Putin auf deutsch zur Korruption

Bei einem Treffen des Antikorruptionsrates stellte der russische Präsident Putin seine Leitlinien für die Korruptionsbekämpfung Russlands vor.

Während er selbst die diesbezüglich Arbeit auf Staatsebene positiv einschätzt gibt er auf der anderen Seite zu, dass vor allem die Bekämpfung der Kleinkorruption in den Regionen, die die Bürger am direktesten spüren, eine echte Mammutaufgabe ist, die selbst für die Regierung kaum zu bewältigen scheint. Bei uns die entsprechende Rede Putins wie immer in deutscher Originalübersetzung des offiziellen Kreml-Manuskripts.

Veröffentlicht am 26.01.2016

Es geht um den transparenten Staat, nicht um gläserne Bürger

Öffentliche Daten nützen – private schützen!

derStandard.at – 14.02.2013

Das Hamburger Transparenzgesetz gilt als Vorzeigemodell – Aktivist Gregor Hackmack erklärt, wie sich mehr Transparenz auf Bürger, Journalisten, Politik und Wirtschaft auswirkt

Österreichs Verfechter der Informationsfreiheit und Verwaltungstransparenz schielen neidisch auf Hamburg. Dort wurde im Juni 2012 ein Transparenzgesetz installiert, das deutschlandweit seinesgleichen sucht. Geht es nach der österreichischen Initiative transparenzgesetz.at, soll das Hamburger Modell auch in Österreich zum Einsatz kommen. derStandard.at sprach mit Gregor Hackmack, Mitglied des Bündnisses „Transparenz schafft Vertrauen„, über die Vorteile des Gesetzes für Bürger und Verwaltung und darüber, wie Hamburger Bürger, Organisationen und Journalisten mit der neuen Informationsflut umgehen können.

Gregor Hackmack: Es geht beim Transparenzgesetz um den transparenten Staat und nicht um den gläsernen Bürger. Die Maxime unserer Initiative in Hamburg war: öffentliche Daten nützen, private schützen. Der Vorstoß, dass man auch die Steuererklärung von Bürgern ins Netz stellen soll, hat nichts mit dem Transparenzgesetz zu tun. Das ist Angstmacherei, mit der versucht werden soll, das Gesetz abzuwehren. Bei der Transparentmachung von staatlichem Handeln gibt es zwei große Ausnahmen: den Schutz persönlicher Daten und von Geschäftsgeheimnissen. Das kann man per Gesetz sehr klar definieren.

via„Es geht um den transparenten Staat, nicht um gläserne Bürger“ – Amtsgeheimnis – derStandard.at › Inland.

WHO – Neue Psychiatrie-Diagnosen

Psychiatrie an Stelle sozialen Zusammenlebens und Auseinandersetzung in Familie und Schule

Neue Psychiatrie-Diagnosen: Aus gesund wird geisteskrank. In Kürze veröffentlichen Ärzte das überarbeitete Klassifikationssystem von psychiatrischen Krankheiten. Darin gibt es zahlreiche neue Diagnosen. Gesundheitsexperten befürchten, dass gesunde Menschen mit Alltagsproblemen zu psychisch Kranken abgestempelt werden.

Darf die Trauer nach dem Tod eines geliebten Menschen zwei Jahre oder nur zwei Wochen dauern? Ab wann ist zu viel essen pathologisch? Und brauchen extrem reizbare Kinder, die sich mitunter zurückziehen, eine psychiatrische Diagnose?

Was noch normal und was schon krank ist, stufen Ärzte nach einem Klassifikationssystem psychiatrischer Leiden ein, das derzeit rundum erneuert wird. Wie der SPIEGEL berichtet, ist jetzt eine Debatte entbrannt um die Inhalte der fünften Auflage des „Diagnostischen und Statistischen Manuals Psychischer Störungen“ (DSM-5), das im Mai veröffentlicht werden soll. Gesundheitsexperten warnen, normale Verhaltensweisen könnten zu seelischen Störungen erklärt werden. Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach sagt: „Das DSM-5 treibt die weltweite Psychiatrisierung von außergewöhnlichen Verhaltensweisen voran. Psychiater und pharmazeutische Firmen produzieren mehr Kranke, um mehr Geld zu verdienen.“

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