Jod-131: Woher stammt die radioaktive Wolke über Europa ?

Bildergebnis für radioaktive

In den letzten Wochen wurden in Europa hohe Werte an Jod-131 gemessen. Den Ursprung des radioaktiven Isotops können die Behörden bis heute nicht benennen. Spekulationen dazu gibt es zur Genüge: so glauben einige, dass die Quelle in Osteuropa zu finden ist. Andere sprechen davon, dass Russland einen nuklearen Sprengkopf in der Nähe der Arktis getestet haben soll. Letzteres rief natürlich gleich die USA auf den Plan, die mit einer WC-135 Constant Phoenix den Luftraum über Europa untersuchten, um „Muster radioaktiver Reste“ zu sammeln, um damit Beweise für eine nukleare Explosion zu finden.

Jedoch hat die Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty Organisation (CTBTO, Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen) die Möglichkeit, dass ein solcher Test stattgefunden hat, bereits ausgeschlossen. Die CTBTO ist eine Organisation mit Sitz in Wien, die 183 Mitgliedsländer verzeichnet und unter anderem die Einhaltung des Kernwaffenteststopp-Vertrags (CTBT) überwacht.

Eine offizielle Erklärung zu den Jod-131-Werten über Europa blieb bislang auch seitens der CTBTO aus. Die Wolke an Jod-131 wurde das erste Mal Mitte Januar über Norwegen festgestellt. Seitdem sind auch die Werte der Messstationen in Finnland, Polen, Tschechien, Deutschland, Spanien und Frankreich angestiegen.

Jod-131 besitzt nur eine geringe Halbwertzeit von 8,02 Tagen und zerfällt dann in Xenon-131. Es wird in der Nuklearmedizin als Radiopharmakon zur Radioiodtherapie vor allem bei Schilddrüsenkarzinomen eingesetzt. Jod-131 entweicht als eine der ersten Stoffe ins Freie bei einem Störfall in einem Kernreaktor und sammelt sich dann in Blattgemüse und über Futterpflanzen in Milch und Milchprodukten an. Zahlreiche Studien haben einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Schilddrüsenkrebs und Jod-131 festgestellt. Jod-131 wird typischerweise mit anderen radioaktiven Isotopen gefunden. Daher ist es einmal mehr verwunderlich, dass nur über die erhöhte Konzentration von Jod-131 berichtet wird/wurde.

Wie üblich, werden die erhöhten Jod-131-Werte von den Behörden als gefahrlos deklariert und beschönigt. Doch genau hier stellt sich für mich die entscheidende Frage: warum haben die europäischen Behörden solange damit gewartet die Öffentlichkeit über das Jod-131 zu informieren, wenn es denn wirklich so „ungefährlich“ ist? Und was ist mit den Messwerten der anderen radioaktiven Isotopen?

UPDATE: Eben kam ein interessanter Leserhinweis (Danke dafür!) herein, den ich euch nicht vorenthalten will. Für den Leser ist eine weitere Möglichkeit für die Zunahme der Jod-131-Belastung in der Verklappung von Abfällen aus Industrie und Wissenschaft, vor allem aber aus Atomkraftwerken und der Atomwaffenproduktion, zwischen 1946 und 1992 zu suchen. Ein Auszug aus dem YouTube-Begleittext zum Video Versenkt und Vergessen – Atommüll vor Europas Küsten, das auf diese Thematik eingeht:

Rund 53 Prozent des versenkten Atommülls landeten im Atlantik, 45 Prozent in arktischen Gewässern. Weltweit waren 70 bis 80 Gebiete betroffen. 1993 wurde die Verklappung auf hoher See endlich durch ein internationales Abkommen verboten. Allerdings durften die Wiederaufarbeitungsanlagen in La Hague (Frankreich) undS ellafield (England) ihre radioaktiven Abwässer weiterhin ins Meer pumpen.

Seit Ende der 70er Jahre setzt sich Greenpeace gegen die Verklappung von Atom- und Industriemüll auf hoher See ein. Doch Politik und Industrie scherten sich nicht darum. Fässer mit radioaktiven Abfällen wurden weiter über Bord geworfen. Doch als die Öffentlichkeit erfuhr, was da auf See geschah, war das Ende der Atommüllverklappung in Sicht.

Heute sollen mehr als 100.000 Tonnen radioaktiver Abfälle auf dem Meeresgrund vor Europa liegen und niemand weiß genau, was in den Fässern an radioaktivem Material versenkt wurde. Früher wurden die Versenkungsgebiete regelmäßig untersucht und Meeresboden, Wasser und Fische auf Radioaktivität kontrolliert. Forscher fanden dabei Radionuklide, die darauf hindeuten, dass Fässer leckgeschlagen sind. Das hat sich bis heute noch eher verstärkt. Hier noch das Video dazu:

http://www.neopresse.com/umwelt/jod-131-woher-stammt-die-radioaktive-wolke-ueber-europa/

51 US-Soldaten erkranken nach Fukushima-Einsatz an Krebs // Energiewende abgeblasen – das darf doch wohl nicht wahr sein!!!!!

Danke Psyconomicle, siehe den zweiten Beitrag, ich bin zutiefst erschüttert!

Sie wollten den Überlebenden nur helfen

Atomkatastrophe, Strahlen, Nuklear, Japan, Fukushima

REUTERS Das radioaktive Wasser, das von den Reaktoren ins Meer gelangt ist, ließ die Matrosen der „USS Ronald Reagan“ schwer erkranken.
ach der Katastrophe von Fukushima lief der Flugzeugträger „ USS Ronald Reagan“ aus, um den Opfern des Tsunami zu helfen. Mit 5000 Soldaten an Bord trieb er zweieinhalb Monate im radiokativ verseuchtem Meer. Jetzt drei Jahre später sind 51 Matrosen an Krebs erkrankt.
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Sind die irre – wer bestimmt das? – wollen die die ganze Welt umbringen?

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Wenn Geld wichtiger ist als Leben:
Japan hat seine Energiewende abgeblasen

Energiewende, Atomkraft, Japan, Fukushima

Nach der Katastrophe von Fukushima plante Japan den Atomausstieg. Doch nun ist die Energiewende abgeblasen. Die neue Regierung hat ganz andere Sorgen – und will diese ausgerechnet mit Kernkraft lösen. Die japanische Anti-Atom-Bewegung ist ratlos.

weiterlesen:  http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/atomkraft-als-neuer-alter-heilsbringer-geld-sticht-fukushima-japan-hat-seine-energiewende-abgeblasen_id_3498697.html

»Fukushima-Welle« erreicht US-Westküste: Regierung bestellt 14 Millionen Tabletten Kaliumiodid

Das amerikanische Gesundheitsministerium DHHS hat 14 Millionen Dosen Kaliumiodid bestellt. Diese Substanz kann den Körper vor einer radioaktiven Vergiftung nach einem schweren Atomunfall schützen. Die Lieferung soll noch vor Anfang Februar erfolgen.

Das amerikanische Gesundheitsministerium DHHS hat 14 Millionen Dosen Kaliumiodid bestellt. Diese Substanz kann den Körper vor einer radioaktiven Vergiftung nach einem schweren Atomunfall schützen. Die Lieferung soll noch vor Anfang Februar erfolgen.

In der Ausschreibung, die auf der Internetseite Federal Business Opportunities veröffentlicht wurde, erklärte das DHHS, man wolle »Kaliumiodid-Tabletten (65 mg), Darreichungsgröße 20 Tabl., 700 000 Einheiten (der 20er-Packung)«, also insgesamt 14 Millionen Tabletten, erwerben.

Die Tabletten sollen noch vor dem 1. Februar geliefert werden.

via»Fukushima-Welle« erreicht US-Westküste: Regierung bestellt 14 Millionen Tabletten Kaliumiodid « Die kosmische Urkraft.

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Was tun bei radioaktiver Belastung – lesen Sie hier!

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Japan kommt nicht zur Ruhe – hohe Radioaktivität und andere merkwürdige Erscheinungen – Englisch

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Botschaft der Hathoren – Fukushima – Eskalation – Meditation

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Fernreinigung von Fukushima ~ Fukushima Remote Cleansing

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