Können wir uns selbst trauen? – Gratuliere zu dem Mut diesen Beitrag angeklickt zu haben :-)

Liebe Freunde von W3000,

Wer diesen Weg beschreitet wird erkennen, dass es ein bedingungsloser aber auch fast schon ein gnadenloser ist.

Ich kann ein bereits langes Lied darüber singen, weil ich meine, dass SELBST-TRAUEN zur AUTHENTIZITÄT gehört.

Eines Tages, auf diesem Weg, sagt dir dann deine innere Stimme „jetzt hast du aber geschummelt, das war doch nicht genau so!“ und du musst es zurecht rücken, was anfangs auch peinlich ist, weil man ja auch als aufrichtiger Mensch gelten möchte und glaubt, sich selber zum Unaufrichtigen abzustempeln, wenn man den eigenen Irrtum, oder das Schummeln ausbessert. Jedenfalls fühlt es sich anfangs so an.

Wenn die INNERE AUFRECHTHEIT / AUFRICHTIGKEIT aber länger schon gelebt und dafür natürlich auch Gedankenkontrolle beherrscht wird, dann wird es noch lustiger …he das ist aber nicht exakt der Begriff den du eigentlich meinst… lautet es da mitunter und wenn du Glück hast, fällt dir sofort der richtige Begriff ein und du kannst dich wieder VERbessern… …da haben wir es ja schon wieder das „VER“ was sagte doch Grimm dazu „wer hat uns die Schwächung VER eingebrockt?“

Wenn es ums TRAUEN, ums ZUTRAUEN, also um Sicherheit geht, können wir doch keine Schwächung gebrauchen, also auch kein VER-trauen. Tatsächlich wird aber meist vom VERtrauen gesprochen und seltener das TRAUEN oder ZUTRAUEN angewendet.

Vielleicht ein wenig übertrieben könnte man daraus schließen, dass das TRAUEN dem schwachen VERTRAUEN gewichen ist, weil man sich kaum je sicher sein kann ob ein VERTRAUEN gerechtfertigte Sicherheit bringt?

Wo bleibt dabei das SELBST-VER-TRAUEN — in einer Welt die zunehmend das SELBST verleugnen will und von SELBSTLOSIGKEIT redet

Nur kurz angerissen… weil mir der folgende Bericht gerade mal so über den Weg gelaufen ist  😉
…was würden dazu die Gehirnlosen sagen?

Liebe Grüße
Eure
AnNijaTbé

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Können wir uns selbst trauen? | 42 – Die Antwort auf fast alles | ARTE

Geschützt: Sind Banken ein Geschäft von gestern?

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Zwei Katzen schließen Freundschaft mit einer Schnecke

Veröffentlicht am 21.09.2015

Geld funktioniert nur auf Vertrauensbasis – Geld ist gleichsam Vertrauen

Bank of England (=Rothschild): Geld basiert nur auf Vertrauen der BürgerGeld ist nur durch Vertrauen gedeckt. Die Queen lässt sich hingegen das wahre Geld in Form der britischen Gold-Reserven zeigen, die im Tresorraum der Bank of England lagern. (Foto: dpa)

Geld ist nur durch Vertrauen gedeckt. Die Queen lässt sich hingegen das wahre Geld in Form der britischen Gold-Reserven zeigen, die im Tresorraum der Bank of England lagern. (Foto: dpa)

Deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  22.03.14, 00:08

Die britische Zentralbank gesteht öffentlich ein, daß Geld nur ein spezieller Schuldschein ist. Geschäftsbanken würden Geld praktisch aus dem Nichts erschaffen. Gedeckt sei es ausschließlich durch das Vertrauen der Bürger, so die Bank of England.

Geld ist nur durch Vertrauen gedeckt. Die Queen lässt sich hingegen das wahre Geld in Form der britischen Gold-Reserven zeigen, die im Tresorraum der Bank of England lagern. (Foto: dpa)

Die Bank of England (BoE) erklärt in erstaunlich deutlichen Worten, daß die grundlegenden Annahmen der meisten Menschen über das Geldsystem völlig falsch sind. Geld sei nichts weiter als ein spezieller Schuldschein ist. Geschäftsbanken erschaffen dieses Geld praktisch aus dem Nichts. Gedeckt sei dieses Geld nur durch das Vertrauen der Bürger, so die Zentralbank.

In ihrer Analyse erklären die Ökonomen der britischen Zentralbank die moderne Geldschöpfung.

„Heutiges Geld ist eine Art spezieller Schuldschein, da jeder in der Wirtschaft darauf vertraut, daß er von anderen Menschen im Austausch für Waren und Dienstleistungen akzeptiert wird“, sagten die Ökonomen der BoE. „Es gibt drei Haupttypen des Geldes: Währung, Bankguthaben und Zentralbankreserven. Dabei handelt es sich jeweils um einen Schuldschein des einen Sektors zum anderen. Das meiste Geld in der modernen Wirtschaft existiert in Form von Bankeinlagen, die von den Geschäftsbanken selbst geschaffen werden.“

Entgegen der weit verbreiteten Meinung verleihen Banken nämlich nicht die Spareinlagen ihrer Kunden an Kreditnehmer weiter, sondern schaffen bei jeder Kreditvergabe das Geld aus dem Nichts. In Österreich haben sich einige Bürger zusammengeschlossen, um gegen diese Praktiken zu klagen. Sie behaupten, daß jeder Kreditvergabe auf Betrug beruhe und alle Kreditnehmer dadurch „Kreditopfer“ seien.

„Es ist dieses fehlerhafte Verständnis, daß uns dazu bringt von Geld zu sprechen als handele es sich um ein begrenztes Gut wie Benzin oder Bauxit. Nur deshalb sagen wir: ‚Es gibt einfach nicht genug Geld für soziale Projekte‘ oder ‚Hohe Staatsschulden sind unmoralisch‘ […]. Was die Bank of England diese Woche zugegeben hat ist, daß nichts davon wirklich wahr ist“, sagte David Graeber dazu im Guardian.

Über die Gründe des erstaunlich offenen Bekenntnisses der BoE rätselt jedoch auch Graeber.

„Warum hat die BoE das alles zugegeben? Nun, ein Grund ist vermutlich, daß es augenscheinlich einfach wahr ist. Die Aufgabe der Bank ist es, das System am Laufen zu halten und in der letzten Zeit lief das System nicht gerade rund. Es ist möglich, daß sie entschieden hat, daß sie sich die wirtschaftliche Fantasiewelt, die so gut für die Reichen funktioniert hat, einfach nicht mehr leisten kann. Doch politisch gesehen ist das ein enormes Risiko“, so Graeber weiter.

Die Konsequenz für die Banken könnte verheerend sein. Der amerikanische Unternehmer Henry Ford brachte es in den 30er Jahren einmal auf den Punkt:

„Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“, so Ford.

Money in the modern economy: an introduction – Quarterly Bulletin article