Klagemauer TV vom 16.02.2013

Vasellas Geheimkonto bei Wegelin

Beihilfe zur Steuerhinterziehung = übliches Geschäftsmodell im Bankensystem

Schweiz: Hilfe bei Steuerhinterziehung „üblich“

Beihilfe zur Steuerhinterziehung bringt das älteste Bankhaus der Schweiz, die 1741 gegründete Privatbank Wegelin, um ihre Existenz. Laut der Bankführung ist dies ein „übliches“ Geschäftsmodell des Bankensystems.

Am 3. Jänner 2013 ging ein Stück schweizerischer Bankgeschichte zu Ende: Die älteste Bank des Landes, die 1741 gegründete Privatbank Wegelin, bekannte sich vor einem US-Gericht offiziell der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig. Sie wird 74 Mio. Dollar an Strafe und Entschädigung bezahlen – und danach vom Markt verschwinden. Denn hinter dem traditionsreichen Namen versteckte sich zuletzt ohnehin nur noch eine Art „Bad Bank“, in der das US-Geschäft der Schweizer zusammengefasst war.

Insgesamt, so gestand das Wegelin-Management vor dem Richter in Manhattan ein, hatte die Bank amerikanischen Staatsbürgern geholfen, 1,2 Mrd. Dollar an den Finanzbehörden vorbei in die Schweiz zu schleusen.

Elf weitere Schweizer Geldinstitute sind auf der „Fahndungsliste“. Darunter die Großbanken UBS und Credit Suisse sowie die bekannte Privatbank Julius Bär.

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