„Der Tiefe Staat schlägt zu“. Ullrich Mies, Hannes Hofbauer, Jochen Scholz auf der Buchmesse Leipzig | Uranmunition

Der Jugoslawienkrieg war nicht nur ein Kriegsverbrechen, ein Völkerrechtsverbrechen, sondern auch ein Verbrechen gegen die Natur denn es wurden 15Tonnen Uranmunition dabei abgelassen, was einen schleichenden Genozid einer ganzen Region bewirkte, ähnlich wie im Irak. Videos weiter unten anhören.

Ich widerspreche hier: Es ist niemals die USA als solche gewesen, welche die Weltherrschaft anstrebten, sondern eben der TIEFE STAAT unter der Rückendeckung des VATIKANS, der ja die Weltherrschaft de facto sowieso inne hat! Die USA hat sich jedoch ständig so verhalten als gehöre ihr die ganze Welt :-/

sehr interessant!

Published on Apr 3, 2019

„Der Tiefe Staat schlägt zu – Wie die westliche Welt Krisen erzeugt und Kriege vorbereitet „. Buchbesprechung mit Ullrich Mies, Hannes Hofbauer und Jochen Scholz auf der Buchmesse Leipzig. ►►► zum Buch: https://amzn.to/2I9k6pi
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Damit das NATO-Verbrechen im einstigen Jugoslawien nicht vergessen wird!

Uranmunition

Verschossen, vergessen

Im Kosovo-Krieg setzte die US-Armee tonnenweise Uranmunition ein. Auch die Bundeswehr soll mit den heimtückischen Projektilen hantiert haben. 15 Jahre später fürchten Experten neue Gefahren für Mensch und Umwelt – und der Vater eines Bundeswehrsoldaten sucht Gewissheit über den Tod seines Sohnes. Von Marius Münstermann

Als der Krieg nach Banjska kommt, spielt der fünfjährige Nikola Radojković mit Freunden vor dem Haus seines Onkels. Das Dröhnen der US-amerikanischen A-10 Thunderbolt, Donnerkeil, von ihren Piloten liebevoll Warthog, Warzenschwein, genannt, durchschneidet das Rufen der Kinder. Die Wucht der ersten Explosion wirft Nikola auf die Knie. Die Scheiben der Häuschen von Banjska wackeln, Dachziegel zerscheppern am Boden. Die Menschen flüchten in das Kloster auf einem der Hügel, die das Dorf umgeben. Von dort aus können sie beobachten, wie die Flugzeuge noch acht weitere Male die Sendeanlage auf dem gegenüberliegenden Hügel bombardieren. Es ist der 1. Juni 1999, ein sonniger Dienstag, Woche zehn der NATO-Luftangriffe gegen die Truppen des jugoslawischen Machthabers Milošević in der damals serbischen Provinz Kosovo. Nach nicht einmal zwanzig Minuten ist die letzte Detonation im Tal verklungen. Der Spuk hat ein Ende – glaubt Nikola.

Copyright: Uli ReinhardtVor dem Haus seines Onkels öffnet Nikola seine Jacke, um die Wunde an seinem Hals zu zeigen (Foto: Uli Reinhardt)

Jahre später. Nikola ist inzwischen in der Pubertät. Er verliert jeglichen Appetit. Es gibt Tage, an denen er nicht mehr spricht. Müdigkeit lähmt seinen Körper. Es folgen unzählige ergebnislose Untersuchungen, bis ein Arzt schließlich die ungewöhnliche Ursache für Nikolas Leiden gefunden zu haben glaubt.

Heute liegt der Krieg 15 Jahre zurück. Das Haus des Onkels ist renoviert, die Wände sind orangefarben verputzt. Der inzwischen 20-jährige Nikola stapft durch den regennassen Vorgarten, bis zu jener Stelle, an der er damals mit seinen Freunden spielte: ein Hügel, in den die Geschosse einschlugen. Lediglich ein frisch gepflügter Acker trennt den Spielplatz seiner Kindheit von der zerstörten Sendeanlage. Es sind vielleicht dreihundert Meter – keine Entfernung für einen Bombensplitter.

Nikola öffnet den Reißverschluss seiner Jacke. An seinem Hals kommt ein rosafarbener Fleck zum Vorschein. Dort, wo Nikolas Kehlkopf hervortritt, bildet der ansonsten stopplige Dreitagebart eine Lichtung. Die Haut ist seltsam verzogen, ähnlich einer Verbrennung. Wortlos schließt Nikola die Jacke wieder bis unters Kinn. Die Narbe an seinem Hals erinnert an jene erste Explosion vor fast fünfzehn Jahren. Ein Bombensplitter bohrte sich in seinen Hals – ein winziger Splitter, den Nikola nicht einmal bemerkte.

Im Frühjahr 2008 wird Nikola in Belgrad operiert. Die Ärzte entfernen dem Jungen den Bombensplitter aus dem Hals. Trotzdem verbessert sich sein Zustand nicht. In seinem Hals wuchern Geschwüre. Der nur 0,7 Millimeter große Splitter aus Nikolas Hals wird analysiert. Er enthält abgereichertes Uran.

Nach dem Krieg rückt die Bundeswehr mit Bodentruppen in den Kosovo ein. Im Feldlager in Prizren schraubt der 23-jährige Hauptgefreite André Horn am Fuhrpark herum. Fotos in einem Album, das André selbst beschriftet hat, zeigen einen hochgewachsenen jungen Mann. Er steht stramm zwischen Jeeps, kriecht unter Panzer, grinst auf fast jedem Foto.

unbedingt weiterlesen: http://reporterreisen.com/apropos-kosovo/verschossen-vergessen.html

Was ist abgereichertes Uran? Ein Erklärvideo

Interview mit Dr. Nebojša Srbljak

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Diesem Treiben der NATO und den USA muss ein rasches ENDE gesetzt werden!

Klage gegen NATO: „Bis 15 Tonnen abgereicherten Urans im Krieg gegen Serbien benutzt“

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Uranmunition – Abgereichertes Uran – Depleted Uranium – DU-Geschosse

Auszug aus diesem Artikel:
In jüngster Zeit wurden mehrere tausend Tonnen Uranmunition überwiegend in indisch-pakistanischen Grenzkonflikten, in Tschetschenien, während der sowjetischen Intervention in Afghanistan, im Bosnien-Krieg, im Kosovo-Krieg, im Zweiten Golfkrieg und im Irakkrieg eingesetzt. Alleine während eines dreiwöchigen Einsatzes im Irakkrieg 2003 wurden von der „Koalition der Willigen“ zwischen 1000 und 2000 Tonnen Uranmunition eingesetzt.[3][4]

2017: Uranmunition spürbar bis nach Europa ! USA/NATO vergiften uns alle !?

November 2017: Zu Beginn dieses Jahres fand ein Schweizer Arzt im Urin seiner Patienten teilweise große Mengen an Uran. Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland wurde es gefunden! Teile des Irak, Syriens und des Kosovo wurden so radioaktiv verseucht. Mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt die bis zu deiner Haustür reichen!

Am 02.12.2017 veröffentlicht
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Klage gegen NATO: „Bis 15 Tonnen abgereicherten Urans im Krieg gegen Serbien benutzt“

Klage gegen NATO: "Bis 15 Tonnen abgereicherten Urans im Krieg gegen Serbien benutzt"

Spuren der Bombardierung durch die NATO in Serbien sind nur teilweise sichtbar
Ein internationales Team aus Rechtsanwälten bereitet eine Klage gegen die NATO vor wegen der mutmaßlichen Verwendung von Uranmunition bei der Bombardierung Jugoslawiens 1999. Diese habe zu einem Anstieg an Krebserkrankungen in der Region geführt.

Die NATO-Bombardierung Serbiens 1999 verbrauchte zwischen 10 und 15 Tonnen abgereicherten Urans, was eine massive Umweltkatastrophe auslöste.

Davon ist Srdjan Aleksic überzeugt, ein serbischer Rechtsanwalt, der nun ein Team führt, welches aus Rechtsanwälten aus der EU, Russland, China und Indien besteht. Die Serbische Akademie der Wissenschaften und Künste (SANU) hat die Protagonisten miteinander vernetzt. Sie sollen die Verantwortlichen für den Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien im Jahr 1999 vor einem internationalen Gericht belangen.

In Serbien erkranken deswegen jährlich 33.000 Menschen jedes Jahr. Pro Tag auch ein Kind“, führt Aleksic aus.

Die Presseabteilung der NATO äußerte dazu, dass sie mittlerweile Kenntnis von den serbischen Vorwürfe habe, gab aber keinen weiteren Kommentar dazu ab.

Anwälte fordern Entschädigung und kostenpflichtige Beseitigung aller Uran-Reste

Auf die Frage, warum Serbien sich dazu entschieden habe, die NATO 19 Jahre nach den Luftangriffen zu verklagen, sagte der Rechtsanwalt:

Die grauenhaften Konsequenzen für unsere Bevölkerung in Betracht ziehend […] ist es nie zu spät, jemanden zu verklagen der eine Umweltkatastrophe ausgelöst hat; jemanden, der Serbien mit Quasi-Nuklearwaffen, also abgereichertem Uran, bombardiert hat.

Der serbische Anwalt forderte, dass jene 19 Länder, die damals Teil der NATO gewesen seien, Entschädigungen zahlen sollen „für die finanziellen und nicht-finanziellen Schäden […] an all die Bürger, die starben oder erwiesenermaßen infolge der NATO-Bombardierung erkrankten“.

Man erwarte, dass die Mitglieder der NATO Therapien ermöglichen für serbische Bürger, die an Krebs leiden, sagte Aleksic und fügte hinzu, dass der Block auch die notwendige Technologie und Ausrüstung bereitstellen müsse, um alle Spuren des abgereicherten Urans aus Serbien zu entfernen.

Die Verwendung verbotener Waffen durch die von den USA geführte Militärallianz im Balkan war eine Übertretung sämtlicher internationaler Konventionen und Regeln, die Menschen vor dieser Art von Waffen schützen sollen“, unterstrich der Anwalt und fügte hinzu, dass die USA bereits im Irak 1991 abgereichertes Uran verwendet hätten.

Mehr lesen:Putin: Russland wird auf NATO-Expansion reagieren, um strategisches Gleichgewicht zu halten

Die Allianz sei für diese Tat nicht angeklagt worden, aber die Konsequenzen seien schrecklich, so Aleksic.

NATO räumt selbst Verwendung abgereicherten Urans ein

In ihrem Bericht zu abgereichertem Uran aus dem Jahr 2000 bestätigt die NATO selbst die Verwendung solcher Munition im Irak und auf dem Balkan. Dort heißt es:

Im Irak wurden rund 300 metrische Tonnen DU [engl. depleted uranium – abgereichertes Uran] Munition abgefeuert von amerikanischen und britischen Truppen. Kürzlich bestätigte die NATO die Verwendung von DU-Munition auf den Schlachtfeldern im Kosovo, wo ungefähr 10 metrische Tonnen DU benutzt wurden.

Auch das UN-Tribunal für das ehemalige Jugoslawien hat zugegeben, dass „Beweise existieren für die Verwendung von abgereicherten Uranprojektilen durch die NATO-Luftwaffe während des Bombenfeldzugs“. Jedoch, so hob das UN-Tribunal hervor, „gibt es keinen speziellen Vertrag der die Verwendung von DU-Projektilen verbietet“.

Zu den Konsequenzen der Verwendung solcher Munition für die Zivilbevölkerung heißt es im NATO-Bericht:

In der Umgebung des Einschlagpunkts der DU-Munition ist es nicht ausgeschlossen, dass Individuen die sich der Kontaminierung nicht bewusst sind, […] Strahlendosen akkumuliert haben könnten und/oder Mengen an Uran im Körper haben könnten, die die international gesetzen Grenzwerte überschreiten.

Angriffskrieg ohne UN-Mandat

Im Mai berichtete Balkan Insight, dass rund 50 Menschen aus der serbischen Stadt Nis, welche an Krebs leiden und hierfür über eine „anscheinend relevante medizinische Dokumentation“ verfügen, ein Team aus 26 Anwälten und Professoren gebeten haben, sie in dem Fall gegen die NATO zu vertreten.

Die NATO begann ihre Luftangriffe auf das damalige Jugoslawien im März 1999 ohne die Unterstützung des UN-Sicherheitsrats, nachdem sie Belgrad vorgeworfen hatte, „exzessive und unverhältnismäßige Gewalt im Kosovo“ anzuwenden. Die jugoslawischen Streitkräfte befanden sich damals in einem Konflikt mit der UCK, einer separatistischen Miliz ethnischer Albaner im Kosovo.

Ohne UN-Mandat dauerte das NATO-Bombardement Serbiens über drei Monate an und hatte hunderte zivile Opfer zur Folge.

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