Island – das totgeschwiegene Vorbild

Island macht ernst:
Banker-Elite zu 74 Jahren Haft verurteilt

http://www.pravda-tv.com/2015/10/island-macht-ernst-banker-elite-zu-74-jahren-haft-verurteilt/

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Island schickt 26 Top-Banker ins Gefängnis, wegen ihren Rollen während der Finanzkrise.

Im krassen Gegensatz zu der mehr als niedrigen Zahl der Strafverfolgungen von CEOs und hochrangigen Finanzeliten in Europa und den USA, hat Island gerade 26 Banker zu insgesamt 74 Jahren Gefängnis verurteilt. Die Mehrheit der Verurteilten wurden zu Haftstrafen von zwei bis fünf Jahren verdonnert. Die Höchststrafe in Island für Wirtschaftskriminalität beträgt sechs Jahre. Island diskutiert aber derzeit über eine Verlängerung der maximalen Haftstrafe um mehrere Jahre….

noch mehr interessante Beiträge über Island hier: http://www.gemeinschaften.ch/jodir/index.php/die-wichtigsten-links/560-projekt-53-island-das-totgeschwiegene-vorbild

Rettenbach im Allgäu ist regionalisierter erfolgreicher Selbstversorger

vorbild-freude

Autarkie: Allgäu Dorf versorgt sich komplett selbst

Veröffentlicht am 07.05.2016

Rettenbach im Allgäu ist Selbstversorger auf ganzer Linie: Mit Solardächern, Lebensmitteln aus dem Umland und einer eigenen Währung koppeln sie sich von den globalen Wirtschaftskreisläufen ab.

Sonnendorf Rettenbach

Veröffentlicht am 28.04.2012

Rettenbach am Auerberg

Viehscheid und Flomarkt in Markt Rettenbach

Veröffentlicht am 08.09.2014

Viehscheid und Flomarkt in Markt Rettenbach am 6. und 7. September 2014
Der Viehscheid in Markt Rettenbach im Allgäu ist der erste des Jahres in einer langen Liste an Viehscheidterminen und Almabtrieben. – Für ausreichend regionale Schmankerl und Getränke, sowie zünftiger Musik war gesorgt und die Kinder kamen auch auf ihre Kosten, sie hatten genug Gelegenheit, um sich frei zu bewegen und spielen zu können. Es war wieder ein Fest für die ganze Familie!

Der Almabtrieb geht auf eine langjährige Tradition zurück. Viele alpenländische Regionen feiern mit dem Almabtrieb, auch Alpabtrieb, Alpfahrt oder Viehscheid genannt, das Ende des Sommers, den die Kühe auf den saftigen Wiesen oben auf den Almen verbracht haben. In manchen Orten wird dieser Festtag wie ein Feiertag gefeiert. Der ganze Ort feiert gemeinsam die Rückkehr der Kühe von den Almwiesen.

Ist den Almsommer über kein Tier zu Schaden gekommen, werden die Tiere festlich mit Zweigen und Blumen, sowie Bändern und Glocken geschmückt. Die Hirten, die den Almsommer über auf die Tiere aufgepasst haben, ziehen am Tag des Almabtriebs und nachdem die Tiere geschmückt wurden, mit Ihnen von den Almen hinab ins Tal, in dem das Vieh dann “geschieden” (Viehscheid) und jeweils Ihren Besitzern übergeben wird.

Meist werden am Tag des Almabtriebs grosse Feste mit alpenländischer Musik und Tänzen sowie leckeren regionalen Gerichten gefeiert. Bei vielen Almabtrieben gibt es auch ein grosses Angebot an Spielmöglichkeiten für Kinder und mancherorts findet parallel zum Almabtrieb auch ein Flomarkt, sowie ein Bauernmarkt – wie hier in Markt Rettenbach statt, bei dem alles, was zuhause nicht gebraucht wird, im Flomarkt dem jeweiligen Liebhaber angeboten wird, und regionale Produkte wie Lebensmittel und Handwerkswaren zum Kauf angeboten werden.

In den letzten Jahren ist das Interesse an diesem gelebten alpenländischen Brauchtum immer größer geworden und so ziehen die einzelnen Almabtriebe in den unterschiedlichsten Orten von Allgäu, Bayern, Österreich, Schweiz und Südtirol jedes Jahr viele neugierige Besucher und Touristen an, die gemeinsam mit den Einheimischen Bewohnern diesen Tag erleben und geniessen wollen.

Großartiger Aufschwung im Donbass – Modell einer Erneuerung – vom Mainstream komplett totgeschwiegen…

Danke Lorinata, WOW das waren ja großartige Mitteilungen!!!

Alle Banken sind nationalisiert worden – WOW

Diese schöne Veränderung betrifft Donezk und Lugansk – die neuen Volksrepubliken im Donbass?

Jetzt fehlt nur noch die internationale Anerkennung der Volksrepubliken…

vorbild-freude

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06. Februar 2016 Webster Griffin Tarpley, Ph.D. im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt In der aktuellen Situation einer breiten Diskussion um das sogenannte Flüchtlingsthema, ist die Lage in der Ost-Ukraine – das Leid der Menschen, die politische Situation und das Kriegsgeschehen inzwischen völlig in den Hintergrund getreten. Daß es dort sehr traurige, aber auch sehr spannende Entwicklungen gibt, ist etwas, was in unseren Medien überhaupt nicht mehr diskutiert wird.

 

Webster Griffin Tarpley: Die Volksrepublik Donezk

 

Webster Tarpley, Ph.D. war kürzlich auf Einladung der Presseagentur „Europa objektiv“ in der Volksrepublik Donezk unterwegs und konnte sich selbst ein Bild der Lage vor Ort machen. Gleich beim russisch-ukrainischen Grenzübertritt fiel ihm die plötzliche Veränderung der Infrastruktur auf. Gleich hinter der Grenze sind die Hauptstraßen mit Granat- und Bombenlöchern übersät. Auch der Flughafen von Donezk, der zu einem der modernsten in ganz Europa gehörte, ist heute nur noch eine Ruine.

Datei:IMAG2080.jpg
Der Sergej Prokofiev Flughafen von Donezk, ein hochmoderner, nagelneuer Flughafen in einer gut entwickelten Region. Bild: Wikipedia/Michael1238

Datei:Ruins of Donetsk International airport (16).jpg
Derselbe Flughafen am 24. Dezember 2014. Eine Ruine.Bild: Wikipedia/ Lizenz: Youtube-CC-BY

mehr dazu unter: http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/2081-die-volksrepublik-donezk-vom-volk-getragenes-sozialrevolutionaeres-gesellschaftsmodell-dank-russischer-hilfe

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So war es gewesen:

Exklusiv in deutscher Übersetzung: Dokumentarfilm “Winter im Donbass”

Uruguay: José Mujica – der außergewöhnliche Präsident

vorbild-freude

Danke Reiner!

Veröffentlicht am 15.10.2015

Der Link zum erwähnten Blog:
http://immobilienuruguay.com/

500 Marihuana-Klubs in Uruguay gegründet – Apothekenverkauf in Vorbereitung

adn-Nachrichtenagentur

Montevideo, 29. Dezember 2014 (ADN). Drei Monate nach der Legalisierung von Marihuana in Uruguay haben sich rund 500 Konsumenten-Klubs und 1.200 Produzenten registrieren lassen. Darüber berichtet Vilma Guzman am Montag auf dem Nachrichtenportal amerika21.de. Das Gesetz reguliert die Produktion und den Verkauf von Marihuana. Es erlaubt zudem jedem urugayischen Bürger über 18 Jahre den Erwerb von maximal 40 Gramm des Rauschmittels pro Monat zum Gramm-Preis von umgerechnet 70 Eurocent und den Eigenanbau von bis zu sechs Pflanzen.

Derzeit ist im Lande eine Diskussion im Gange, ob Marihuana von Apotheken verkauft wird. Dabei soll der Stoff für „therapeutische als auch für Erholungszwecke“ angeboten werden.  Der Leiter der Nationalen Drogenbehörde (JND), Julio Calzada, bestätigte, dass der Großteil der Konsumenten nicht den Klubs beitritt oder Selbstanbau betreibt, sondern sich in Apotheken versorgen wird. Regelungen dafür seien in Vorbereitung. Nach Expertenmeinung beginnt der Verkauf in Apotheken nicht vor März 2015. Zu diesem Zeitpunkt tritt…

Ursprünglichen Post anzeigen 81 weitere Wörter

Gringo go home! – Brasilien und Uruguay lösen sich vom US-Dollar

Danke Martin, das ist die einzige Meldung letzter Zeit, die mir den Tag rettet 🙂

Brasilien und Uruguay lösen sich vom US-Dollar

Lateinamerika löst sich weiter vom Einfluss der USA. Brasilien und Uruguay haben ihren bilateralen Handel von US-Dollar auf ihre Landeswährungen Real und Peso umgestellt, um “alte Mechanismen ökonomischer und von den USA diktierten Regulationen loszuwerden.” Weitere lateinamerikanische Länder wollen dem Beispiel folgen.

weiterlesen und unbedingt verbreiten: http://www.rtdeutsch.com/7686/international/gringo-go-home-brasilien-und-uruguay-losen-sich-vom-us-dollar/

Vorbildlicher Präsident Mujica – Uruguay verbietet den Verkauf von Land an ausländische Unternehmen

vorbild-freude

Uruguay prohíbe vender tierras a compañías extranjeras

Netzzfrauen UruguayUruguay ist der kleinste spanischsprachige Staat in Südamerika. Das an Brasilien und Argentinien grenzende Land ist ein besonderes Land und wird von José Alberto Mujica Cordano regiert, seit dem 1. März 2010 amtierender Präsident. Das „ärmste” Staatsoberhaupt der Welt. „El Pepe“ verdient pro Monat 12 500 US-Dollar und spendet davon 90% an soziale Einrichtungen. [Siehe: Uruguay: Präsident Mujica spendet 90% seines Gehalts an soziale Einrichtungen]

Es gibt viele Besonderheiten in Uruguay, so das eigens ernannte Logo „Uruguay Natural“. Es wurde aus gesundheitlichen Gründen eingeführt für überwiegend unbehandelte anzubietende Naturprodukte, die kostengünstig zu erwerben sind. Es gibt keine Genmanipulationen, auch nicht bei der Viehzucht. Hier ist „Massentierhaltung“ gänzlich unbekannt. Die Tiere wachsen hier noch in einer natürlichen Umgebung auf.

In Montevideo leben 1,5 Millionen Menschen, die Hälfte der Einwohner von Uruguay. Um die Stadt von Abgasen und Lärm zu entlasten, wurden Elektroautos eingeführt. Uruguay, der kleine südamerikanische Staat am Atlantik, will bis 2015 die Hälfte seines Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen abdecken. Damit nimmt das Land die Vorreiterrolle für ganz Lateinamerika ein und ist auf dem Weg, dieses Ziel auch zu schaffen. Bevor man die Elektroautos mieten konnte, hörte man nur das Knattern der Mopeds, heute herrscht dort eine herrliche Ruhe. [Siehe: Uruguay-Energiepolitik – 50% bis 2015 aus erneuerbaren Energiequellen]

Landgrabbing

Ackerland gilt neuerdings als höchst lukrativ. Spätestens seit der jüngsten Finanzkrise 2008/2009 sichern sich vermehrt Investoren und Private Fonds Land, um Profite zu erzielen. Aber auch Länder bauen jenseits ihrer eigenen Länder Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung an und Unternehmen kaufen oder pachten in vielen Ländern des globalen Südens Ackerland zu Spottpreisen. Die Rechnung ist simpel: Eine anwachsende Weltbevölkerung, steigender Bedarf an Lebensmitteln, zunehmender Fleischkonsum in Schwellenländern und die Begrenztheit landwirtschaftlicher Anbauflächen garantieren auf lange Sicht gute Geschäfte im Agrarbereich.

Uruguay verbietet den Verkauf von Land an ausländische Unternehmen

Das uruguayische Parlament verabschiedete am 3. Oktober ein Gesetz zum Verbot des Besitzes von Grundstücken für landwirtschaftliche Nutzung durch einen ausländischen Staat.

Das Gesetz verbietet Landverkauf an ausländische Staaten sowie direkt oder indirekt mit ihnen in Verbindung stehende Unternehmen, landwirtschaftliche Geschäfte zu betreiben. Dieses Gesetz wurde durch den Präsidenten José Mujica und seine Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei -Angelegenheiten, sowie ausländische Angelegenheiten und Wirtschaft und Finanzen unterstützt.

Es soll die allgemeinen Interessen wahren und die volle Souveränität der uruguayischen Regierung verteidigen in Bezug auf die natürlichen Ressourcen im Allgemeinen und insbesondere des Landes durch Artikel 1 des Gesetzes Nr. 19.283.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Agar, Enzo Benech, sagte, dass das Gesetz im Einklang mit der Politik, der Souveränität des Landes durch die Regierung von Präsident Mujica gefördert wurde. Denn es gebe eine Vielzahl von Grundstücken, die von Ausländern gehalten werden. Dieses wurde schon lange diskutiert, aber es war schwierig, die Gesetze zu erlassen.

Benech erklärte, dass, wenn ein anderes Land Interesse hätte und in ihrer landwirtschaftlichen Produktion investieren wolle, gibt es eine Klausel, die besagt, dass es eines förmlichen Antrages bedürfe, der dann entsprechend beurteilt werde. Quelle

Uruguay prohíbe vender tierras a compañías extranjeras

El Parlamento uruguayo aprobó ayer 2 de octubre, una ley que prohíbe la tenencia de tierras para explotación agropecuaria por parte de un estado extranjero.

La norma que prohíbe la entrega de la titularidad de tierras a “sociedades anónimas o sociedades en comanditas” de Estados extranjeros fue respaldada por el propio presidente José Mujica y sus ministros de Ganadería y Pesca, Tabaré Aguerre, de Relaciones Exteriores, Luis Almagro, y Economía y Finanzas, Mario Bergara.

“Se declara de interés general la preservación y defensa de la plena soberanía del Estado uruguayo en relación a los recursos naturales en general y en particular, la tierra”, prescribe el artículo 1° de la ley 19.283 firmada el 24 de septiembre por el presidente, José Mujica y parte de su gabinete ejecutivo.

El subsecretario del Ministerio de Ganadería, Enzo Benech, señaló que la ley va en sintonía con la política en favor de la soberanía de la tierra que promueve el gobierno del presidente Mujica puesto “que hay mucha (tierra) en poder de extranjeros porque siempre fue un tema muy discutido pero difícil de legislar”.

Benech explicó que si a Uruguay le interesara que otro país invierta en su producción agropecuaria, la ley prevé una cláusula de contemplación mediante la cual se debería hacer un pedido formal para ser evaluado.

Telesur

Uruguayisches Land auf der Einkaufsliste von ausländischen Investoren

In den letzten Jahren haben mehrere uruguayische Landwirte ihre Ländereien aus verschiedenen Gründen, unter anderem der Notwendigkeit, Schulden zu bezahlen und der Tatsache, dass ihre Kinder das Familienunternehmen nicht fortführen wollten oder, weil sie sich vor einem wirtschaftlich verlockendem Angebot wähnten, verkauft oder verpachtet. Präsident Jose Mujica hatte sich schon mehrfach öffentlich besorgt darüber geäußert, dass Uruguay ausländischen Investoren die Möglichkeit bietet, Land aufzukaufen.

Landschaft UruguayUruguay hat ein gemäßigtes, der Vieh- und der Feldwirtschaft zuträgliches Klima, das ganzjährige Weidehaltung und Trockenfeldbau (ohne Bewässerung), zwei Ernten, Soja, Weizen, Mais etc erlaubt, im Verbund oft mit den fruchtbaren schwarz- und dunkelbraunen Erdböden der Grasländer, der gemäßigten Breiten. Dieses haben auch Investoren erkannt. Farmland in Uruguay kostet ca 30% der durchschnittlichen Preise Westeuropas. Der Wertzuwachs der letzten 10 Jahre betrug durchschnittlich 18% jährlich.

Südamerika gehört zu den Hauptanbaugebieten von Soja weltweit. Die Sojapflanze wird unter anderem auf extrem großen Flächen Land angebaut, die von europäischen und chinesischen Firmen gepachtet werden. Besonders davon betroffen sind Brasilien, Argentinien, Bolivien, Paraguay und Uruguay. Die Anbaufläche erstreckt sich insgesamt über 50 Millionen Hektar (zum Vergleich: die Gesamtfläche Deutschlands hat 36 Millionen Hektar) und breitet sich immer weiter aus. Brasilien baut allein etwa ein Viertel der weltweiten Sojaproduktion an. Der Großteil davon wird in die EU und nach China exportiert. Rund 90 Prozent der europäischen Sojaimporte fließen als Futtermittel in die Massentierhaltung.

Auf der Flucht in Sachwerte kaufen Investoren den Bauern das Land weg. Dadurch steigen für die Landwirte auch die Pachtpreise. Noch nie war Ackerland so begehrt wie heute.

Präsident José Mujica hat die Senatoren Ernesto Agazzi und Enrique Rubio mit zwei Vorentwürfen bereits vor drei Jahren beauftragt. Ihm bereiteten die Anwesenheit von Ausländern auf dem Land Sorgen. Es geht weniger um die Menschen, die sich mit ihren Familien in Uruguay niederlassen, die Staatsbürgerschaft beantragen und die sich an unsere Regeln halten. Es geht eher darum, dass Ackerland in Massen aufgekauft wird und so Flächen verteuert werden, sodass sie für die eigene Bevölkerung nicht mehr erschwinglich sind.

Die Bedeutung der Investitionen in Agrarland für die Produktion von Nahrungsmitteln führt zu einer globalen Veränderung. Einige reiche Nationen wie Japan, Südkorea und einige Golfstaaten haben keine Sicherheit, was die Nahrungsmittelversorgung ihrer Bevölkerung angeht und deshalb suchen sie Grundstücke in anderen Ländern für ihre eigene Produktion. Investoren schätzen in Uruguay das günstige Klima- und die Geschäftsbedingungen, die es in Uruguay für die landwirtschaftliche Produktion gibt. Jetzt hat der Präsident dem endlich ein Ende gesetzt.

Uruguay bei Deutschen hoch im Kurs

Feriendomizile als Zweitwohnsitz oder Kapitalanlageobjekte

Längst sind es nicht nur Amerikaner, Australier, Briten und Kanadier. Auch immer mehr Deutsche, Österreicher und Schweizer, erwerben Grundeigentum in den Ländern zwischen Feuerland und dem Rio Grande.

„In Uruguay registrieren wir insbesondere bei deutschen Käufern ein stetig steigendes Interesse an hochwertigen Immobilien in direkter Meereslage“, sagt Sandra Sofio, geschäftsführende Gesellschafterin der deutschen Makler-Franchisegesellschaft Engel & Völkers in Punta del Este, dem Saint-Tropez Lateinamerikas mit seinen legendären Sandstränden an der Mündung des Rio de la Plata in den Atlantik. „Das Interesse ausländischer Käufer ist so groß, dass die Preise im oberen Marktsegment seit fünf Jahren kontinuierlich steigen.“

Rund zehntausend Deutsche haben in den vergangenen Jahren ihren Hauptwohnsitz nach Uruguay verlegt. Mehr als eine Million Bundesbürger haben Schätzungen zufolge Zweitwohnsitze in Lateinamerika und der Karibik erworben. Quelle

Vorbildlicher Präsident Mujica – Uruguay verbietet den Verkauf von Land an ausländische Unternehmen

Netzzfrauen UruguayUruguay prohíbe vender tierras a compañías extranjeras

Uruguay ist der kleinste spanischsprachige Staat in Südamerika. Das an Brasilien und Argentinien grenzende Land ist ein besonderes Land und wird von José Alberto Mujica Cordano regiert, seit dem 1. März 2010 amtierender Präsident. Das „ärmste” Staatsoberhaupt der Welt. „El Pepe“ verdient pro Monat 12 500 US-Dollar und spendet davon 90% an soziale Einrichtungen. [Siehe: Uruguay: Präsident Mujica spendet 90% seines Gehalts an soziale Einrichtungen]

Es gibt viele Besonderheiten in Uruguay, so das eigens ernannte Logo „Uruguay Natural“. Es wurde aus gesundheitlichen Gründen eingeführt für überwiegend unbehandelte anzubietende Naturprodukte, die kostengünstig zu erwerben sind. Es gibt keine Genmanipulationen, auch nicht bei der Viehzucht. Hier ist „Massentierhaltung“ gänzlich unbekannt. Die Tiere wachsen hier noch in einer natürlichen Umgebung auf.

In Montevideo leben 1,5 Millionen Menschen, die Hälfte der Einwohner von Uruguay. Um die Stadt von Abgasen und Lärm zu entlasten, wurden Elektroautos eingeführt. Uruguay, der kleine südamerikanische Staat am Atlantik, will bis 2015 die Hälfte seines Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen abdecken. Damit nimmt das Land die Vorreiterrolle für ganz Lateinamerika ein und ist auf dem Weg, dieses Ziel auch zu schaffen. Bevor man die Elektroautos mieten konnte, hörte man nur das Knattern der Mopeds, heute herrscht dort eine herrliche Ruhe. [Siehe: Uruguay-Energiepolitik – 50% bis 2015 aus erneuerbaren Energiequellen]

Landgrabbing

Ackerland gilt neuerdings als höchst lukrativ. Spätestens seit der jüngsten Finanzkrise 2008/2009 sichern sich vermehrt Investoren und Private Fonds Land, um Profite zu erzielen. Aber auch Länder bauen jenseits ihrer eigenen Länder Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung an und Unternehmen kaufen oder pachten in vielen Ländern des globalen Südens Ackerland zu Spottpreisen. Die Rechnung ist simpel: Eine anwachsende Weltbevölkerung, steigender Bedarf an Lebensmitteln, zunehmender Fleischkonsum in Schwellenländern und die Begrenztheit landwirtschaftlicher Anbauflächen garantieren auf lange Sicht gute Geschäfte im Agrarbereich.

Uruguay verbietet den Verkauf von Land an ausländische Unternehmen

Das uruguayische Parlament verabschiedete am 3. Oktober ein Gesetz zum Verbot des Besitzes von Grundstücken für landwirtschaftliche Nutzung durch einen ausländischen Staat.

Das Gesetz verbietet Landverkauf an ausländische Staaten sowie direkt oder indirekt mit ihnen in Verbindung stehende Unternehmen, landwirtschaftliche Geschäfte zu betreiben. Dieses Gesetz wurde durch den Präsidenten José Mujica und seine Minister für Viehzucht, Landwirtschaft und Fischerei -Angelegenheiten, sowie ausländische Angelegenheiten und Wirtschaft und Finanzen unterstützt.

Es soll die allgemeinen Interessen wahren und die volle Souveränität der uruguayischen Regierung verteidigen in Bezug auf die natürlichen Ressourcen im Allgemeinen und insbesondere des Landes durch Artikel 1 des Gesetzes Nr. 19.283.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Agar, Enzo Benech, sagte, dass das Gesetz im Einklang mit der Politik, der Souveränität des Landes durch die Regierung von Präsident Mujica gefördert wurde. Denn es gebe eine Vielzahl von Grundstücken, die von Ausländern gehalten werden. Dieses wurde schon lange diskutiert, aber es war schwierig, die Gesetze zu erlassen.

Benech erklärte, dass, wenn ein anderes Land Interesse hätte und in ihrer landwirtschaftlichen Produktion investieren wolle, gibt es eine Klausel, die besagt, dass es eines förmlichen Antrages bedürfe, der dann entsprechend beurteilt werde. Quelle

Uruguay prohíbe vender tierras a compañías extranjeras

El Parlamento uruguayo aprobó ayer 2 de octubre, una ley que prohíbe la tenencia de tierras para explotación agropecuaria por parte de un estado extranjero.

La norma que prohíbe la entrega de la titularidad de tierras a “sociedades anónimas o sociedades en comanditas” de Estados extranjeros fue respaldada por el propio presidente José Mujica y sus ministros de Ganadería y Pesca, Tabaré Aguerre, de Relaciones Exteriores, Luis Almagro, y Economía y Finanzas, Mario Bergara.

“Se declara de interés general la preservación y defensa de la plena soberanía del Estado uruguayo en relación a los recursos naturales en general y en particular, la tierra”, prescribe el artículo 1° de la ley 19.283 firmada el 24 de septiembre por el presidente, José Mujica y parte de su gabinete ejecutivo.

El subsecretario del Ministerio de Ganadería, Enzo Benech, señaló que la ley va en sintonía con la política en favor de la soberanía de la tierra que promueve el gobierno del presidente Mujica puesto “que hay mucha (tierra) en poder de extranjeros porque siempre fue un tema muy discutido pero difícil de legislar”.

Benech explicó que si a Uruguay le interesara que otro país invierta en su producción agropecuaria, la ley prevé una cláusula de contemplación mediante la cual se debería hacer un pedido formal para ser evaluado.

Telesur

Uruguayisches Land auf der Einkaufsliste von ausländischen Investoren

In den letzten Jahren haben mehrere uruguayische Landwirte ihre Ländereien aus verschiedenen Gründen, unter anderem der Notwendigkeit, Schulden zu bezahlen und der Tatsache, dass ihre Kinder das Familienunternehmen nicht fortführen wollten oder, weil sie sich vor einem wirtschaftlich verlockendem Angebot wähnten, verkauft oder verpachtet. Präsident Jose Mujica hatte sich schon mehrfach öffentlich besorgt darüber geäußert, dass Uruguay ausländischen Investoren die Möglichkeit bietet, Land aufzukaufen.

Landschaft UruguayUruguay hat ein gemäßigtes, der Vieh- und der Feldwirtschaft zuträgliches Klima, das ganzjährige Weidehaltung und Trockenfeldbau (ohne Bewässerung), zwei Ernten, Soja, Weizen, Mais etc erlaubt, im Verbund oft mit den fruchtbaren schwarz- und dunkelbraunen Erdböden der Grasländer, der gemäßigten Breiten. Dieses haben auch Investoren erkannt. Farmland in Uruguay kostet ca 30% der durchschnittlichen Preise Westeuropas. Der Wertzuwachs der letzten 10 Jahre betrug durchschnittlich 18% jährlich.

Südamerika gehört zu den Hauptanbaugebieten von Soja weltweit. Die Sojapflanze wird unter anderem auf extrem großen Flächen Land angebaut, die von europäischen und chinesischen Firmen gepachtet werden. Besonders davon betroffen sind Brasilien, Argentinien, Bolivien, Paraguay und Uruguay. Die Anbaufläche erstreckt sich insgesamt über 50 Millionen Hektar (zum Vergleich: die Gesamtfläche Deutschlands hat 36 Millionen Hektar) und breitet sich immer weiter aus. Brasilien baut allein etwa ein Viertel der weltweiten Sojaproduktion an. Der Großteil davon wird in die EU und nach China exportiert. Rund 90 Prozent der europäischen Sojaimporte fließen als Futtermittel in die Massentierhaltung.

Auf der Flucht in Sachwerte kaufen Investoren den Bauern das Land weg. Dadurch steigen für die Landwirte auch die Pachtpreise. Noch nie war Ackerland so begehrt wie heute.

Präsident José Mujica hat die Senatoren Ernesto Agazzi und Enrique Rubio mit zwei Vorentwürfen bereits vor drei Jahren beauftragt. Ihm bereiteten die Anwesenheit von Ausländern auf dem Land Sorgen. Es geht weniger um die Menschen, die sich mit ihren Familien in Uruguay niederlassen, die Staatsbürgerschaft beantragen und die sich an unsere Regeln halten. Es geht eher darum, dass Ackerland in Massen aufgekauft wird und so Flächen verteuert werden, sodass sie für die eigene Bevölkerung nicht mehr erschwinglich sind.

Die Bedeutung der Investitionen in Agrarland für die Produktion von Nahrungsmitteln führt zu einer globalen Veränderung. Einige reiche Nationen wie Japan, Südkorea und einige Golfstaaten haben keine Sicherheit, was die Nahrungsmittelversorgung ihrer Bevölkerung angeht und deshalb suchen sie Grundstücke in anderen Ländern für ihre eigene Produktion. Investoren schätzen in Uruguay das günstige Klima- und die Geschäftsbedingungen, die es in Uruguay für die landwirtschaftliche Produktion gibt. Jetzt hat der Präsident dem endlich ein Ende gesetzt.

Uruguay bei Deutschen hoch im Kurs

Feriendomizile als Zweitwohnsitz oder Kapitalanlageobjekte

Längst sind es nicht nur Amerikaner, Australier, Briten und Kanadier. Auch immer mehr Deutsche, Österreicher und Schweizer, erwerben Grundeigentum in den Ländern zwischen Feuerland und dem Rio Grande.

„In Uruguay registrieren wir insbesondere bei deutschen Käufern ein stetig steigendes Interesse an hochwertigen Immobilien in direkter Meereslage“, sagt Sandra Sofio, geschäftsführende Gesellschafterin der deutschen Makler-Franchisegesellschaft Engel & Völkers in Punta del Este, dem Saint-Tropez Lateinamerikas mit seinen legendären Sandstränden an der Mündung des Rio de la Plata in den Atlantik. „Das Interesse ausländischer Käufer ist so groß, dass die Preise im oberen Marktsegment seit fünf Jahren kontinuierlich steigen.“

Rund zehntausend Deutsche haben in den vergangenen Jahren ihren Hauptwohnsitz nach Uruguay verlegt. Mehr als eine Million Bundesbürger haben Schätzungen zufolge Zweitwohnsitze in Lateinamerika und der Karibik erworben. Quelle

Spekulationsobjekt Ackerland

In den letzten Jahren sind mehr als 50 Millionen Hektar Agrarland in die Hände von Investoren wie König Abdullah von Saudi-Arabien, des indischen Investors Ram Karuturi und anderer Investoren verkauft worden. Diese Größenordnung entspricht der Fläche von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Der globale Trend, Ackerland als Spekulationsobjekt zu erwerben, hat Deutschland erreicht. Konzerne, Kapitalfonds und Privatinvestoren, kaufen Land in der Hoffnung auf satte Gewinne. Auch wachsender Bedarf an Lebensmitteln und die Förderung von Biogasanlagen locken Investoren. Besonders in Ostdeutschland kaufen sich branchenfremde Konzerne in die Landwirtschaft ein. [Siehe: Spekulationsobjekt – Wettlauf um Ackerland – Der Ausverkauf hat Deutschland erreicht]

„Kaufe Land. Gott erschafft keins mehr”, sagte schon der US-amerikanische Schriftsteller Mark Twain. Sicherlich hat er nicht die Investoren gemeint, die den anderen Ländern ihr kostbares Land wegnehmen.

Uruguay zeigt erneut, was möglich ist. Einfach ein Gesetz erlassen, welches ausländische Investoren verbietet, wertvolles Land aufzukaufen.

Uruguays Präsident Mujicas Amtszeit geht zu Ende

Die uruguayische Verfassung verbietet zwei aufeinanderfolgende Legislaturperioden desselben Präsidenten, weshalb für die regierende Frente Amplio nun wieder Mujicas Vorgänger Tabaré Vázquez antritt.

Die Wahlen zum Präsidenten, der Abgeordnetenkammer und dem Senat finden am kommenden 26. Oktober statt.

Der scheidende Präsident von Uruguay, José „Pepe“ Mujica wird bei der kommenden Wahl erneut kandidieren, allerdings nicht als Präsident, sondern als Senator. Hoffen wir, dass sein Einfluss weithin Bestand haben wird.

Pepe Mujica ruft zum Frieden auf

Pepe ließ es sich nicht nehmen, eine Botschaft an die im September stattgefundene Vollversammlung der Vereinten Nationen zu schreiben, und hat an die politischen Führer der Großmächte appelliert, „die ansteigende Welle von Spannungen und Bedrohungen des Friedens zu stoppen“ und sie aufgefordert, sich der Bewältigung der drängenden weltweiten Probleme zu widmen.

URUGUAYANS VOTE ON SUNDAYEs ist an der Zeit. Die Mächtigen der Welt können und müssen jetzt handeln, um das Anwachsen der internationalen Spannungen zu stoppen, den Frieden und die globale Ordnung zu sichern, die die Welt mehr denn je braucht und die Mechanismen für Dialog, Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln auf allen Ebenen zu stärken“, schreibt Mujica.

Es liege in ihrer Macht, dass die Welt sich auf die dringenden und wichtigen Aufgaben konzentriere: die Umwelt zu schützen und aufzuhören, sie weiterhin zu zerstören, „in diesem irren Rennen nach Konsum“; menschenwürdige Ernährung, Gesundheit und Bildung für alle Bewohner des Planeten zu sichern; die Selbstbestimmung jedes Volkes zu garantieren und die Freiheit, die Demokratie und die Menschenrechte in jedem Land zu verteidigen; eine Welt des Friedens für unsere Zeitgenossen und die nachfolgenden Generationen zu schaffen, so der Präsident weiter.

Mujica erinnerte an das „Klima der Spannung“ während des Kalten Krieges und fügte hinzu: „Wir wissen, wie die Welt gelitten hat und welch hohen Preis unsere Völker durch diese Konfrontationen bezahlen mussten.“ Im Gegensatz zum Kalten Krieg gebe es jetzt „eine große Gruppe neuer Kandidaten für die Spitzenplätze der globalen Macht, alle mit enormer politischer und wirtschaftlicher Macht und Bestrebungen, weiter zu wachsen“ – und fast allen stünden Atomwaffen zur Verfügung.

Abschließend warnt Mujica vor einer Verfielfachung blutiger Zusammenstöße, Sanktionen und Embargos, der Begrenzung des Handels und der Entwicklungspolitiken sowie vor weiteren Verzögerungen bei der Erfüllung der grundlegenden Ziele, „die ein würdiges Leben für alle Bewohner des Planeten gewährleisten.“ Quelle

„Sie nennen mich den „ärmsten Präsidenten der Welt“, aber ich fühle mich nicht arm.
Arm ist nur der, der sein ganzes Leben dafür verschwendet, exklusiv zu leben, und immer mehr davon haben will.“ Jose Mujica

Good Luck, Uruguay!

Netzfrau  Doro Schreier

Menschen statt Konzerne

Unglaublich! Staatliche Erpressung zugunsten Monsanto – US requires El Salvador to buy Monsanto’s GMO seeds or no aid money

Nach Mexiko und Guatemala nun Costa Rica – Neuer Rückschlag für Monsanto

Land Grabbing: Die neue Kolonialisierung Afrikas

Die dunklen Interessen Chinas an argentinischem Land-Los oscuros intereses de China sobre las tierras argentinas

Uruguay gibt Rauchzeichen: Parlament legalisiert Mariuhana

VIVIR BIEN – DAS GUTE LEBEN … Boliviens neue Verfassung

MUTTER       ERDE

VIVIR BIEN – DAS GUTE LEBEN …

Vivir Bien ist ein Ausdruck aus dem Selbstverständnis der Anden-Völker Lateinamerikas und gründet sich in deren kosmischer Vision von einem Leben in Würde und Einheit. Denn >Gutes Leben< bedeutet viel mehr als nur die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Zuallererst bedeutet es den Willen, einen Beitrag für eine gerechte, vielfältige und ausgeglichene Welt zu leisten, die anstatt auszugrenzen alles miteinander verbinden. Es drückt weiter den tiefen Glauben daran aus, dass wir Menschen in der Lage sind, ein Leben im Einklang mit Mutter Erde zu führen. Diese Grundhaltung ist seit circa einem Jahr Bestandteil der Verfassung   Boliviens.   Im Januar 2009 gründete sich das Land neu und wird seither von ei­ner indigenen (indianischen) Regierung   geführt.   Weitere Punkte der neuen Verfassung:

• pachamama, die Mutter Erde wird als philosophischer, juristischer Bestandteil zur Sicherung des Allgemeinwohls aufgeführt und erhält somit den Status einer Rechtsperson.

• Naturgüter und öffentlich Leistungen sind Menschenrecht und dürfen nicht privatisiert werden.

• Land ist Gemeinschaftsgut.

• Wasser, Strom, Telefon, Gas, Öl, Transport    usw. sind Menschenrechte und daher Allgemeingut.

• Die indigenen Völker Boliviens erhalten erstmals das Recht zur kulturellen Selbstbestimmung.

• Demokratie wird dezentralisiert durch kommunale, indigene Autonomien, sowie durch Raum für Eigenverantwortung.

• Laut Verfassung ist das Recht auf Ernährung, Trinkwasser, kostenlose Bildung, Gesundheit und angemessene Bezahlung einklagbar.

Vivir Bien ist zugleich Philosophie und Ziel, erklärt Walter Prudendo Magne Veiiz (Botschafter Boliviens in Deutschland). Vor allem ginge es darum die Reichtümer des Landes auf die gesamte Bevölkerung umzuverteilen. Und damit von dieser Umverteilung nicht wieder nur die Politiker-Elite profitiert, muss dieser Prozess

generell transparent stattfinden. Dafür wurde extra ein Transparenz-Ministeri­um geschaffen. Alle Organisationen und jeder einzelne haben dort Zugang zu den Bilanzen über den rücksichtsvollen und gerechten Umgang mit den Ressourcen.

Dass der eingeschlagene Weg bereits gute Früchte trägt, beweist Boliviens wachsende Wirtschaft, solide Staatsfi­nanzen sowie ein beeindruckendes Sozi­alprogramm. Ausgerechnet der Interna­tionale Währungsfonds (iwf) spendete ob dieser Erfolge unerwartet Beifall.

Aber nicht nur das eigene Land hat Bolivien im Blick. Präsident Evo Morales unterbreitete auf der UNO-Generalversammlung die »W Gebote, um den Pla­neten, die Menschheit und das Leben zu retten«. Im Geiste der bolivianischen Verfassung wird darin u. a. betont, den Kapitalismus (als den Feind Nr.i der Erde) zu beenden, Mutter Erde zu achten sowie die Grundrechte aller Menschen weltweit zu wahren. Das >Gute Lebern eben.

Als Antwort auf den gescheiterten UN-Klimagipfel in Kopenhagen lud Evo Morales außerdem zur »Weitkonferenz der Völker über den Klimawandel und die . Rechte der Mutter Erde« nach Cochabamba.  Zu dieser Konferenz am 22.04.2010 erschienen über 30.000 Menschen aus 144 Ländern, von fünf Kontinenten. Wichtigste Themen waren die Errich­tung eines Klimagerichtshofes sowie das generelle Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen. Am bemerkens­wertesten jedoch war die allgemeine Be­reitschaft — von Regierungen wie auch von sozialen Organisationen — die Rechte der Mutter Erde als die entscheidende Frage herauszustellen. Diese Rechte zu definieren und zu schützen sendet der Kongress von Cochabamba als herausfordernde Aufgabe nun weiter an den Rest der Welt.

Quellen: http://www.sein.de, http://www.jungewelt.de, —tg

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s.E. WALTER PRUDENCIO MAGNE VELIZ Botschafter der Republik Bolivien

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vorbild-freude

weitere Beiträge über fortschrittliche Bewegungen in Bolivien

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Bolivien verstaatlicht dritte spanische Firma in zehn Monaten

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Bolivien: US-Maulwürfe in dünner Luft

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Wasserkrieg in Bolivien – das Volk hat gewonnen!!!

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uhupardo

EvMor

Regierungschef Evo Morales hat es sich nicht nehmen lassen, das Dokument persönlich vorzulesen: Die Aktien, die die beiden spanischen Firmen Abertis und Aena an der Firma (Sabsa) halten, die für die Bewirtschaftung der bolivianischen Flughäfen von Santa Cruz, La Paz und Cochabamba zuständig ist, werden verstaatlicht. Die spanische Regierung zeigte sich verärgert und will nun alle Beziehungen zu dem südamerikanischen Land „auf den Prüfstand stellen“. Es ist die dritte Verstaatlichung spanischer Unternehmen in Bolivien innerhalb von zehn Monaten.

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