GVO-Lobby erlebt Schwarzen Freitag in Russland

30.6.2016

F. William Engdahl

Die Freunde gentechnisch veränderter Organismen (GVO) müssen derzeit reichlich schwere Niederlagen verdauen. Einst schien der Vormarsch von Monsanto, Bayer, Syngenta, Dow, DuPont und Konsorten unaufhaltbar. Doch das Projekt ist arg ins Trudeln geraten. Obwohl die westliche GVO-Lobby massiven Druck auf einzelne Duma-Abgeordnete und auf russische Forscher ausgeübt hat, beschloss das russische Parlament am 24. Juni ein vollständiges Verbot aller GVO-Nutzpflanzen und gentechnisch veränderten Tiere. Für die GVO-Lobby entwickelte sich der 24. Juni zu einem veritablen Schwarzen Freitag. Denn auch die EU-Staaten begehrten auf und sperrten sich zum dritten Mal dagegen, die Lizenz des Unkrautvernichters Glyphosat zu erneuern.

weiterlesen:  http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/f-william-engdahl/gvo-lobby-erlebt-schwarzen-freitag-in-russland.html

Danke Lorinata!

Boykott-Gendreck-k

!w e l t w e i t!

Hiermit ist die EU-Kommission aufgefordert die Zulassung des Pestizids »Sulfoxaflor« zurückzunehmen! Eigeninitiative, Teilnahme und Verbreitung dieser Info fürs Leben!

 

biene

Danke Lorinata!

http://action.sumofus.org/de/a/EU-Kommission-Bienenkiller-de/?sub=taf

Zuerst die gute Nachricht: Mit einem wegweisenden Urteil hat ein US-Gericht gerade die Bienen vor einem Massensterben gerettet. Es hatte festgestellt, dass das bienengefährdende »Pestizid Sulfoxaflor« niemals hätte zugelassen werden dürfen. Das Nervengift wird vom Chemieriesen Dow Chemical produziert.

Und jetzt die schlechte Nachricht: Genau dieses Gift hat die EU in diesem Sommer zugelassen. Und wissen Sie auf welcher Grundlage? Auf der Grundlage, dass Dow Chemical die Unbedenklichkeit seines Produktes nachweist — also nicht etwa ein unabhängiges Forschungsinstitut, sondern genau der Konzern, der mit seinem neuen Produkt den europäischen Markt erobern will!

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kam zu der Einschätzung, dass Neonikotinoide eindeutig schädlich sind — doch die EU-Kommission verlässt sich lieber auf die Angaben des Hersteller-Konzerns. Diesen Wahnsinn müssen wir stoppen, bevor es zu spät ist!

Sulfoxaflor gehört zu den sogenannten Neonikotinoiden — die Gefahr dieser Klasse von Pestiziden ist längst bekannt. Neue Studien haben nicht nur bestätigt, wie gefährlich diese Chemikalien für Bienen sind; inzwischen ist auch klar, dass Neonikotinoide Vögel und andere Lebewesen vergiften.

Das ist der EU-Kommission bekannt: 2013 hat sie den Einsatz dreier Neonikotinoide von Bayer und Syngenta weitgehend verboten. Doch um ihren Profit zu sichern, wehren sich die Konzerne mit aller Macht: Gerade erst hat Bayer die britische Regierung zu einer Ausnahmegenehmigung bewegt, jetzt drückt Dow Chemical sein neues Produkt bei der EU-Kommission durch.

SumOfUs-Mitglieder kämpfen seit Jahren gegen die giftigen Pestizide — und wir lassen nicht locker! Mit mehr als einer Million Unterschriften haben wir gegen Bayers Bienengifte protestiert und eine der weltgrößten Baumarktketten dazu gebracht, keine Bienenkiller-Pestizide mehr zu verkaufen. Machen wir jetzt gemeinsam Dow Chemical Druck!

Fordern Sie die EU-Kommission auf, die Zulassung des Bienenkillers Sulfoxaflor zurückzunehmen!

http://action.sumofus.org/de/a/EU-Kommission-Bienenkiller-de/?sub=taf

bienenbart
Mehr Informationen:

Big Win for Beekeepers as Court Voids Insecticide, The New York Times, September 10th, 2015 (in englischer Sprache)
Umweltschützer kritisieren neuen Wirkstoff Sulfoxaflor, proplanta, 10. August 2015

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aktuelle Aktionen weltweit

Colony Collapse Disorder; CCD – Das Bienensterben erfordert weltweite Konsequenzen

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Für die kommende Saison schon jetzt Vorsorge treffen:

Auch um Mücken zu verscheuchen, brauchst du nur diese Pflanzen im Topf und keinerlei Giftsprays oder gar Pestizide.

EU vermutet Nervengift in Pestiziden – und schützt die Bürger nicht! | DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN

Danke Herta, überall sind Mörder in den politischen Systemen! Agrarier, bzw. Landwirte drüfen langsam an Giften sterben, davor aber gehen ihnen die Nerven durch.

Insektengift ist nicht nur für die Tiere schädlich, auch das menschliche Gehirn kann Schäden davontragen. (Foto: dpa)

EU vermutet Nervengift in Pestiziden – und schützt die Bürger nicht!

 |  Veröffentlicht: 18.12.13, 01:23  |  33 Kommentare

Die EU warnt vor möglichen Schäden durch Insektizide. Das von Bayer und einer japanischen Firma vertriebene Gift kann menschliche Neuronen und die Hirnstrukturen schädigen. Doch die EU-Aufsicht will kein radikales Verbot – die Konzerne sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Sicht zu präsentieren. Bis dahin können dem Gift ausgesetzte Arbeiter, Anrainer und Konsumenten nur hoffen, dass ihr Nervenkostüm noch einige Jahre hält.

Insektengift ist nicht nur für die Tiere schädlich, auch das menschliche Gehirn kann Schäden davontragen. (Foto: dpa)

Die EU warnt vor möglichen Schäden durch Insektizide. Das von Bayer und einer japanischen Firma vertriebene Gift kann menschliche Neuronen und die Hirnstrukturen schädigen. Doch die EU-Aufsicht will kein radikales Verbot – die Konzerne sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Sicht zu präsentieren. Bis dahin können dem Gift ausgesetzte Arbeiter, Anrainer und Konsumenten nur hoffen, dass ihr Nervenkostüm noch einige Jahre hält.

Zwei Neonikotinoid-Insektizide – Acetamiprid und Imidacloprid – können sich möglicherweise schädlich auf das menschliche Nervensystem auswirken. Das gib die die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in einer Aussendung bekannt.

Die EU-Behörde schreibt:

„Zwei Neonikotinoid-Insektizide – Acetamiprid und Imidacloprid – können sich unter Umständen auf das in Entwicklung begriffene menschliche Nervensystem auswirken, so die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Sachverständige der Behörde schlagen vor, einige der Richtwerte für eine annehmbare Exposition gegenüber den beiden Neonikotinoiden zu senken, während weitere Forschungen unternommen werden, um zuverlässigere Daten zur sogenannten Entwicklungsneurotoxizität (developmental neurotoxicity – DNT) zu gewinnen. Das Gremium der EFSA für Pflanzenschutzmittel und ihre Rückstände (PPR-Gremium) fordert eine Festlegung von Kriterien auf EU-Ebene, um die verpflichtende Vorlage von DNT-Studien im Rahmen des Zulassungsverfahrens für Pestizide zu bewirken. Dies könnte die Entwicklung einer umfassenden Prüfstrategie für die Bewertung des DNT-Potentials von Substanzen, einschließlich aller Neonikotinoide, umfassen.“

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