Weltkonferenz BGE in Seoul – 7. bis 9. Juli 2016

Quelle: Weltkonferenz BGE in Seoul

Bedingungsloses Grundeinkommen 800 Euro für jeden: Finnland geht einen radikalen Schritt

letztes Update um 21:45h
Bildschirmfoto 2015-12-07 um 22.51.438. Dezember 2015

800 Euro für Sie – ohne dass Sie das geringste dafür tun. Wie wär’s? Klingt traumhaft, doch das bedingungslose Grundeinkommen ist in Deutschland umstritten. Finnland ist da einen entscheidenden Schritt weiter. Das Paradies? Mitnichten, argumentieren Kritiker – und präsentieren Fakten.

Es ist ein gigantisches politisches Experiment: Finnland hat angekündigt, ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger einzuführen. Eine entsprechende Passage war Teil des Koalitionsvertrags der in diesem Jahr neugewählten Regierung. Umfragen zufolge hatten 79 Prozent der Finnen dieses Vorhaben unterstützt. Nun macht die Regierung den Plan wahr: Bis zum November des kommenden Jahres sollen alle bisherigen staatlichen Zuschüsse wegfallen, stattdessen erhalten alle erwachsenen Bürger des Landes eine monatliche Zahlung von 800 Euro….

focus: Bedingungsloses Grundeinkommen800 Euro für jeden: Finnland geht einen radikalen Schritt

Kommentar:

Solange die Bedingungen für dieses Grundeinkommen nicht offengelegt wurden, kann dazu kaum etwas gesagt werden. Dennoch einige grundsätzliche Worte dazu.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen sollte eine Lebenssicherung darstellen und kein weiteres Einkommen nötig machen. Die allgemein unantastbare Menschenwürde wäre nur dann unantastbar, wenn der Mensch in keiner Weise genötigt wird, nur um seinen Lebensunterhalt (Recht auf Leben), das heißt Wohnung, Energie, Ernährung, Bildung und Weiterbildung, Kultur, Bewegungsmittel (Öffis oder Individuelle), Sport und Tanz nur mal ganz allgemein aufgelistet, ohne Zwang sich leisten kann.

Nur wenn diese Lebensbasis gesichert ist, kann der Mensch werden was er ist.  Lese und höre mehr zur Menschenwürde – klick…

Ein bedingungsloses Grundeinkommen von 800 Euro, geht daher an der Idee eines solchen Einkommens vorbei, denn mit 800 Euro pro Monat kann in diesen Tagen kein Mensch in Europa auskommen. Dieser Betrag ist die monatliche Einkommens-Summe der Armutsgrenze. Weiterhin sind Menschen, die nur 800 Euro pro Monat zur Verfügung haben auf Zuschüsse angewiesen, welche man jedoch in Finnland mit diesem Betrag auch ersetzen will.

Mal sehen, was die genauen Bedingungen dieses in Finnland beabsichtigten Experiments sind. Bekommen Pensionisten zusätzlich zu ihrer Pension noch dieses Grundeinkommen – bekommen Einkommensempfänger egal welcher Art ZUSÄTZLICH diesen Betrag, dann wird das für die Betroffenen eine wirkliche Verbesserung sein, nicht aber für jene, die NUR diesen Betrag pro Monat zur Verfügung hätten.

AnNijaTbé am 8.12.2015

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„Stellen sie sich einmal vor, wir würden bezahlt werden, ohne dafür etwas zu tun!“ Wurden wir den dafür BEZAHLT, um überhaupt auf die Welt zu kommen? Hat Menschsein etwas damit zu tun, dass dies leistbar sein muss???

Nochmals: „Stellen sie sich einmal vor, wir würden bezahlt werden – besser gesagt „wir würden Geld bekommen“, ohne dafür etwas zu tun!“

Diese Einleitung der folgenden Diskussion geht an der Idee Grundeinkommen total vorbei und beleidigt die Menschenwürde aufs Schlimmste. Außerdem impliziert dieser Satz, dass sich das MENSCH-SEIN bezahlen lassen muss und erhebt erneut das GELD zum Gott, der quasi dem Menschen „erlaubt zu leben“.

Was bedeutet denn „Recht auf Leben“ wie es in den Menschenrechten geschrieben steht?

Dies sollen noch weitere Gedankenanstöße sein, um sich über das heutige Gebaren in unseren Gesellschaften ganz andere Gedanken zu machen. Gedanken nicht nur philosophischer Art, sondern auch ganz praktische, real umsetzbare. Vor allem aber überdenke man das zum Gott erhobene Geldsystem nochmals wirklich kritisch und versäume nicht zu erkennen, was das Geldsystem mit dem Menschen macht, wozu es ihm macht!

Wer dient da wem oder was?

Bedingungsloses Grundeinkommen – TV-Diskussion (2013)

Veröffentlicht am 07.11.2013

Aufschlussreiches Gespräch im österreichischen Fernsehen mit den Gästen:
Daniel Häni – Schweizer Unternehmer und Mitbegründer der Initiative „Bedingungsloses Grundeinkommen“
Franzobel – österreichischer Schriftsteller und Befürworter des Grundeinkommens
Franz Schellhorn – Ökonom und Leiter der Denkfabrik „Agenda Austria“
Friederike Spiecker – Volkswirtin und Mitautorin des Buchs „Irrweg Grundeinkommen“
Johannes Kopf – Vorstandsmitglied Arbeitsmarktservice Österreich
Moderation: Johannes Willms
(„Talk im Hangar-7“, ServusTV 17.10.2013)
Siehe auch die Playlist „Grundeinkommen, Direkte Demokratie und neue Wirtschaftsform“ mit Hinweisen auf Grundlagen, Initiativen und Bewegungen in diesen Bereichen: Christian Felber und die Gemeinwohlökonomie, Bedingungsloses Grundeinkommen in der Schweiz, Joseph Beuys und der erweiterte Kunstbegriff, Soziale Skulptur, Dreigliederung nach Rudolf Steiner, Demokratische Bank, Free International University u.v.m.: https://www.youtube.com/playlist?list…

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EU-Austritt-VolksabstimmungWas kostet uns die EU?
Ist ein BGE von 1500 Euro monatlich in Österreich bezahlbar? 

Plötzlich wird die EU auch zum Hindernis für das BGE und dies nehme ich gleich zum Anlass einer Milchmädchenrechnung FÜR den Austritt aus der EU. Anmerken möchte ich auch, dass die EU nicht nur für ein BGE ein Hindernis ist – sehen Sie sich dazu folgendes Video an.

https://wissenschaft3000.wordpress.com/2015/01/30/eu-austritt-interview-inge-rauscher-mit-harvey-friedman-zum-kommenden-volksbegehren/

Die Rechnung wie im Video >> ergänzend mit verringerten Kosten nach EU-Austritt

Wirtschaftsprofessor Schneider aus Linz errechnete: Für 7 Millionen Österreicher 1.500 Euro BGE pro Monat = gleich 18.000 Euro pro Jahr – das sind gleich:

128 Milliarden pro Jahr

-35 Milliarden Einsparung durch Arbeitslosengeld und Sozialhilfe

-8 Milliarden Einsparung durch Erhöhung auf 30% Mehrwertsteuer

= 85 Milliarden effektive offene Kosten die bleiben – das ist ca. auch das jährliche Bundesbudget Österreichs

-79,2 Milliarden muss man davon abziehen, da das BGE anteilig das Erwerbseinkommen ersetzt

= 5,8 Milliarden welche in dieser Milchmädchenrechnung noch zu finanzieren wären.

Nun komm aber der rechnerische sprichwörtliche HAMMER!!!

Rund 50 Milliarden ersparen wir uns, wenn wir aus der EU austreten – das bedeutet, dass wir selbst mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen einen realen Überschuss von >>>

44,2 Milliarden Euro jährlicher Überschuss!!!

Daniel Häni meint dazu: Da der Anteil des BGE, anteilig das Erwerbseinkommen ersetzt, müsse man diesen Betrag abziehen >> 4,4 Millionen Erwerbstätige in Österreich mal 18 Tausend BGE pro Jahr ist 79,2 Milliarden

Gesamtes Steueraufkommen in Österreich liegt brutto bei rund 80 Milliarden von diesem muss der Anteil des Steuersatzes für das BGE abgezogen werden, allerdings müsste in diese Rechnung auch ein erhöhtes Steueraufkommen (Mehrwertsteuer) durch mehr Kaufkraft durch das BGE auch wieder eingerechnet werden. Daher würde ich diese Gegenrechnung als ein ungefähres Nullsummenspiel betrachten und in der Kostenrechnung unberücksichtigt lassen.

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In Wikipedia nachzulesen:

Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, nach dem jeder Bürger – unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage – eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche – vom Staat ausgezahlte – finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen (Transferleistung). Es wird in Finanztransfermodellen meist als Finanzleistung diskutiert, die ohne weitere Einkommen oder bedingte Sozialhilfe existenzsichernd wäre.

Die Idee, jedes Gesellschaftsmitglied an den Gesamteinnahmen dieser Gesellschaft ohne Bedürftigkeit zu beteiligen, wird weltweit diskutiert,[1] wobei sich der Name der Idee von Land zu Land und zu verschiedenen Zeiten unterscheidet. So wird der Vorschlag zum Beispiel in den USA hauptsächlich unter dem Namen Basic Income Guarantee (BIG) diskutiert.[2]

Zu den in Deutschland diskutierten Modellen eines BGE gehören zum Beispiel das Solidarische Bürgergeld (Althaus-Modell), das Ulmer Modell oder das Modell der von Götz Werner gegründeten Initiative Unternimm die Zukunft. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die auf Milton Friedman zurückgehende negative Einkommensteuer.[3]

Geld ist in der heutigen Wertlehre ein Enteignungsmittel

politprofiler-blog

„Geld ist in der heutigen Wertlehre ein Enteignungsmittel“

Danke Reiner, es stimmt auffallend mit der Realität überein 😦 Für die Enteignung wurde diese Lehre der Wirtschaft offenbar auch geschaffen 😦

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Eine Wertelehre (richtig Wertlehre) ansich ist schon ein Unding, wer darf sich das anmaßen :-/ Ich meine, dass eine Wertlehre, so heißt es richtig ohne „e“ mehr etwas mit dem dummen Verstand als mit der klugen Vernunft zu tun hat. Eine philosophische Schöpfung für die UN-Wirtschaft bis in die heutigen Zeit 😦  Schon die folgende Graphik zeigt uns wo wir da hineingedrängt werden sollen – gefunden habe ich diese unter: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/wertlehre.html wertlehre

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objektive Wertlehre

versteht den wirtschaftlichen Wert als objektive Gütereigenschaft (Gut). Der wirtschaftliche Wert oder Tauschwert ist nach Marx der verdinglichte Betrag an Arbeitszeit, der zur Produktion aufgewendet wurde. Dabei wird Kapital in vorgetane Arbeit aufgelöst. Damit ist die o. eine Arbeitswertlehre . Bei Marx ist die Arbeit ihrerseits ebenfalls eine Ware, deren Tauschwert durch die Reproduktionskosten der Arbeitskraft bestimmt ist. I. allg. wird aber in der o. der monofaktorielle Ansatz aufgegeben und als wertbestimmend alle objektiven Größen wie Produktionsverhältnisse, Technologien, Roh- und Hilfsstoffe , Kostenfunktionen , Marktgegebenheiten, Marktformen und zunehmend Kosten für die Umweltbelastung aufgenommen. In der subjektiven Wertlehre leitet sich der Güterwert aus der subjektiven Nutzenschätzung (Nutzen) der einzelnen Wirtschaftssubjekte ab. In der modernen Neoklassischen Theorie wird die Wertbestimmung sowohl aus objektiven als auch aus subjektiven Faktoren vorgenommen. Wertlehre. Quelle: http://www.daswirtschaftslexikon.com/d/objektive-wertlehre/objektive-wertlehre.htm

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Weitere Artikel zur Wertelehre: http://politikprofiler.blogspot.de/#uds-search-results

24 Okt. 2011
Alleine das Wort „Zeitgeist“ sagt bereits, sie agieren auf der Basis der Vernunft, dem Geist der heutigen Wertelehre. Sie suchen lediglich eine Welt mit mehr Moral … doch wer das Wesen der Moral erkennt, sieht die Lüge und …
21 Okt. 2011
Jeder von uns ist ein Ökonom. Er muss es sein. Es ist für das Überleben in der aktuellen Wertelehre wichtig. Wichtig ist auch die Erkenntnis, dass man abgeschöpft werden muss, um selber Wertschöpfung betreiben zu …
20 Nov. 2011
Wertelehre 6: Burnout – der Preis für unsere Vernunft. Mit meiner Beitragsreihe möchte ich lediglich erklären, was, warum passiert. Alle unsere Entscheidungen basieren auf unserer Vernunft – doch niemand fragt, was unsere …
03 Apr. 2012
Wertelehre 10: Teile und herrsche ist ein fester Bestandteil des Systems / Matrix. Man hört den Spruch „teile und herrsche …“ überall. Man empfindet es so, als ob eine Elite durch geheime Kräfte und Machenschaften dies …
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Wertelehre 3: Der Dualismus und seine Vernunft

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Interessante Kritik am BGE – Geld vom Casino fürs Casino

http://politikprofiler.blogspot.de/p/kritik-am-bge-das-neoliberale-konzept.html

Merkel: Mehr Wachstum durch BGE bzw. Aufstockerlöhne? Die Revolution der Einfältigen kann beginnen

INSM: Clement ist für BGE und Wirtschaft ohne Staat

Bedingungsloses Grund/Einkommen ist Geld vom Casino fürs Casino …by „Keuronfuih“

Wer ist denn eigentlich „der Markt“ der alles steuert, diese Person kenne ich nicht, hat sie sich schon bei Ihnen vorgestellt? Ich dachte eigentlich, dass der Mensch alles steuert, aber hier wird behauptet dass auch nicht der Staat zu steuern hat, was ich ja richtig finde, wie soll denn ein Schiff sich selber steuern, dafür braucht es jene, die sich auch auskennen, aber die heißen doch nicht Markt – oder 😕

Reichensteuer ist konservativ – Deutschland braucht ein BGE!

Hollande wirbt mit leeren Worten ohne Plan ohne konkrete Vorstellung. Unabhängig davon sind so gut wie alle Schlagworte, absoluter Nonsens. Wir brauchen keine Arbeit, wer will schon FÜR eine Arbeit leben, die er gar nicht will, ihn nichteinmal ernährt? Die Parolen sind alle veraltet und in keiner Weise erstrebenswert.

Warum heißt Nationalsozialismus so wie er heißt ? Die Erfindung des Neoliberalismus

Was ist libertär, ist Marktwirtschaft natürlich?

Wertelehre 9: Liberal – neoliberal – libertär – Die falsch verstandene Freiheit

Libertärer Sozialismus – Internationaler Sozialismus oder Neue Soziale Marktwirtschaft

Der Bettellauf – Armutsverwaltung Staat als Sklave des Kapitals

Sozial ist, was Arbeit schafft – wie bitte – beklopft oder gehirnlos?

BGE / Götz Werner: Bildung muss bezahlt werden … Was sie immer schon wissen wollten!

BGE – Die Geschichte von der Kuh, die Eier legt

Die Leistung soll der NEUE Grundwert sein. Das Geldsystem soll leistungsgerecht sein, wie aber soll im Voraus Leistung berechnet werden? Verstanden wurde damit, dass Geld einzig für Leistung steht und moralisch für Vertrauen. Ich bin für jeden Weg, der ein Schritt in Richtung „Welt ohne Geld“ ist, denn letztlich ist jegliches Geldsystem an Bewertung gebunden und daher unmoralisch.

Wie bekommen sie uns ins nächste Level der Wertelehre?

Andreas Popp ist ein Genie

Sehr gutes Video und wichtige, richtige Betrachtung, gut hinhören!

NEIN zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Cradle to Credel – noch so eine schöne Idee:

cradle to cradle

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Was sind Libertäre – diese Antwort habe ich nicht im Politikprofiler gefunden, sondern hier:

Die links-grünen Hohepriester haben ein neues Wort erfunden: “neurechts”. Diese Keule wird pauschal gegen alle ausgepackt, die den EU-Zentralismus oder auch das Geldsystem kritisieren. Mit der angewandten Deutungshoheit outen sich die Agitatoren als Feinde der Freiheit. “Immer hübsch die Nazikeule aus dem Keller holen und schon sind Fakten vollkommen überflüssig”, schreibt Susanne Kablitz im Blog “Café Liberté”. Dabei werden Libertäre und tatsächlich Rechte stets in einen Topf geworfen. Rechtskonservative lehnen die EU ab, weil sie einen starken Nationalstaat wollen. Libertäre lehnen die EU ab, weil sie jede Form von zentraler Herrschaft ablehnen und die Freiheit bevorzugen. Ja, wirklich libertäre Menschen lehnen auch die BRD ab, denn sie wünschen sich alle Macht dezentral in den Kommunen oder Gemeinden. Karrierejournalisten und neosozialistische Radikaleuropäer stempeln jeden als “neurechts” ab, der die EU-Zentralherrschaft kritisiert… (Gefunden in Jennys Blog hier! Die Beobachtung stimmt.) http://www.pi-news.net/2014/04/richtigstellung-libertaere-sind-nicht-rechts/

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Da man sich philosophisch in der Wirtschaft gerne auf Hegel beruft möchte ich hiermit auf Frithjof Bergmann hinweisen, der mit Hegel promovierte und diesen ganz anders als üblich verstand. Die Realität seines Werkes beweist einen vernünftigen gangbaren Weg des Tuns… Es kommt bei der Arbeit auf das WIE darauf an – WIE wir miteinander umgehen – WAS der Einzelne wirklich wirklich will!

Frithjof Bergmann: Was du wirklich wirklich willst, das sollst du tun 🙂

Frithjof Bergmann – innovativ – Arbeit ganz anders – es kommt aufs WIE an…

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Um nach so viel Verwirrung noch einfachere Grundweisheiten zu bringen

Tabula Smaragdina ~ Hermes Trismegistos ~ Thoth ~ die Hermetik

Noch klarer und einfacher wird Moral und Ethik von Laotse erklärt – darüber sinnieren kann man jedoch ein Leben lang:

Laotse – Moral und Sitte

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Namibia Bedingungsloses Grundeinkommen gegen Armut!

Erfolgreicher Feldversuch wurde eingestellt 😦

ZDF zeigt, dass das BGE in Namibia funktioniert

Published on Dec 6, 2012

Dieser Beitrag aus einer weihnachtlichen Spendengala ist an Ironie kaum zu überbieten, denn:

1. Das BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen), das in Deutschland heftigst diskutiert wird und als nicht finanzierbar und unrealistisch dargestellt wird, wird hier als leuchtendes Beispiel zur Bekämpfung der Armut dargestellt, und…
2. Sagt die Moderatorin im Anschluss ernsthaft „…von unserem Grundeinkommen“, was ein blanker Hohn gegenüber der immer weiter verarmenden Menschen ist. Was soll das für ein Grundeinkommen sein? Hartz IV???

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BGE Song Frei – Vortrag Namibia mit Herbert Jauch und Werner Rätz – Ludwigshafen (2)

Published on Apr 14, 2013

http://www.facebook.com/groups/315010…

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The Wild West of Namibia Documentary

Published on Feb 16, 2014

More info at http://www.lamanchamedia.org including extra clips.
The Wild West of Nambia explores the great and eerie Skeleton Coast, the shipwrecks there including the Dunedin Star, the souls of the dead diamond hunters on her shores and the history of the diamond rush at the turn of the century. Inland discoveries include the elusive Flip Stander, who has lived in the desert among the desert lions, documenting them for his website, desertlion.info. After a surreptitious border crossing into Angola we learn of the Himba people, their matriarchal society, their tragic past, the infamous German General Lother Von Trotha, who nearly decimated them in what is considered a precursor to the Nazi Genocide, as well as their future struggles in preventing a hydro electric dam from ruining their lands and way of life.
Copyright 2013 © La Mancha Media. All Rights Reserved

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Desert of Skeletons. Full Documentary | Planet Doc Full Documentaries

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Revolutionäres Sozialexperiment Dauphin war „die Stadt ohne Armut“ // es wurde eingestellt :-(

Einen Platz an der Sonne hat Dauphin zumindest noch meteorologisch inne.

Samstag, 13. Juni 2015

Von Julian Vetten

Mitten im Nirgendwo startet die kanadische Regierung 1974 ein revolutionäres Sozialexperiment: Jeder Bürger erhält Geld vom Staat, einfach so. Das Experiment ist ein gewaltiger Erfolg – und verschwindet dann einfach in der Versenkung. 😦

Zwischen den Gegnern und den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) klafft ein Graben – und zwar ein gewaltiger. Er reicht von „Dann will doch keiner mehr arbeiten und alles geht vor die Hunde!“ bis hin zu „Die Menschen könnten sich endlich verwirklichen und die Welt wäre eine bessere.“ Zwischen beiden Extrempositionen ist außer besagtem Graben nicht allzu viel – und um den zuzuschütten, müsste man das mit dem BGE eben einfach mal ausprobieren. Hat aber noch keiner gemacht, ist ja viel zu teuer und überhaupt. Denkt man jedenfalls hierzulande bisweilen: Tatsächlich gab und gibt es aber eine ganze Reihe von vielversprechenden Feldversuchen, zum Beispiel im namibischen Otjivero. Afrikanische Dörfer seien nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichbar, kontern dagegen die Kritiker und winken ab. Was kaum einer weiß: Es gab vor mehr als 40 Jahren bereits ein Projekt in westlichen Gefilden – und es war enorm erfolgreich.

1974 beschloss die damals linksliberale kanadische Regierung, im beschaulichen Dauphin das revolutionäre Mincome-Experiment zu starten: Etwa 1000 Familien wurden über einen Zeitraum von fünf Jahren finanziell unterstützt – allerdings nicht mit fixen Beträgen wie in den heute propagierten Modellen üblich, sondern abhängig vom vorherigen Einkommen. Wer jetzt mit Arbeitslosengeld und Ähnlichem gegenhalten möchte, vergisst dabei, dass Mincome nicht nur jedem offenstand, sondern auch einen grundsätzlich positiven Ansatz verfolgte: Jeder verdiente Dollar ließ das Grundeinkommen lediglich um 50 Cent sinken, während zusätzlich verdientes Geld in unseren gängigen Sozialhilfeprogrammen regelrecht „bestraft“ wird.

So weit also die Theorie, doch wie sehen die Ergebnisse aus? Die verschwanden für viele Jahrzehnte in der Versenkung, weil die große Ölkrise Mitte der 70er auch Kanada voll erwischte und die Regierung mit massiver Rezession und einer gewaltigen Arbeitslosenquote erstmal anderweitig beschäftigt war. Das Dauphin-Experiment wurde 1979 sang- und klanglos eingestellt, 2000 Kartons voller Akten verschwanden in einem staubigen Archiv.

Der Arbeitsmarkt selbst brach – wie vorher befürchtet – nicht zusammen, im Gegenteil: Das umfangreiche Datenmaterial zeigt, dass einige der Testpersonen Geld in Anschaffungen wie Autos oder Schreibmaschinen steckten, die ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem freien Markt erhöhten, während andere ihre neugewonnene Fähigkeit zum Konsum nutzten, um ihr Leben zu verschönern – und damit wiederum den Einzelhandel in der Stadt stärkten. Ein Leistungsabfall war lediglich bei Müttern mit kleinen Kindern und Teenagern zu verzeichnen – zuvor hatten beide Gruppen in der strukturschwachen Region häufig mit anpacken müssen, um die Familie durchzubringen. Das Grundeinkommen kurbelte also eine sich selbst befeuernde Aufwärtsspirale an, die sogar über den Kreis der Teilnehmer des Experiments hinausging: „Aufgrund eines sozialen Multiplikators erhöhte sich die Zahl der erfolgreichen Schulabschlüsse in ganz Dauphin“, schreibt Forget in ihrer Studie.

Mehr als 35 Jahre nach dem plötzlichen Ende des Projektes erwacht Mincome so langsam aus dem medialen Winterschlaf. Ob das sonnige Dauphin genau wie seine einstigen Studienteilnehmer mit gutem Beispiel in der Debatte ums BGE vorangehen kann, steht dagegen noch in den Sternen. Noch ist die Auswertung schließlich nicht abgeschlossen und gerade bei derartig komplexen Experimenten gibt es viele mögliche Störvariablen und etliche Tücken bei der richtigen Interpretation der Ergebnisse. Bisher scheint das Experiment in Dauphin den Befürwortern des bedingungslosen Grundeinkommens aber eine ganze Reihe an Argumenten zu liefern.

Streber mit Vorbildwirkung

Erst 2009 fand eine kanadische Professorin nach fünfjähriger Suche die Akten wieder und begann mit der Auswertung. Die ist zwar noch lange nicht abgeschlossen, aber bereits 2011 veröffentlichte Evelyn Forget – von der Öffentlichkeit größtenteils unbeachtet – erste Ergebnisse: „Die Teilnehmer mussten seltener zum Arzt – vor allem die Besuche aufgrund psychischer Beschwerden gingen zurück. Außerdem entschieden sich mehr Teenager dafür, die 12. Klasse zu besuchen“, heißt es in der Studie mit dem wohlklingenden Namen „Die Stadt ohne Armut“.

Forget stellt darin fest, dass die sichere Einkommensquelle positive Nebeneffekte hatte, mit denen zuvor keiner gerechnet hatte: Dauphin verzeichnete einen Rückgang der Krankenhausaufenthalte um 8,5 Prozent sowie ein Absinken der Scheidungsraten. Das neue Gefühl der Sicherheit trug also anscheinend entscheidend zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden der Teilnehmer bei und senkte ganz nebenbei die Kosten des Gesundheitssystems.

weiterlesen: http://www.n-tv.de/panorama/Dauphin-war-die-Stadt-ohne-Armut-article15287556.html

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