Die vergessene Geschichte der „Menschenzoos“

Wussten Sie, dass es in europäischen Zoos bis 1958 neben Affen, Löwen und anderen Wildtieren auch Ureinwohner aus Afrika, Asien und Amerika zu sehen gab? Die vergessene Geschichte der sogenannten „Menschenzoos“.

Afrikanisches Mädchen im Brüsseler Zoo, 1958

In verschiedenen Städten Europas wie Paris, Hamburg, Antwerpen, Barcelona, London, Mailand und Warschau wurden Menschengehege im späten 19. Jahrhundert in den Zoos eingeführt. Carl Hagenbeck entsandte im Jahr 1876 Mitarbeiter nach Ostasien und in den Sudan, um „wilde Tiere und Nubier“ nach Deutschland zu holen und diese im Zoo auszustellen. Dies kam bei den Zoobesuchern sehr gut an, in Paris, London und Berlin gleichermaßen. Die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 wurde von 28 Millionen Menschen besucht. Dort waren unter anderem 400 Ureinwohner als große Attraktion zu sehen. Die Weltausstellung im Jahr 1900 folgte, ebenso wie die Kolonialausstellungen in Marseille (1906 und 1922) und in Paris (1907 und 1931), wo nackte oder halbnackte Menschen in Käfigen ausgestellt wurden. In nur sechs Monaten besuchten 34 Millionen Menschen die Ausstellung in Paris.

In Deutschland fand 1928 die sogenannte „Völkerschau“ statt, eine Kolonialausstellung, bei der Menschen aus verschiedenen Teilen der Welt betrachtet werden konnten. 1931 wurde die Ausstellung „Kanaken der Südsee“ auf dem Münchner Oktoberfest veranstaltet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die „Menschenzoos“ oder auch „ethnologischen Ausstellungen“ nach und nach wieder abgeschafft. Deutschlands Kanzler Adolf Hitler war in dieser Sache übrigens Europas Vorreiter und verbot im Jahr 1940 die öffentliche Zurschaustellung von Farbigen.

Auf der Brüsseler Weltausstellung im Jahr 1958 wurde ein kongolesisches Dorf samt Einwohner aufgebaut, was angeblich die letzte Ausstellung dieser Art war. Auch in den USA gab es Abteilungen in Zoos, wo verschiedene Indianerstämme zu sehen waren. Etwa der Cincinnati Zoo stellte 100 Sioux Indianer in einem nachgebauten Dorf im Zoo aus. Ähnlich wie in Europa hatten diese Ausstellungen auch in Nordamerika ein Millionenpublikum.

Die Geschichte von Ota Benga im Bronx Zoo: Ein berühmtes Beispiel eines in den USA zur Schau gestellten Afrikaners war Ota Benga. Im Jahr 1885 wurde Bengas kongolesisches Heimatdorf von belgischen Truppen überfallen, das Land stand als Belgisch-Kongo unter der grausamen Herrschaft des belgischen Königs Leopold II. Zwischen 1880 und 1920 halbierte sich die Bevölkerung des Kongo von 20 auf 10 Millionen Einwohner. Die meisten kamen durch die außerordentliche Brutalität der Besatzer ums Leben. So ließ der König etwa die Hände oder Arme jener abhacken, die seine tägliche Quote an Erzeugnissen wie Gummi oder Elfenbein nicht erfüllten. Benga überlebte diesen Völkermord zwar, wurde im Jahr 1906 jedoch als 23-jähriger aus dem Kongo entführt und für „ein Pfund Salz und einen Bolzen Stoff“ nach South Carolina an den christlichen Missionar und Anthropologen Samuel Phillips Verner verkauft.

Benga wurde nach New York transportiert und im American Museum of Natural History als „Pygmäe“ zur Schau gestellt. Tatsächlich war er jedoch ein Mitglied der Batwa. Benga griff seine Aufseher mehrfach mit Gegenständen an. Diese beschrieben ihn als „unkontrollierbar“, weshalb er ins Affenhaus im Bronx Zoo verlagert wurde. Dort saß er gemeinsam mit einem Schimpansen, einem Meerschweinchen, einem Papagei und einem Orang-Utan in einem Käfig. Bis zu 40.000 Zoobesucher täglich und bis zu 500 Personen gleichzeitig sahen sich den Afrikaner in seinem Affenkäfig an.

Die Besucher schrien ihn an, traten nach ihm durch die Gitter, stellten ihm das Bein oder schnippten glühende Zigarrenstummel auf ihn. Die New York Times meldete seinerzeit, es gefiele Benga in seinem Käfig besser als an jedem Ort seines Heimatlandes. Es sei absurd über sein „angebliches Leiden“ zu stöhnen. Aufgrund zunehmenden Drucks aus der schwarzen Bevölkerung der USA, sowie einiger einflussreicher Weißer, wurde Benga nach nur 20 Tagen aus dem Zoo entlassen und nach Lynchburg, Virginia versetzt. Dort erhielt er Beschäftigungen in öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen. Schwere Depressionen und Heimweh plagten Benga seit der Deportation aus Afrika. Die „unerträgliche Demütigung“, wie er seine Gefühle selbst beschrieb, veranlasste ihn dazu, „nach Hause“ zu gehen. Am 20. März 1916 schoss er sich selbst mit einer Pistole ins Herz.

 

Völkerschau im Zoo

Völkerschauen mit ausgestellten „Negern“ im Zoo Basel. Die Geschichte des Zoos in der Schweiz hat unendlich viele Kapitel … auch einige düstere.

Veröffentlicht am 29.11.2012

Eine sehr mutige Frau ▶ „Verraten, verkauft, verloren?“ ▶ Vortrag zum Buch

Veröffentlicht am 16.04.2017

Teil 2

Veröffentlicht am 17.04.2017

Das Märchen von der deutschen Souveränität. Liegen die „Reichsbürger“ so falsch ?

Zusammenschnitt von einigen Aussagen zur deutschen Souveränität. Kann man mal drüber nachdenken.

Veröffentlicht am 22.02.2017

auch interessant: Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Veröffentlicht am 24.02.2017

Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Was das Volk nicht weiß, noch nicht einmal erahnt, kann es auch nicht auf die Barrikaden bringen.

Nach diesem simplen Prinzip herrschen die sogenannten Eliten nun schon seit Tausenden von Jahren über ihre jeweiligen Untertanen. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein System sich „Demokratie“ nennt oder nicht.

Immer sind es nur sehr wenige, die bestimmen, was offiziell überhaupt gewusst wird. Umso allergischer reagiert jeder Machtapparat auf sogenannte Whistleblower, die man früher abwertend als Verräter bezeichnete. Verräter wie Snowden destabilisieren die Machtpyramide, indem sie dem Volk, den Massen, die Möglichkeit geben zu erkennen, wie man sie beherrscht. Herrschaft kann aber nur effektiv agieren, wenn sie unsichtbar bleibt.

Vor allem auf dem Feld der Sozialforschung hat die Elite gegenüber dem Bürger einen enormen Wissensvorsprung. Die Machthaber kennen das Wesen „Mensch“ heute derart genau, dass sie ihn bis in die kleinsten Teile zerlegen und manipulieren können und das auch tun. Dass wir alle kaum etwas davon mitbekommen, stützt diese Aussage.

Wie kann es sein, dass wir z. B. in der BRD den größten Niedriglohnsektor der Welt haben und sich diese Massen nicht zusammenschließen, um den Verteilerschlüssel des Kapitals zu korrigieren? Wie kann es sein, dass 2016 nur acht Personen so vermögend sind wie 3,7 Milliarden, sprich die ärmste Hälfte des Planeten, und dennoch alles so läuft, als gäbe es diese Information nicht.

Das Machtsystem „Neoliberalismus“ hat es geschafft, nahezu unsichtbar zu werden und zu herrschen. Es ist auf allen Feldern aktiv, während es gleichzeitig so fassbar ist, wie eine grüne Schlange im schlammigen Wasser. War da was?

Mit der Informationsrevolution werden die Karten neu gemischt. Der Staat bzw. die, die ihn zusammenstellen, haben das Monopol auf veröffentlichtes Wissen verloren.

Prof. Rainer Mausfeld ist eine Koryphäe, wenn es um das Enttarnen von Eliten-Macht geht. Sein aktueller Vortrag „Die Angst der Machteliten vor dem Volk“ hilft dem einzelnen, die Ohnmacht zu überwinden, die jeden beschleicht, wenn er versucht, im Alleingang das System zu durchschauen. Die Chance auf Veränderung beginnt im Kopf. Wissen ist der Schlüssel. Mehr Wissen bei den Massen.

Herr Prof. Mausfeld hat noch eine Ausarbeitung des Vortrags mit einigen zusätzlichen Ergänzungen und ausführlichen Quellenhinweisen erstellt.

Inhaltsübersicht:

00:01:20 Die Metapher von den Schafen und dem Hirten: Die Beziehung zur Demokratie von unten und von oben betrachtet

00:14:25 Eliten und ihre Herrschaftstechniken: Psychische und physische Machtausübung – Basisideologie von Soft-power als Rechtfertigungsideologie

00:29:33 Volk und Elite: Warum das Volk zum eigenen Wohle belogen werden soll

00:36:54 Affektive und kognitive Mentalvergiftung, um Kritik am Zentrum der Macht zu verunmöglichen – Falschwörter und Denuziationsbegriffe

00:45:50 Die amerikanische Ideologie des Exzeptionalismus

00:55:12 Meinungsmanipulation: Aktualindoktrination – Propaganda in den Medien. Tiefenindoktrination – Schulsysteme im Sinne der Herrschaftsideologie

01:00:44 Tiefenindoktrination: Benevolenz – die Idee vom selbstlosen Imperium zur Durchsetzung des hegemonialen Anspruchs

01:18:13 Tiefenindoktrination: Repräsentative Demokratie zur Abwehr von Demokratie und Unsichtbarmachung alternativer Demokratiekonzeptionen

01:28:01 Aufklärung vs Gegenaufklärung: Humanitärer Universalismus und die Gemeinsamkeiten zwischen Neoliberalismus und Faschismus

Prof. Mausfeld hat noch eine Ausarbeitung des Vortrags mit einigen zusätzlichen Ergänzungen und ausführlichen Quellenhinweisen erstellt.

Die Ausarbeitung ist unter diesem Link verfügbar:
http://www.uni-kiel.de/psychologie/ma…

Vater von Olivia an BP Van der Bellen – Wiedergutmachung

So kann eine Brücke der Verzeihung auch aussehen und es wäre eine edle Tat, den Wünschen der Familie Pilhar und Hamer nachzukommen, nachdem deren Leben bislang zerstört worden war und irreparable Schäden vorhanden sind.

bruecke-der-verzeihung-2017

germanische heilkunde

15.02.2017

Bundespräsident der Republik Österreich
Dr. Alexander Van der Bellen
Hofburg / Ballhausplatz
1010 Wien

Offener Brief an BP – Wiedergutmachung

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Van der Bellen,

Sie erinnern sich sicher noch an den Fall Olivia aus dem Jahre 1995! Wir Eltern wurden damals mit unserer an Krebs erkrankten Tochter und zwei weiteren Kleinkindern von der Republik Österreich durch halb Europa gejagt. Ihr damaliger Vorgänger, Präsident Dr. Klestil, wandte eine List an, um uns vom sicheren Spanien zurück nach Österreich zu locken, in dem er uns Straffreiheit zusicherte und versprach, nichts gegen unseren elterlichen Willen zu veranlassen, seine Versprechen aber nicht hielt. Als er dann selbst an Bronchial-Ca erkrankte, ließ er sich aber von Frau Fürstin Schwarzenberg nach Dr. Hamer behandeln, wie man gerüchteweise vernehmen konnte.

Damals wollten wir statt Chemo für unser Kind eben die Neue Medizin von Dr. Hamer wählen, welche für uns logischer erschien. Wir Eltern wußten warum unsere Tochter Krebs hatte und wußten auch, wie sie wieder gesunden könnte. Olivias Hauptproblem war die plötzliche Berufstätigkeit ihrer Mutter. Damit fing alles an. Und Dr. Hamer riet uns, Olivia ihre Mutter wieder zurück zu geben, die Ursache also lösen – was wir auch taten. Und Olivia kam voll in die Heilungsphase mit riesigem Bauch, sprich riesiger Leberschwellung.

Die Bilder von damals sind vielen Österreichern noch in Erinnerung!

Olivia wurde zwangstherapiert, hatte einen Herzstillstand wegen Chemoschock! Sie hat nur mehr eine Niere und ist chemisch kastriert, kann keine Kinder bekommen. Wir Eltern wurden öffentlich diffamiert, als Rabeneltern dargestellt, gerichtlich verurteilt wegen Kindesentführung und fahrlässiger Körperverletzung. Unsere damalige Existenz wurde vernichtet. Dem Entdecker Dr. Hamer wurde bis 2015 in Österreich ein Haftbefehl erlassen. Er wurde als Wunderheiler, Scharlatan und Sektenführer von schier jedem Regierungsvertreter der Republik Österreich diffamiert. Österreichs Leitmedien trieften vor Hass gegen ihn. Niemand wollte Dr. Hamer zu Wort kommen lassen …

UND NUN STELLT SICH HERAUS, DR. HAMER HAT RECHT!

Prof. Merrick, Sozialministerium Jerusalem, erklärt, die von Dr. Hamer entdeckten ersten beiden Naturgesetze (Ursache und Lösung) seien ALLGEMEIN ANERKANNT. Beim Dritten wäre man noch am Überlegen.
Die Ärztekammer Hessen transportiert ein selbst in Auftrag gegebenes Gutachten der Universität Düsseldorf, welches zum gleichen Ergebnis kommt!

Selbstverständlich stimmten die von Dr. Hamer entdeckten Naturgesetze bereits 1995 auch. Österreichs Krebspapst Univ.Prof.Dr. Zielinski wußte es ebenfalls, er hat es bloß verschwiegen – bis heute.

Und hierin liegt das unermessliche Verbrechen nicht nur an uns, sondern an vielen Tausenden Österreichern und deren Kinder! Es schreit nach einer Wiedergutmachung!

Langer Rede, kurzer Sinn;

Nach Rücksprache mit unserer Tochter Olivia, sind wir zu folgendem Entschluss gekommen; Wir ernennen Sie, als Chef der Republik Österreich, zur Hauptansprechperson einer vollständigen und öffentlichen Rehabilitierung der Familie Pilhar und Dr. Hamer samt Wiedergutmachung.

  • Wir bekommen eine finanzielle Entschädigung pro Person (Olivia, Erika Pilhar, Dr. Hamer und Helmut Pilhar) von € 100 Mio. (4x €100.000.000) steuerfrei, innerhalb der nächsten 28 Tagen, spätestens bis Mitte März.
  • Wir erhalten auf Lebzeiten jeweils (!) eine Rente von € 10.000.- / Monat steuerfrei.
  • Wir sind auf Lebzeiten Ehrenbürger der Republik Österreich und werden als solche behandelt, wann immer und wo immer wir es wünschen.
  • Wir erhalten auf Lebzeiten einen Diplomatenpass.
  • Weiters wünschen wir eine Richtigstellung über unsere Angelegenheit unserer freien Textwahl (wird nachgereicht) in sämtlichen damals involvierten österreichischen Leitmedien, einmal die Woche und über einen Zeitraum von 3 aufeinander folgenden Monaten, damit – wie damals – jeder Österreicher darüber erfährt.

Unsere Forderungen sind nicht verhandelbar!
Alle Rechte vorbehalten!

Die Frohe Botschaft über die Lösung des Rätsels Krebs wird sich wie ein Lauffeuer über die Welt verbreiten und das Land Österreich soll dabei unbefleckt erscheinen. Wir hoffen, in Ihrem Sinne als Bundespräsident zu sprechen.

Wir nehmen an, Sie sind sich Ihrer ehrenvollen Verpflichtung bewußt und erfüllen uns unsere mehr als berechtigten Bitten.
Olivia möchte darüber keine Klage hören.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Hochachtungsvoll,
Vater von Olivia

PS:
Dieser offener Brief an den Bundespräsidenten Österreichs, soll auf Wunsch unserer Tochter Olivia in ganz Österreich verbreitet werden, an Aushängeflächen, Telegrafenmasten, in Seitenscheiben von PKWs usw. montiert, auf private Heimseiten zuvorderst gestellt werden, über eMail-Verteiler verschickt werden … Solange, bis die Republik Österreich ihre Pflicht erfüllt hat. Es geht um unser aller Kinder und Enkelkinder … und um uns selbst! An Krebs braucht – wie in Israel – kaum jemand mehr zu sterben!

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Horst Stowasser – Diagnose Kapitalismus – Therapie Anarchie

Anarchie => Herrschaftsfreiheit

neue Kategorie: Anarchie – Herrschaftsfreiheit

Danke Roland!
Ich habe mir schon einiges angehört und gehe weiter, dieser Mann hat gute Ansichten und interessante Erfahrungen. Unter Anarchie wird allgemein eher Ordnungslosigkeit und Chaos verstanden, was aber ganz falsch zu sein scheint, bzw. wirklich ganz falsch ist. Ob Anarchie derzeit eine Lösung für unsere weltweiten Probleme ist, kann ich nicht erahnen.

Dass es viele Menschen jedoch mehr als satt haben, nach der Pfeife eines Chefs, eines Politikers, oder einer Partei zu tanzen ist auch nicht neu, im Gegenteil weiß man heute bereits das Firmen, in denen Mitbestimmung und Pluralität herrschen und nicht ein Herrscher, diese erfolgreicher macht als andere.

In den folgenden Videos sollte alles zuhören sein, was uns ein klares Bild verschafft, vielleicht sind ja auch Ideen oder Wege aufgezeigt, die gangbar sind. Ein wenig erinnert mich das, was ich bisher angehört habe an: https://wissenschaft3000.wordpress.com/category/frithjof-bergmann/ von dem ich ja begeistert bin.

AnNijaTbé am 1.1.2017 – das für mich bereits am 23.12.2016 begonnen hat – wir leben mit falschen Rhythmen, falschem Kalender, falscher Geschichte und bislang auch mit ganz falschen Vorstellungen wie das Leben auf der Erde zu Funktionieren habe. Vielleicht ist ja 2017 das letzte Jahr der falschen Vorstellungen.  Damit meine ich jedoch nicht, dass die Anarchie die Lösung ist, aber vielleicht doch ein Ansatz dafür, so es denn überhaupt EINE einzige Lösung je geben kann.

Wie schon vielmals erwähnt, sag ich es heute nochmals, der Mensch sollte sich an der Natur orientieren, die Natur zeigt uns alles was auch gesund und gut für uns Menschen ist. Vor allem muss verstanden werden, dass es bereits eine Ordnung gibt, nämlich die Ordnung der Natur, der zuwider die gesamte Menschheit heute lebt, statt sich mit ihrem TUN in die natürliche Ordnung einzubinden, sich dem Leben UNTERZUORDNEN, statt sich das LEBEN (die Erde) hochmütig untertan machen zu wollen!!!!

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Stowasser in Berlin 2007

Horst Stowasser (* 7. Januar 1951 bei Wilhelmshaven; † 30. August 2009 in Ludwigshafen am Rhein) war ein deutscher Autor und Anarchist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Stowasser

 

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Horst Stowasser: Anarchie statt Kapitalismus

Hochgeladen am 25.03.2009

Horst Stowasser leistet eine Diagnose über das Scheitern des Kapitalismus, erzählt über Anarchismus und die Idee einer herrschaftsfreien Alternative. Eingeladen hat Attac Fulda. Der Autor schöpft dabei aus seinem Sachbuch „Anarchie“. Auszüge aus seinem Vortag in Fulda Anfang März 2009 sind hier zu sehen und zu hören.

Horst Stowasser – Diagnose Kapitalismus – Therapie Anarchie

„Horst Stowasser, wohl einer der bekanntesten Anarchisten Deutschlands, hielt kurz vor seinem unerwarteten Tod einen Vortrag über Kapitalismus und Anarchismus in Mainz.

Die Krise das ist nicht das, was wir derzeit in der Finanzwelt erleben. Die Krise ist in Wirklichkeit permanent vorhanden. Wieso muss unsere Wirtschaft jedes Jahr wachsen? Weshalb vergeuden wir zwei Drittel unserer Arbeit und unserer Ressourcen in unnützen Leistungen? Warum müssen immer mehr Menschen bis zum Umfallen arbeiten, während andere nicht arbeiten dürfen? Der praktizierende Anarchist Horst Stowasser zeigte in seinem Vortrag konstruktive Perspektiven auf und erläuterte wie realistisch andere Arbeits-, Wirtschafts- und Wertemodelle sind.“
Quelle & Vortrag als MP3: http://www.freie-radios.net/30451 + http://www.freie-radios.net/30453
Das Buch „Anarchie! -Idee, Geschichte, Perspektive“ ist unter dem älteren Titel „Freiheit Pur“ als pdf verfügbar: http://www.mama-anarchija.net/media/d…

Rezension und Lesung: Horst Stowasser – Anarchie!

Veröffentlicht am 23.02.2015

Dieses ist das erste Video für die Bücherecke. Ich bespreche und lese in diesem Video das Buch:
Horst Stowasser: Anarchie!
Erstausgabe März 2007 – 4. Auflage Juli 2012
ISBN 978-3-89401-537-4
Edition Nautilus – Verlag Lutz Schulenburg
http://www.edition-nautilus.de/progra…

Dank einer Erlaubnis vom Verlages durfte ich aus dem Buch vorlesen. Die Rechte für den Text bleiben natürlich beim Verlag und fallen nicht unter meine Freigabe des Videos unter der Creative Commons Lizenz.

Im Folgenden eine Übersicht der Kapitel aus welchen ich Teile für meine Lesung ausgewählt habe:
0:04:44 – Kapitel: Einleitung
0:13:06 – Teil 1 – Die Idee
0:13:17 – Kapitel 1: Einiges zur Verwirrung
0:15:44 – Kapitel 3: Wer ist Anarchist?
0:18:19 – Kapitel 4: Was wollen die Anarchisten?
0:31:15 – Kapitel 5: Was tun die Anarchisten?
0:39:18 – Kapitel 6: Kritik am Staat
0:45:13 – Kapitel 7: Kritik an der Demokratie
0:48:07 – Kapitel 8: Kritik am Kommunismus
0:52:21 – Kapitel 9: Kritik am Patriarchat
1:01:23 – Kapitel 10: Freie Liebe und andere praktische Nutzanwendungen
1:07:33 – Kapitel 11: Kunst, Kultur, Lebensart
1:09:36 – Kapitel 12: Small is beautiful – die Idee der Vernetzung
1:20:26 – Kapitel 13: Chaos, oder was …?
1:32:00 – Kapitel 14: Eine andere Ökonomie
1:58:42 – Kapitel 15: Radikale Ökologie
2:05:39 – Kapitel 19: Die freie Gesellschaft – eine Utopie?
2:15:49 – Teil 2 – Die Vergangenheit
2:15:56 – Kapitel 20: Mama Anarchija – vom weiblichen Urgrund der Freiheit
2:19:04 – Kapitel 23: „Eigentum ist Diebstahl!“ – Proudhon und die Anfänge des Anarchismus
2:20:37 – Kapitel 25: Empörung und Revolte – Bakunin und der kollektivistische Anarchismus
2:30:13 – Kapitel 27: „Vive la Commune!“
2:34:46 – Kapitel 28: „Hoch das Dynamit!“ – Der Anarchismus und die Bombe
2:40:35 – Kapitel 29: Gegenseitige Hilfe – Kropotkin und der kommunistische Anarchismus
2:53:16 – Kapitel 30: Hoffnung und Resignation: Revolution in Russland
3:08:35 – Kapitel 31: Die Machnotschina – Bauernguerilla in der Ukraine
3:12:18 – Kapitel 32: Die Kommune von Kronstadt
3:16:18 – Kapitel 33: Anarchosyndikalismus – Geburtshelfer der Revolution
3:26:26 – Kapitel 35: Der kurze Sommer der Anarchie – Revolution in Spanien
3:43:20 – Kapitel 36: Das hoffnungsvolle Stiefkind: Anarchismus in Deutschland
3:58:40 – Kapitel 40: Ratlosigkeit am Scheideweg – Anarchismus heute
4:03:21 – Teil 3 – Die Zukunft
4:03:23 – Kapitel 41: Ist der Anarchismus noch zu retten?
4:19:12 – Kapitel 42: Von der Demokratie zur Akratie
4:29:44 – Kapitel 43: Ist die Zukunft anarchisch?

Bei Fragen zu Inhalten, Wunsch nach Austausch oder Interesse, dass ich einen Vortrag vor Ort halte, bin ich über kontakt@martinfinger.de zu erreichen.

Weitere Infos zu meinem Projekt können auf meiner Webseite nachgelesen werden: http://credere.eu

Creative Commons Lizenz: http://creativecommons.org/licenses/b…

Horst Stowasser: Anarchie! – Gekürzte Lesung

Veröffentlicht am 29.05.2016

Gekürzte Lesung mit 14 Menschen, vom 16. April 2016 zu
Horst Stowasser: Anarchie!
Idee – Geschichte – Perspektiven
(erschienen bei Edition Nautilus)

„Das Buch zeigt die Idee der Anarchie in einem neuen Licht,
bricht mit dem Schatten durch die
Geschichten der Praktischen Beispiele und
vergisst die Perspektiven für die Zukunft nicht!“

Informationen zum Buch und das Buch als Kostenlose pdf:
http://www.edition-nautilus.de
http://www.mama-anarchija.net/book/download.html
http://www.graswurzel.net/322/stowasser.shtml

»Warum mir aber in neuester Welt Anarchie gar so gut gefällt?
Ein jeder lebt nach seinem Sinn, das ist nun also auch mein Gewinn!
Ich laß‘ einem jeden sein Bestreben, um auch nach meinem Sinn zu leben.«
– Johann Wolfgang von Goethe –

Falls du Lust hast mit vorzulesen oder anders mitzugestalten, melde dich bei:
schwarzbuntefaeden@mtmedia.org

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Der folgende Titel „Utopie Menschenwürde“ ist sicher nicht nur für mich ein schmerzlicher. Nicht nur, dass Menschenwürde nicht wirklich je definiert wurde, was sie wirklich bedeutet daher niemals richtig erfasst wurde, wird sie tagtäglich mit Füßen getreten, obwohl in allen Verfassungen und Menschenrechten IMMER an OBERSTER Stelle die Einhaltung und Beachtung der Würde gefordert wird. Was aber soll beachtet werden, wenn keiner weiß was die Würde wirklich ist???? Das Resultat diese Unwissenheit erleben wir von der Geburt bis zur Bahre als unerträglichen Allgemeinzustand, denn nichts wird von der Geburt weg mehr missachtet und verletzt als die Menschenwürde.

Die Menschenwürde sollte jedoch nicht länger eine Utopie sein, ich habe sie beleuchtet und offengelegt, was allein darunter zu verstehen ist. Hier kannst du alles was ich zur Würde bisher gebloggt habe finden auch eine Definition: https://wissenschaft3000.wordpress.com/2012/09/25/die-menschenwuerde-1-beitrag-finde-deine-wuerde/

„Utopie Menschenwürde“ ist ein Titel der besagt, dass die Anarchisten wissen was Menschenwürde ist, nun bin ich gespannt, ob ich da auch eine Definition finde. Eines ist jedoch von vornherein klar, die Menschenwürde kann nur ohne Unterordnung jeglicher Herrschaft existieren bzw. sich erfüllen.

Horst Stowasser @ Interpenetration Festival ’08 (Teil 1) – Utopie Menschenwürde?

9:02

http://www.anarchie.de/main-71894.html

http://www.mama-anarchija.net/book/download.html

http://www.mama-anarchija.net/media/downloads/FreiheitPurPlus4-2007.pdf

 

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