12. Juli 2015, 10:08
Der finnische Finanzminister, Alexander Stubb (Mitte), war am Samstagabend das Zentrum der Aufmerksamkeit beim Eurogruppentreffen in Brüssel. Dem Vernehmen nach hat er zu Hause in Helsinki keine Mehrheit im Parlament für ein drittes Hilfspaket für Griechenland.
Eine Einigung droht nicht nur an Deutschlands Haltung zu scheitern. Widerstand kommt auch aus Finnland– heute wird weiter nach einer Lösung gesucht
Wien/Brüssel – Eine Einigung mit Griechenland im Schuldenstreit droht nicht nur an der harten Haltung Deutschlands zu scheitern, sondern auch am Widerstand Finnlands. Dem Vernehmen nach hat der zuständige finnische Parlamentsausschuss am Samstag gegen die Aufnahme der Verhandlungen mit Athen über ein drittes Hilfspaket gestimmt. Die Finanzminister der Eurozone unterbrachen ihr Treffen um Mitternacht, eine geplante Pressekonferenz wurde abgesagt. weiterlesen: http://derstandard.at/2000018970010/Griechenland-Einigung-mit-Geldgebern-droht-an-Finnland-zu-scheitern
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Danke Saheike!
Sehr wichtiger Beitrag zum Hintergrund der Giechenland-Pleite!
Privatisierung – Milliardendiebstahl im Auftrag der Troika | 11. Juli 2015 | http://www.kla.tv
Verehrte Zuschauer, wie sagt doch der Volksmund: „Steter Tropfen höhlt den Stein.“
Auch die heutige Sendung soll dazu beitragen, die steinernen Bollwerke jener zum
Einsturz zu bringen, die seit langer Zeit die Völker gezielt destabilisieren und
verarmen lassen.
Ein aktuelles Beispiel aus Europa ist die Privatisierung – ein Milliardendiebstahl im Auftrag der Troika. Die sog. Troika besteht aus dem Internationalen Währungsfond – IWF, der Europäischen
Zentralbank – EZB und der Europäischen Kommission. Sie wurde 2010 zu Beginn der
Finanzkrise mit der Kontrolle der EU-Krisenländer beauftragt, jedoch ohne
Rechenschaftspflicht gegenüber dem Parlament.
Seitdem macht es die Troika allen Krisenstaaten zur Auflage, so viel Staatsbesitz wie
möglich schnell zu verkaufen und eröffnet damit einen äußerst rentablen Markt für
Spekulanten. So wurde der griechische Staat veranlasst, eine Art
Treuhandgesellschaft zu gründen, die alles weit unter Wert verkauft, ohne
Mitspracherecht des Parlamentes. Alles steht zum Verkauf an, was irgend noch in
Staatshand ist: Strände, Amtsgebäude, sonstige Immobilien, halbe Inseln, Wasser- und Stromversorgung; einfach alles, was immer man irgendwie veräußern kann.
Dieser Ausverkauf geht einher mit Schiebereien, vor allem wenn es sich um
Milliardenprojekte handelt. So wurde z.B. höchst begehrtes Bauland, dreimal so groß
wie Monaco, in einer Auktion mit nur einem Bieter zur Hälfte des offiziellen
Schätzwertes verkauft. Dabei ist Griechenland kein Einzelfall: „In allen Krisenländern verlieren die Bürger Milliarden beim Ausverkauf von Staatsbesitz, der eigentlich ihnen gehört.“ Die Frage stellt sich nun:
Welcher Dieb täuscht dem Volk vor, er wolle die Staatsfinanzen sanieren und
betreibt unter der Hand den Ausverkauf wertvollen Volksbesitzes?
Christoph Hörstel – freier Journalist – fasste es jüngst wie folgt zusammen: Ich zitiere
„Ein bankrottes System sieht sich in letzter Konsequenz und letzter Minute vor dem Crash zu Milliarden-Diebstählen genötigt.“
Meine Damen und Herren, bleiben Sie weiterhin mit uns dran. Ich verabschiede mich und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
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von: ts.
Quellen/Links:
Auszüge aus: Film von Árpád Bondy und Harald Schumann (2015): Macht ohne Kontrolle – Die Troika, ab Minute 55:55
http://www.youtube.com/watch?v=E6aNwBwEm6U

In diesem Werk analysiert der Experte in Sachen Korruption und organisierte Kriminalität die Strategie der ›Eurokraten‹ und kommt, wie Michael Grandt [1] darlegt, zu einer unglaublichen Schlussfolgerung: »Ein konspirativer Club der Mächtigen will in Europa eine humanistische Katastrophe auslösen. Die Anfänge, sich auch unser Land unter den Nagel zu reißen, sind schon längst gemacht.« »Könnte es vielleicht sein«, lautet ein Punkt, »daß Schulden inzwischen fast so werthaltig sind wie Gold, weil die Gläubiger – Banken, Hedgefonds und multinationale Konzerne – dadurch die Macht über die südlichen Krisenländer und deren Ressourcen ausüben können?« Schulden könnten von den Eurokraten also bereits im Vorfeld gefördert werden, damit ihre Helfershelfer später die Kontrolle über einen Staat und seine Bürger erlangen. Dies erinnert direkt an Griechenland, das zwar seit 2010 Hilfsgelder in Milliardenhöhe erhalten hat, das aber, wie ›InterInfo Linz‹ in seiner Ausgabe Nr. 424 von diesem April festhält, »seine riesigen Erdöl- und Erdgasvorkommen in der Ägäis nicht fördern darf. Die internationale Hochfinanz und deren Konzerne warten, bis Griechenland diese Vorkommen billig privatisieren muß.« In der Tat ist es mehr als seltsam, dass weder die sogenannte Troika, noch das restliche Brüssel je öffentlich auf diese Rohstoffvorkommen zu sprechen kommen. weiterlesen: 













































