AK schlägt Alarm: Hände weg von unserem Wasser !

DiePresse.com – 26.01.2013

„Brüssel“ will die Wasserversorgung privaten Anbietern zuschanzen. Die Stadt Wien hat die Gebühren im Vorjahr um stattliche 33 Prozent nach oben geschnalzt.

Während sich hoch oben in den Davoser Bergen Briten und Deutsche darüber zanken, ob die Europäische Union künftig von einer zentralistischen Kommandostelle aus gelenkt werden soll, wird im fernen Brüssel ein delikates Projekt vorangetrieben, das in Österreich und Deutschland hohe Wellen schlägt: Nachdem schon die Versorgung mit Strom und Gas dem freien Markt zum Fraß vorgeworfen wurde, soll nun auch die Zustellung saubersten Quellwassers profitrünstigen Privatanbietern zugeschanzt werden.

Mehr noch: Auch der Abtransport von Abfällen sowie das Gesundheits- und Bildungswesen stünden auf der Liberalisierungsliste der EU-Bürokraten ganz oben, wie die gesetzlich verankerte Zwangsvertretung der österreichischen Arbeitnehmer besorgt feststellen muss.

AK-Präsident Herbert Tumpel: Die Liberalisierung würde nicht nur die Wasserqualität schwer beeinträchtigen, sondern auch die Preise nach oben treiben.

Abzocke in Wien

Der gemeinnützige Wasserversorger „Stadt Wien“ hat die Gebühren im Vorjahr um stattliche 33 Prozent nach oben geschnalzt. Die Entsorgung von Müll und Abwasser wurde von der rot-grünen Stadtregierung innerhalb eines Jahres um mehr als sechs Prozent verteuert. Laut Rechnungshofbericht erwirtschafteten sie allein zwischen 2005 und 2007 beachtliche 191,07 Millionen Euro Gewinn. Bei der Abfallversorgung waren es im selben Zeitraum 101,68 Millionen, bei Wien Kanal 95,45 Millionen Euro.

Mit anderen Worten: Den Bürgern der Stadt Wien wurden also allein in besagten drei Jahren 388 Millionen Euro zu viel an Gebühren abverlangt. Und das, obwohl sich die kommunalen Anbieter hierzulande ja bei jeder Gelegenheit rühmen, nicht auf Gewinn ausgerichtet zu sein.
Aber es kommt noch besser: Für die festgelegten Kanal-, Wasser- und Abfallgebühren der Stadt Wien lagen laut Rechnungshof keine schlüssigen Kostenkalkulationen vor. Die sprudelnden Erträge wurden auch nicht in die Erneuerung der Infrastruktur gesteckt. Auch zweckgebundene Rücklagen für künftige Investitionen wurden nicht gebildet, wie der Rechnungshof lapidar anmerkte. Die hohen Gewinne der kommunalen Versorgungsbetriebe verschwanden vielmehr auf Nimmerwiedersehen im Zentralbudget der Stadt Wien. Schließlich wollen auch Einrichtungen wie „Gratis“-Kindergärten bezahlt werden, entgegen der landläufigen Meinung sind sie nämlich nur dem Namen nach „gratis“.

viaSuperMarkt: Hände weg von unserem Wasser? « DiePresse.com.

 

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Alert: Wasserprivatisierung – NIEMALS – das ist ein Verbrechen gegen das Leben!

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Hände weg von unserem Wasser!

Wasserprivatisierung Stoppen !!!

Wenn Ratten mit dem Rücken zur Wand stehen und keinen Ausweg mehr finden, gehen sie zum Angriff über. Politiker sind, nicht nur dieses Vergleiches wegen, durchaus mit Ratten zu vergleichen.Geld muss her, wie ist egal! Wenn dann noch grosse Konzerne mit den Geldscheinen winken, werden schnell alle moralischen, ethnischen und sozialen Bedenken vergessen …Unser Wasser kann ein mehr als „flüssiges Geschäft“ sein!

Einige Kommunen waren diesbezüglich Vorreiter und haben, ohne dies näher erklären zu müssen, Teile des Kommunenvermögens wie Waserwerke, Wasserversorgung, öffentliches Verkehrnetz, etc. schon vor Jahren verkauft (!!!) und leasen dies über Jahrzehnte lang zurück (CrossBorderLeasing#.Doch nun scheint es viel heftiger zu kommen, möchte doch die EU erreichen, dass unser Wasser vollkommen privatisiert wird. Und privatisiert heisst, ein dickes Geschäft für eine privates Unternehmen.

Es ist bereits einige Jahre her, da wurde der bolivianische Staat gezwungen, in der Region Cochabamba zu privatisieren #siehe Video unten). Es war offensichtlich ein Test, wie das Volk gegen die vollkommene Verknechtung reagieren würde. So wie jetzt in Portugal auch, wurde Wasser extrem teuer und die Qualität wesentlich schlechter.

Wir benötigen Wasser als unsere wichtigste Lebensgrundlage!

weiterlesen: viaSchnittpunkt:2012: Hände weg von unserem Wasser!.

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Geheimoperation Wasser – EU-Privatisierungsvorhaben

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EU beschließt Enteignungsklausel

Kein Volk wurde gefragt, man behandlet die Europäischen Völker ganz selbstverständlich als Sklaven! So gehts aber wirklich nicht! Der Sieg ist noch längst nicht auf der Seite der Globalisierer. Es wird Zeit, dass wir aufhören die Marionettenregierungen zu füttern! Steuerboykott ist angesagt und noch mehr!

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Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel

Hätte man etwas anderes von der Euro-Junta erwartet? Seit diesem Jahr gibt es bei Anleihen eine „Enteignungsklausel“: wenn der Staat nicht mehr kann, dann verweigert er bei Anleihen einfach die Rückzahlung. Schöne neue Welt der Euro-„Markt“-Wirtschaft.

Anleihen verkauft und jetzt pleite? Kein Problem, wenn man Staat in der Eurozone ist. Die Junta in Brüssel hat selbst für solche existenziellen Schwierigkeiten ein probates Mittel gefunden: Staat zahlungsunfähig, Anleihen wertlos – so lautet auf den Punkt gebracht die neue Zauberformel aus Brüssel. Im vornehmen Brüsseler Neusprech heißt dies: „Kollektive Handlungsklausel“ oder das englische Akronym: CAC. Diese Klausel besagt, dass die Vertragsbedingungen einer Anleihe bei Zustimmung von 75 Prozent der Gläubiger neu bestimmt werden können.
Betroffen davon sind natürlich in erster Linie deutsche Sparer und Lebensversicherungen, die das Geld in PIGS-Anleihen investierten.

Weiterlesen:  http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/11724-euro-staaten-beschliessen-enteignungsklausel

Euro-Staaten beschließen Enteignungsklausel-pdf

DWO-Bundesanleihen-Bonitaet

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aktuelle Aktionen weltweit

Enteignungen und Privatisierungen müssen nicht nur gestoppt, sondern auch rückabgewickelt werden

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