China: Foxconn Fabrik – Streik mit Gewalt niedergeschlagen!

Seite3.ch –  16.01.2013

Der iPhone-Hersteller Foxconn ist ja bestens bekannt für seine miesen Arbeitsbedingungen. Letzte Woche wagten es rund 1.000 Arbeiter eines chinesischen Foxconn- Zulieferers zu streiken. Sie kämpften für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter. Doch der Streik wurde von der Polizei gewaltsam niedergeschlagen – es wurden sogar Wasserwerfer eingesetzt.

Am Donnerstag legten die Mitarbeiter ihre Arbeit beim Foxconn-Zulieferer nieder. Zeitweise blockierten die Streikenden die Hauptstrasse zur Fabrik, worauf die Polizei den Streik mit Wasserwerfern und Spezialeinheiten aufgelöst hat. Foxconn bestätigte die Unruhen in der Fabrik und sucht das Gespräch mit der Betriebsleitung.

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Produktion Foxconn Apple Iphone 4 in China Frontal 21

Uploaded on Oct 5, 2011

Nachdem Apple nun gestern das iPhone 4S offiziell vorgestellt hat, will ich passend zum Thema auf die gestrige ZDF-Sendung Frontal 21 hinweisen, welche sich unter anderem mit dem Thema „Wie Apple in China produzieren lässt“ beschäftigt. Der Beitrag ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Es sei allerdings dazu gesagt, dass Foxconn nicht nur für Apple produziert, sondern ebenso für Intel, HP, Dell, Nintendo, Sony, Microsoft und weitere große Unternehmen. Ob nun der Druck bei Apple besonders hoch ist, will ich nicht beurteilen, mal anschauen, wie es dort so abgeht, kann allerdings nicht schaden.

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Apples Aktionäre wollen Milliarden

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Der Raubzug wird in Zypern fortgesetzt

Geolitico – 11. Januar 2013 – von Björn Kügler

Euro-Krise

Der Raubzug wird in Zypern fortgesetzt

Der Raubzug wird in Zypern fortgesetzt

Erst wird der Druck auf die zyprische Regierung erhöht. Dann werden die deutschen Steuerzahler hinters Licht geführt – zum Segen für die Gläubiger.

Das Land Zypern wünscht sich eine 17,5-Milliarden-Hilfe für seine „maroden“ Banken. In Deutschland will man diese aber zunächst ablehnen – parteiübergreifend. Es sei den Steuerzahlern nicht vermittelbar, dass sie für Schwarzgeld haften sollten, sagt SPD-Chef Sigmar Gabriel. Seit wann wird der Steuerzahler denn plötzlich geschützt? Weil Wahljahr ist? Oder geht es viel mehr darum, dass Zypern sich nicht der Troika unterwerfen will?

Wir erinnern uns: Griechenland kam nur über Betrug in die Euro-Zone – dank der Hilfe von Goldman Sachs. Korruption und Vetternwirtschaft trieb Griechenland dann in die Krise, in die Zahlungsunfähigkeit gegenüber seinen Gläubiger-Banken. Und wer darf für diesen Sumpf haften? Zum größten Teil der deutsche Steuerzahler.

Die Voraussetzung für die Finanzspritzen sind jedoch harte Auflagen der Troika (EU/IWF/EZB), die Griechenland unter anderem zu weitreichenden Privatisierungsmaßnahmen zwingen. Und jetzt kommen wir zurück zu Zypern. Es gibt nur einen einzigen Grund, warum dem kleinen Inselstaat nicht geholfen werden soll.

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