Sprachanalyse: Gendern ist völlig überflüssig dank des generischen Maskulinums

Der einfache, traditionelle Sprachgebrauch verglichen mit dem Genderismus. Foto: privat / zVg

Der einfache, traditionelle Sprachgebrauch verglichen mit dem Genderismus.
Foto: privat / zVg

You Won’t Believe What Obama Says In This Video! 😉 – Manipulation vom Feinsten….

Danke Angeli!

Published on Apr 17, 2018
„We’re entering an era in which our enemies can make anyone say anything at any point in time.“

RECHT kommt von RICHTIG – RICHTER sollten zurecht rücken was aus der erkannten Natürlichen Ordnung ausgebrochen ist…

RICHTER müssen immer mehrere sein (21), die vom Volk dafür gewählt wurden, weil sie besonders weise, besonders ehrlich sind und sich der Wahrheit verpflichtet verhalten. Die Aufgabe der Richter ist es einzig einen RECHTSPRUCH-RICHTIGSPRUCH zu erstellen, der geprüft wird, ob er denn auch durchführbar und ist und einer NATÜRLICHEN ORDNUNG hilft.

Ein UR-TEIL ist einzig Gottes und nicht des Menschen ~ es zeig sich in der NAT-UR aller DINGE.

RECHT ~ RICHTIG ~ IST RECHT ~ IST RICHTIG ~ IST MIR RECHT ~ IST DIR DAS RECHT? ~ RECHTS ~ VON RECHTS WEGEN ~ RECHTENS ~ RICHTIG

©AnNijaTbé: am 28.4.2018 des Natürlichen Jahreskalenders

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Es tut mir leid
Bitte verzeih mir
Danke
Ich liebe Dich

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recht, n. , das substantiv des nachfolgenden adjectivs, als neutrum überhaupt nur im westgermanischen entwickelt. gothisch ist es ganz ohne entsprechendes; im altnord. wird es durch das masc. réttr, gen. réttar vertreten, das aber zum theil auch andere bedeutungen aufzeigt. es musz ein verhältnismäszig spät aufgekommenes wort sein, welches auf eine dem allgemeinen bewustsein durchgedrungene gegliederte gesellschaftliche ordnung

[Bd. 14, Sp. 365] fuszt und als schlagwort die feste stellung eines jeden innerhalb solcher gliederung anzeigt: recht bezeichnet so zunächst ein geregeltes verhältnis, und die daraus folgende leistung sowol wie den darauf gegründeten anspruch; im weiteren die norm, die für die gesellschaftliche ordnung maszgebend ist.
I. recht, als subjectiver begriff.
1) stellung innerhalb der gesellschaftlichen ordnung.
a) das recht ist zunächst eine von gott gesetzte ordnung (NATÜRLICHE ORDNUNG), die für jeden menschen lebenslänglich den festen stand und die damit verbundenen befugnisse und pflichten bedingt: nieman enmag erwerben ander recht, wen als im angeborn ist. Sachsensp. 1, 16, 1; al ensie ein man sîme wîbe nicht ebenburtig, her ist doch ir vormunde, und si ist sîn genôʒinne und trit in sîn recht, swenne sie in sîn bette gêt. swenne her aber stirbit, so ist sie ledig von sîme rechte und beheldet recht nâch irer geburt. 45, 1; nach der gliederung der stände ist dieses recht gegliedert (königes, dienestmannen, bischoves, burger recht u. ähnl.); durch frevel wird es verwirkt, so dasz der mensch aufhört, ein glied jener ordnung zu sein, vgl. DWB rechtlos.
b) daher recht in alten quellen wie stellung, würde, mit näherer bezeichnung durch genitiv:

mich dunket, solte ein ieglich man
guot nâch sînen tugenden hân,
so würde manic hêrre kneht,
manc kneht gewünne hêrren reht.
Freidank 76, 22;

aber auch, mit beziehung auf inneres, art, natur:

swelch man ist des guotes kneht,
der hât iemer schalkes reht. 56, 18.

c) dann auch von thieren, die ähnlich wie die menschen gesellschaftlich gegliedert aufgefaszt werden:

gottes gebot niht über gât
wan der mensche den er geschaffen hât;
vische, vogele, würme und tier
hânt ir reht baʒ danne wir.
Freidank 5, 14,

auch hier in der mehr innerlichen bedeutung der verliehenen art; in andern sprüchen, die diesen gedanken ebenfalls geben, steht dafür ê oder orden:

ein iewelîch ding diu ê noch havit
di emi got von êrist virgab,
ne wêre die zuei gescephte,
die her gescûph die beʒʒiste:
die virkêrten sich in diu dolheit. Annolied 51;

ein ieglîch dinc sîn orden hât,
daʒ ist von der nâtûre rât,
âne alters eine der man,
der sînen ordn niht halten kan. welsch. gast 2611.

d) endlich selbst von gegenständen und natürlichen dingen:

der himel ist kosmos genant:
der name ist dâ vür erkant,
daʒ eʒ genant sî ein geschaft
von eines schephæres kraft.
anegenge und ende er hât,
nâch sînem rehte er umbe gât,
nach der nâtûre gebote,
als im geordent ist von gote. Barlaam 237, 10.

weiterlesen…

recht, adj. und adv. rectus, dexter, probus u. s. w.
I. herkunft und form.
1) ein altes gemeingermanisches wort, bis heute in allen dialekten geblieben: goth. raíhts; altnord. rêttr, schwed. rätt, dän. ret; ags. reht, riht, engl. ryht, neuengl. right; fries. riucht; alts. altnfr. reht, niederd. recht, niederl. regt; ahd. mhd. reht; von urverwandten bildungen entspricht altpers. râsta gerade, recht, richtig, und lat. rectus, hier deutliches particip zu lat. regere gerade richten, lenken, während in den germanischen sprachen ein solcher lebendiger zusammenhang mit einem verbum nicht mehr vorhanden ist. die sinnliche bedeutung des gerade aus gehenden, die auch in die des starren verläuft (ahd. rigidus harter l. rehter Steinmeyer 1, 239, 31) ist gegen die abgezogene die seltenere geworden, vgl. unten II, 1. 2 gegen 3—7.
2) eine nebenform richt, mitteldeutsch vorkommend (Lexer mhd. handwb. 2, 376), ebenso niederdeutsch: den oelden wech richt uthwynte uppe de groten boken. weisth. 3, 87 (Westfalen, von 1480), erscheint auch, ganz ausnahmsweise, oberdeutsch:

den ht solt du abziehen nit,
oder mit ungefgem sitt,
dasz er denk, du wölsts also riht
im werfen in das angesicht. Grobian. G 4a (v. 1814).

steigerungsformen sind wenig gebraucht, namentlich wenn recht adjectivisch steht; in sinnlicher bedeutung (vgl. dazu unten II, 2), wie niederd. dextra en rechter hant Dief. 178c; to der rechtere hand. weisth. 3, 86 (Westfalen, von 1480);

mit ihrer rechtern hand begreift sie dreierlei.
Rist Parnasz 840;

Was ist ein Staat? ~ Etymologie des Begriffs »STAAT«

1) der Althochdeutsche Begriff – »STAAT« – älteste Herleitung >>> Pferdeherde

staat, f. siebenb.-sächs. pferdeherde, gestüt. Schuller 62. Haltrich 48b. Kramer Bistritzer dial. 127. Frommanns zeitschr. 4, 195, in ablautsverhältnis stehend zu stute, weibliches pferd, mhd. ahd., pferdeherde, gestüt Schuller a. a. o. in diesen zusammenhang gehört augenscheinlich auch nd. statte, junges füllen. Strodtmann id. Osnabr. 228. siebenb. – sächs. bezeichnet städer den roszhirten, vgl. mhd. stuotære, ahd. stuotâri, mulio. Schuller a. a. o.

1a aus 2)  Althochdeutsch – »STAHT« – leitet sich von STEHEN ab

15 Jhdt. von da an gings begab mit der Menschheit…

2) junger Begriff – STAAT – Herleitung von STATUS aus dem italienischen vermutlich lateinischen

STATUS: Ansehen, gesellschaftliche Stellung, reicher Bürger, Zustand einer Lage oder Situation, Stellenwert von was auch immer, rechtlich z.B. Staatsbürgerstatus etc. – vieles mehr siehe unter Übersetzung des Begriffs STATUS.

status, m. zustand. das lat. wort ist im allgemeinen in der form staat übernommen und eingebürgert, s. das. doch begegnet es in ältern quellen (17. jahrh.) zuweilen auch in lat. form: und disz sein meine rationes und argumente khürzlich zusammen gezogen, warumben ich mich in meinem statu zuverhalten begehre. eingabe Khlesl’s an kais. Matthias v. 1612 bei Hammer-Purgstall Khlesl’s leben 3, urk. s. 6; wann sich der unglückselige status vereinigter provintzen wieder ändern … solte. Simpl. schr. 4, 180, 10 Kurz (vogeln. 2, 24). s. auch Grimmelshausen Dietw. u. Amelinde (1670) 68. so noch jetzt besonders in der verbindung der status quo der bisherige oder vorige zustand; in statu quo oder im status quo bleiben, den status quo wiederherstellen u. ähnl., s. Campe erg.-bd. auffällig ist, dasz vereinzelt sogar die form des lat. acc. übernommen wird, sogar in anderm casusverhältnis und in deutscher schreibweise: es ist mangerlay statumb (stand) under den menschen. … ain yedlich person sy sey geistlich oder weltlich in welchem statumb und grad irs statz sy ist. quelle bei Schmid schwäb. wb. 505.

hofstaat, m. ursprünglich, nach der alten bereits vor dem 16. jahrhundert ausgebildeten bedeutung von staat = lat. status die ordnung eines hofhalts, geordneter zustand desselben: (die zehenden sollen) allhero zu unserm hofstatt in die kastkellerei … verschafft (werden). Würtemb. zehendordnung 1650 s. 53; als churfürst Fridrich der vierdte den hoffstaaten einziehen, und den kosten ringeren wolte. Zinkgref apophth. 1, 331; auch zu dem hofstaat eines deutschen kaisers gehörte ein solches gericht, das ihn, bei seinen zügen durch das reich, immer begleitete. Göthe 26, 124. auch in engerm sinne, nur auf die personen die zu einem hofhalte gehören, angewendet: der fürst wohnte mit seinem ganzen hofstaate der feierlichkeit bei; und hier auch freier gebraucht: so peitschte Luciane den lebensrausch im geselligen strudel immer vor sich her. ihr hofstaat vermehrte sich täglich, .. weil ihr treiben so manchen anregte. 17, 242; einer von ihrem hofstaat hatte stets eine börse. das. verwechselung mit dem unten folgenden, ganz deutschen worte hofstatt kommt vor, z. b. wenn von dem letzteren hofstaat das geschlecht annimmt:

es hatte Sulimann die beyen, agas, bassen,
der ganzen hofstaat zug, in schnellem ritt verlassen.
Hagedorn 2, 11.

s. weiter unter hofstatt.

staat, m. status, ornatus, respublica, mit sicherheit seit dem 15. jahrh. nachzuweisen (vgl. unten 1), staat, status Dief. 551a, in gleicher schreibung bei Maaler 382d. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 912a. Steinbach 2, 686. Frisch 2, 313a. Adelung. Campe, daneben früher stat Dief. 551a. Stieler 2114. Kramer 2, 912a, stadt Brant narrensch. 88, 9. Keisersberg post. 2, 4a, staht Weckherlin 95. 104. 425, noch von Jahn gefordert: staat ist altdeutsch, jetzt zunächst aus der niederländischen mundart, sollte aber billig staht geschrieben werden (er leitet es von stehen ab, s. unten). 2, 699 Euler, statt Petri 2 (1605), Tt 1b (die doppelconsonanz ist hier wol als längezeichen zu fassen), md. staet, stayt Dief. 551a, stait d. städtechron. 13, 482, 4 (Cöln, v. 1499), oberd. stt Basler chron. 5, 478, 6, staut herzog Ernst

siehe dazu auch:  https://www.lagis-hessen.de/img/shwb/5/s2/00000648.jpg

noch ein Ausschnitt:

vgl. auch Scriver seelensch. 2, 791 unter dem formalen, wo die franz. form estat in solcher anwendung erscheint. in verbindungen anderer art: das er (der legat) sey: … des stats, sowohl dessen, zu dem er gesandt, als jenes, von welchem er abgeordnet wird, beiderseits kündig und erfahren. Butschky Pathmos 401;

entdeckt dem gantzen stat
den fall (sturz) der tyranney.
A. Gryphius (1698) 1, 84 (Leo 5, 449);

fürs erste lerne der, der grosz zu seyn begehret,
den innerlichen stand des staates, der ihn nähret.
Haller (1768) 103 (die verdorb. sitten);

itzt sinken wir dahin, von langer ruh erweichet,
wo Rom und jeder staat, wenn er sein ziel erreichet! 114 (der mann nach d. welt);

das lehrt uns Hiero, der einen reichen staat
eilf jahre lang regiert, und oft gesieget hat.
Hagedorn 1, 37;

diesem esel gleicht ein staat,
der den räubern der provinzen,
zweenen neuverbundnen prinzen
zeitig sich ergeben hat! 2, 50;

mit recht verhalten sich die herren kleiner staaten,
so wie die groszen potentaten. 126.

3) abgeleitete Begriffe/Zusammensetzungen – alle vom jungen und nicht ursprünglichen Begriff hergeleitet


staat-. die so beginnenden zusammensetzungen sollen, soweit formen mit staats- daneben erscheinen, unter den letzteren angeführt werden.

staatbaustein, m., nach staat 5: o du grinzende mumie, dachte Viktor, ein edelstein, den du (ein minister) nicht als einen staatbaustein vermauern kannst, ist dir weniger als ein sandblock. J. Paul Hesp. 2, 185.

stäätchen, n., s. DWB stätchen.

staatdrechsler, m., nach staat 5: das volk ist ein gerader stamm, aber alle spähne, in welche ihn die staatdrechsler theilen, krümmen sich. J. Paul komet 2, 173.

s
taaten. die so beginnenden zusammensetzungen folgen meist der unter 5, seltener der unter 4 erwähnten bedeutung von staat. die meisten haben formen mit staats- neben sich, deren sinn in der regel mehr oder weniger abweicht.

staatenähnlich, adj.: die lächerliche buntscheckigkeit der landkarte machte einer zusammenballung der atome zu staatlichen oder doch staatenähnlicheren gebilden platz. allgem. weltgesch. (Grote) 10 (Flathe), 320.

staatenbau, m.:

stand der ost in rothen kriegesflammen,
brach in gluth ein staatenbau zusammen.
Freiligrath 2 (1886), 263.

vgl. DWB staatsbau.

staatenbeschreibung, f. politische geographie. Campe.

staatenbibel, f., dem ndl. statenbijbel nachgebildet, die von 1626—1637 im auftrage der generalstaaten verfaszte niederländische bibelübersetzung.

staatenbildung, f.: mehrere menschenalter nach dem trojanischen kriege ereigneten sich wanderungen hellenischer stämme, durch welche ein fester besitzstand gegründet und ruhige staatenbildung vorbereitet wurde. Becker weltgesch. 1, 319; er (der religionskampf des 16. jahrh.) hat verursacht, dasz ein groszer theil des deutschen volkes … jetzt die Hohenstaufenzeit, ja das reichsregiment des ersten Maximilian betrachten darf wie eine dunkle sage, denn seine staatenbildung, seine rechte, seine gemeindegesetze sind kaum so alt als die der nordamerikanischen freistaaten. Freytag 19 (1898), 3.

4) STAATS… STAATSBAU >>> prächtiger Bau

staatsbau, m.
1)nach staat 3, d prächtiger bau. Ruckert unterfränk. mundart 174.
2)nach staat 5.
a)der staat, die einrichtung, verfassung des staats als bau betrachtet: angemessener, den staatsbau in eine spitze als in einen söller ausgehn zu lassen. Dahlmann gesch. der franz. rev. 385; und Preuszen selbst? ist denn sein staatsbau stark und kräftig, abrundung in seinem gebiet, einheit in den höchsten interessen seiner landestheile? Freytag 15 (1897), 83; auch die landschaft seiner (eines deutschen gutsherrn des 16. jahrh.) heimat ist keine politische einheit, der staatsbau seines lehnsherrn ist noch ein schwaches gerüst, seine treue und anhänglichkeit sind nur zufällig. 17, 7; in der form staatbau:

jedem hat gott zur hand
gegeben ein handwerksgeräthe, …
jeder soll führen seins;
wo’s noth thut, alle eins,
des staatbaus gründlichsten hebel,
den degen oder den säbel.
Rückert (1841) 149.

vgl. staatbaustein und staatenbau oben.
b)bau, der auf kosten, im auftrage des staats ausgeführt oder (concret) errichtet wird, ist. als plur. dient staatsbauten: wie wichtig die staatsbauten … als erwerbsquellen vieler gewerbtreibenden und handarbeiter, dem gesammtkörper sind, beweisen diejenigen staaten, in welchen der landesherr oder

[Bd. 17, Sp. 291]

die regierung viel bauen läszt. Krünitz encycl. 164 (1836), 224; bei staatsbauten pflegt man handwerkerarbeiten im submissionswege zu vergeben. vgl. das folgende.

staatsbaukunst, f.die öffentliche baukunst, alle bauten, die auf kosten des staates unternommen werden‚. Krünitz encycl. 164 (1836), 223.

staatsbaum, m. prächtiger baum. Seiler Basler mundart 277b. vgl. DWB staat 3, d.

staatsbeamter, m. der ein staatsamt hat. Campe, vom staat angestellter beamter: das gespräch fiel unvermerkt auf die unmöglichkeit, dass ein staatsbeamter in einer demokratie, bey einer ausdauernden beharrlichkeit auf seiner pflicht, dem hass und der verfolgung, die er sich dadurch zuzöge, nicht in kurzer zeit unterliegen sollte. Wieland 33, 122 (Arist. 1, 9); in beyderley fällen haben sie (die eparchen in Kyrene) den räthen und übrigen staatsbeamten vorstellungen zu thun. 404 (Arist. 1, 43); aber diese umwälzungen im personal der höchsten staatsbeamten (der minister) sind darum nicht minder ein unglück für ein land, das mehr als jedes andere der stabilität bedürftig ist. Heine 6, 369 Elster; nicht nur die sämtlichen offiziere der drei kriegsschiffe, sondern auch eine anzahl höherer staatsbeamten mit ihren weibern oder töchtern, welche die reise mitmachten, bildeten die ansehnliche, auf die lösung des rätsels begierige versammlung. Keller 7, 229.

staatsbeamtin, f. zum vorigen: heiratet aber eine staatsbeamtin. Fichte naturrecht 2, 221.

staatsbeben, n. für eine gewaltsame staatsveränderung, revolution. Hess sat. schr. bei Kinderling reinigkeit d. d. spr. 427.

staatsbedarf, m. bedarf eines staats an vorräten, an beamten u. ähnl. vgl. DWB staatsbedürfnis.

staatsbedienter, m. der dem staate dient, staatsbeamter, von Campe als ungut bezeichnet, heute völlig veraltet: die königl. schwedische staatsbediente. Chemnitz schwed. krieg 3, 1, 24b; nemlichen es währe zu ruhm und auffnahm der teutschen nation und sprache dienlich, dass einige hohe persohnen auch vornehme staatsbedienten und sonst an geist, gelehrsamkeit und guten gaben ausbündige und hierinn wolgesinnete leute in ein verständnis diesfalss treten mögten. Leibniz unvorgreifl. gedanken 115. hannov. mscr. Schmarsow; die kaiser und ihre staatsbedienten kannten und liebten die wissenschaften nicht. Gottsched bei Reichel kl. Gottsched – wb. 55; wäre er ein staatsbedienter geworden, hätte er alles in verwirrung gesetzet, und tausend unglückliche gemacht. E. v. Kleist (1771) 2, 167; dass alsdann gewiss eben diese staatsbedienten diesem edlen regenten aus allen kräften entgegenarbeiteten. Klinger 12, 146.

staatsbedienung, f., was staatsamt. Campe, veraltet: er hatte ehemals einige staatsbedienungen am hofe des kalifen bekleidet. Chn. Leber. Heyne Omar 1. kap. (Fürst deutsche erzähler des 18. jahrh. 31, 14).

staatsbedürfnis, n.: dieser tauschhandel ist fortdauernd im gange, und ist staatsbedürfnisz geworden. Thümmel reise 4, 560; da auch das kirchenwesen … (als anstalt zum öffentlichen gottesdienste für das volk, aus welchem dieser auch seinen ursprung hat, es sei meinung oder überzeugung,) ein wahres staatsbedürfnisz wird, sich auch als unterthanen einer höchsten unsichtbaren macht .. zu betrachten. Kant 5, 161; eingerechnet unsere privilegien und immunitäten … zahlen die ärmeren fast durchaus fünf sechstheile der staatsbedürfnisse. Seume 2 (1826), 46.

staatsbeförderung, f.: statsbeförderung, interesse di stato. Kramer deutsch-ital. dict. 2 (1702), 912b.

wer noch mehr dazu erkennen will – siehe unter: http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB&mode=Vernetzung&hitlist=&patternlist=&lemid=GA00001

„Mohren-Apotheken“ unter Rassismus-Verdacht

Bei der Zeil-Apotheke zum Mohren taucht nebem dem reinen Namensproblem auch ein Thema mit dem Denkmalschutz auf.  (Bild: Alexander Schwartz)

Bei der Zeil-Apotheke zum Mohren taucht nebem dem reinen Namensproblem auch ein Thema mit dem Denkmalschutz auf.  (Bild: Alexander Schwartz)

In Frankfurt geht der kommunale Ausländerbeirat gegen die Namen der „Mohren Apotheke“ und der „Zeil-Apotheke zum Mohren“ vor. In ihrem Antrag vom 15. Januar an das Frankfurter Stadtparlament bezeichnet der Ausländerbeirat die beiden Bezeichnungen als rassistisch und fordert die Stadt auf, sich für die Umbenennung der Apotheken einzusetzen. Die betroffenen Apothekenleiter bedauern es, dass sie bisher nicht auf offiziellem Wege auf ihre Apothekennamen angesprochen wurden.

weiterlesen:

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/01/25/mohren-apotheken-unter-rassismus-verdacht

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