Die Musik der Bäume

Man nehme einen Baumstamm, schneide von diesem eine Scheibe in der Grösse einer Langspielplatte ab, poliere diese und platziere sie dann auf einem Schallplattenspieler. Nun gut, keinem gewöhnlichen Schallplattenspieler, sondern einer mit einem “Tonabnehmer” der “Schattierungen” liest und diese in Töne umwandelt – also einem optischen “Abtastinstrument” !

Dann lehne man sich zurück und lausche der damit übersetzten Musik … Es sind erstaunliche Klänge die dabei reproduziert werden und man wird sich erneut bewusst, dass in allem alles steckt – also auch Musik in Bäumen !

Prinzessinnen-Prozess wirft Licht auf moderne Sklaverei der Möchtegern-Elite

Sie schuften im Verborgenen, bekommen keinen Lohn, sind ohne gültige Papiere: Millionen Menschen werden weltweit ausgebeutet – auch mitten in Europa. Ein Prozess in Brüssel beleuchtet dieses dunkle Kapitel der modernen Arbeitswelt.

Sie hatten die gesamte Etage eines Luxushotels gemietet, lebten dort wie Prinzessinnen aus dem Morgenland – und sollen mehr als 20 Dienstboten wie Sklaven gehalten haben: Die Witwe eines Scheichs und ihre sieben Töchter müssen sich seit Donnerstag vor einem Gericht in Brüssel verantworten. Die Anklage wirft ihnen Menschenhandel, Freiheitsberaubung sowie unmenschliche und erniedrigende Behandlung ihrer Opfer vor.

Mit mädchenhafter Stimme erzählt eine Zeugin am ersten Prozesstag, wie sie nach Abu Dhabi gelockt wurde. «Dort hat man mir meinen Pass abgenommen», sagt die junge Frau, die später im Tross der reichen Scheichfamilie nach Brüssel kam. Dort, so schildern es die Anwälte der Betroffenen, hätten die Köche, Dienst- und Kindermädchen für ihre Herrschaft schuften müssen.

Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. «Unser Schlaf hing von ihrem Schlaf ab», gab eine Frau zu Protokoll – die Dienstmädchen hätten auf Matratzen vor den Zimmern der Prinzessinnen auf deren Befehle warten müssen.

Eingesperrt, zusammengepfercht, ohne Lohn, als «Kühe, Hündinnen und Huren» beschimpft: «Die Arbeitsbedingungen verstiessen gegen die Menschenwürde», erklärt der Anwalt Philippe Mortiaux.

Deshalb fordere die Nebenklage 2500 Euro Schadenersatz für jedes Opfer – und sechsstellige Euro-Beträge für ausstehendes Gehalt wären auch fällig; in einem Fall gut 467 000 Euro, berechnet nach belgischem Recht für monatelangen 24-Stunden-Dauerdienst.
Die Angeklagten hatten die Zimmerflucht im vierten Stock gleich auf Jahresbasis gemietet – eine Prinzessin, so heisst es, habe sich in Brüssel einer Fruchtbarkeitsbehandlung unterzogen. Die Prinzessinnen, deren Verteidiger an diesem Freitag zu Wort kommen sollen, hatten die Vorwürfe schon vorab zurückweisen lassen.

Doch die Beschuldigungen wogen so schwer, dass es nach jahrelangem juristischem Hin und Her doch noch zum Prozess kam. Und das auch nur, weil verzweifelte Dienstmädchen trotz strenger Bewachung aus dem Luxushotel fliehen konnten und sich an die Behörden wandten (Opfer unserer Konsumgesellschaft: Unsichtbare Hände – Sklaverei heute (Videos)).

Ihr Schicksal hatte 2008 über Belgien hinaus Aufsehen erregt, ist aber beileibe kein Einzelfall. Fast 21 Millionen Menschen sind nach Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) weltweit Opfer moderner Sklaverei, darunter 11,4 Millionen Frauen und Mädchen.

19 Millionen würden von Privatleuten oder Unternehmen zu Arbeiten im Haushalt, in der Landwirtschaft, in Fabriken und auf Baustellen oder zur Unterhaltung gezwungen. Fast ein Viertel dieser 19 Millionen wiederum werde sexuell ausgebeutet.

Selten erfährt eine grössere Öffentlichkeit etwas vom Schicksal dieser Sklavenarmee. Mal landet ein britischer Rentner vor Gericht, der ein behindertes Mädchen aus Pakistan zehn Jahre lang zu erzwungenem Sex und Hausarbeit im Keller gefangen hielt.

Mal verurteilen Richter in London einen Prinzen aus Saudi-Arabien wegen Mordes an seinem Diener zu lebenslanger Haft. Ein andermal findet ein Arzt 23 Nägel im Körper einer Frau aus Sri Lanka, die ihre saudischen Arbeitgeber ihr bei jeder Klage über unmenschliche Arbeitsbedingungen ins Fleisch rammten: «Teufel ohne einen Funken Mitleid» seien ihre Peiniger gewesen, sagte das ehemalige Dienstmädchen laut «Arab News».

Die wenigen bekannt gewordenen Fälle beschränken sich nicht auf ferne Länder: «Seit vier Jahren war ich nicht beim Arzt, ich durfte nie allein raus, ich habe immer nur gearbeitet, ich habe keinen Lohn bekommen», erzählte eine 52-Jährige aus Ghana im vergangenen Jahr von ihrem Dasein in einem Berliner Diplomatenhaushalt (Die pädophilen Machenschaften der Eliten in Europa (Videos)).

Sie fand Hilfe in einer Beratungsstelle gegen Menschenhandel. Und 2013 erstritt eine damals 33-jährige Indonesierin vor Gericht 35’000 Euro für 19 Monate sklavenähnliche Tätigkeit als Haushaltshilfe eines arabischen Attachés in Berlin; der Prozess war erst möglich geworden, als der Mann ausreiste und damit seine Immunität als Diplomat verlor.

Die acht Prinzessinnen aus dem Brüsseler Luxushotel wähnten sich nach Ansicht der Nebenklage «über dem Gesetz».

Sie kamen auch nicht zum Prozess, was nach belgischem Recht möglich ist. «Es wäre für die Opfer extrem wichtig gewesen, wenn die Angeklagten hier erschienen wären», meinte Anwalt Mortiaux.

Immerhin könnte das Urteil in einigen Wochen als Warnung an alle skrupellosen Arbeitgeber dienen.

https://www.pravda-tv.com/2017/05/prinzessinnen-prozess-wirft-licht-auf-moderne-sklaverei-der-moechtegern-elite/

Bevor sie stirbt, offenbart sie ihre wahre Identität

Veröffentlicht am 18.03.2017

JETZT AUCH IN MÜNCHEN – Feige Täter treten Frau Treppe runter

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Am U-Bahnhof Heimeranplatz geschah die feige Attacke Foto: Sigi Kiener

München – Unglaublich: Jetzt gibt’s nach Berlin auch in München feige U-Bahn-Treter!

weiterlesen:

http://www.bild.de/regional/muenchen/u-bahn/jugendliche-treten-frau-treppe-herunter-49297268.bild.html

Als ich begann das Hamsterrad zu verlassen …

Zu seinem 70. Geburtstag hielt Charly Chaplin eine kleine Rede. Der Titel lautet „As I began to love myself“.

Hochgeladen am 11.07.2013

Ich weiß, es gibt im Web diverse Quellen, die bezweifeln, dass der Text von Chaplin stammt oder dass er den Text zu seiner Geburtstagsfeier tatsächlich vorgetragen hat, aber das ist für mich nebensächlich. Mich hat der Text so inspiriert, dass ich mir die Freiheit genommen habe, den Text zu übersetzen und ein wenig zu adaptieren und daraus „Als ich begann das Hamsterrad zu verlassen“ zu machen.

Egal ob der Text nun von Charly Chaplin tatsächlich stammt oder nicht, ich hoffe auf das Wohlwollen des ursprünglichen Autors, dass ich seine Gedanken ein wenig in den Hamsterrad-Kontext gebracht habe.
Ich hoffe, dass dich diese Gedanken genauso beflügeln wie mich.

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