Pathogenese – nicht zu verwechseln mit Parthenogenesis

Danke Martha, zuerst die Begriffserklärung:
Pathogenesis läutet den Tod ein —- Parthenogenesis läutet neues Leben ein
Pathogenese ist die Entstehung einer Krankheit, woran die Menschheit derzeit möglicherweise zugrunde geht und Parthenogenese ist eine Jungferngeburt, welche den Fortbestand der Menschheit letztlich sichern kann, wenn nur noch einige Frauen übrig bleiben 😉
Im folgenden Artikel, geht es allerdings um die fortschreitende Erkrankung der Menschheit samt den aktuellen Verbrecher-Systemen.
Erneut, das Geldsystem ist unhaltbar zum Scheitern verurteilt… da es vom Anfang an ein beherdetes System war – sage ich.

Fukushima_beten zu Fukushima

20.05.2014 07:00  | Jim Willie CB

Wegweiser: Pathogenese & Wandelbringer

Schon vor 50 Jahren setzte der Niedergang des Systems ein – und somit sein Krankheitsverlauf; mit zahllosen Ereignissen. Der Ursprung liegt im Verschwörungsmord Kennedys, der Höhepunkt wird aber letztendlich mit der Ablehnung des Petro-Dollars und dem Aufkommen der goldgedeckten Währungen des Ostens markiert.

Die Pathogenese ist heftig, bösartig, vielschichtig, koordiniert, erzwungen, unaufhaltbar, zerstörerisch, hässlich – mit vielen unglücklichen Aspekten und Fassaden. Die extreme Anfälligkeit des Finanzverbrechersyndikats offenbart sich aber; die Symptome sind augenscheinlich.

Hätte man 1995 Greenspan gefragt, ob die Federal Reserve eines Tages eine Nullzinspolitik durchsetzen werde, den Zins unendlich lang bei 0% ließe, dann quantitative Lockerungen durchführe und die Anleihemonetisierung permanent laufen ließe – zumindest 0% der Experten hätten gesagt, dass dieser Tag jemals kommen werde. Aber er kam.

Gegen Anfang 2009 gab Jackass die Prognose aus, dass Leitzinssenkungen letztendlich im permanenten Nullzins münden würden. Mitte 2011 traf Jackass dann die Prognose, dass der Beginn unsterilisierter Anleihemonetisierung schließlich in eine lange Serie von QE-Programmen münden werde. 2013 prognostizierte Jackass dann, dass man QE fortführen und die “Tapering-Diskussionen“ einstellen werde – am Ende stünde QE-Unendlich.

Das ist jetzt der Neue Normalzustand. Selbst Sir Alan Greenspan ist bestürzt und nicht in der Lage, die aktuelle Geldpolitik zu verteidigen.

Pathogenese des systemischen Scheiterns

sehr langer Artikel weiterlesen: http://www.goldseiten.de/artikel/206662–Wegweiser~-Pathogenese-und-Wandelbringer.html?seite=1


 

Geschützt: AN die Welt zum heutigen Tag: Lügen, Ratlosigkeit und Angst als Verhinderer der Wahrheit und des Fortschritts

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Das unmögliche Zinssystem – bitte unbedingt lesen und an Freunde weiterleiten!

Danke Susanne, ich habe das zwar schon gepostet – aber diesen Originalartikel muss man gelesen haben! Ich hoffe, dass damit noch dem einen oder anderen ein Licht aufgeht. Eine sehr gescheite Führung dieser Sparkasse, sodass sie diesen Artikel schrieben, sehr mutig und nachahmenswert. Niemand weiß es besser, als Banken und Sparkassen, dass uns das Geldsystem ruiniert!

Stoff zum Nachdenken: Der Zinseszinseffekt

Darüber sind sich selbst die Fachleute selten einig. Ist es die Finanzpolitik? Sind es die nationalen oder internationalen Zentralbanken? Nein, es ist ein Konstruktionsfehler in unserem Geldsystem: der Zins auf Zins.

Wir befinden uns in einem soliden „Denkgefängnis“, in dem wir uns in Bezug auf das Thema „Geld“ eingerichtet haben. Die Kritik am Geldsystem stimmt zwar, aber wir verfügen nicht über die Macht und den Willen, es zu ändern. Der Zins gehört zum Eingangsparadigma, das alle Ökonomen akzeptieren müssen – vom Bankberater bis zum anerkannten Experten der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre. Alle ökonomischen Modelle und Berechnungen setzen den Zins als gegeben voraus.

Die Frage hierbei ist: Wollen wir ein Geldsystem, das Stabilität gewährleistet? Oder bevorzugen wir ein System, das großen Wohlstand auf Kosten anderer ermöglicht? Langfristig wird jedes Geldsystem durch Zins und Zinseszins zusammenbrechen.

Doch unser Geldsystem ist nicht gottgegeben. Wir Menschen haben es geschaffen und könnten es auch wieder verändern. Es gibt Lösungsansätze und Geldentwürfe (z.B. das Regionalgeld-Projekt „Chiemgauer“), die einen Nutzen optimieren und helfen, Geld zu schaffen, das weder einem krankhaften Wachstumszwang unterliegt, noch eine ständige Umverteilung von der großen Mehrheit der Menschen zu einer kleinen Minderheit verursacht. Der Trend hält unvermindert an, wie aus dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht.

Geld ist eine der genialsten Erfindungen der Menschheit. Ohne Geld gäbe es keine Spezialisierung und damit keine arbeitsteilige Zivilisation. Aber wir haben ein völlig festgefahrenes Verständnis davon entwickelt, was Geld ist – als sei das heutige das einzig denkbare oder akzeptable Geld.

Bild exponentielles Wachstum durch Zinsen

Jeder natürliche, gesunde Organismus hört ab einer bestimmten Größe auf zu wachsen. Im Hinblick auf das Geld trifft dies jedoch nicht zu. Das auf Zins und Zinseszins basierende Geldsystem ist kein natürlicher Organismus. Dieses künstliche Konstrukt folgt einem grundlegend anderen Wachstumsmuster – dem sogenannten exponentiellen oder Verdoppelungswachstum – verursacht durch den Zinseszinseffekt.

Anfangs wächst das verzinste Geld um sehr geringe Beträge, dann aber kontinuierlich schneller und schließlich verläuft die Wachstumskurve fast senkrecht. Geld verdoppelt sich in regelmäßigen Abständen durch Zins und Zinseszins.

Je höher der Zins, desto schneller, je niedriger der Zins, desto langsamer führt es zum Kollaps. Das gilt spiegelbildlich auch für die Schulden. Sehr dramatisch zeigt sich da die Situation in den „Entwicklungsländern“. Ein afrikanischer Präsident äußerte sich 2008 auf einem Gipfeltreffen wie folgt:

„Wir haben 1985/1986 fünf Milliarden Dollar geliehen. Bis jetzt (2008) haben wir 16 Milliarden Dollar zurückgezahlt. Jetzt wird uns gesagt, dass wir immer noch Schulden haben, wegen der Zinsraten mit seinem Zinseszinseffekt der Kreditgeber“.

Ist ein immer größeres Wachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), wirklich der ultimative Wohlstandindikator? Oder sollte man nicht Bedingungen schaffen, die das Streben nach möglichst hohem Bruttoinlandsglück fördern? Darüber sollten wir nachdenken.

 

Das Thema des Monats ist Teil des kostenlosen Zins & Börse Newsletters Ihrer Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling.

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