist der einzige beweis des bewusztseins eines menschen, dasz er einen charakter hat. 10, 329 (anthrop. § 87); ein zweiter hauptzug [Bd. 27, Sp. 837]weiterlesen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GW02692#XGW02692
wahrheit, f. was der wirklichkeit gemäsz ist, der wirkliche sachverhalt, die richtige auffassung der dinge, ein wahrer satz, wirklichkeit, wahrhaftigkeit u. s. w.
I. formelles.
1) das wort tritt in den ältesten deutschen quellen noch nicht auf. der begriffwahrheit wird ursprünglich meist durch das substantivierte neutr. wâr gegeben (oben sp. 738), bei Otfrid auch durch die fem. wâra und wârî; ferner erscheint fürveritasbei Isidor und im Matthäuservangelium das fem. wârnissa, im Weiszenburger katechismus das fem. wârnissî, bei Otfrid das n. wârnissi. unser wort tritt zuerst in den rheinfränkischen psalmenfragmenten als wârheit, dann in den altniederfränkischen psalmen als wârhêd, wârheit, wârheide auf und wird von Notker als wârheit häufig gebraucht. neben mhd. wârheit steht auch mnd. wârheid Schiller-Lübben 5, 604 und fries. wêrhêd Richthofen 1140. jetzt ndl. waarheid. weiterlesen: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&lemid=GW02692#XGW02692wahr, adj. der wirklichkeit gemäsz, verwirklicht, wirklich, echt und recht, naturgetreu, wahrhaft u. s. w.

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wahr, adj., nebenform zu gewahr, wie dieses nur in prädicativem gebrauch. es findet sich jetzt in nd. mundarten: wâr worden ten Doornkaat Koolman 3, 512; wôr warden Mi 108; wâr warden Dähnert 538, gewahr werden, erfahren, empfinden; hier wol aus gewahr entstanden, doch kommt schon mnd. zuweilen war neben gewar vor. Schiller-Lübben 5, 599, auch im Heliand begegnet neben häufigerem giwar einmal der plur. wara im Mon. 1882 (im Cott. giwara). das hd. kennt dagegen ursprünglich nur die zusammengesetzte form. auszerhalb des deutschen begegnet ags. wær gewahr, aufmerksam, vorsichtig, sorgfältig, mengl. war Stratmann-Bradley 668, nengl. ware, anord. varr aufmerksam, vorsichtig, schwed. norw. var, dän. vær und var, got. war (nur einmal belegt) vorsichtig, nüchtern.

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eigendünkel, m. arrogantia, vana de se opinio: du möchst lieber in alle sünde fallen, denn in dein eigendünkel. Luther 3, 432b;

drinnen blinder willen herscht und ein tauber eigendünkel.
Logau 1, 180, 61;

bloszer eigendünkel!
Schiller 361b;

die unbescheidenheit in der forderung von andern geachtet zu werden ist der eigendünkel. Kant 5, 300. s. DWB dünkel, DWB selbstdünkel.

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vernunft, f. überlegung, im ahd. und mhd. nd. nachweisbar. zwei formen stehen sich in alter zeit gegenüber: fernumft und fernunst, beide fortbildungen aus dem schon abgeleiteten ferniman, aber bei gleicher bedeutung mit verschiedner endung. fernumft steht danach zu den bildungen: zunft, kunft, während fernunst zu dienst zu stellen ist. in alter zeit ist vernunst im oberd. das gewöhnlichere, vielleicht weist vernunft mehr auf md. hin und ist von daher eingedrungen. im ahd. ist nach den zusammenstellungen Graffs vernumft zwar nicht unerhört, doch verschwindend hinter vernunst. im mhd. beginnt erst im 14. jahrh. vernunft sich auszubreiten, mnd. vornumst, vornumpst neben vornuft (Schiller-Lübben 5, 415b). in den Diefenbachischen glossarien findet sich vornust (intellectus) in einem nd. glossar Dief. gloss. nov. 314a, sonst nur die formen vornufft, vornonft, vernofft, vernunfft anagoge, intellectio, intelligentia (Dief. 302c, gloss. nov. 22b. 210b), aber allerdings in md. glossarien. in der nhd. zeit hat sich keine andre form als vernunft ergeben.
die bedeutung ist ursprünglich: das richtige auffassen, das aufnehmen, aber schon im ältesten deutsch ist es das vermögen womit wir die aufgenommnen gegenstände in uns verarbeiten, die

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vernünftigkeit, f.: ein rechtschaffen weib weisz durch jhren fleisz und vernünfftigkeit alles zu mittlen. Moscherosch christl. vermächtnis 197; dis war die bedingung der ichheit, der vernünftigkeit überhaupt. Fichte naturrecht 34; nichts besteht in die länge als das übel, das hartnäckige und die einsamkeit der seele, die wir alsdann mit unserer frommen vernünftigkeit betrachten und beobachten. Keller Seldwyla 405.

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Zur Vorsilbe >>VER<< noch einen Gedanken hinzu: VER hatte offenbar bevor es VER, also eine Schwächung geworden war, die Bedeutung FÜR.. also könnte statt vernunft FÜRNUNFT gesagt worden sein, oder immer noch gesagt werden – oder auch PRONUNFT.

Vom ursprünglichen ahd. augehend aber müsste es FARNUNFT heissen.

-eine …NUN..FT hat es anscheinend aber nicht gegeben – hier müsste noch geforscht werden wo sich das herleitet… jedenfalls steck das JETZT oder auch NU (schnell) da drinnen.

Die VERNUNFT ist also gar nicht so leicht zu durchschauen – 😉

ver , vorsilbe, vor nomina und verba gesetzt, niemals selbständig; neben ge die weitest verbreitete partikel.
I. form.
1) die germanischen sprachen zeigen vier verschiedene partikeln, die in form und bedeutung nahe verwandt sind: far, fir, fur, fra. den germanischen stämmen entsprechen die indogermanischen par (sanskr. parâ, griech. παρά, lat. per, litt. par, per), pur (sanskr. puras), pra (sanskr. pra, griech. πρό, lat. prôd, prae, slav. pra, pro), vgl. Fick indogerm. wb. 1, 140. diese formen scheinen auf einen stamm zurückzugehen (Grimm gramm. 2, 851), welcher die bedeutungvorbei, hinweghat und den Fick (a. a. o.) und Weber (ind. studien 2, 406) mit dem verbalstamme par (hinweggehen) zusammenstellen. wegen der ableitungen vom germanischen stamme fur ist für, vor zu vergleichen; der germanische stamm fra, goth. fra, ags. frä, altn. frâ (auch selbständig), dän. fra, schwed. fr kommt hier nicht in betracht. ins hochdeutsche scheint er keinen eingang gefunden zu haben; denn die wenigen belege, welche Grimm gramm. 2, 731 aus dem althochdeutschen aufführt: frapald, kühn, frasëʒ, rost, frasûmîc, versäumend, können auf einer erst im althochdeutschen sich vollziehenden verschiebung beruhen, die ja oft eintritt, wo liquide laute ins spiel kommen. das bei Graff 1, 530 aufgeführte ahd. frâʒ, präter. zu friʒʒu, könnte zwar aus fraaʒ, gleich goth. frêt, entstanden sein, doch ist es nur einmal als länge nachgewiesen, sonst kürze: fraʒ, vraʒ, wo ver einfach sein e ausgestoszen hat (wie bei vreischen).

2) dem gothischen fra und fair steht ahd. far

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Diese Seltsamen Artefakte Wurden In den Tunneln Unterhalb der Bosnischen Pyramiden Entdeckt

WOW

Published on Mar 10, 2018

Nachdem Semir Osmanagich im Jahr 2005 die Entdeckung der Bosnischen Pyramiden bekannt gab, wurden verschiedene Artefakte in der Nähe der Pyramiden gefunden, deren Ursprung ein Geheimnis bleibt. Aber an einem bestimmten Ort fand man viele dieser Objekte. Dieses Mal werden wir uns auf die Objekte konzentrieren, die man in den Ravne -Tunnel gefunden hat.

Was ist Sprache?

Was ist Sprache?

Auf allen Stufen der Evolution besitzen Lebewesen die Fähigkeit zur Kommunikation. Die Sprache ist aber eine Eigenart der Menschen. Sie wird als das eigentliche Medium von Kommunikation angesehen, denn das Handeln, Denken und Vorstellungsvermögen der Menschen wird durch die Sprache geprägt.
Der Begriff Sprache hat eine stete Ausdehnung erfahren, weshalb es auch keine eindeutige Definition gibt. Immer wird von bestimmten Aspekten ausgegangen.

Zur Begriffserläuterung

Sprache ist ein komplexes Phänomen. Sie ist Mittel zum Ausdruck von Gedanken und Gefühlen, wichtigstes und artspezifisches Kommunikationsmittel des Menschen, strukturiertes System von Zeichen, ein verinnerlichtes System von Regeln und wird als Menge der Äußerungen in einer Sprachgemeinschaft oder als Werkzeug des Denkens definiert (nach Brockhaus).
Charakteristisch für Sprache ist in jedem Fall, dass mit symbolischen Zeichen kommuniziert wird. Die Bedeutung der Zeichen ist dabei völlig willkürlich (arbiträr).
Natürliche Sprachen (im Gegensatz zu künstlichen Sprachen) sind hierarchische Sprachen. Das heißt, es gibt verschiedene Ebenen mit entsprechenden Einheiten, die nach bestimmten Regeln kombiniert werden.
Die kleinsten Einheiten sind die Laute bzw. die Phoneme. Die verschiedenen Sprachen unterscheiden sich hinsichtlich des Gebrauchs der Laute (so gibt es im Deutschen im Verhältnis zum Französischen keine nasalen Vokale und im Gegensatz zum Englischen keinen th-Laut). Weitere Unterscheidungsmerkmale sind die Funktion der Laute, die Art und Weise der Zusammensetzung der Phoneme zu Silben und letztendlich zu Wörtern.
Diesem Lautsystem (Phonologie) einer Sprache steht das Schriftsystem (Graphemik) gegenüber. Hier sind die kleinsten Einheiten die Buchstaben (Graphe oder Grapheme). Auch für das jeweilige Schriftsystem gibt es sprachspezifische Kombinationsregeln.

Sprachfähigkeit und Sprachgebrauch

Die Fähigkeit zu sprechen beruht auf einer genetisch verankerten Grundlage sowie organischen Ausbildungen. Außerdem zählt zu den Grundlagen der Sprachbefähigung die Entwicklung der Funktionen zum Wahrnehmen eines Gegenstandes und zum Erkennen von Zusammenhängen.
Diese Grundlagen umfassen also die physiologischen (körperbedingten) Voraussetzungen zum Sprechen und Hören sowie auch die Voraussetzungen zum Schreiben und Lesen einerseits und die neurologischen, im Gehirn lokalisierten Ausstattungen andererseits, um das Erlernen, die Produktion und Rezeption (Aufnahme, Übernahme anderen Gedankenguts) sprachlicher Äußerungen zu ermöglichen. Nicht zu unterschätzen ist in diesem Zusammenhang der Prozess der Sozialisation.

Für den Sprachgebrauch sind außer der Sprachkenntnis aber noch folgende Kenntnisse notwendig:

  1. Kenntnisse in Bezug auf die jeweilige Äußerungssituation u. a. enzyklopädisches, begriffliches Wissen,
  2. Kenntnisse über die verschiedenen sprachlichen Handlungen, über Regeln der Text- und Gesprächsorganisation, über bestimmte Kommunikationsprinzipien,
  3. allgemeine kognitive (erkenntnismäßige) Fähigkeiten, z. B. die Fähigkeit, Zusammenfassungen zu erarbeiten und aus dem Gesagten Schlüsse zu ziehen.

weiterlesen: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/was-ist-sprache

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Erwin Thoma: Die geheime Sprache der Bäume

Erwin Thoma: Die geheime Sprache der Bäume ~ besonders wertvoll ~ bitte weiterleiten

 

Published on May 27, 2013

Sie sind einfach da, begleiten uns und leben mit uns: Bäume — im Garten, am Wegrand, im Wald, in der Wiese, im Park. Bäume sind bemerkenswerte Wesen. Räume aus Holz stärken unser Herz und das Immunsystem, sie senken den Pulsschlag im Schlaf. Gleichzeitig verschwinden Ängste und Worte, wie Mangel, Müll und Zukunftssorgen, aus unserem Leben. Erwin Thoma ist Förster und Gründer einer Holzbaufirma, die Häuser aus 100 Prozent Holz errichtet — ein Weltpatent. In seinem Vortrag nimmt er uns mit auf eine bemerkenswerte Reise in das Innere der Bäume und präsentiert dabei fantastische Fakten und amüsante Anekdoten.
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Erwin Thoma sagt bei 1:11:01h, dass zur Sprache auch Symbole, elektromagnetische Sender, sogar Mikroorganismen und anderes mehr gehört, auch einen Code braucht es, sodass es Sprache ist.
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Die folgende Definition bringt es genau auf den Punkt was Sprache ist:

Was ist Sprache?

Sprache ist eine Besonderheit der Menschen. Sie ist ein komplex aufgebautes System, das Laute und Schriftzeichen verbindet, Wörter bildet, die sich zu größeren Einheiten, Sätzen, formieren. Durch die Aneinanderreihung vieler Sätze entstehen schließlich Texte. Sprache ist ein sich stets weiterentwickelndes, komplexes System von Lauten und Zeichen zum Zwecke der Kommunikation. Jedem Zeichen des Systems wird eine Bedeutung zugeordnet. Sprache wirkt im Prozess der Kommunikation als Medium zwischen dem Sender (Sprecher/Schreiber) und dem Empfänger (Hörer/Leser).

weiterlesen:  https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/was-ist-sprache

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Dieses Buch empfehle ich wärmstens und ganz allgemein – es ist aber auch passend zu diesem Video. Wissenschaftliche Untersuchungen von der Sprache, der Kommunikation der Bäume und mehr:
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Thoma Holz GmbH Erwin Thoma 25.04.2015

Published on May 2, 2015

Was sind Ideogramme oder Piktrogramme

Bei der Bilderschrift wird unterschieden zwischen Piktogrammen und Ideogrammen. Während Piktogramme (Bild 1) das vereinfachte Bild des Gegenstandes wiedergeben, sind Ideogramme (Bild 2) in erster Linie Darstellungen von nicht abbildbaren Begriffen oder Eigenschaften wie Luft, Hitze oder nass, kalt, warm. Solche Ideogramme gibt es auch in unserer heutigen Kultur, z. B. viele Verkehrszeichen oder solche Zeichen wie §, %. Solche Zeichen sind international, sie werden auf der ganzen Welt verwendet und erkannt.
Auch Piktogramme finden wir in unserer heutigen Kultur. Als einfaches Bildzeichen dient es der Informationsvermittlung, z. B. in Flughäfen, Bahnhöfen oder anderen öffentlichen Gebäuden oder als Gebotszeichen im Verkehr.

Erklärung gefunden unter: https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/piktogrammideogramm

Piktogramm: Fußgängerweg

https://i0.wp.com/www.coolwerben.com/images/008-fuer-fugaenger-mit-richtung-rechts.jpg

Ideogramm: Sackgasse

Sackgasse – Stupidedia

Ich finde, dass es nicht immer leicht zu unterscheiden ist was ein Piktogramm und ein Ideogramm ist. Der Rollstuhlfahrer taucht sowohl bei den Ideogrammen, als auch bei den Piktogrammen auf. Die asiatischen Zeichensprachen bestehen ganz klar aus Ideogramme, man muss wissen was es bedeutet, sonst kann das Zeichen nicht gelesen werden. Im Grunde genommen ist jeder buchstabe für sich ein Ideogramm. Ebenso ist es bei einem Verbotsschild roter Kreis mit rotem Querstrich heißt „verboten“ – also ist es ein Ideogramm, weil man wissen muss was es bedeutet, da ein Verbotsschild nicht für sich spricht.

Alle Zeichen, die für sich selber sprechen wären demnach Piktogramme, man könnte auch sagen dass diese nur stilisierte reale Darstellungen sind.

©AnNijaTbé: am 1-5-2017 – dem natürlichen Rhythmus angepasster Zeitrechnung

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