PSG3 ~ Wissenschaft, Technik und Kunst

PSYCHOWISSENSCHAFTLICHE GRENZGEBIETE
Ausgesuchte Veröffentlichungen aus verschiedenen Bereichen psychowissenschaftlicher Forschung
Herausgeber: Rolf Linnemann (Dipl.-Ing.) * Steinweg 3b * 32108 Bad Salzuflen * Telefon: (05222) 6558
Internet: http://www.psychowissenschaften.de     E-mail: RoLi@psygrenz.de

Protokollauszüge aus Menetekel der Jahrgänge 1956 bis 1975.

Thema    :    Wissenschaft, Technik und Kunst
1. Nachtrag aus den Jahrgängen 1956 bis 1965

Der nachfolgende Text zum Thema wurde im Medialen Friedenskreis Berlin (MFK), einer christ-lich/spiritualistischen Gemeinschaft, in den Jahren 1956 bis 1975 medial empfangen. Die Durchga-ben sind Bestandteil des Menetekels, einer etwa 4.500 A4-Seiten umfassenden 20-jährigen Proto-kollsammlung, die neu gegliedert wurde. Alle medialen Durchgaben wurden in ihrer Originalität belassen, auch dann, wenn sich Fragen in ähnlicher Form wiederholten. Die Arbeit der beiden Schreibmedien, Monika-Manuela Speer und Uwe Speer, begann im Alter von 15 Jahren bzw. 17 Jahren. Die Gesamtarbeit des MFK, das Menetekel und die 21 Durchgaben der Raumbrüder, gehört zu den absoluten Glanzlichtern grenzwissenschaftlicher Forschung. Oft wurde versucht den MFK zu kopieren, doch dessen Qualität und Durchhaltevermögen wurde nie wieder erreicht. Eine Ver-vielfältigung der Texte ist ausdrücklich erwünscht und unterliegt keiner Beschränkung.

Vorwort des Herausgebers

Ihrem Inhalt nach werden die Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften unterschieden. Wissenschaft ist unter anderem der Prozeß methodisch betriebener Forschung und darüber hinaus eine Lehre, als Darstellung der Ergebnisse und Methoden der Forschung. Wissenschaft beginnt stets mit dem Sammeln, Ordnen und Beschreiben ihres Materials; weitere Schritte sind die Bildung von Hypothesen und Theorien.

Wissenschaft ist dem Ziel nach entweder theoretisch, d. h. reine Wissenschaft oder angewandte bzw. praktische Wissenschaft, wie sie im Medialen Friedenskreis Berlin betrieben wurde.

Es genügt nicht, daß man studiert und über das Übersinnliche theoretisch Bescheid weiß. – Es ge-nügt nicht, dieses Wissen dazu zu benutzen, Bücher darüber zu schreiben, weil man glaubt, über diese Mysterien Bescheid zu wissen, wie kein anderer. – Die übersinnlichen Wahrheiten müssen persönlich, d. h. am eigenen Leibe und an der eigenen Seele erfahren werden. Nur diesen „Ein-geweihten“ ist es möglich, zu kritisieren und darüber zu berichten. Ein Psychologe oder ein Para-psychologe kann sein gesamtes Schulwissen nicht in Anwendung bringen, wenn er selbst vom übersinnlichen Erlebnis gepackt wird.

Bad Salzuflen, im Februar 2008

Jahrgang 1956-1958 (unvollständig)

Existenz und Wahrnehmung

Wenn der Spiritualismus heute noch so wenig bekannt ist, so hat das in Deutschland seine Ursache darin, daß jede übersinnliche Geisteswissenschaft aus politischen Gründen bekämpft und verboten wurde. Andere Länder haben größere Fortschritte auf diesem Gebiet gemacht.

Aus diesem Grunde ist es für den Wahrheitsapostel sehr schwer, Menschen für diese Wahrheit zu werben. Der Deutsche ist in dieser Hinsicht zu wenig aufgeklärt worden. Das größte Hindernis be-steht darin, daß man an etwas Unsichtbares glauben soll, wo einem der Verstand sagt, daß es dort nichts gibt, wo wir nichts wahrnehmen. Hier liegt der entscheidende Irrtum:

•    Etwas nicht wahrzunehmen bedeutet nicht zugleich daß es nicht existiert.

Das Radio oder Fernsehen existiert und wird nicht bezweifelt, obwohl jeder Mensch für diese Wahrnehmung einen Apparat benötigt. Nun haben wir aber leider keine technischen Apparate, wel-che uns das Jenseits erschließen und darum zweifelt man an allen Berichten dieser Art.

Wir haben aber Apparate, um das Jenseits damit zu erfassen. Es sind zwar keine technischen Appa-rate, aber sie funktionieren gut. Zu diesen Apparaten gehört allerdings eine geistige KRAFT, um sie in Tätigkeit zu setzen. Es genügt kein elektrischer Strom, sondern es muß Od sein. Die verkehrte Lebensweise der Kulturvölker hat diese KRAFT „Od“ genannt und verkümmern lassen. Darum haben wir nur eine beschränkte Anzahl von Menschen, welche noch soviel Od besitzen, daß man damit einen Vorstoß ins Jenseits unternehmen kann.

•    Diese Menschen, welche ihr Mehrquantum an Od für übersinnliche Tätigkeit verwenden können, nennen wir Medien (Mittler).

Wer genügend Od besitzt, kann sich vom Jenseits spielend leicht überzeugen. Doch wer dieses kostbare Od nicht genügend besitzt, der hat auch keine Wahrnehmungen und er kann das Medium nicht begreifen. Solche Menschen halten sich für „normal“ und glauben, daß nichts weiter existiert, als das, was sie wahrnehmen können. In Wirklichkeit sind diese Menschen durchaus nicht so nor-mal wie sie glauben, denn es fehlt ihnen eine GOTTESKRAFT, also ein Gnadengeschenk.

Menschen mit der Gnade GOTTES sind viel besser dran als der „normale“ Mensch, denn sie kön-nen und dürfen an das andere LEBEN glauben und haben die Beweise als eigene persönliche Erfah-rung in der Hand. Nun ist es aber die Aufgabe dieser Menschen, daß sie ihre Mitmenschen darüber belehren sollen und das ist die schwerste Aufgabe, die es überhaupt gibt. Ein Nichtschwimmer sträubt sich ins Wasser zu gehen, obwohl ihm der Schwimmer immer wieder versichert, daß er nicht untergeht. So war es schon zu CHRISTUS Zeiten auf Erden.

Habt bitte etwas mehr Vertrauen zum Unsichtbaren, auch wenn es noch keine technischen Apparate gibt, alles Unsichtbare sichtbar zu machen. Die Hand GOTTES lastet auf dem Propheten, d. h. das Medium ist tiefbetrübt, daß es so unendlich schwer ist, die weniger begabte Menschheit davon zu überzeugen, daß die eigentliche WELT unvorstellbar größer ist, als man annimmt.

Wer genügend ODKRAFT besitzt, der vermag schon mit einem Likörglas und einem Alphabet ei-nen Kontakt mit Jenseitigen herzustellen. Der Anfänger wird zwar durch niedrige Wesenheiten be-logen werden, aber er wird trotzdem erkennen, daß es noch eine andere DASEINSFORM gibt und daß das Leben mit dem physischen Tode nicht aufhört.

Karl Marx prägte den unheilvollen Satz: „Die Materie denkt“. – Die Materie denkt nicht, sondern ist ein Stoff, der die kosmische Intelligenz aufnimmt (Beseelung) und sich durch diese leiten läßt. Mo-leküle sind ENERGIETRÄGER und diese ENERGIE ist ebenso zur Tätigkeit des Geistes erforder-lich.

Januar 1958

Scham, Schimpf und Schande

Auf allen Gebieten der Wissenschaft und Technik wuchert ein unübersehbares Übel, das in seiner letzten Konsequenz zur Vernichtung der Menschheit führen kann. Es handelt sich um die bisher unausrottbare Tatsache der Rechthaberei. Irren ist menschlich, wird behauptet. Haben wir aber den Irrtum nötig? – Gibt es Möglichkeiten, einem Irrtum aus dem Wege zu gehen?

•    Der Irrtum liegt im Dämonischen.

•    Die Wahrheit liegt bei GOTT.

Wenn wir auf unserer Suche nach dem LICHT und nach der Wahrheit Kompromisse eingehen, dann ist es unvermeidlich, daß wir auf falsche Wege geraten, die uns in den Irrtum führen. Ein wis-senschaftlicher Irrtum zeitigt schwerwiegende Folgen. Ein technischer Irrtum hat das gleiche Resul-tat. Trotzdem gibt es einen Richtungsweiser, der mit unfehlbarer Sicherheit jeden Irrtum aus-schließt. Diese universelle Wahrheitsquelle heißt GOTT.

Wissenschaft und Technik fühlen sich in hohem Maße veranlaßt, diese Wahrheitsquelle zu meiden und dafür lieber eigene Wege zu gehen. Diese eigenen Wege führen jedoch in den meisten Fällen zu Irrtümern. Die Folgen dieser Irrtümer sind sehr verschieden und unterschiedlich in ihrer Schwere. In den meisten Fällen sind die schwerwiegenden Folgen rezessiv, d. h. sie müssen erst durch die nachfolgenden Generationen ausgelöffelt werden.

Derartige gottlose Irrtümer und Fehler werden oft diplomiert und als Dissertation gedruckt und zum Lehrstoff genommen. In späteren Jahren deckt man den Unsinn auf und die Urheber befinden sich bereits jenseits des Grabes und können von irdischen Menschen nicht mehr zur Rechenschaft gezo-gen werden.

Die auf dieser Erde zur Zeit des Irrtums noch lebenden Vertreter der Gelehrsamkeit dulden unter keinen Umständen den Vorwurf des sogenannten menschlichen Irrens. Als Angehörige der akade-mischen Würde fühlen sie sich verpflichtet, keinen Makel auf das Gesamträderwerk der Universität oder ähnlicher Staatseinrichtungen kommen zu lassen. Diese Menschen des gottlosen Irrtums wer-den mit Leib und Seele den Irrtum verteidigen und die „gefährliche“ Wahrheit angreifen und rück-sichtslos vernichten, wo und wie es möglich ist. Für diese Menschen bedeutet ihr Versagen unaus-löschbare Schimpf und Schande. Sie haben keinen Mut zur Wahrheit, obgleich sie diese erkennen. Sie haben keine Reue und kennen auch kein Schamgefühl. Ihre geschulte Intelligenz wird mit Hilfe negativer Inspiration voll eingesetzt, um den Irrtum zu retten. In diesem Bemühen finden sie leider genug Kollegen, die an einer ähnlichen Krankheit leiden und sich verpflichtet fühlen einzugreifen, den Irrtum zu erhalten.

•    Wer die Wahrhit erkannt hat und mit vollem Wissen den Irrtum wegen seiner Selbstherrlich-keit verteidigt, der lästert GOTT in der schimpflichsten Weise und verurteilt sich selbst.

•    Nach den unausweichlichen GESETZEN des göttlichen Universums muß jede Schuld ge-sühnt werden – und diese Schuld macht keine Ausnahme.

Die Summe der heute noch gelehrten Irrtümer ist unvorstellbar groß. Dieser Größe entspricht die heutige Not der Erdenmenschheit. – Ein Irrtum kann trotzdem hochintelligent sein, entbehrt er aber die Grundlage des göttlichen Prinzips, so ist es keine Erkenntnis, sondern bleibt Irrtum, auch dann, wenn die Folgen noch nicht in Erscheinung getreten sind.

Unter dieser Knute menschlicher Eigenliebe und Rechthaberei hat auch der Spiritualismus zu lei-den. Die Tatsachen des existenten Weiterlebens nach dem sogenannten Tod werden durch falsche Schlußfolgerungen und Scheinwahrheiten in Verruf gebracht. Das ist keine akademische Würde!

* * * * * * *

Februar 1958

Die Geister-Analyse ist falsch

Die Bezeichnung „Geist“ zwingt dem „Aufgeklärten“ ein spöttisches Lächeln ab. Man denkt sofort an Aberglauben, Selbstbetrug oder an eine krankhafte Einbildung.

•    Wäre dem so, dann wäre fast die ganze Menschheit abergläubisch oder verrückt. Die Berüh-rung mit der GEISTIGEN WELT ist zu vielseitig und auf der ganzen Welt seit Tausenden von Jahren unleugbar vorhanden.

Natürlich ist es für den Erdenbürger sehr schwer, sich diese GEISTIGE WELT vorzustellen. Be-sonders aber das Wirken über sogenannte Geister. Der „normale“, d. h. der medial verkümmerte Mensch, nimmt von der Geisterwelt kaum etwas auf, jedenfalls nicht bewußt. Schon die Gliederung zwischen Geist und Seele bereitet dem Durchschnittsmenschen Schwierigkeiten. Geist (gr. Pneuma; lat. Spiritus), ist in der Annahme ein Fluid, feiner als ein Gas. Weiter nimmt man an, daß dieses unsichtbare Fluid sich unter gewissen Bedingungen verdichten kann. Hierin liegt bereits ein großer Fehler. Die Geister-Analyse stimmt nicht.

•    Der Geist ist kein Fluid, sondern ein absoluter fester Körper, dessen Festigkeit die weniger feste, d. h. lose Materie durchdringt.

Es ist demnach also umgekehrt, als man fälschlich annimmt. Selbst der Fleischkörper eines Erden-bürgers ist dem Geist gegenüber nur ein sehr loses Gebilde. Schon der höhere Wassergehalt macht diesen Körper noch lockerer, so daß der viel festere und unsterbliche Geist diesen Körper mit Leichtigkeit völlig durchdringt und ausfüllt. Jenseits unserer körperlichen Wahrnehmung lebende Menschen, also sogenannte Geistwesen, fühlen sich durchaus körperlich, dafür aber unsere mate-rielle Welt als einen fluidartigen Stoff, der sie kaum behindert.

Der durchschnittliche Erdenmensch ist seiner geistigen Wahrnehmung erheblich beraubt. Er ist we-nig medial und vermag die Gesamterscheinungswelt des Universums nur sehr beschränkt wahrzu-nehmen. Der fleischliche Körper ist ein Gefängnis, das die Seele so einengt, so daß diese nur mit Hilfe von organischen Sinnen der Orientierung fähig ist.

Tritt beim Menschen der Tod ein, dann verläßt die Seele mit ihrem absolut festen Geistkörper den bisher ausgefüllten Fleischkörper, der diesem Austritt nicht hinderlich ist, da er in seiner Struktur durchlässig ist. Die Durchlässigkeit der „festen“ Materie kann selbst bei Metallen durch ein Elekt-ronen-Mikroskop einwandfrei nachgewiesen werden.

In Anlehnung an die materiellen Erkenntnisse der heutigen Wissenschaft und Technik kann man mit Recht behaupten, daß der Jenseitsmensch (Seele) ein Ultrawesen ist. Das bedeutet, daß dieses Ultrawesen bereits in jedem irdischen Menschen Platz eingenommen hat und diesen durch ein mag-netisches Prinzip leitet und beherrscht, bis dieses Prinzip soweit gestört wird, daß die magnetische Bindung zum materiellen Körper aufgehoben wird.

•    Das Leben ist demnach kein selbständiges Prinzip, sondern das Wirken oder die Bewegung der Seele. Das Leben läßt sich nicht vernichten, nicht wie eine Flamme auslöschen. Das Le-ben läßt sich nur von einem materiellen durchlässigen Körper entbinden. Leben entweicht in das Universum, aber es hört nicht auf. Das Leben ist auch kein Massenprinzip, sondern in-dividuell, und doch zugehörig zum Universalgeist GOTTES.

Das UNIVERSALGESETZ des Universums lautet: „Du darfst nicht töten!“ Es ist falsch, darunter das Auslöschen eines individuellen Lebens zu verstehen. Dieses GOTTESGEBOT kann man auch in andere, verständlichere Worte fassen:

•    Du darfst die Seele nicht vom materiellen Körper trennen. Du darfst das Lebensprinzip GOTTES nicht vorzeitig in die andere Form des DASEINS stoßen!

Wir alle sind Geister!
Im ganzen Weltall gibt es nichts Konkreteres als die EXISTENZ GOTTES. An zweiter Stelle kommt Sein Geistiges Reich. Wer sich von GOTT losreißt, der trennt sich vom VERSTAND.

Gottlose Menschen haben daher ein falsches Bild vom Leben, von der Welt und vom unsichtbaren WIRKEN. Vor diesem Unglück des Geistes schützt auch kein eingepauktes Universitätswissen, noch ein akademischer Titel. Gottlosigkeit ist mit höherem Verstandesverlust identisch. Menschen, die in irgendeiner Form ihren inneren göttlichen Funken eingebüßt haben, sind für die übrige Menschheit gefährlich.

* * * * * * *

Einige Experten der „Fachwissenschaft“ haben behauptet, daß sie jedes Phänomen des Spiritismus und Spiritualismus mit Hilfe von Tricks hervorrufen können. Dies sei der beste Beweis, daß alles nur auf Betrug oder ungewollten Selbstbetrug beruhe.

Derartige Gegenbeweise sind völlig wertlos und abzulehnen. Solange die „Fachexperten“ spirituelle Phänomene nur mit Hilfe von Tricks nachmachen können sind es noch lange keine Experten auf dem Gebiet des Spiritualismus. Erst wenn diese sogenannten Fachleute echte Phänomene ohne raf-finierte Tricks hervorrufen können, sind es Experten auf diesem Gebiet.

Der Spiritualismus ist überhaupt nicht daran interessiert, Menschen mit Hilfe von schwierigen Tricks etwas vorzumachen. Der Spiritualismus hat es überhaupt nicht nötig, zu derartigem Schwin-del zu greifen. Die übersinnlichen Phänomene kommen von selbst und sind überzeugend genug. Sie überzeugen jeden, der daran teilnimmt.

Doch wenn die Wissenschaft die besten Medien in ein Laboratorium holt, wo nur Skeptiker am Werke sind, welche ihre Neugierde, gepaart mit Gottlosigkeit, am Medium ausprobieren wollen, dann ist das Medium dumm, dieser Einladung zu folgen, denn es begibt sich in eine Gefahrenzone ohne genügenden SCHUTZ und wird ein Opfer der Dämonie. Die Neugierigen werden enttäuscht und frohlocken: „Das Medium war geistig krank, es hat sich hysterisch benommen…“ usw.

•    Ein Medium, auch wenn es noch so gut und sicher ist, darf sich nicht aus dem Kreis wagen. Dieser Gemeinschaftskreis hat sich den jenseitigen SCHUTZ jahrelang mühsam mit Hilfe der LICHTBOTEN aufgebaut.

•    Jedes allein arbeitende Medium ist gefährdet und kann in Besessenheit verfallen.

•    Ebenso darf der Ort, an welchem das Medium arbeitet, nicht gewechselt werden. Jeder Ortswechsel erfordert den Neuaufbau eines geistigen SCHUTZES.

* * * * * * *

Fragen und Antworten

Frage    :    Die Wissenschaft zerbricht sich den Kopf über die zukünftige Ernährung der immer wei-ter zunehmenden Bevölkerung. Wie seht ihr dieses Problem?

ARGUN    :    Dieses Problem wird bald kein Problem mehr sein, denn man ist bereits dabei, die Atomkraft zu friedlichen Zwecken nutzbar zu machen. Zumindest sind es Wissenschaft-ler, welche die Gesundung des Volkes im Auge haben, also die positive Seite. Mittels der radioaktiven Strahlen wird man bald auf kompliziertem Wege Pflanzen bestrahlen und den Boden fruchtbar machen, um auf einen ernährungsmäßig sehr hohen Lebens-standard zu kommen.

Frage    :    Du sprachst von der friedlichen Ausnutzung der Atomkraft. Wenn die Atomkraft durch kontrollierte Reaktoren genutzt wird, wie wird man aber mit den Abfallstoffen fertig?

ARGUN    :    Das ist das größte Problem. Noch fehlen dem Menschen die geeigneten Apparate, aber trotzdem wird man auch dieses Problem aus der Welt schaffen, aber nicht der Mensch allein, dazu bedarf er der Hilfe eines Volkes, welches euch weit, weit voraus ist.

•    Diese Hilfe aber wird der Menschheit zuteil, jedoch nur, wenn sie Geduld hat und aufhört, Atombomben zur Explosion zu bringen.

(Anmerkung: Wir sehen hier, daß ARGUN darauf anspielt, daß die Hilfe eines anderen Volkes nötig ist. Dieses Volk existiert aber nicht auf dieser Erde. In einem Hamburger Arbeitskreis kam eine Botschaft durch, die besagt, daß wir mit dieser Hilfe zu rechnen haben, daß GOTT uns diese Hilfe, d. h. diese Helfer schicken wird.)

Frage    :    Werden in der Sphäre des SOMMERLANDES auch verschiedene irdische Wissenschaf-ten und Künste weitergepflegt? Ist es Tatsache, daß die Medizin, Theologie und Juris-prudenz (Rechtswissenschaft) dort nicht gepflegt werden?

ARGUN    :    Aber natürlich – und durch Inspiration den Menschen als großes Geschenk übermittelt.

Frage    :    Durch Inspiration? – Wie das?

ARGUN    :    Bei dieser Inspiration ist ein Mediziner oder Wissenschaftler das unbewußte Medium.

* * * * * * *

Frage    :    Was ist mit der Darwin’schen Lehre? Die Wissenschaftler zerbrechen sich den Kopf darüber, ob der Mensch vom Affen abstammt. Hat Darwin recht?

Antwort    :    Der Affe ist eine Art für sich. Der Mensch hatte nie eine Verbindung mit ihm und wäre er ihm noch so ähnlich. Der Mensch ist durch Materialisation seines Geistes, seiner See-lenkraft auf die Welt gekommen und hat sich dann zum Neandertaler weiterentwickelt.

•    Dem Neandertaler war jedoch etwas gegeben, welches kein Tier besaß noch je besit-zen wird, nämlich die menschliche Seele, welche unaufhörlich wächst und sich Ge-danken darüber macht, wieso sie lebt und wer sie schuf.

Darwin sagte: „Ich gab den Menschen eine Theorie, doch sie machten eine Lehre dar-aus.“ – Noch eines: Der Affe hat stets ganz andere Augen als der Mensch. Die Augen des Menschen waren und sind stets viel beseelter als die eines Tieres oder eben eines Gorillas. Es mag vielleicht nicht sofort auffallen, aber bei genauem Hinsehen und Ver-gleichen mit einem Affen würde es jedem einigermaßen intelligenten Menschen auffal-len.

•    Der Affe ist eine satanische Schöpfung. GOTT schuf den Menschen zu SEINEM Ebenbild. – Der Satan wollte auch ein Ebenbild haben, da er stets die Schöpfung GOTTES zu kopieren versucht. Der Gorilla ist, nach vielen Versuchen, das ähnlichs-te Geschöpf.

Frage    :    Welche Bedeutung haben die Rassen, auch im Hinblick auf den Schöpfungsplan GOTTES?

ARGUN    :    Zu den Rassen können wir sagen, daß GOTT bei allem, was ER geschaffen hat und noch schaffen wird, stets viele Möglichkeiten und Bestimmungen für die einzelnen Dinge im Sinne gehabt hat. Also sind die Rassen auf der Welt, um keine Eintönigkeit hervorzurufen, um die Welt verschieden zu gestalten.

Anmerkung: Vielseitigkeit trifft auch bei Tieren und Pflanzen zu. Die Schöpfung ist überreich an verschiedenen Arten.

Frage    :    Wir hörten hier von der Auffrischung des Blutes durch Rassenvermischung; während die Erbforscher behaupten, Vermischung wäre nicht gut und eine Blutschande.

ARGUN    :    Die Rassenmischung darf nur langsam, ganz langsam vor sich gehen. Was ich euch sagte, dürft ihr nicht so auffassen, daß es nun der Menschen heilige Pflicht ist, sich mit anderen Rassen zu vermischen. Wo es angebracht ist, dort wird GOTT in SEINEM Sinne es einrichten. Die Vermischung kommt so allmählich, daß ihr es kaum bemerkt, nur so kann es zu etwas Gutem werden.

Frage    :    Alles was langsam vor sicht geht ist gut – und was schnell und hastig in die Höhe treibt, ist von Übel?

ARGUN    :    GOTT hat Zeit. Die ganze Ewigkeit. – Aber SEIN Widersacher (Luzifer) fürchtet, daß er mit der Zeit nicht auskommt. Er führt einen aussichtslosen, fanatischen Kampf ge-gen GOTT und weiß doch im Innersten, daß er unterliegen muß. – Zu der Rassenfrage wäre noch folgendes zu ergänzen: Es ist karmisch bedingt und außerdem sollen die Menschen trotz ihrer verschiedenen Farbe lernen miteinander auszukommen. Es gibt noch mehr Gründe. Einer davon ist:

•    Gäbe es keine Rassen, dann würde eines schönen Tages die Menschheit vor der Tatsache stehen, daß sie keine Möglichkeit mehr hat, sich mit wirklich Fremdem, also Frischblut, zu vermischen. Das wäre dann der Untergang der Menschheit, ein langsamer Abstieg.

GOTT hat dieser Situation weise durch die Rassen vorgebeugt. Nach vielen, vielen Jahren wird der Mensch sich mit den anderen, ihm jetzt verhaßten Rassen vermischt haben, so daß ein völlig neuer Menschentyp entsteht. – Das Leben ist voller Wunder!

Anmerkung: Wir sehen, daß der himmlische VATER der vollendete SCHÖPFER ist und bleibt.

Frage    :    Besteht die Möglichkeit, daß menschliche Seelen in früheren Verkörperungen als Tier oder Pflanze auf einem anderen Planeten lebten?

ARGUN    :    Mein lieber Freund, wie du schon gehört hast, ist die Erde, auf welcher Ihr als Be-zeichnung „Mensch“ lebt, eine Zwischenentwicklungsstufe für höher entwickelte so-wie aber auch niedrige entwickelte von Menschen bewohnte Planeten.

•    Die Seele eines Menschen kann wohl reinkarniert werden, jedoch nicht im Fleisch einer Kreatur oder Pflanze, wohl aber auf anderen Himmelsgestirnen.

GOTT wird es niemals tun, das wäre nicht jener Seelen würdig, die in GOTTES Diensten ihre Aufgabe erfüllen. GOTT liebt Seelen, Kreaturen und Pflanzen, aber trotzdem gruppiert ER sie nach Seinen GESETZEN ein, mein Freund.

Einwurf    :    Ich habe diese Ansicht von der Theosophischen Gesellschaft, die behauptet, daß der Mensch vom Tier bzw. Pflanze abstammt. Rückwärts aber nicht.

ARGUN    :    Die Seele einer Kreatur kann und wird reinkarniert.

•    Tiere haben eine Seele! Tiere haben ebenfalls ihrem Charakter nach einen Platz in jenen Sphären, in welche Eure Seelen einstmals kommen.

•    Bei Pflanzen jedoch ist es nur ein gewisses Nervenzentrum, welches durch GOT-TES wunderbare GESETZE die Anweisung zur Fortpflanzung und Existenz gibt.

Leiter    :    Wir können zufrieden sein, daß wir solche LEHRER aus dem Jenseits haben, die uns alles erklären können.

ARGUN    :    Mein Freund, ich kann dich gut verstehen, daß die Frage dich beunruhigt. Man soll auch diese Seite nicht überschlagen, sondern ruhig mitlesen, denn auch hieraus könnt ihr ler-nen. Wie ihr wißt, man lernt nie aus, auch nicht einmal im Jenseits. GOTT lernt auch von jeder Seele etwas dazu. So ist das GESETZ der unendlichen Ewigkeit des SCHÖP-FERS.

Frage    :    Ich komme noch einmal auf die Entstehung des Menschen auf dieser Erde zurück…

ARGUN    :    Nun, meine Freunde, der Mensch stammt weder vom Affen noch von irgendwelchen Urmenschen – wie ihr sie vielleicht nennen mögt – ab. Es waren Seelen, welche von GOTT zur Einverleibung auf die Erde geschickt wurden, und zwar – ich kann es gar wohl behaupten – diese Seelen hatten eine höhere Intelligenz und ein höheres Kunst- und Kulturverständnis, als ihr es wohl überhaupt annehmen könnt. Die Erde wird von (höheren) Lebewesen seit ca. 1,5 Millionen Jahren belebt, von Menschen seit etwa 800.000 Jahren.

Frage    :    Wie fanden Zeugung und Geburt des ersten Menschen statt?

ARGUN    :    Das war wahrlich ein göttliches Wunder. Ihr würdet es als ein „Phänomen“ bezeichnen. Doch diese Materialisation ist ein göttliches Phänomen, ein Wunder. Sie kamen auf den Planeten Erde, doch sofort danach wurde die Vergangenheit von ihrer Gegenwart abge-schnitten.

Frage    :    Die verschiedenen Menschenrassen, die wir auf unserem Planeten haben, machen doch die Erforschung der Menschheitsgeschichte sehr schwierig.

ARGUN    :    Ja, mein Freund, und Klima und göttliche Bestimmung gaben ihnen Aussehen und Intel-ligenz. Rasse ist Fleisch, doch Seele ist Seele. Jedoch spielt bei der Reinkarnation doch meistens die Rasse mit der Erbanlage eine Rolle. Die Kinder besitzen oft Charakterei-genschaften der Eltern. Diese Seelen haben etwas Gemeinsames, deshalb werden sie von GOTT zur Ergänzung zugeführt. Es gibt natürlich auch sehr, sehr viele Ausnahmen und Nichtübereinstimmungen.

Frage    :    Es wird augenblicklich viel über das „Geophysikalische Jahr“ geschrieben. Hierbei wer-den von vielen Seiten Expeditionen zu den Polen geschickt. Wurde das beeinflußt?

ARGUN    :    Oh ja. – Süd und Nordpol sind Gebiete, welche den Ufonen zur Akklimatisation dienen.

Frage    :    Reicht unsere Existenz weiter zurück als die Existenzfähigkeit der Erde?

ARGUN    :    So ist es wahrhaftig. – Ihr könnt es euch nicht vorstellen, da ihr körperlich dem Ver-schleiß durch das Alter anheimfallt. Stellt euch vor, ihr seid 80 Jahre alt und plötzlich – über Nacht – bekommt ihr einen neuen, jungen Körper. Was würde es der Seele ausma-chen, noch einmal so lange zu leben? – Die Seele ist ewig jung, durch GOTTES Gnade.
Zum Nordlicht vom 21. Januar 1957

ARGUN    :    Nun, meine lieben Freunde, das, was ihr als „Nordlicht“ bezeichnet habt, ist wahrlich eine optische Täuschung, denn wie ihr annehmt, trat es in der Nähe von Spitzbergen zur Sicht und es galt als himmlisches Phänomen, doch nicht als göttliches. Wahrlich, glaubt mir, es ist nicht durch Sonnenstrahlen verursacht worden. So ihr das glaubt, muß ich euch eines anderen belehren.

•    Dieses, für das Auge sichtbare, in seiner Schönheit einmalige Nordlicht, war nicht Sonne, sondern ein großes göttliches Phänomen, welches die Macht und die Exis-tenz der Ufonen darstellt, jener Flugobjekte, die für das Wohlergehen des Planeten SHAN eingesetzt wurden, um die Menschheit vor ihrer eigenen Vernichtung zu be-wahren.

•    Es war das größte Wunder, was überhaupt in letzter Zeit auftrat. Der Himmel er-schien durch die unzähligen fliegenden Scheiben wie ein rotes Meer. Es ist der Auftakt für ein Neues Zeitalter. Es ist der Beginn einer besseren, freundlicheren Zukunft. – Das Nordlicht war die Einleitung des Beginns für das Wassermann-Zeitalter.

Dieses Jahr wird den Anfang bringen, d. h. die Erweiterung jener, die den Weg mit euch gehen möchten. Jene, die wissen, was die Zukunft bringt und an die Wahrheit und Existenz GOTTES glauben und jeder Seele, die ER geschaffen hat. Das Wasser-mann-Zeitalter wird Vernunft bringen, richtig zu handeln und nicht zu irren. Es wird Glaube bringen, Recht und Freiheit, Harmonie und LIEBE unter den Menschen. Es wird wahrlich die Erkenntnis zur Gerechtigkeit bringen. Es bringt das neue Leben.

Anmerkung: Zu unserer Nordlicht-Ausführung, welche wir durch ARGUN erhielten, sandte uns Herr Prof. Dr. H. H. Kritzinger (Astronom) folgende Erklärung, die ganz besonders interessant ist, weil Herr Prof. Dr. H. H. Kritzinger un-sere Botschaft darüber nicht gelesen hatte. Der bekannte Astronom schrieb:

„Im Hinblick auf das Nordlicht vom 21. Januar 1957 scheint ein Mißverständnis vorzuliegen (Presse). Es handelt sich nicht um eine Licht-Strahlung der Sonne, sondern um eine Körper-Strahlung (Materie, Trümmer) der Sonne.“

Nun, wir wissen bereits, daß diese Materie von den UFOs stammte.

Fragen und Antworten

Frage    :    Wir haben neulich einen eigenartigen Himmel beobachtet.

Antwort    :    Ja, das waren Leuchterscheinungen, hervorgerufen durch radioaktive Wolken. Erst kürz-lich zogen heiße Atomschwaden über Deutschland (überirdische Atombombentests der Großmächte). – Der allgemeine Zustand der europäischen Bevölkerung ist nicht der bes-te. Die Menschen leiden unter besonders starken Depressionen, Migräne oder Appetitlo-sigkeit oder Schwindelgefühl.

Ich kann euch sagen, GOTT ist wie ein Vater – mehr noch. Ein Vater versucht, so es ein guter Mensch ist, seine Kinder bestens zu erziehen. Das ist nicht leicht, besonders da ja die böse MACHT am Werke ist, um Positives in Negatives zurückzuverwandeln – also alle Ergebnisse und Erfolge wieder hinfällig zu machen durch Beeinflussung. Doch da-durch läßt sich ein guter Vater nicht beirren. Er ermahnt, er erklärt und droht auch mit-unter, ja, er schreitet sogar energisch ein, wenn es sein muß. Er läßt nicht locker in seiner Erziehung, um das Beste zu erreichen. Er versucht es im Guten oder mit Gewalt, denn er will ja nicht, daß seine Kinder verloren sind. Und so – weit besser noch – verfährt GOTT mit Seinen Kindern.

Frage    :    Gestern war wieder ein Nordlicht zu sehen, rot mit weißen Blitzen darin.

ARGUN    :    Nein, kein Nordlicht, sondern radioaktive Wolken. Beachtet die Wolken, sie sind durch Radium aufgeladen. Der Blitz war eine Entladung, hervorgerufen durch UFOs.

Frage    :    Säubern die UFOs unsere Atmosphäre?

ARGUN    :    Es ist ein sehr schwerer Einsatz.

Frage    :    Die Sowjets haben wieder einen Sputnik hochgeschossen und zwar am Himmelfahrtstag. Kannst Du uns darüber etwas berichten?

ARGUN    :    In dem Sputnik sind verschiedene Rassen von Lebewesen eingesperrt. Das ist Tatsache. Sie dienen der Forschung.

Atombomben – Experimente    (Autor: H. V. Speer)

Sämtliche Durchsagen der LICHTBOTEN und auch der Ufonen richten sich gegen die Atombom-benversuche, die eine Bedrohung der ganzen Menschheit darstellen. Diese Bomben sind nicht allein für einen evtl. Kriegsfall geplant und konstruiert, sondern sie sind jetzt schon im Einsatz gegen die gesamte Schöpfung der Erde. Der Krieg gegen die gesamte Menschheit dieser Erde ist bereits seit Jahren im Gange. Der Tod erfolgt nicht augenblicklich, sondern in einer grauenvollen Art und Wei-se auf längere Sicht. Der Teufel hat mit Hilfe der Menschen eine Waffe gegen das Ebenbild GOT-TES, die er schonungslos anwendet.

Warum läßt GOTT das zu? – Das fragen sich die Menschen. Warum läßt GOTT nicht Zeichen und Wunder geschehen, die uns warnen? – Der SCHÖPFER, welchen wir GOTT nennen, hat uns ge-warnt, doch SEINE Warnungen werden auch heute noch verlacht und verspottet – bis…

•    Als in der Nacht auf den 16. Juli 1945 Prof. Dr. Oppenheimer mit seinem Finger an der Sünde spielte und die Modellbombe (Atombombe) auf dem Versuchsturm auf dem Flug-platz Alamogordo in der Wüste von Neu-Mexiko befestigt war, zog von Süden her mit rasen-der Geschwindigkeit ein gewaltiges Unwetter auf. Es wurde unheimlich. Man konnte vor Regen, Sand und Finsternis die Hand nicht vor den Augen sehen. Da strahlte ein unbe-schreiblich heller Blitz über das Versuchsgelände, fuhr in die Modellbombe und zerschmet-terte sie vor den Augen aller Anwesenden.

•    Am Vorabend des Atombombenabwurfes auf Japan, am 5. August 1945, starteten ca. 200 Flugzeuge diese Unternehmung. Innerhalb von 30 Minuten stürzten aus völlig ungeklärter Ursache vier dieser Maschinen ab. Nicht ein einziger Pilot konnte gerettet werden.

Die LICHTBOTEN machten vor wenigen Tagen folgende mediale Durchsage:

•    Atom heißt: Tod. – Radioaktivität heißt: Feuerregen, Vernichtung der Pflanzenwelt und An-griff auf alle Organe des Menschen.

Die kürzlich über den Rundfunk verbreitete Rede des Menschenfreundes Dr. Albert Schweitzer stimmt mit allen bisher erhaltenen medialen Durchgaben völlig überein.

Zu den Atombomben-Experimenten kommt noch hinzu, daß sich die Wissenschaftler und Techni-ker nicht die geringsten Gedanken und Sorgen darüber machen, ob sie damit dem Kosmos oder an-deren Planeten, Interplanetariern oder einer interplanetarischen Schöpfung von Fauna und Flora in irgendeiner Weise einen Schaden zufügen. Der interplanetarische Gesamtschaden ist gewaltig!

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Die Wissenschaft stellt oft Behauptungen auf, welche sie nicht beweisen kann, hält aber stur an die-sen Behauptungen fest. Definitionen, Thesen, Theorien und Analysen dieser Art sind oft einfältig wenn nicht bösartig und versuchen die Wahrheit ins Lächerliche zu ziehen. Religion, Spiritualis-mus, Spiritismus, Atomforschung, Politik etc. gehören mit in diese Bereiche.

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Das größte Übel der spiritualistischen Wissenschaft besteht darin, daß es zu wenig Menschen gibt, welche dieser Wahrheit die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, um diese Wahrheit genügend bekanntzumachen. Da diese Lehren umfangreich sind, um verstanden zu werden, sind die Kosten dafür entsprechend hoch. Staat und Kirche sind nicht daran interessiert, weil sie sich mit Mühe selbst behaupten wollen.

Fragen und Antworten

Frage    :    Ist euch bekannt, ob die Erdoberfläche schwimmt? Wissenschaftler haben gesagt, die Erdoberfläche könnte sich wie eine Kapuze verschieben, ohne daß dadurch die Erd-achse betroffen wird.

ARGUN    :    Die Erdoberfläche verschiebt sich laufend. Gewiß, im Laufe von Jahrtausenden, an-sonsten verschiebt sie sich nicht. Sie schwimmt also nicht. „Schwimmen“ ist durchaus nicht die richtige Bezeichnung für diesen Vorgang.

Frage    :    Mich interessiert, warum die Wissenschaften wie Chemie und Physik einen so unge-heuren Fortschritt nehmen und die Wissenschaften, die in den HÖHEREN RAUM hineinreicht, wie Philosophie, Metaphysik usw., damit nicht Schritt halten. Sie sind ge-radezu erstarrt.

ARGUN    :    Das kommt durch die Selbstverherrlichung des Menschen. Der Mensch verlor den Gottglauben, weil er sich für schöpferisch hielt – für so schöpferisch, daß er glaubte, GOTT übertrumpft zu haben.

Frage    :    Sind unsere Raketenversuche eine Sünde?

ARGUN    :    Nein. – Die Ufonen verfolgen diese Versuche mit großem Interesse. Sie haben Spaß daran.

Frage    :    Ist der Versuch mit einem lebenden Hund, den man in die Rakete gesetzt hat, eine Sünde?

ARGUN    :    In diesem Sinne, ja. – Jede Vivisektion ist eine Sünde. Dem Hundchen wurden schon beim Abschuß die Lungen beschädigt; sie sind zu klein für solche Anforderungen. Der Andruck ist zu groß. Er litt Qualen, aber gute Geistwesen standen ihm bei, so gut es ging.

Frage    :    Die Sowjets wollen angeblich eine Rakete mit Atomkopf zum Mond schießen. Wir sind besorgt um dieses Experiment.

ARGUN    :    Habt keine Sorge, es wird nicht so kommen.

AREDOS    :    Die Ufonen haben magnetische Strahlen von großer Gewalt, sie können ein Geschoß ablenken.

Februar 1958

Wissenschaftliches Forum

Der Spiritualismus beschäftigt sich nicht mit Tischrücken oder mit Rotlicht- oder Dunkelsitzungen. Es gibt keine Totenzitierung oder sonst irgendeinen geheimen Kult. Der Spiritualismus ist einfach eine schlichte, aber schöne Andacht bei Kerzenlicht und Blumenduft. Die Teilnehmer kommen in froher, erwartungsvoller Stimmung und gehen hochbeglückt und geistig gestärkt nach Hause. Es ist sehr schade, daß die Teilnehmerzahl beschränkt ist, weil es an geeignetem Raum fehlt und auch die Medien eine beschränkte Kapazität haben.

Leider gibt es zu viele Menschen, die nur auf Lektüre angewiesen sind. Diese Menschen finden die sehr knappen Veröffentlichungen zwar sehr erbauend, aber nicht alle Leser glauben das, was ihnen auf diese sehr wenig überzeugende Weise geboten wird. Das bereitet uns Kummer, bis zum qual-vollen Leiden. Wie glücklich sind Menschen und welche hohe Gnade dürfen sie erfahren, daß sie einen Platz an der Quelle, einen Platz an GOTTES Sonne haben dürfen, wenn sie im Zirkel sind.

Was ist mit den anderen Wahrheitssuchern? – Sollen diese in Unkenntnis und im Zweifel bleiben, weil sie keine Gelegenheit haben, sich mit eigenen Augen zu überzeugen? – Sind sie in GOTTES Ungnade?

Nein. Die Schuld daran liegt nicht in der ORGANISATION GOTTES. Sie liegt bei den Priestern, Pfaffen und Wissenschaftlern. Es gibt millionenfache Beweise für die hervorragende Tätigkeit einer jenseitigen WELT. Es gibt nur wenige Enttäuschungen auf diesem Gebiet, wenn z. B. ein Mensch mal übergeschnappt ist oder weil er besessen wurde. Das rechtfertigt aber nicht eine generelle Ab-lehnung, denn daß der BÖSE sich seine Opfer holt, gehört mit zu einer wahrhaftigen Religion. Die-se Entgleisungen sind Fehler, die vom Menschen selbst begangen wurden.

Wer sich GOTT in LIEBE und ohne Furcht nähert, dem geschieht kein Leid.

Wenn die christliche Kirche oder andere Religionsgemeinschaften schlechte Erfahrungen auf die-sem Gebiet gemacht haben und mit der lauernden Dämonie in Berührung kamen, dann liegt das nur und ausschließlich an dem schlechten Verhalten dieser Menschen.

Wir haben jahrelang spiritualistische Sitzungen abgehalten und eine regelrechte Bibel dabei erarbei-tet. Menschen wurden gesund oder gestärkt. – Irrsinnige wurden geheilt oder fanden Trost und Bei-stand. – Tausende haben einen Halt gefunden und wurden wieder froh. – Zwar hat die Dämonie ge-legentlich versucht sich einzumischen und wollte uns vernichten, doch wir waren konsequent und zeigten im SCHUTZE der LICHTBOTENFÜHRUNG keine Furcht. So überwanden wir alle Stö-rungen.

Was fiel uns besonders auf?

Die Medien wurden von Tag zu Tag besser. – Der FREUNDESKREIS im Jenseits wurde größer. – Wir alle erhielten kosmische KRÄFTE.

Es gibt Wissenschaftler, die diese Arbeit mit einer gewissen Einschränkung anerkennen, und zwar mit folgender Begründung: „Die Durchgaben sind gut, entstammen aber dem unbewußten, genialen Unterbewußtsein der Medien, die eine unbewußte Gabe der Telepathie besitzen.“ – Vom Jenseits oder von geistigen INTELLIGENZEN kein Wort.

Nun gibt es aber einen kleinen Unterschied zwischen Wissenschaftlern auf dem materiellen Sektor und den Geisteswissenschaftlern und Spiritualisten. Die jahrelange Erfahrung, fast täglicher Zu-sammenarbeit mit der geistigen WELT, gibt einen ganz anderen Überblick, als eine gelegentliche Stippvisite eines wissenschaftlichen Zweiflers. Die Parapsychologie, wie sie als Laborexperiment gehandhabt wird, kann nur unsichere Erfolge bringen, denn das Experimentieren mit geistigen WELTEN ist eine hohe göttliche und ebenso gefährliche dämonische Angelegenheit. Die Dämonie führt zum Mißerfolg und zum Zweifel. Die wahre GOTTLIEBE jedoch führt zum LICHT und zur wahren Erkenntnis.

März 1958

Wissenschaftler sind nicht dumm

Okkultisten und Spiritualisten sind auf die negativen Wissenschaftler oft sehr böse, weil diese die Erkenntnisse okkulter Art nicht annehmen und oft verspotten. Wir stellten die Frage: Wie sollen wir uns Wissenschaftlern gegenüber verhalten? – Sollen wir sie einfach links liegen lassen? – Unser geistiger LEHRER sagte daraufhin: „Das kommt ganz auf den besonderen Fall an.“

Die Wissenschaftler sind durchaus nicht dumm, auch wenn sie dem Spiritualismus und den Phäno-menen des Spiritismus ablehnend gegenüberstehen. Der Wissenschaftler wird auf den Universitäten so geschult und erzogen, daß er mit einem Objekt umgehen muß. Er muß mit einem Objekt experi-mentieren können, das Verhalten überprüfen und daraus seine Schlußfolgerungen ziehen.

Die geistige Intelligenz, also die Seele, ist im Sinne der Wissenschaft kein Objekt, mit dem man experimentieren kann. Auch bei Materialisationen gehört dieses Objekt immer noch zum Medium. Die Substanz, das Ektoplasma, zieht sich in das Medium zurück und nicht in den Geist. Übersinnli-che Phänomene treten gern spontan auf, daher ist es äußerst schwierig, das Experiment zu wieder-holen. Doch die Wissenschaft legt Wert auf eine Wiederholung, zu jeder Zeit und Stunde. Die Ge-setzmäßigkeiten des Spiritualismus sind aber mit einer christlichen oder wenigstens theistischen Weltanschauung eng verbunden. Der Wissenschaftler möchte das Phänomen aber aus dieser welt-anschaulichen Bedingung herausschälen.

Einigen Wissenschaftlern gelingt es, sich diesen Bedingungen anzupassen oder sie haben ein so vortreffliches Medium, daß ihnen die wahre Erkenntnis nicht versagt bleibt. In den meisten Fällen aber versagen die Medien und ihre Botschaften und Phänomene tragen den Stempel eigener Pro-duktion.

Soll man den Wissenschaftler deshalb verurteilen, weil er den vorgeschriebenen Weg logischer Er-wägungen geht? – Nein. Im Materiellen sind diese Forscher oft hervorragend und leisten Großes. Aber das Medium ist kein Versuchskaninchen und die FÜHRUNGSGEISTER können dem Medi-um oft nicht mehr ins Labor folgen.

•    Die beste Überzeugungsmöglichkeit besteht darin, daß ein Wissenschaftler, der dieses Ge-biet erforschen möchte, selbst Mitglied eines sehr guten Zirkels wird.

Doch die Zirkel fürchten sich vor möglicher negativer Ausstrahlung und lassen ihn oft nicht zu. Das ist nicht Furcht vor der Wahrheit, sondern Furcht vor dem unsichtbaren Kampf zwischen Gut und Böse. Ein Wissenschaftler, der sich zuerst neutral verhält und dann langsam in den Zirkel hinein-wächst, kommt auch zu seiner Überzeugung. Leider beginnt dann aber für ihn dasselbe Leiden, da er zumeist nicht in der Lage ist, sich bei seinen Kollegen durchzusetzen, die ihn dann von ihrer Freundschaftsliste absetzen.

Die eigenen Erfahrungen im Medialen Friedenskreis haben gezeigt, daß man es Wissenschaftlern nicht übelnehmen kann, wenn sie gewissermaßen Laien auf diesem Gebiete sind – und es oft auch bleiben. Das Material, das ihnen geboten wird, ist äußerst selten wertvoll. Selbst echte Medien fal-len sehr leicht wieder zurück und versagen schneller, als sie ahnen.

Zuerst ist mehr Sauberkeit und Ehrlichkeit in den geistigen Kreisen anzustreben, dann wird auch der Wissenschaft besseres Material geboten – und damit hört der Spott endgültig auf.

Herbert Viktor Speer

August 1958

Die Wissenschaft des Geistes

Wenn man von Phänomenen spricht gibt es ein unfaßbares Phänomen, nämlich die Tatsache, daß die meisten Menschen nichts vom Spiritualismus wissen. Wohl gibt es einige Menschen, die etwas vom Spiritismus gehört haben, aber diese denken sofort an Aberglauben, an Spuk und Gespenster und erinnern sich an alle möglichen Gruselgeschichten, denen man absolut keinen Glauben schenkt. Trotzdem ist der Spiritualismus die wichtigste Quelle aller Erkenntnis. Ohne das Wissen über den Spiritualismus ist das Erdenleben des Menschen nur ein Wandern in völliger Dunkelheit, ein Sich-verirren von gefährlichem Ausmaß. Aus diesem Grunde ist es für den Wissenden einfach unglaub-lich und erschütternd, daß die Universitäten von diesem Faktor, der ebenfalls zum empirischen Wissen gehört, gewissenlos Abstand genommen haben.

•    Der Spiritualismus ist keine übliche Kirchenreligion, sondern eine Erfahrungswissenschaft von größter Bedeutung. Spiritualismus heißt: Wissenschaft des Geistes – im Gegensatz zu den Wissenschaften der Materie.

Aus diesem Grunde kann die Erfahrung auf dem Gebiet des Okkultismus nicht mit den wissen-schaftlichen Ergebnissen und Formeln der Materie erklärt oder verglichen werden. Die Materie führt zu Trugschlüssen, wenn man in ihr eine geistige bzw. intelligente Tätigkeit vermutet. Materie allein kann niemals intelligent sein. Sie ordnet sich wohl nach höheren GESETZEN und richtet sich nach dem GROSSEN GESETZ, aber sie ist in keinem Fall imstande, eigene Intelligenz oder einen Intellekt hervorzubringen.

Alle diese Fähigkeiten intelligenter Art sind geistiger Natur, d. h. sie sind kosmisch und beziehen ihre KRAFT aus diesem Bereich. Das akademische Wissen, besonders das Universitätswissen, ver-langt aber in allen Fällen Vorgänge und Phänomene, die sich in Formeln fassen lassen. Eine Wis-senschaft, welche weder chemische noch physikalische noch technische Formeln aufzuweisen hat, ist sonst nicht ernst zu nehmen. Jede Behauptung einer angeblichen Erfahrung, die sich einer Mes-sung oder Formulierung entzieht, hat keine Gültigkeit und wird nicht anerkannt. Solange Menschen auf diesem Planeten Erde leben und gelebt haben, hat es auf allen Gebieten Irrtümer gegeben. Nichts ist so vollkommen, daß es nicht noch verbessert werden kann. Davon macht auch das Uni-versitätswissen keine Ausnahme. Somit wird der Spott von gestern zum Ernst für morgen.

Auch der Spiritualismus ist eine Wissenschaft mit entsprechender Erfahrung und Nachweisbarkeit. Auch diese Wissenschaft hat das Recht, in das Universitätswissen eingegliedert zu werden und sei-ne Standardwerke müssen an erster Stelle aller Fakultäten stehen. Der Spiritualismus ist zwar eine Geisteswissenschaft, doch läßt sich auch diese in gewisse FORMELN bringen; allerdings sind es keine FORMELN, die sich auf die Materie beziehen, sondern auf den Geist. Die erste FORMEL lautet:

•    Ohne den Geist GOTTES ist jedes Sein unmöglich.

Es gibt noch viele andere FORMELN von großer Gültigkeit. Hier einige Beispiele:

•    Materie kann mit Materie gemessen werden, doch ihre Werte können nur mit dem Geist er-faßt werden. Geist kann nur mit Geist gemessen werden, aber der Geist kann durch die Ma-terie aufgenommen werden.
•    Die GESETZE GOTTES sind keine begriffslosen GESETZE – sie sind der Intelligenz ent-nommen und daher auch verbal. Die Sprache der Menschen ist begrifflich und dies ist auch die Sprache GOTTES.
•    Die Intelligenz des Erdenmenschen ist in den intelligenten Kosmos eingebettet und wird vom Kosmos beeinflußt. Jede Naturerscheinung bzw. jede Existenz ist erst dann existent, wenn sie durch ein Bewußtsein registriert wird. Bewußtsein ist nicht die Tätigkeit der Materie, sondern des göttlichen GEISTES. Die Materie ist jedoch eine Parallelschöpfung zur GEIS-TIGEN WELT.
Oktober 1958

Fragen und Antworten

Frage    :    Einer Zeitungsnotiz zufolge untersucht die englische „Gesellschaft für Geisterfor-schung“ einen Farbfilm des Fotographen Thomas Taylor. Auf seinem Bild, das die Ka-thedrale von Winchester zeigt, befinden sich neben dem Altar noch 13 Personen in Gewändern aus der Zeit Elisabeth I. Diese Personen sind während der Aufnahme nicht zu sehen gewesen. Was könnt ihr uns dazu sagen?

ELIAS    :    Liebe Freunde, in Zukunft schreibe ich mit dem Medium Uwe und ARGUN wird nur mit Monika-Manuela schreiben. Der jenseitige SCHUTZ und die Kontrolle über die jenseitigen GÄSTE und SCHÜLER liegen jetzt in den Händen von FORTUNATIO und MARZELLA.

Die photographische Schicht auf Platten und Filmen ist hochempfindlich. Diese Schicht reagiert mitunter auf Strahlen und auch auf unsichtbares Licht. Doch eure Au-gen tun es nicht. Es gibt viele Aufnahmen, auf denen sich Geistwesen im Astralzu-stand manifestiert haben, für jedermann sichtbar.

Anmerkung: Statt solche Aufnahmen zu bewundern und eine Lehre daraus zu ziehen, werden sie durch geschickte Pho-tomontage verfälscht und somit das Übersinnliche lächerlich und unglaubhaft gemacht.

Frage    :    Ist euch eine Methode bekannt, wie man derartige Aufnahmen unterstützen kann?

ELIAS    :    Ja, infrarotes Filmmaterial eignet sich besonders dazu. Außerdem gelingen solche Aufnahmen am besten, je niedriger die Temperatur ist -, noch besser unter dem Ge-frierpunkt. Wärmewellen wirken hemmend für die Feinstrahlen, welche vom Astral-körper ausgehen und kommen dann wohl kaum auf den Film.

Frage    :    Ist es möglich, durch Gebet zu erreichen, daß sich Jenseitige in einem Zirkel so stark materialisieren, daß sie auf einem normalen Film aufgenommen werden können?

ELIAS    :    Ja, es ist möglich, doch hierfür ist die Anwesenheit eines für derartige Phänomene ge-eigneten Medium erforderlich. Unsere Hoffnung zielt dahin, daß einmal die Medialität der Geschwister Speer ausreichend genug sein wird, um derartige Phänomene hervor-zubringen. Auf jeden Fall lassen sich diese Experimente nicht erzwingen. Wir schulen die Medien nach und nach. Gebete haben immer eine besondere KRAFT.

Frage    :    Wenn es gelingen sollte, eine Rakete zum Mond zu schießen, hat das dann einen Ein-fluß auf Ebbe und Flut auf unserer Erde?

ELIAS    :    Nur dann, wenn die Rakete bei ihrem Hinaufkommen eine Atom- oder Kobaltbombe auslöst.

Frage    :    Wir haben doch bereits erfahren, daß die Ufonen imstande sind, Raketen abzulenken. Ist nicht anzunehmen, daß sie von dieser Möglichkeit Gebrauch machen, wenn eine Gefahr besteht?

ELIAS    :    Ja, das stimmt. Die Ufonen haben bereits neue Versuche unternommen, Raketen ohne Sprengkopf in der Luft zu zerstören.

Frage    :    So waren es also keine Konstruktionsfehler, als die Raketen kurz nach dem geglückten Start explodierten?

ELIAS    :    Doch, es waren fast immer Konstruktionsfehler. Nur zweimal nicht bei den Sowjets und zweimal nicht bei den Amerikanern.

November 1958

Frage    :    Gibt es eine räumliche Begrenzung des Universums?

AREDOS    :    Es gibt keine räumliche Begrenzung des materiellen Universums, weil sich das Univer-sum in jedem Bruchteil einer Sekunde unfaßbar groß weiter ausdehnt. Eine Begrenzung gibt es nur dort, wo eine Bewegung oder Ausdehnung aufgehört hat. Das ist beim Uni-versum nie der Fall. Aus diesem Grunde kann das Universum weder mathematisch noch sonst in einer Weise errechnet oder geschätzt werden.

Frage    :    Sind außer der Erde auch noch andere Planeten unseres Sonnensystems von Menschen bewohnt? Abgesehen von den Stützpunkten der Ufonen.

AREDOS    :    Die Menschheit ist auf das ganze Universum verteilt, bis in die fernsten Räume. Den Ufonen ist nur ein Bruchteil der bewohnten Planeten bekannt. Es herrschen sehr unter-schiedliche Lebensbedingungen, denen sich der Mensch und andere Lebewesen stets entsprechend anpassen. Die Venus und weitere Planeten dieses Sonnensystems sind zeitweise besetzt.

Januar 1959

Frage    .    Die Wissenschaft beschäftigt sich mit der künstlichen Befruchtung (Retorten-Kinder). Verstoßen diese Experimente gegen das GESETZ GOTTES?

ARGUN    :    Man glaubt, daß auf diese Weise Kinder geboren werden können, die frei von den Ein-flüssen der Umwelt sind und daher bessere Nachkommen darstellen. Wir sagen: Schöne und intelligente Menschen entwickeln ist positiv. Dies soll der Mensch aber nur über sich selbst erreichen. Ist er Herr über seine niedrige Gesinnung und gottesfürchtig und edel, so ändert sich sein Karma und somit auch das Karma seiner Nachkommen.

Mai 1959

Frage    :    Die Wissenschaft beschäftigt sich mit dem Problem der Verpflanzung von Organen. Dienen diese Versuche der Menschheit oder sind sie naturwidrig?

ARGUN    :    Sofern alles dem Positiven gilt – also auch der Erhaltung des Lebens – kann man es nicht wider die Natur bezeichnen. Alle Hochachtung vor der ärztlichen Kunst!

Juli 1959

Frage    :    Steht die Gravitation im Zusammenhang mit dem Sonnenlicht?

ARGUN    :    Allerdings bestehen da gewisse Wechselbeziehungen, doch die Gravitation (Schwer-kraftgesetz) selbst existiert auch ohne Licht.

Frage    :    Welche Kraft hält die Planeten zusammen bzw. rundet sie ab? Ist es der LOGOS oder die Kraft JAHWUS oder ist es das Sonnenlicht oder überhaupt das Licht?

ARGUN    :    Es ist nicht das Licht, vielmehr in erster Linie die Wärme, sagen wir die Hitze, nämlich jene Hitze, welche aus einem Weltenkörper kommt. Jeder Körper war einst Hitze im Weltall oder ist es auch heute noch.

Frage    :    Wir haben einmal erfahren, daß die Sonne ein sog. Hohlkörper ist und im Innern einen Stern haben soll. Kannst du uns noch Näheres darüber sagen?

ARGUN    :    Die Sonne war einmal ein komprimierter Gaskörper. Ich sage war! Das war vor un-zählbaren Jahren. Zu dieser Zeit kreiste noch kein Planet in ihrem Innern. Trotzdem ist die Komprimierung der Sonne noch stark genug. Bedenkt, wie winzig die Erde im Vergleich zur Sonne ist. Ein winziges Körnchen.

Frage    :    Kann du uns sagen, aus welchem Grunde ein Ring um den Saturn kreist?

ARGUN    :    Ja, es sind aufgelöste Monde.

Frage    :    Aus welchem Grunde haben sich die Monde aufgelöst?

ARGUN    :    Weil ihr Material äußerst porös war. Eure Raketenversuche könnten auf dem Erdtra-banten ebenfalls eine Katastrophe auslösen.

Frage    :    Warum ist denn der Saturn der Einzige, der einen solchen Ring hat?

ARGUN    :    Er ist nicht der einzige. Nur der einzige, den ihr mit diesem Ring kennt.

Frage    :    Warum haben andere Sterne mehrere Monde und unsere Erde nur einen Mond?

ARGUN    :    Das hängt mit der Schöpfung zusammen. Die Schöpfung bestand in einer gewaltigen Ur-Explosion. Es war die Grundsteinlegung des göttlichen Universums.

Frage    :    Man vermutet, daß es sich bei zwei Monden des Mars um künstliche Satelliten handelt. Kannst du uns darüber aufklären?

ARGUN    :    Phobos und Deimos sind um den Mars kreisende Weltraumstationen. Sie wurden auf dem Mars gebaut, bestehen aus einer Metallverbindung und wurden dann stückweise mit Weltraumschiffen in das All gebracht, wo sie montiert wurden. Die Weltraumstati-onen sind durch die Bruderschaft der interplanetarischen Raumflieger besetzt.

Januar 1960

Frage    :    Der Mond ist von der Rückseite fotografiert worden. Welche Umwälzungen wird das auslösen?

ARGUN    :    Wartet ab. Die Bombe wird noch platzen, aber nicht als Kanonenschlag, sondern als Zeitzünder. Es wird sich vieles mit unseren an euch weitergegebenen Auskünften de-cken. Aber ich sage euch: Vieles wird verschwiegen werden.

Frage    :    In verschiedenen Gegenden, so auch in Holland, sollen schwere Eisbrocken von unbe-kannter Härte aus dem Kosmos herabgefallen sein. Es wurden sechs Theorien aufge-stellt, welche das Phänomen erklären sollten. Was weißt du darüber?

ARGUN    :    Die schweren Eisbrocken stammen von Weltraumschiffen, von den sogenannten UFOs. Diese großen Eisklumpen werden über ganz bestimmten Gebieten abgeworfen. Sie sol-len den Skeptikern beweisen, daß es wirklich eine außerirdische, menschliche Existenz gibt und auch außerirdische Gesetze.

Februar 1960

Frage    :    Die heutige Wissenschaft liebäugelt immer noch mit der Affentheorie. Gibt es keinen eindeutigen Beweis für die Unrichtigkeit?

ARGUN    :    Der Mensch auf Erden macht den Fehler, daß er sich überhaupt mit der Tierwelt identi-fiziert, ganz gleich ob Affe oder Urzelle. Aus diesem Grunde glaubt er auch keinen Feh-ler zu machen, wenn er in sich selbst Triebe und Neigungen entwickelt, die nur in der Tierwelt Gültigkeit haben. So ist der Mensch grausam und triebhaft bis zur Unmensch-lichkeit.

•    Die Wissenschaft sollte gerade diesen Irrtum zuerst beseitigen und dann erst zur Erforschung des Menschenursprungs übergehen.

Der Widersacher GOTTES packt mit Vorliebe jeden Wissenschaftler, um ihn zu ver-blenden, weil dann die Masse auf den Wissenschaftler hört und ihm glaubt. Diese Tatsa-che gehört aber mit zur Endzeit. Viele von euch können die Befreiung aus dieser Situati-on nicht erwarten. Doch GOTT hat Seinen Plan, und das Geistige Reich richtet sich ge-nau nach diesen Richtlinien. Ihr könnt die Wartezeit nicht verkürzen, doch GOTT könn-te es tun.

Frage    :    Wir haben festgestellt, daß die jenseitigen Wetterprognosen nicht immer stimmen. Wor-an liegt diese Unsicherheit?

AREDOS:    Wir wollen die Menschheit nicht unnötig beunruhigen. Die Tatsache ist jedoch, daß es in zunehmendem Maße auch uns unmöglich wird, das Wetter genau vorherzusagen. Die kosmischen Strahlungsgürtel geraten nach und nach in ein Chaos. Die Ursache ist euch längst bekannt.

•    Es ist nicht der Wille GOTTES, daß die ausgewogenen kosmischen Kräfte durch Menschenhand bombardiert werden. Die Folgen werden natürlich nicht ausbleiben, weil es ein GESETZ DER WECHSELBEZIEHUNG gibt. – Es wird große Katastro-phen geben!

Anmerkung:
Warum gehört der Spiritualismus nicht zum Universitätswissen? Die akademische Skepsis, die mit einem erheblichen Dünkel behaftet ist, brachte leider nicht den Mut auf, den seit Jahrtausenden üblichen Spott zu überwinden. Die Angst vor einer Blamage macht vor einer Blasphemie nicht halt; darum sind Akademiker selten echte Propheten. –
Erfreulicherweise gibt es heute eine ganze Reihe von namhaften Wissenschaftlern, die sich trotzdem für die übersinnli-che Wahrheit einsetzen und den Kampf mit dem materialistischen Denken aufnehmen Wir freuen uns, daß diese Bemü-hungen durch Menschen anderer Planeten sichtbar unterstützt werden. Der Weltraum fordert das wissenschaftliche Interesse heraus.

Medialer Friedenskreis Berlin

März 1960

Frage    :    Seit einigen Tagen kreist ein neuer Satellit um die Erde. Er ist ein Rätsel, da er keine Funksignale sendet. Was ist das für ein Körper, der so geheimnisvoll ist?

ARGUN    :    Der Satellit ist von den Sowjets ins All geschossen worden. Er gibt keine Signale, weil er zur Materialprüfung bestimmt ist. Er wird nur beobachtet, um festzustellen, wie be-ständig die Stahllegierung ist. Es ist eine Vorstufe zur bemannten Mondrakete. Die Sow-jets sind der internationalen Raumforschung zwei Jahre voraus.

April 1960

Zur Katastrophe in Agadier

Eine Erklärung aus dem Reiche GOTTES:

ARGUN    :    Wie es vorauszusehen war, erfolgte die große Katastrophe durch die Auslösung einer Atombombe in der Sahara. Die politische Wissenschaft wird dieses Verschulden nie zu-geben. Indes, es ist die reine Wahrheit, der wir im Namen GOTTES dienen.

AREDOS:    Es handelt sich um die Fortpflanzung einer Druckwelle in unterirdischen Hohlräumen. Unter der Sahara befinden sich Hohlräume von Salzseen, welche überkrustet und über-sandet sind. Wasserverlagerung ließ diese Hohlräume entstehen. Die Katastrophe erfolg-te durch Einsturz dieser Hohlräume in rezessiver Folge. – Jeder Politiker oder Wissen-schaftler, der an dieser Tatsache zweifelt, studiere die Explosionsfolgen in den unterirdi-schen Hohlräumen der Maginotlinie.  – GOTT warnt, doch der Mensch spottet.

Mai 1960

Frage    :    Viele Menschen sind immer noch der Ansicht, daß die menschliche Entwicklung über den Affen ging. Warum kann man dieser Theorie nicht eindeutig begegnen?

AREDOS:    Gewisse Ähnlichkeiten frappieren. Wenn der Mensch nicht so ins Tierische abgeglitten wäre, würde er sich niemals mit einem Tier identifizieren, auch nicht als Vorschöpfung und Vorentwicklung. Darwin wußte nichts vom Leben auf anderen Sternen und seine Nachfolger glauben auch nicht daran. Es gibt jedoch auf einigen Sternen Menschen, aber keine Affen.

Frage    :    Der sowjetische Wissenschaftler M. Agrest überraschte die Weltöffentlichkeit mit der Behauptung, daß Sodom und Gomorrha durch interplanetarische Raumschiffe vernichtet wurden. Woher nimmt er diese Sensation, da die Sowjets stets so taten, als ob es keine UFOs gäbe?

AREDOS:    „Veritas vincit“, von ASHTAR SHERAN, findet in der ganzen Welt große Beachtung. Auch die Sowjets sind von diesem Inhalt tief beeindruckt. Wartet noch ab! Die Sowjets haben aus ihr die Sensation entnommen.

Anmerkung: Die Broschüre „Veritas vincit“ wurde im MFK-Berlin erarbeitet und im Selbstverlag herausgebracht.

Juni 1960

Frage    :    Durch unsere Broschüre „Veritas vincit“ angeregt, beschäftigt sich die sowjetische Wis-senschaft mit dem Untergang von Sodom und Gomorrha. War es eine Atomexplosion?

ARGUN    :    Nein, es waren Antigravitationskräfte. Der Untergang gehörte zur Bestimmung der Welt, doch nicht zum Schicksal.

Frage    :    Das Russische Volk und seine Gelehrten sind den anderen Völkern in manchen Dingen weit voraus. Ist das im Sinne GOTTES oder eher der bösen MÄCHTE?

ARGUN    :    Es ist im Sinne ihrer Schulung. Die Sowjetbürger spezialisieren und verallgemeinern nichts, aber sie fördern die Fachkräfte, damit diese ihre genialen Ideen verwirklichen können.
Frage    :    Wirkt sich das für die Allgemeinheit zum Guten aus, da es gerade die atheistisch einge-stellten Russen sind, welche materiell vorwärtskommen?

ARGUN    :    Es ist zu erwarten, auch wenn es euch noch als ein großes Fragezeichen erscheint. Wir verzweifeln nicht, weil wir wissen, daß für euch eine großartige Hilfe organisiert wird. Denkt an die SANTINER. GOTT spricht stets das letzte Wort und Seine Himmelsflotte führt es aus. (Sodom und Gomorrha)

Frage    :    Wie urteilt das Geistige Reich über die akademische Würde?

AREDOS:    Der Titel soll die Würde bestätigen. Doch die Würde des Akademikers verpflichtet zum Dienst am Menschen! Nur so kann die Menschheit die Würde anerkennen. Nicht, daß der Akademiker diese Würde dazu benutzt, um die übrige Menschheit zu klassifizieren und zu verachten. Eine Fakultät des Anstandes war früher nicht notwendig, weil der An-stand eine selbstverständliche Voraussetzung für jedes Studium war. Heute ist die Fakul-tät des Anstandes zur dringenden Notwendigkeit geworden. Sie sollte das erste Semester aller Semester sein.

August 1960

Frage    :    Mit welchen Mitteln, bzw. Beweisen kann man die Wissenschaft am besten vom Weiter-leben nach dem Tode überzeugen?

ARGUN    :    Die Wissenschaftler in der ganzen Welt legen großen Wert auf die Unsterblichkeit, je-doch in anderem Sinne. Beweise gibt es genug, doch wenn man sie ignoriert? Alles, was GOTT geschaffen hat, erhält auch seinen Platz und seine Aufgabe. Auch die Beweise des Weiterlebens gehören dazu – so auch der Mensch und auch die Seele. Glaubt ihr, der HERR schafft ein ganzes Universum und alles Schöne, um den Menschen sterben zu lassen, ohne daran Freude gehabt zu haben?

•    Der Seele steht das ganze Universum zur Verfügung, sonst wäre die menschli-che Existenz sinnlos.

September 1960

Frage    :    Hat die Jenseitswelt das schwere Erdbebenunglück in Chile im voraus gewußt und ent-sprechende Vorkehrungen getroffen?

ARGUN    :    Das ist eure Schuld, denn diese Menschheit hat die Erde aufgewühlt.

•    Die vielen Atombombenversuche haben den Erdmagnetismus schwerwiegend verändert, so daß auch die großen Luftströmungen davon betroffen sind. Es ist daher nicht die letzte Katastrophe.

Frage    :    Haben die verantwortlichen Wissenschaftler erkannt, daß der Fehler auf ihr eigenes Schuldkonto kommt?

ARGUN    :    Einige haben das eingesehen, aber sie haben nichts dagegen unternommen. Sie werden noch einmal einen gewaltigen Schlag bekommen, direkt auf den Kopf. Hoffen wir, daß sie dann endlich einmal aufwachen.

November 1960

Frage    :    Wird in disharmonischen Situationen der Geist oder die Nerven stärker beansprucht?

ARGUN    :    Der Geist kann in der Materie durchaus Haltung bewahren, denn er ist den Anfechtun-gen nicht so ausgeliefert, wie die Nerven.

•    Die Nerven sind die Registratur, über welche der Geist in Funktion tritt.

Materie, Nerven und Geist bilden ein Dreigespann, denn sie sind alle miteinander ver-knüpft und voneinander abhängig. Die Nerven bestehen aus einem Stoff, der weniger zur Materie gehört als zum Teleplasma. Nervliche Gereiztheit braucht der Materie nicht zu schaden, aber dem Geist.

•    Die Nerven sind die SCHWINGUNGSLEITER zum Geist und umgekehrt. Die Nerven sind eine Zwischensubstanz zwischen Geist und Materie, denn sie sind zum Teil ektoplasmisch.

Die Nerven sind bei feinstofflichen Menschen wie Spinnwebenfäden und vibrieren lau-fend. Sie sind hochempfindlich und dürfen nicht überfordert werden. Die Materie ist dagegen grobstofflich und ohne Nerven wäre sie völlig unempfindlich. Sie kann deshalb niemals denken, d. h. selbständig intelligent sein. Eine Intelligenz ist ohne die KRAFT GOTTES unmöglich. Sie ist ein Tropfen aus dem Ozean GOTTES.

Frage    :    Geist ist also mit der Materie verzahnt. Oder?

ARGUN    :    Der Geist ist nicht mit der Materie verzahnt, sondern nur mit Hirn und Nerven

•    Die Seele aber benutzt das Blut als festen Stützpunkt.

Bei einem grobstofflichen Menschen ist der Geist träge und die Materie ohne geistigen Halt. Die Nerven sind unempfindlicher und weniger ektoplasmisch. – Bei einer Fein-stofflichkeit leiden Geist und Materie durch die Verknüpfung leichter als bei einer Grob-stofflichkeit. Ein grobstofflicher Mensch kann den Geist abschalten und sich vorwiegend mit der Materie behaupten.

Frage    :    Man hat bisher angenommen, daß die Feinstofflichkeit den ganzen Körper erfaßt. Ist diese Ansicht falsch?

ARGUN    :    Die Feinstofflichkeit erfaßt nur Hirn und Nerven durch höhere Empfindlichkeit.

•    Das Fleisch bleibt jedoch immer wie es ist, ganz gleich, welche geistige Ent-wicklung vorherrscht oder welche Ernährung mitspielt. Das Fleisch unterliegt den Vererbungsgesetzen und kann sich nur durch Vererbung ändern.

Anmerkung: ARGUN gibt immer die Meinung des gesamten geistigen TEAMS wieder.)

Frage    :    Leidet die Feinstofflichkeit unter einem Sport?

ARGUN    :    Die Feinstofflichkeit geht an einem übertriebenen Sport zugrunde. Der Sport ist in der Übertreibung für jeden Menschen gefährlich. Sportler brauchen ärztlichen Rat.

•    Die Feinstofflichkeit kann selbstverständlich gefördert werden, indem man ver-sucht, alles Harmonische aufzunehmen.

Die Menschen werden heute leider zur Grobstofflichkeit erzogen; darin liegt aber gerade die Rückentwicklung. Feinstoffliche Menschen haben geistigen SCHUTZ nötiger und sie bemühen sich um diesen durch ihr Verhalten.
Frage    :    Wie beurteilt das Geistige Reich die Olympischen Spiele in Rom?

ARGUN    :    Wir beurteilen diese sportliche Veranstaltung positiv. Uns interessieren daran die kame-radschaftliche Verbundenheit, der Ehrgeiz zu höherer Leistung und die internationale Einigkeit ohne Rassenhaß. – Ihr seht, es geht!

Dezember 1960

Frage    :    Kann man die Musik auch als gesundheitsstörend betrachten?

ARGUN    :    Es gibt zweierlei Arten von Musik, die verschiedene Wirkung haben: Es gibt göttlich inspirierte Musik, welche das Gefühl der Geborgenheit gibt. Diese Musik ist ein Ge-schenk GOTTES an euch. – Aber es gibt auch Tonzusammensetzungen, welche die Be-zeichnung „Musik“ überhaupt nicht verdienen. Solche Geräusche regen euch auf und machen euch schließlich rasend. Diese Tonschwingungen gehören zu eurem Halbstar-kenproblem, denn sie zerstören die Harmonie der Jugend, deren Seelen noch in der Entwicklung und in der irdischen Prüfung stehen.

Frage    :    Hat die abstrakte Kunst eine Daseinsberechtigung?

ARGUN    :    Die abstrakte Kunst kommt nicht aus der LIEBE, sondern aus der Disharmonie und aus der Gewalt. Darum ist diese Art gottfeindlich.

Frage    :    Kugelblitze zeigen oft ein geradezu koboldhaftes Verhalten. Werden diese Blitze durch INTELLIGENZEN gelenkt?

ARGUN    :    Kugelblitze sind selbständige Naturereignisse. Doch kann es vorkommen, daß diese Elektrizität von niedrigen WESENHEITEN benutzt wird, wie das auch oft beim Spuk der Fall ist. Positive KRÄFTE werden so etwas nie tun.

Januar 1961

Frage    :    Wäre es denkbar, daß der heutigen Abstrakten Kunst doch etwas zu Grunde liegt, wofür dem Durchschnittsmenschen das Wissen fehlt?

ARGUN    :    Die früheren, wirklichen Inspirationskünstler bewiesen, daß GOTT im Menschen ein sehr beweisfähiges Abbild SEINER INTELLIGENZ geschaffen hat. Bei den sogenann-ten „modernen“ Künstlern ist das keineswegs der Fall.

Frage    :    Wie kommt es, daß die sogenannte „Moderne Kunst“ überhaupt ernstgenommen wird?

ARGUN    :    In dieser Kunst spiegelt sich der große Kampf der Gegenwart. Das Negative gibt sich alle Mühe, das harmonische, natürliche und schöne Schaffen anzugreifen und zu zerstö-ren. Doch diese abstrakte Malerei und Bildhauerei wird sich unter keinen Umständen lange halten. Es sind Schmierfinken ohne echte Inspiration. Sie bilden sich das ein, weil sie genügend negative Anhänger finden. Diese Nichtskönner wollen der Menschheit weismachen, daß sie die Dinge mit tieferer Empfindung sehen und wiedergeben. Doch ihr eigenes Denken und Wesen ist genau so, wie ihre schrecklichen Werke.

Frage    :    Sehr viele junge Menschen wollen heute Schauspieler werden. Wie denkt ihr über diese Wünsche?

ARGUN    :    Es ist zumeist ein Traum, mit viel Seife und wenig Schaum. Auch ein guter Schauspieler muß sehr medial bzw. hoch sensitiv sein, damit er inspiriert werden kann. Es kommt je-doch auf die positive Inspiration an; denn Verrücktspielen kann jeder.

•    Alle großen Musiker, Schauspieler und sonstigen Künstler sind inspiriert wor-den, d. h. sie wurden geistig beeinflußt und geführt.

Heinrich George inspiriert z. B. seinen Sohn, ohne daß jener etwas davon weiß. – Für viele ist es jedoch nur eine Spielerei, wodurch sie sich dann selbst verlieren. Ich liebe die Komödie und die Komödianten aber nicht die witzlosen Attraktionen. Ich liebe die wah-re Kunst, aber nicht den Klamauk. Ein Schauspieler soll Lehrer sein.

März 1961

Frage    :    Was sagt das Geistige Reich zu den Raketen, die mit Menschenaffen ins All geschickt werden?

ARGUN    :    Auch die Raketenversuche mit Menschen werden gelingen, auch wenn es Opfer kostet. Doch – wie ich schon einmal sagte – werden solche Versuche ein Signal für die SANTI-NER (Weltraumbrüder) sein. Sie werden eingreifen, aber nicht so, wie ihr es euch vor-stellt.

•    Die Raketen-Piloten werden die Raumschiffe im All sehen, und zwar in gan-zen Geschwadern. Ob man ihren Beobachtungen glauben wird ist eine andere Frage. Aber sie werden auch einige Beweise haben.

Das geistige Zeitalter rückt immer näher, aber es fehlt immer noch die geistige Reife. Darum müssen wir jetzt alles daransetzen, das Versäumte nachzuholen.

April 1961

Frage    :    Italienische Wissenschaftler haben einen menschlichen Embryo in einer Retorte gezüch-tet. Nach einer Mißbildung wurde dieser Versuch gestoppt. Wie steht das Geistige Reich zu solchen gewagten Experimenten?

ARGUN    :    Das Geistige Reich lehnt wissenschaftliche, biologische Experimente nicht ab. Sie hel-fen oft der Menschheit und stehen unter der Inspiration großer, geistiger Forscher. Doch darf Skepsis nicht in Unglauben ausarten. Der Forscher muß auch bei solchen Experi-menten an die göttliche Schöpfung und Lenkung glauben.

•    Allerdings kann ein derartig künstlich gezüchteter Embryo niemals beseelt werden. Er bleibt nur vegetativ.

Frage    :    Wäre es aber vielleicht möglich, daß eine Beseelung aus den Bereichen der Dämonie erfolgen könnte?

ARGUN    :    Nein, niemals. Auch das ist unmöglich, da es gegen das göttliche GESETZ verstößt. Der Mensch gehört zu GOTT und der Affe zur Nachahmung des Menschen durch den Wi-dersacher. Der Mensch will so manches, aber er wird nicht alles erreichen.

Mai 1961

Frage    :    Warum sind gerade die akademischen Wissenschaftler so schwer von der Existenz eines Geistigen Reiches zu überzeugen?

ARGUN    :    Diese Akademiker haben eine panische Angst vor dem Tode und deshalb suchen sie das Ewige Leben in der Materie. Sie glauben, der Mensch löst sich auf. Sie wissen nicht, daß die Seele jenseits der Materie weiterexistiert. Wäre die Seele nur eine Winzigkeit mate-rieller Natur, hätte man sie längst erkannt und wissenschaftlich nachgewiesen. Doch das Geistige Reich ist aus geistigen ATOMEN und geistigen MOLEKÜLEN aufgebaut.

•    Wir begreifen jedoch nicht, daß man die Materialisationen der jenseitigen Seelen nicht als exakten Beweis anerkennt. Dieses Verhalten ist ein wissenschaftlicher Be-trug an der gesamten Menschheit der Erde!

Frage    :    Warum fürchten sich diese Verräter der Naturwissenschaft vor dem Ewigen Leben?

ARGUN    :    Sie fürchten sich davor, weil sie ahnen, daß sie dann beurteilt werden und Buße leisten müssen.

Frage    :    Wenn man von der Vierten Dimension spricht, so nimmt man an, daß Raum, Zeit, Ver-gangenheit, Gegenwert und Zukunft auf einen Nenner kommen, bzw. in einem Punkt zusammentreffen. Stimmt das?

ARGUN    :    Nein, das stimmt keinesfalls. Alles wird getrennt, sonst gäbe es nämlich keine Verge-bung durch Bewährung in den Sphären. Eine Seele muß sich bewähren, nämlich für das Leid, welches sie anderen zufügte. Durch die Schulung steigt die Seele in höhere Sphä-ren. Doch wenn es keine Zeit gäbe, so gäbe es auch keine Gerechtigkeit und kein Ver-zeihen. Was wäre dann das Geistige Reich?

Frage    :    Das zuweilen vorkommende Hinüberschauen in die Zukunft läßt doch die Vermutung zu, daß gewisse Ereignisse schon festliegen, also doch mit der Gegenwart zusammen-treffen. Ist es so?

ARGUN    :    Gewisse Ereignisse ergeben sich zwangsläufig aus den Ursachen. Kennt man die Ursa-che, so kann der Verstand vorausberechnen, was für Folgen kommen müssen. Was aber würde die Existenz des Lebens hier und dort bedeuten, wenn alles auf dem gleichen Punkt bliebe? – Wir suggerieren euch manchmal Träume, um euch zu warnen. In diesen Fällen muß sich das Geistige Reich der irdischen Welt anpassen. Wenn wir auf diese Weise zu euch sprechen, dann bedienen wir uns einer Bildersprache und immer in Be-ziehung zu eurem irdischen Dasein.

Frage    :    Die Bezeichnung „Geist“ wird meistens falsch verstanden. Kannst du uns eine gute Er-klärung dafür geben?

ARGUN    :    Geist ist eure Intelligenz, doch die Seele ist euer Empfinden. Beides zusammen ergibt eine vollständig wirkende Seele. Eine Seele läßt sich nicht mehr auseinandertrennen, weil sich beides ergänzt.

Juni 1961

Frage    :    In weiten Kreisen ist man immer noch der Ansicht, daß sich das Denken im Hirn ab-spielt. Mithin glaubt man auch nicht an ein bewußtes Weiterleben außerhalb des Hirns. Wie soll man das erklären?

ARGUN    :    Das Hirn übernimmt während des materiellen Lebens die seelischen Funktionen. Die reinkarnierte Seele verhält sich im Körper ziemlich passiv. Nun hat man irrtümlich diese passive Seele mit der Bezeichnung „Unterbewußtsein“ bedacht. Beim Tode gibt das Hirn alle Funktionen an die Seele wieder zurück und somit rückt auch das sogenannte „Un-terbewußtsein“ wieder in den Vordergrund. Dieser Wechsel findet im vorübergehenden Todesschlaf statt.

Juli 1961

Frage    :    Grelles Licht soll für die Augen schädlich sein. Wie soll man sich aber dagegen schüt-zen, da hellerleuchtete Arbeitsräume bevorzugt werden?

ARGUN    :    Zu grelles Licht ist nicht gesundheitsfördernd. Es überanstrengt die Sehnerven. Das Objekt muß gut beleuchtet sein, aber nicht der ganze Raum, besonders wenn es sich um Leuchtstofflampenlicht handelt.

Frage    :    Im Altertum gab es eine Art der Ramses-Technik. Können wir etwas über die Bauwei-se dieser Kolossalbauten erfahren?

ARGUN    :    Die Erdenmenschheit soll dieses Rätsel selber lösen. Sie kann es, sobald durch die Forschung und Anerkennung des Spiritualismus und seiner Phänomene die Grundlage dafür geschaffen ist.

Frage    :    Die Raketenforschung hat sich tatsächlich so entwickelt, wie ihr es vorausgesagt habt. Könnt ihr auch den weiteren Verlauf überblicken?

ARGUN    :    Es bestehen große Aussichten dafür, daß die Raketenforschung sich international ver-einigt. Wenn diese Absichten gelingen, dann wirkt sich diese Vereinigung auch in po-litischer Hinsicht positiv aus.

An dem ERLÖSUNGSPLAN wird mit Hochdruck gearbeitet. Wir arbeiten nur mit der Wahrheit und unser Weg ist absolut gerade und auf das große Ziel gerichtet. Darum sind wir auch bemüht, euch nur konkret zu antworten. Der Start des Erdenmenschen nach oben ist jedenfalls ein Erfolg für uns. Zuerst fährt die Grobstofflichkeit hoch, doch wenn sie auf die Erde zurückkommt, ist sie jedenfalls feinstofflicher geworden. Dafür wird gesorgt werden.

•    Die Astronauten werden Wunder sehen, welche sie zum Denken anregen werden und sie werden sich eingestehen müssen, daß sie einem der Wunder GOTTES be-gegnet sind.

Die Raketenforschung wird nach und nach zu einer ungewollten Jenseitsforschung werden. Die SANTINER sind dabei, auf dem Mars einen sehr bedeutenden Stützpunkt für dieses Sonnensystem zu errichten. Aber es droht keine Invasion der „Marsbewoh-ner“!

Frage    :    Gibt es für uns eine Möglichkeit in irgendeiner besseren Weise an der Erneuerung der irdischen Situation mitzuhelfen?

ARGUN    :    Unterschätzt nicht die Schaffenskraft GOTTES! IHM ist bisher alles gelungen. Und IHM wird es daher auch gelingen, das Gute vom Bösen zu trennen. Jedes Zirkelmit-glied und jeder Leser des Menetekels ist ein Werkzeug in GOTTES Hand. Ihr seid da-her alle wichtig und nicht zu übersehen. Damit will ich sagen, daß sich keiner über-flüssig zu fühlen braucht, einschließlich jener, die bereits in unser REICH gekommen sind.

Frage    :    Wie können wir die Grundlagen für unsere Zusammenarbeit mit euch noch verbes-sern?

ARGUN    :    Ihr gebt uns die LIEBE. Sie ist die Grundlage für die Wahrheit und das Wissen. Durch die Harmonie in der Zusammenarbeit wird die Wahrheit gewährleistet. Auch die Leser des Menetekels lieben uns – und wir sie ebenfalls. Auch die Brüder und Schwestern, die auf dieser Erde mit LIEBE an uns denken, unterstützen uns und unsere Arbeit durch ihre positiven Gedanken. – Wir danken auch ihnen.

Dezember 1961

Frage    :    Haben Räume einen Einfluß auf die Seele und auf die Harmonie?

ARGUN    :    Ja, das ist sehr zu beachten. Es gibt Räume, die durch Geschehnisse verdorben sind. Sie müssen erst entstrahlt werden. Natürlich handelt es sich dabei um geistige STRAHLEN.

•    Überhaupt erzeugt eine negative Umgebung auch negative Gedanken, aus denen dann oft schlechte Taten und Disharmonien folgen.

Frage    :    Trifft das auch für abstrakte Bilder zu, wie man sie heute oft sieht?

ARGUN    :    Unbedingt! – Darum, meine Lieben, sucht stets das Schöne und Positive. Die Harmonie der Seele hängt stark von der Harmonie der Umgebung ab. Aber auch die körperliche Gesundheit hängt mit dem Wohlbefinden der Seele sehr eng zusammen.

•    In den nächsten Jahren werden sich die Städte sehr verändern. Es wird heller und gesünder gebaut werden. Die jetzige Menschheit befindet sich in einem Sta-dium der Vorentwicklung für die Neue Zeit.

Februar 1962

Frage    :    Was hält das Geistige Reich von unseren Weltraumraketen?

ARGUN    :    Wir haben unseren Spaß daran. Laßt sie nur höher kommen. Das Universum hat seine Überraschungen gut vorbereitet. Diese Zeit liegt gar nicht so fern. Oh, wie wir uns schon darauf freuen! – Wenn es erst so weit ist, daß ein Astronaut das Universum bewußt und genau betrachten kann, wird er viele Materialisationen sehen.

•    Materialisationen und Dematerialisationen sind im All viel leichter durchführ-bar, als in der schweren Erdatmosphäre. Die Erde ist ein sehr dichter Planet.

Frage    :    Stimmt es, daß sich unser Sonnensystem von einem Zentrum weg nach außen bewegt?

ARGUN    :    Das Sonnensystem bewegt sich mit allem, was magnetisch festgehalten wird, mit großer Geschwindigkeit spiralenförmig durch das Weltall.
Frage    :    Kannst du uns etwas über den Zustand unseres Mondes sagen?

ARGUN    :    Der Erdtrabant besitzt 1/5 Wasser. Er hat eine sehr anspruchslose Pflanzenwelt, aber nur auf einer Seite. Die der Erde zugekehrte Seite besteht aus kosmischem Staub, der sehr hoch liegt und sich mitunter zu hohen Bergen auftürmt. Die kosmische Seite des Mondes ist einer ziemlichen Abkühlung der Materie ausgesetzt. Dort besteht zwar eine gewisse Flora, aber keine Fauna, weil der Wassermangel sehr groß ist. Die SANTINER haben in einigen Oasen Stützpunkte eingerichtet, die man wegen der abgekehrten Seite von der Erde aus nicht sehen kann. Irdische Viren und Bakterien sind auf den Mond nicht übertragbar, da dieser in wichtigen Substanzen eine andere Dichte besitzt.

Frage    :    Sind die Marsmonde künstlich angelegt?

ARGUN    :    Ja. – Phobos und Daimos werden bald Nachbarn bekommen. Man arbeitet bereits daran. Der Mensch ist mitten im Kosmos und mitten im Universum und nicht ein Alleinwesen der Erde.

(Anmerkung: Diese Antwort wurde kürzlich durch die Wissenschaft bestätigt, da man in Meteoren ver-schiedene Lebewesen nachgewiesen hat.)

Frage    :    Wird es uns möglich sein, mit Hilfe der Raketenforschung einen anderen Himmelskör-per zu erreichen?

A. S.       :    Ihr seid nicht schlecht auf dem Gebiet des Flugwesens. Eure Raketenforschung ist ver-hältnismäßig gut. Hoffen wir, daß wir alle miteinander gut auskommen werden. Ihr wer-det euch zunächst noch mit der Atomkraft ins All bewegen. Es handelt sich um eine Vorstufe, die auch wir absolvieren mußten. Wir sehen etwas weiter als ihr, deshalb wer-den euch auch andere Treibstoffe nicht so dienen können. Seid ihr mit eurer Entwick-lung weiter, fallen die Raketen fort.

•    Die atomare Entwicklung auf dem Gebiet der Raumschiffahrt ist im Anfangssta-dium nicht zu unterschätzen. Doch der Mißbrauch dieser Kräfte ist sehr gefähr-lich und verspricht keinesfalls einen Erfolg, ganz gleich welcher Art.

Es ist unser innigster Wunsch, daß wir in der Achtung und Erkenntnis GOTTES alle auf einer gleichen Stufe stehen, damit wir uns gegenseitig lieben und schätzen – und zu-sammenfinden zu einer großen universellen Gemeinschaft. Ich freue mich immer wieder, wenn es mir möglich ist, ein paar Worte mit euch sprechen zu können, damit ihr spürt, wir sind für euch da.

Frage    :    Ist das auf der Erde vorhandene Material ausreichend, um eine Raumschiffahrt zu garan-tieren?

A. S.     :    Eure Raketen sind schon ganz gut abgeschirmt. Die Erde ist reichlich mit brauchbarem Rohmaterial ausgestattet. Es ist alles auf Erden vorhanden, um eine gute Raumschiffahrt zu garantieren.

•    Doch müssen sehr friedliche Absichten im Vordergrund stehen, da wir sonst ge-zwungen werden einzuschreiten.

Es ist eine Schande, daß ihr noch nicht erkannt habt, wie reich euch GOTT diesen, euren Stern ausgestattet hat. Wenn ihr aber das All erstürmen wollt, begeht ihr einen entsetzli-chen Fehler. Laßt es mit der Zeit reifen und das geht sehr schnell. Laßt euch nicht ent-mutigen, denn nun ist kein Grund mehr dafür vorhanden.

•    Auch der Tag X kommt näher und näher, an dem unsere Existenz und unsere göttliche MISSION erkannt werden wird. Es gibt keine Vernichtungs-Invasion. Der kommende Tag X bedeutet für euch Sonne und nicht Nacht. Wir wollen euch nicht überfallen. Ihr sollt uns aber begegnen.

Frage    :    Kann sich die Erdschwere durch den fortgesetzten Ölentzug verändern?

ARGUN    :    In dieser Weise besteht für die Erde keine Gefahr. Fortgesetzte Atomversuche können das eher bewirken.

April 1962

Frage    :    In der Geisteswissenschaft werden oft die Begriffe „feinstofflich“ und „grobstofflich“ verwendet. Was versteht ihr unter diesen Bezeichnungen?

ARGUN    :    „Feinstofflich“ bedeutet sensibel. Es ist eine Art Gefühl von besonderer Empfindlichkeit. Dagegen bedeutet „grobstofflich“ sehr unempfindsam. – Doch möchte ich betonen, daß hierbei große Vorsicht angebracht ist, denn ein Mensch mit einer rauhen Schale kann in-nerlich sehr sensibel sein. Es ist z. B. häufig der Fall, daß es Menschen gibt, die mate-riell sensibel sind, während sie aber geistig abgestumpft sind.

•    Darum muß ein jeder in der Beurteilung anderer sehr zurückhaltend sein. Eine zugefügte geistige Verletzung ist schwer zu heilen. Wer mit einem Vorurteil be-haftet ist, dem steht kein Urteil zu.

Frage    :    Die Wissenschaft arbeitet immer noch mit den gradlinigen dreidimensionalen Werten. Diese Methode bringt sie nicht näher an das Jenseits heran. Was sollte man tun, um hier eine Änderung zu bewirken?

ARGUN    :    Die Hauptsache ist, das Ziel zu erreichen. Es bildet den Mittelpunkt. Dieser Mittelpunkt kann von allen Seiten angesteuert werden. Es gibt viele Methoden. Jeder baut sich seine eigene auf. Daher darf man auch nur mit Vorsicht sagen, daß es völlig falsch ist. Etwas Gutes ist immer dabei. Selbst aus den Fehlern lernt man und macht sie sich zunutze. So ist doch nichts umsonst gewesen. So ist es im Diesseits und im Jenseits. Alles hat seinen tiefen Sinn, obwohl er nicht immer zu erkennen ist. Die mathematischen Bewegungen lassen sich nicht auf die organischen oder geistigen Bewegungen übertragen.

Anmerkung: Lieber Leser, wenn du alle Fragen und Antworten gut verfolgst, dann erkennst du zweifellos die jenseitige BELEHRUNG. Das Medium beschäftigt sich niemals mit derartigen Problemen. Seine Hand schreibt sofort die Antwort, ohne sich einer Silbe bewußt zu werden. Viele Fragen wurden von unserem jahrzehntelangen Mitglied Herrn Obermedizinalrat Dr. med. H. Gerbis, Berlin, gestellt.

Frage    :    Man spricht zuweilen von einem „Gesetz der Serie“. Gibt es ein solches Gesetz?

ARGUN    :    Ja, es wirkt sich wie ein Magnet aus. Es zieht Glück oder Unheil an und stößt es auch wieder ab. Das Unheil wird meistens gewaltsam abgestoppt, z. B. bei Katastrophen, die sich überschneiden. Wir haben auch großen Respekt vor derartigen Kettenreaktionen.

•    Ohne das Eingreifen der Geistigen Welt hätten derartige Katastrophen einen viel größeren Umfang. Doch diese Hilfe wird von den Menschen völlig übersehen.

Der Rest an unvermeidlichem Unheil genügt den meisten Menschen, um über GOTT und Seine HELFER zu lästern. Sie zweifeln an GOTT, weil so manches Unglück ge-schieht. Doch sie vergessen dabei, daß es einen WIDERSACHER mit einer großen OR-GANISATION gibt und daß der Mensch sein Gehilfe ist.

Frage    :    Durch welche Ursache geschah die große Flutkatastrophe im Raume Hamburg?

ARGUN    :    Infolge fortgesetzter Atomexplosionen über und unter der Erde ist der gesamte Kosmos gestört. Das gefährliche Sturmtief entwickelte sich mit einer unvorhergesehenen Ge-schwindigkeit. Es war nicht vorauszuberechnen. Selbst das Geistige Reich war von die-ser schnellen Entwicklung völlig überrumpelt.

Mai 1962

Frage    :    Ist das Prinzip des Sogpropellers in seinem Aufbau richtig oder sind andere Gesichts-punkte zu berücksichtigen?

AREDOS    :    Die Konstruktionen des Sogpropellers sind richtig, besonders bei allen Typen, die sich verstellen lassen. Die größte Kraftleistung besteht in den Propellerspitzen, die gleich-zeitig durch die Umdrehung der Zentrifugalkraft untergeordnet sind. Dadurch hat die Propellerspitze den Maximaldruck. Richtig gesehen müßte eine Propellerverstellung auf die Zentrifugalkraft Rücksicht nehmen, d. h. die Verstellung (Luftschub) kann an den Spitzen sehr groß sein, darf aber in Achsennähe nicht die gleiche Stellung haben, wie an den Außenspitzen, da hier die Kraftleistung, d. h. der Luftschub, geringer ist.

Frage    :    Bei den noch vorhandenen primitiven Völkerstämmen im Innern von Brasilien oder in Neuguinea herrscht der Glaube an böse Geister vor und bestimmt deren ganzes Leben. Stimmt es, daß sie sich vor Geistern fürchten müssen?

AREDOS    :    Diese Tatsache sollte allen Wissenschaftlern dieser Erde ein einwandfreier Beweis dafür sein, daß es ein geistiges Fortleben gibt. Die gleiche Erscheinung gibt es nämlich in geographischen Entfernungen, die jede Fühlungnahme zueinander unmöglich ma-chen. Doch die Seelen der Verstorbenen sind zumeist durch Kopfjägerei ins Jenseits befördert worden. Sie rächen sich selbstverständlich an ihren hochmedialen Mördern, indem sie spuken. Außerdem handelt es sich mehr oder weniger um böse Kultgeister oder um Kannibalenseelen.

Frage    :    Lassen sich diese Spirits durch die Sitten und Gebräuche der Eingeborenen vertreiben?

AREDOS    :    Nein, keinesfalls. Im Gegenteil – sie werden dadurch noch mehr angezogen und ma-chen alles mit.

Frage    :    Können diese Spukgeister auch von europäischen Forschern wahrgenommen werden?

AREDOS    :    Nur, wenn eine hohe Medialität vorhanden ist. Aber die Zivilisation hat die natürliche Eignung bereits verdorben, ja fast gänzlich ausgelöscht.

•    Der Europäer verläßt sich heute fast gänzlich auf die Technik und nicht mehr auf einen jenseitigen Beistand.

Doch ohne die Medialität wären die Naturvölker längst zu Grunde gegangen. Sie kön-nen auf diesen Beistand, der manche Technik ersetzt, nicht verzichten. Sie werden ver-folgt, aber auch in vielen Fällen beraten.

Frage    :    Wie stellt sich das Geistige Reich zur Magie?

AREDOS    :    Magie heißt: Geistige Möglichkeiten – besonders in bezug auf das Einwirken geistiger KRÄFTE auf die Materie. Die niederen Sphären sympathisieren natürlich mit jener Magie, die sich auf unlautere oder verbotene Ziele erstreckt.

•    Die HÖHEREN SPHÄREN bekennen sich zu einer Magie, die das Gute fördert.

Ihr nennt es entweder Schwarze- oder Weiße Magie. Es kommt ganz darauf an, mit welchen KRÄFTEN ihr euch verbinden wollt und vor allem welche Ziele angestrebt werden.

Frage    :    Viele Menschen empfangen heute telepathische Botschaften, die angeblich von Men-schen anderer Sterne herrühren sollen. Sind diese Behauptungen wahr?

AREDOS    :    Die Wissenschaft hat die Telepathie von Mensch zu Mensch über alle Strecken der Erde anerkannt. Folglich ist die Begriffssendung kosmisch. Der Gedanke eilt durch das All. Ebenso kann natürlich auch jeder andere Gedanke durch das All eilen. Die Haupt-sache ist, daß er vom Bewußtsein ausgeht. Auch GOTT oder eine jenseitige Seele hat ein Bewußtsein und ein Denkvermögen.

Es gibt aber auch eine Telepathie von Tier zu Mensch und umgekehrt. Zwischen Mensch und Hund oder zwischen Pferd und einem Menschen kann es gute telepatische Verbindungen geben. Bei allen Prüfungen, denen sich die Blindenhunde unterziehen müssen, sollte auf die Tatsache einer möglichen Telepathie Rücksicht genommen wer-den. Es ist deshalb angebracht, Führerhunde sofort an ihren zukünftigen Schützling zu gewöhnen, damit die telepathische FREQUENZ stimmt.

Frage    :    Ist die Telepathie zwischen Tier und Mensch stärker als zwischen Mensch zu Mensch?

AREDOS    :    Sie ist zwischen Mensch und Tier viel stärker, weil Tiere medialer sind. Ein Tier wird den Menschen natürlich viel leichter verstehen als umgekehrt.

•    Oft wird eine solche Telepathie irrtümlich als „Instinkt“ bezeichnet.

Juni 1962

Frage    :    Wie kommt es, daß die heutigen Akademiker trotz der vielen Beweise ein Leben nach dem Tode immer noch für Aberglauben halten?

AREDOS    :    Den Akademikern wird schon seit Menschengedenken das Denken durch die Schul-wissenschaft vorgeschrieben. Darum fehlt es den meisten Menschen an einem eigenen gesunden Urteil, das frei von allen schulmäßigen Begriffen ist.

August 1962

Frage    :    Die Parapsychologie wendet auch hin und wieder Drogen an, um in das Seelenleben tiefer einzudringen. Was sagst du zu diesen Experimenten? Können sie etwas bewei-sen?

ARGUN    :    Bei allen Drogen-Experimenten wird das Hirn nur minimal in Anspruch genommen. Das meiste kommt aus der ASTRALWELT. Man spricht jedoch von „Halluzinatio-nen“, indem man glaubt, daß sich alles im Hirn abspielt. Diesen Irrtum wird man auch mit keinem Drogen-Experiment beseitigen. Das spirituelle Experiment ist hier im Vor-teil.

September 1962

Frage    :    Wir wissen von euch, daß die Bestrahlung mit Kurzwellen für den Körper sehr gut sein sollen. Hat die Kurzwellen-Bestrahlung auch einen Einfluß auf die Seele?

ARGUN    :    Ja, mitunter sogar sehr. Sie hat einen günstigen Einfluß, denn sie befreit die Seele von manchem seelischen Ballast.

Frage    :    Es gibt einige Leser, die uns fragen, ob dieses oder jenes Buch der Geisteswissenschaft gut ist. Wir werden oft gebeten, deine Meinung darüber zu hören. Ist das möglich?

ARGUN    :    Ich kann leider nicht alles überprüfen und lesen. Aber wenn es von weitreichender Be-deutung ist, so würde ich mich gern damit befassen.

Januar 1963

Aus der Parapsychologie (1)

Das polnische Medium Stanislawa Tomczyk konnte im Trancezustand durch Ausstrecken der Finger kleine Gegenstände zum Schweben bringen. Diese Gegenstände wurden durch das Medium nicht berührt.

Die Existenz der Psychokinese (geistige Beeinflussung der Materie) ist von Professor I. B. Rhine in Amerika exakt nachgewiesen worden. Rhine hat in über 100.000 Experimenten den exakten Nach-weis erbracht, daß die Seele ein nichtphysisches System ist, aber die Materie beeinflussen kann.

Durch das englische Medium Slade wurde im Beisein des Leipziger Professors Friedrich Zöllner folgendes Experiment durchgeführt: Zwei aus je einem Stück gearbeitete Holzringe wurden an einer versiegelten Schnur befestigt. Diese Ringe legten sich blitzschnell um den Fuß eines Tisches. Ohne die Tischplatte abzuschrauben, hätte man diese Ringe nicht um das Tischbein legen können. Durch das Mitwirken des Mediums wurden die Ringe dematerialisiert und rematerialisiert.

•    Das Volk weiß zu wenig vom geistigen Wirken!

Die Parapsychologie weiß bereits, daß der Unterscheid zwischen Seelischem und Materiellem rela-tiv ist.

Die menschliche Seele schickt ENERGIEN aus, die man wahrnehmen kann, die aber keine elektri-schen Impulse aufweisen.

Die elektrischen Stromimpulse der Hirnzellen haben nichts mit der Telepathie zu tun, da die Tele-pathie im sowjetischen Forschungslaboratorium jede elektrische Abschirmung durchdrungen hat.

Der englische Staatsmann Gladstone sagte schon im 19. Jahrhundert:

„Die psychische Forschung ist die wichtigste Arbeit, die in der Welt unternommen wird. Sie ist bei wei-tem die wichtigste!“

Dieser Ansicht schließen wir uns an.

* * * * * * *

Februar 1963

Aus der Parapsychologie (2)

Professor S. Coues hat in einem Vortrag in Chicago schon im Jahre 1893 mit allem Nachruck be-tont, daß die Levitation (Aufhebung der Schwerkraft) a priori ebenso vernunftmäßig sei wie die Gravitation. Die Levitation sei nur eine in entgegengesetzter Richtung wirkende Kraft, als wir es bei der Gravitation (Schwerkraft) gewöhnt sind. Professor S. Coues führte aus, daß die Aufhebung der Schwerkraft mit Hilfe der Geistwesen möglich ist.

•    Naturwissenschaft und Parapsychologie sind die Mittler, welche uns das Weltbild offen-baren können, sofern wir das Geistige Reich nicht in den Hintergrund stellen.

Die Parapsychologie muß sich von dem Fehler befreien, die Naturwissenschaft der Materie auf die Geisteswissenschaft anzuwenden. Dieser Fehler führt zu Vorurteilen, die sich als Barrikaden erwei-sen, welche die Forschung sehr beeinflussen.

Intellektuelle geben ihre Skepsis nur auf, wenn die akademische Wissenschaft ihnen alle Phänome-ne öffentlich als moderne Erkenntnis bestätigt.

Spiritualistische Erkenntnisse werden geheim gehalten, weil sie das Prestige der Wissenschaft er-schüttern. Aus diesem Grunde wird der Spiritualismus als eine Geheimwissenschaft bzw. Geheim-lehre angesehen.

Jedes paranormale Verhalten eines Mediums wird von der breiten Öffentlichkeit wütend bekämpft, weil sich Laien auf diesem Gebiet als Fachleute ausgeben, die zum Atheismus neigen. Auch Ärzte und andere Akademiker können Laien auf diesem Gebiet sein. Der Fachmann braucht den echten Kontakt.

Der Mathematiker und Astronom Laplace sagte:

„Es ist unphilosophisch, Phänomene zu leugnen, weil sie bei dem gegenwärtigen Stand wissenschaftli-cher Kenntnisse nicht erklärbar sind.“

* * * * * * *

Fragen und Antworten

März 1963

Frage    :    Die Kunst geht heute Wege, die von der breiten Öffentlichkeit nicht mehr verstanden werden. Kann man die abstrakten Werke überhaupt noch als Kunst bezeichnen?

AREDOS    :    Wenn die Schöpfung des HERRN so aussehen würde, wie sie sich die abstrakten Künstler vorstellen, wäre sie ein einziges Chaos. Die wahre Kunst ist eine zusammen-gefaßte oder ausgesuchte Wiedergabe der Schöpfung.

•    Wo keine Harmonie und keine Schönheit ausgedrückt werden, da gibt es auch keine Kunst und keinen Künstler.

Frage    :    Die Psychologie nimmt an, daß sich das Unterbewußtsein des Menschen im Hirn be-findet. Stimmt das?

AREDOS    :    Es stimmt, daß der Erdenmensch sein Hirn mit zum Denken benutzt. Das trifft aber nur im Erdenleben zu. Nach dem Austritt aus dem Körper übernimmt das ASTRAL-HIRN diese Aufgabe.

•    Der eigentliche Denkprozeß – oder vielmehr die Tätigkeit des Bewußtseins – ist ein KOSMISCHER VORGANG.

Irrtümlicherweise wird der im Kosmos verbleibende Teil des eigentlichen Denkpro-zesses als „Unterbewußtsein“ bezeichnet. Der kosmische Denkprozeß teilt sich dem Hirn mit. Ihr müßt euch merken, daß das Bewußtsein keine Materie ist. Auch der Geist ist keine Materie. Aber der Geist kann mit der Materie arbeiten. – Ihr seid noch nicht so weit, das zu erfassen.

April 1963

Frage    :    Befinden sich auf anderen Planeten im Weltall gewisse Bakterien und Viren?

ARGUN    :    Selbstverständlich. Auch diese haben gewisse Aufgaben zu erfüllen, wie z. B. die Gä-rungsbazillen hier auf dieser Erde.

Juli 1963

Frage    :    Verläuft unsere Raketen- und Raumforschung so, daß sich der ganze Aufwand einmal lohnen wird?

ARGUN    :    Die Raumforschung wird das ganze Geld, das jetzt für die Rüstung aufgebraucht wird, verschlucken.

•    Doch das Wichtigste der Raumforschung werden die damit verbundenen Neben-erfindungen und Entdeckungen sein, welche der Menschheit einen großen Nutzen bringen werden.

Frage    :    Angeblich will man im All kein Magnetfeld gefunden haben. Die Wolkendecke der Venus soll 30 km dick sein. Außerdem soll der untere Rand vom Stern 70 km betra-gen und der obere Rand etwa 100 km. Stimmen diese Angaben?

ARGUN    :    Erzähle weiter, mein Freund.

Frage    :    Die obere Schicht der Wolkendecke soll minus 40 Grad Celsius und der untere Rand plus 93 Grad Celsius aufweisen.

ARGUN    :    Nun bin ich platt! Meine Kinder, man erzählt euch ja nette Sachen. Ich sage dazu nur, daß die angenommene Präzision noch sehr unzuverlässig ist. Sie werden weiter for-schen und ihre bisherigen Ergebnisse korrigieren müssen.

August 1963

Frage    :    Kannst du uns etwas über den augenblicklichen Stand der Radioaktivität sagen?

ARGUN    :    Die Radioaktivität in der Erdatmosphäre ist immer noch sehr hoch. Die SANTINER sind sehr bemüht, diese herabzudrücken. Ihr braucht für diese Feststellung keinen Geigerzähler. Ein sicheres Anzeichen hoher Radioaktivität ist eure allgemeine Ge-reiztheit. Diese Gereiztheit wirkt sich sehr negativ auf alle politischen Verhandlungen aus. Aus diesem Grunde sind Atomversuche keine Friedensstifter. Eine hohe Radioak-tivität vereitelt alle guten Vorsätze, weil die Verhandlungspartner und Vollverantwort-lichen viel zu gereizt sind, um Wege einer friedvollen Verständigung zu finden. Es ist wichtig, jede Disharmonie zu entschärfen.

September 1963

Frage    :    In letzter Zeit sind schwere Erdbeben vorgekommen. Haben diese Beben etwas mit den Atomversuchen zu tun oder gehören sie zur Entwicklung unserer Erde?

ARGUN    :    Jeder Stern macht eine physikalische und geologische Entwicklung durch. Doch diese Erdkatastrophen stammen tatsächlich von den unterirdischen Atomversuchen. Die Gelehrten sagen dazu, daß es sich um Erdbebengebiete handelt. Ich sage euch, daß das nicht stimmt. Selbstverständlich äußern sich die inneren Unruhen zuerst an den schwächsten Stellen der Erde. Doch die inneren Unruhen sind gewaltsam hervorgeru-fen worden. Im Innern der Erde herrscht bereits eine katastrophale Spannung.

Frage    :    Der Mensch baut doch das Weltbild auf die Mathematik auf. Wie kam er zu dieser Methode?

ARGUN    :    Alles wird aufgrund von GESETZEN aufgebaut. Diese GESETZE gaben der Mathe-matik den Grundbegriff, der dann weiterentwickelt wurde. Aber trotzdem ist der Ma-thematik ein Denkfehler unterlaufen. In Wirklichkeit ist es nämlich so:

•    Alles entwickelt sich aufgrund von GESETZEN, auch der Tag, die Woche, das Jahr. Das GESETZ hierfür ist die UNENDLICHKEIT.

Du kannst dir dieses Wort „UNENDLICHKEIT“ vorstellen, doch wenn du es zerlegst, dann fängst du bei einem GESETZ an, das auf einem anderen GESETZ aufgebaut wurde. So aber kommst du ins UNENDLICHE.

Frage    :    Kann man das Fortleben nach dem Tode auf eine mathematische Formel bringen?

ARGUN    :    Es ist so, daß wir das Leben im Geistigen Reich nicht errechnen. Aber man könnte diese Tatsache in eine mathematische Formel bringen. Doch man tut es nicht. – Im Geistigen Reich existiert nämlich das UNENDLICHE, was die Mathematik stört.

Frage    :    Stimmt es, daß ein Lichtstrahl immer geradeaus eilt?

ARGUN    :    Auch das Licht kann gebeugt werden. Auch die Lichtgeschwindigkeit kann herabge-setzt oder beschleunigt werden. Die SANTINER haben diese physikalischen Vorgän-ge genau erforscht und sie ihrer Technik zunutze gemacht. In der Sowjetunion sitzen die besten Spezialisten aus deutschen Schulen. Sie beschäftigen sich bereits ebenfalls mit diesem Problem. Alles, was bedeutende Fähigkeiten aufwies, hat man 1945 abge-worben. Der Sowjetmensch darf nicht unterschätzt werden. Er ist von sehr gesunder Natur und überdies auch intelligent. Er ist keinesfalls degeneriert.

Februar 1964

Frage    :    Ist es wirklich so, daß auf der Venus keine Menschen leben können?

ARGUN    :    Nicht in dem Sinne, wie ihr es euch vorstellt. Ich möchte mich nicht dazu äußern, da-mit keine weiteren Irrtümer entstehen. Es ist mir zur Zeit noch unmöglich, euch das Leben außerhalb eurer irdischen Vorstellungskraft zu erklären. Für die Allgemeinheit bleiben die ersten Meßergebnisse mittels eines künstlichen Satelliten meistens maßge-bend. Ich will nicht behaupten, daß die Venussonde schlecht arbeitet, aber es gibt eine ganze Reihe äußerer Einflüsse, die noch erforscht werden müssen. Wir haben nicht die Absicht, die Wissenschaft anzugreifen. Die Zukunft wird jedoch noch manche Überraschung bringen.

Die Bezeichnung „Venusier“ oder „Venusmenschen“ stammt nicht von den SANTI-NERN, also nicht von den Menschen anderer Sterne. Ihr selbst habt ihnen diesen Na-men gegeben.

•    Meines Wissens leben diese Menschen auf einer Raumstation, die sich in der Nä-he der Venus befindet.

•    Ebenso gibt es zwei große Raumstationen in der Nähe des Mars. Diese sind so-gar sichtbar und werden von euch für Monde gehalten.

Ich glaube nicht, daß die SANTINER behauptet haben, daß sie von der Venus kom-men. Das muß ein Mißverständnis sein. Ich nehme jedoch an, daß sie gesagt haben, daß sie aus dieser Richtung gekommen sind.

Frage    :    Uns interessiert, ob direkt auf der Venus Menschen leben können. Was ist deine Mei-nung zu dieser Frage?

AREDOS    :    Wir sind nicht dazu autorisiert, euch diese Frage zu beantworten. Ich kann nur sagen, daß die SANTINER euch nichts sagen werden, was nicht wenigstens von einigen Menschen dieser Erde verstanden werden kann.

•    Damit will ich erklären, daß es menschliches Leben in Konditionen gibt, die ihr noch nicht begreifen könnt.

Was nicht in die Erfahrungen eurer wissenschaftlichen Erkenntnisse paßt, wird von euch als Unsinn abgelehnt. Aus diesem Grunde ist es besser, darüber zu schweigen, um den Unglauben nicht zu vergrößern. Wenn ein Erdenmensch in einem außerirdi-schen Raumschiff gewesen ist und er berichtet darüber, dann glaubt ihm das kein Mensch, wenn er es nicht klipp und klar beweisen kann. Wie sollen euch dann die SANTINER beweisen, daß es auf der Venus menschliches Leben in anderen Konditi-onen gibt?

Frage    :    Entspricht der körperliche Zustand, in welchem die SANTINER auf unserer Erde lan-den, dem Zustand, den sie auf ihren Raumstationen haben?

AREDOS    :    Das ist ja die große Schwierigkeit. Sie müssen ihre Kondition ändern, wenn sie in Erdnähe kommen oder sie müßten unglaublich konstruierte Raumanzüge verwenden.

Frage    :    Kannst du uns ungefähr sagen, welcher Art dieser Zustand ist?

AREDOS    :    Die SANTINER verändern den Abstand ihrer materiellen Atome. Diese Veränderung hat jedoch Grenzen. Die Grenze liegt an der Peripherie der Vierten Dimension.

Frage    :    Wir wissen, daß derzeit die SANTINER die einzigen Menschen sind, die als Raum-menschen anderer Sterne zu uns kommen. Wir wissen auch, daß sie eine göttliche Aufsicht über uns Menschen ausüben. Was können die SANTINER aber wirklich für uns tun?

ARGUN    :    Sie können euch geistig vorbereiten, damit ihr die Reife erlangt, die es ermöglicht, daß die SANTINER mit euch in jeder Beziehung Hand in Hand gehen können.

Frage    :    Was ist der Kernpunkt dieser Bemühungen?

ARGUN    :    Die SANTINER müssen die Erdenmenschheit aus ihrer Grobstofflichkeit heraushe-ben. Das ist zunächst nur durch eine vorbereitende geistige Aufklärung möglich.

Anmerkung: An dieser Stelle verweisen wir auf unsere Broschüre von ASHTAR SHERAN: Ewige Wahrheit.

Frage    :    Seit gestern kreist wieder ein russischer Astronaut um die Erde. Erfährt die Öffent-lichkeit es immer, wenn ein Astronaut ins All geschossen wird?

AREDOS    :    Die Sowjetunion hat schon viele Astronauten ins All geschickt, von denen die Öffent-lichkeit nichts erfahren hat und von denen man auch nichts mehr gehört hat.

•    Um die Erde kreisen Satelliten mit toten Astronauten.

März 1964

Frage    :    Wird die irdische Raumforschung auch zu wichtigen geistigen Erkenntnissen führen?

AREDOS    :    Wir rechnen stark damit.

•    Außerhalb der Erdanziehungskraft und außerhalb der Erdatmosphäre sind die spirituellen Möglichkeiten größer.

Frage    :    Der eigentliche Denkprozeß des Menschen vollzieht sich nach euren Aussagen in der Vierten Dimension. Wie kommt dieser Prozeß ohne Gehirn zustande?

AREDOS    :    Der Vorgang ist äußerst kompliziert. Auf alle Fälle handelt es sich um eine PERPE-TUELLE KRAFT, die im Kosmos wirkend ist. Es sind FREQUENZEN, die zahlreich vorhanden sind, wie die Abweichungen der Fingerabdrücke und Handlinien. GOTT besitzt den Schlüssel für sämtliche FREQUENZEN.

•    GOTT ist das größte KOSMISCHE GEHIRN im ganzen Universum. ER hört und sieht mit allen Augen und Ohren der gesamten Menschheit des Universums. ER denkt mit allen Hirnen im ganzen All und besitzt darüber hinaus eine eigene FREQUENZ von ungeheurem Ausmaß.

Frage    :    Wieso kommt es dann vor, daß das materielle Hirn versagt, wenn der Geist eigentlich der Urheber des Denkens ist?

AREDOS    :    Wenn die Materie versagt, dann ist der Geist so lange behindert, wie er der Materie angegliedert ist. In der Materie befindet sich der Geist in Gefangenschaft. Er muß sich nach der Materie richten.

Frage    :    Während die unsterbliche Seele bei der Inkarnation ihr geistiges Gedächtniskapital ablegt, sollte der SCHUTZGEIST als nicht inkarnierte Seele eigentlich über das ganze Gedächtniskapital seines Schützlings verfügen können. Stimmt das?

AREDOS    :    Der SCHUTZGEIST verfügt nicht über den Gedächtnisvorrat seines Schützlings, aber er kann dessen Gedanken auffangen. Jeder Mensch besitzt seine eigene, individuelle FREQUENZ.

•    Wenn eine Seele inkarniert wird, dann verliert sie den Anschluß zu ihrer alten FREQUENZ und erhält dafür eine neue. Der Gedächtnisvorrat bleibt im Kosmos zurück, bis die Seele die alte FREQUENZ wieder zur Verfügung hat und sich an alles wieder erinnern kann.

April 1964

Frage    :    Befinden sich auf der Sonne GEISTWESEN, die unserer Entwicklung voraus sind?

ELIAS    :    Auf der Sonnenoberfläche befinden sich keine LEBEWESEN, da diese Oberfläche starke, feurige Eruptionen und radioaktive Ausstrahlungen hat.

•    Aber im Mittelpunkt der Sonnenhülle befindet sich ein Stern. Dieser Stern ist mit der Erde nicht vergleichbar. Es ist ein toter Stern. Würden auf diesem Stern Menschen leben, so könnten sie die Sonne nicht sehen, sondern nur ihr Licht.

Juni 1964

Frage    :    Wird es den großen Erfindern immer möglich sein, sich entsprechend durchzusetzen?

ELIAS    :    Es wird sich kaum etwas daran ändern, daß die negativen Elemente immer bereit sind, das Gute – auch wenn es erst im Entstehen ist – anzugreifen. Es gibt genug negative Menschen, die von den positiven Menschen behaupten, sie seien zu weich, schwach und dekadent. Es gibt aber auch Menschen, die sich ihrer eigenen Gefühle schämen, die sich vor jeder Art von Feierlichkeiten und Festen, wie z. B. Weihnachten, fürch-ten, da sie in sich sentimentale Regungen verspüren, die sie aber für Schwäche halten und deshalb unterdrücken.

Frage    :    Wie ist es möglich, daß negative Menschen so viel Erfolg im Leben haben?

ELIAS    :    Es gibt Menschen, die sehr robust auftreten und im ersten Augenblick unsympathisch wirken. Aber man achtet sie trotzdem und schaut zu ihnen auf und verherrlicht sie so-gar.
•    Man kennt zu wenig den Unterschied einer geistigen Reife, da man meistens das sieghafte Negative für hervorragende Leistungen hält.

September 1964

Frage    :    Woran liegt es, daß es Menschen gibt, die vieles gut begreifen, während auf der ande-ren Seite es Akademiker gibt, die vieles nicht begreifen?

AREDOS    :    Einmal hängt das Begreifen von der Vorentwicklung ab, die sich durch mehrere Inkar-nationen zieht. Dann ist es eine Sache des Relais, d. h. der Hirnsubstanz, die hindernd sein kann und die Geistestätigkeit hemmt.

Aber es gibt eine große Anzahl von Menschen, bei denen alles gut in Ordnung ist, die aber trotzdem sehr begriffsstutzig sind. Diese Menschen akzeptieren alles, was andere vor ihnen bereits akzeptiert haben. Sie akzeptieren z. B. die Wissenschaft, auch wenn sie Fehler aufweist. Diese Menschen sind kritiklos und arbeiten nur mit fertigen Wer-ten, die nicht von ihnen stammen. So kommt es häufig vor, daß Politiker und Akade-miker ihre Entscheidungen nur mit Maßstäben treffen, die sie sich so eingepaukt ha-ben, daß sie für alles Verwendung finden.

Es gibt aber einfache Leute, die keine große Schulbildung besitzen, die jedoch von ihrem gesunden Kritikvermögen Gebrauch machen. Diese Menschen haben keine Maßstäbe zur Verfügung. Sie haben nichts eingepaukt, womit sie operieren könnten. Diese müssen eigene Entscheidungen des Verstandes treffen und dabei sind sie den anderen oft hoch überlegen.

Psychologie

Im Schlaf schaltet sich die Seele in hohem Maße vom Hirn ab.

Das gilt um so mehr, je tiefer der Schlaf ist.

Die hohe Selbständigkeit der Seele ermöglicht im Schlaf eine bedeutende Fühlungnahme zu den kosmischen AUFZEICHNUNGEN, die sich im All befinden. Es erscheint wahrscheinlich, daß die Seele sogar ERINNERUNGSSCHWINGUNGEN anpeilt, die nicht zum eigenen Bewußtsein gehö-ren. Die Reflektion der angepeilten ERINNERUNGSENGRAMME erfolgt meistens wahllos. Doch der Schlafende kann seelische Verbindungen mit diesem kosmischen RIESENRESORVOIR her-stellen. Die Großträume der Archetypenträumer liefern genügend Beweise.

Es ist auffallend, daß im Traum die Zeit- und Raumbegriffe aufhören und daß das älteste Geschehen in die Gegenwart rückt. Der Träumer sieht mit seinen geistigen Augen mitunter Dinge, die er nie gekannt oder gesehen hat oder er glaubt sich in einer Landschaft, welche ihm völlig fremd ist. Er kann in Kriegsnöte verwickelt werden, die sehr eigenartig sind und längst vergangenen Zeiten an-gehören. Der Großtraum bringt vergangene Jahrhunderte, ja mitunter Jahrtausende mit den größten Naturkatastrophen hervor. Das ganze riesige ARCHIV, das im Kosmos angelegt ist, und das der menschlichen Erinnerung dient, ist kein im Hirn angelegtes Unterbewußtsein.

Jeder Mensch legt sich durch seine BEWUSSTSEINSSCHWINGUNGEN ein eigenes Reservoir von Erinnerungen an. Sein Bewußtsein reagiert auf die individuelle FREQUENZ. Aber es gibt Fäl-le, daß auch ein anderes Bewußtsein auf dieselbe FREQUENZ schaltet. Auf diese Weise empfängt der Mensch manchmal Erinnerungsfragmente, die nicht zu seinem eigenen Erfahrungsschatz gehö-ren.

Jedenfalls steht fest, daß mit dem menschlichen Unterbewußtsein oft ein wissenschaftlicher Irrtum verbunden ist.

LEBENSKRAFT    (Durchgabe aus den SPHÄREN DES LICHTES)

Aus einer Rede des LICHTBOTEN SILBERBIRKE:

„Ohne Zweifel besteht eine LEBENSKRAFT. Das Leben existiert nur, weil eine KRAFT da ist, die ENRERGIE spendet, welche seine Dynamik darstellt. Welcher Art diese KRAFT ist, kann keiner in eurer Welt erklären. Diese KRAFT steht jenseits jeder Prüfung durch wissenschaftliche Instrumen-te, chemischen Analysen oder materiellen Nachforschungen. – Es gibt einen „Tod“, wie ihr ihn seht, und es gibt ein Leben. Die materielle Welt ist nur ein Schatten des EWIGEN LICHTES – des Geis-tes.

•    Die materielle Welt ist die Schale – der Geist ist der Inhalt.

Der Geist ist das, was dem Bewußtlosen Leben brachte. Er ist das, was euch fähig macht, euch selbst zu erkennen. Der Geist ist jener göttliche Odem, der dem Menschen eingehaucht wurde und ihn zu einem lebenden, bewußten Wesen werden ließ. – Der Geist macht den Menschen göttlich. Er hebt ihn aus seinen angestammten Schwachheiten empor. Er unterscheidet ihn von den Tieren und ermöglicht ihm, seinen Nächsten dienlich zu sein. Der Geist ist es, der den Menschen uneigennützig und selbstlos macht und ihn erleuchtet, damit er nach dem Höchsten greift, das für ihn zu erlangen ist. Es ist der Geist, der in jedem spricht, wenn er ihm lauscht.

Ihr seid nicht nur Materie! Ihr seid göttlich durch den Geist, der in euch wohnt. Ihr seid ein Teil der MACHT, die das ganze Universum schuf und alles was sich darin befindet, lenkt und leitet. Im Menschen ist dieser KOSMISCHE GEIST, diese LEBENSKRAFT, vorhanden. Der Mensch ist ein Individuum, ein FUNKE des göttlichen FEUERS. Der Mensch ist ein wesentlicher Teil der unend-lichen INTELLIGENZ, die viele „GOTT“ nennen und die ich den GROSSEN GEIST allen Lebens nenne.

Das Grab kann den Geist überhaupt nicht berühren. – Das Feuer des Krematoriums kann den Geist niemals vernichten. Es gibt nichts auf der weiten Welt, das den unendlichen Geist zum Erlö-schen bringen könnte. Darum zeiget euch Wert des natürlichen GESETZES, das sich euch zeigte, das immer und immer bestehen wird.

Der Mensch verläßt durch den Akt des Todes – der nur ein Akt der Auflösung des physischen Kör-pers ist, in dem er sich vorübergehend manifestierte – seine irdische Hülle. Danach beginnt er sich seines endgültigen Ätherkörpers zu bedienen. Der Geist – nennt ihn wie ihr wollt – hat sich langsam auf diese Vollendung vorbereitet. Der Tod sagt dem Menschen als Individuum nicht Lebewohl, im Gegenteil – der Tod erhöht seine Individualität.

Der Tod ist eine Sprosse auf der Leiter zur Entwicklung des Menschen.

•    Aus dem Tod geht er als Einzelwesen hervor, mit unverletztem Bewußtsein und gesundem Erinnerungsvermögen. Alle seine Fähigkeiten des Geistes und der Seele sind bereit, ihm vollkommen zu dienen, denn sie sind befreit von den Begrenzungen des physi-schen Körpers, mit seinen beengenden und hemmenden fünf Sinnen.

Es gibt keine Kirche, die machtvoll genug wäre, die Wahrheit des Geistes zu verbannen. Ihr befin-det euch nicht mehr im finsteren Mittelalter, wo eine solche Macht in den Händen Einzelner ruhte. Ihr lebt nun in einem Zeitalter der größeren Erleuchtung, wo Männer und Frauen die Freiheit erle-ben, die Freiheit, die das Leben des Geistes ist. Diese Freiheit kann nicht mehr überall verleugnet werden. Sie wird weiter wachsen! – Es ist gut, wenn viele Hindernisse zu überwinden sind, denn dadurch werdet ihr eine größere Freiheit erreichen.“

Anmerkung: SILBERBIRKE nennt sich der Geist eines hochentwickelten Indianers. Der hohe Stand seiner geistigen Entwicklung läßt uns den Wahn-sinn des Rassenhasses erkennen. Weder die Farbe, noch das Gehirn, entscheiden das Niveau der Seele!

Einige Tatsachen sprechen für sich

Im Jahre 1958 berichtete die amerikanische Presse über einen Fall von sogenannten Poltergeistern:

In Seaford, Long Island, ereigneten sich im Hause von Mr. und Mrs. James M. Herrmann sehr auf-fällige spirituelle Phänomene. Die ganze Wohnungseinrichtung wurde von unsichtbaren Händen durcheinandergewirbelt. Der Fall war so aktuell, daß sich viele Zeitungen und Journalisten damit beschäftigten. Sogar die weitere Öffentlichkeit hatte sehr starkes Interesse an den merkwürdigen Vorgängen. Ein Behälter mit Weihwasser wurde sehr respektlos behandelt.

Anmerkung: Da Poltergeister vor dem Weihwasser keinen Respekt zeigten, bewiesen sie allzu deutlich, zu welcher Sphäre sie gehörten.

Derartige psychokinetische Vorgänge sind in Amerika nicht selten. Amerika ist das Land, von dem der Spiritismus seinen Weg über die ganze Welt antrat. England steht in dieser Hinsicht kaum nach.

Im Juli 1957 in Hartville, Missouri, erregte ein kleines Mädchen viel aufsehen. Betty Jane Ward wurde im Alter von neun Jahren zum Medium eines Poltergeistes, der großen Unfug mit ihr trieb. Wenn Betty mit ihrer Mutter einkaufen ging, dann flog die Ware von den Regalen. Zu Hause schwappte in ihrer Gegenwart das Wasser aus dem Eimer und die Seife blieb niemals in ihrem Be-hälter.

Anmerkung: Auch wenn es sich um niedere Geister handelt, zu denen ja die Poltergeister gehören, sind diese ebenfalls bemüht, ihre Existenz auf ihre aufdringliche Weise zu beweisen. Es gibt Geister, die in ihrer Belehrung nicht davor zurückschrecken, wirkliche Ohrfeigen auszuteilen. Bei manchem Atheisten wäre das eine eindrucksvolle Überzeugung. Unser LICHTBOTE ELIAS meinte dazu, daß es sich hierbei oft um Kindergeister handelt, die noch physisch stark, aber auch ungezogen sind.

Fragen und Antworten

Oktober 1964

Frage    :    Die Amerikaner haben eine Rakete zum Mond geschossen. Ist es ein Erfolg?

ARGUN    :    Ich sehe es euch an euren Mienen an, daß ihr euch freut, daß ich mit euch schreibe. Der Mondschuß ist von interplanetarischer Seite aus genau verfolgt worden. Ihr wißt, daß sowohl die Tag- als auch die Nachtseite des Mondes als Stützpunkt der SANTINER be-nutzt wird. Die SANTINER haben dort einige ihrer beweglichen Raumstationen statio-niert. Sie haben das Projektil auf seinem Flug verfolgt. Sie erkennen die große techni-sche Leistung der Erdenmenschen an. Man wird später feststellen, d. h. wenn der be-mannte Flug geglückt ist, daß der Mond mehr enthält, als man zur Zeit annimmt. Es gibt dort z. B. große Uranvorkommen und viel Eisen, sowie Quarz und Edelsteine.

Frage    :    Lieber ARGUN, welcher Art werden die Folgen dieser Monderkundung sein?

ARGUN    :    Es wird wahrscheinlich so kommen, daß die Russen das erste bemannte Raumschiff zum Mond schicken werden.

Frage    :    Werden durch den amerikanischen Raketenerfolg die Spannungen zwischen Amerika und Rußland noch zunehmen?

ARGUN    :    Ich bin anderer Meinung. Die Propaganda wird gewaltig sein. Das hat jedoch nichts zu besagen, weil die Russen wie auch die Amerikaner die einzige mögliche Konsequenz bei dem großen Projekt ziehen müssen, nämlich zusammenzuarbeiten. Es kostet zu viel Geld.

Einwand    :    Es ist interessant, daß die SANTINER die technische Leistung würdigen. Aber auf der anderen Seite wird das Geistige vernachlässigt werden.

ARGUN    :    Auf dem Wege über den Materialismus findet der Mensch auch zum Geistigen. Hier ein Beispiel:

•    Erkenntnisse, die man anfangs über die angeblich so feste und solide Materie gewonnen hatte, sind falsch. Die Materie ist instabil, wenn man ihr auf den Grund geht.  Durch das elektrische Kräfteverhältnis der Kleistpartikelchen – o-der sagen wir wissenschaftlich Korpuskeln, wird die Materie zusammengehalten. Ihre Festigkeit ist jedoch nur scheinbar.

Frage    :    Wird damit der Leitsatz des Sowjetrussischen Dialektischen Materialismus „Die Mate-rie ist ewig“ aufgehoben?

ARGUN    :    Voll und ganz. Die Materie ist eine Verdichtung des göttlichen GEISTES, eine Um-wandlung der KRAFT. Nur der göttliche, universelle GEIST hält alles, aber auch alles zusammen. ER reguliert den Abstand der Gestirne und den Abstand der Atome zuein-ander, wie auch den Abstand der Atomteilchen.

Frage    :    Werden die SANTINER unsere Raketenversuche unterstützen?

ARGUN    :    Die SANTINER unterstützen diese Versuche nicht. Sie warten ab, wie der Mensch auf diesem Gebiete fortschreitet. Je mehr er auf diesem Gebiet vordringt, um so mehr Ver-ständnis und Erfahrung bringt er für den Kontakt mit Sternenmenschen auf.

•    Auf dieser Ebene wird der Erdenmensch seinem Bruder im Kosmos begegnen.

Frage    :    Könnte eine Begegnung schon hier auf Erden den Weg verkürzen?

ARGUN    :    Jede Sache braucht ihre Entwicklung. Auch in diesem Falle wird Zeit benötigt. Die SANTINER wollen euch nichts aufzwingen.

Frage    :    Worin besteht ihre augenblickliche Tätigkeit?

ARGUN    :    Sie beobachten und registrieren alles, was bei euch vorgeht.

•    Sie wachen streng darüber, daß es zu keinem Dritten Weltkrieg kommt. Einen Atomkrieg würden sie nicht zulassen.

Frage    :    Heißt das, daß hier auf dieser Erde weder eine Begegnung stattgefunden hat noch statt-finden wird?

ARGUN    :    Es hat eine Begegnung bereits stattgefunden. Ich meine jedoch nicht offiziell. Ich möch-te keinen Namen nennen. Diese Berichte liegen im Pentagon. Es gibt dort ganze Reihen solcher Akten. Es gibt eine eigene Abteilung für Kontakte mit Außerirdischen.

Frage    :    Die amerikanische Öffentlichkeit verlangt jetzt energisch, die Wahrheit einzugestehen, denn sie merkt, daß die Berichte der Regierung nicht stimmen. Was sagt Ihr dazu?

ARGUN    :    Ebenso könnte die Öffentlichkeit verlangen, daß es keine Steuern mehr geben soll. Gä-ben die Regierungen das zu, dann müßten sie ihre ganze Politik ändern und das er-scheint ihnen unmöglich. Trotzdem kommt der Tag, an dem die Regierungen nicht mehr schweigen können. – Man stand schon einmal dicht vor einem Atomkrieg. Die Außerirdischen hatten ebenfalls höchste Alarmbereitschaft, daher die vielen Sichtungen.

Frage    :    Hatte Adamski eine echte Begegnung?

ARGUN    :    Darauf möchte ich nicht eingehen. Ich möchte auch diesen Namen nicht gern nennen.

Frage    :    Würde der Erdenmenschheit ein Phänomen helfen, wie es in Fatima auftrat?

ARGUN    :    Die heutige Menschheit ist imstande, jedes Phänomen und jedes Wunder zu zerreden. Sie fabriziert pseudowissenschaftlichen Salat.  Die Kirche mischt bei diesem Salat tüch-tig mit.

•    Die Amerikaner haben ein paar sehr wichtige Aufnahmen aus dem „Meer der Wolken“ (Gebiet auf dem Mond) bekommen. Diese Aufnahmen werden der Menschheit bzw. der Öffentlichkeit nicht bekannt gemacht werden.

November 1964

Frage    :    Die christlichen Kirchen beschäftigen sich noch immer mit dem Dogma der Erbsünde. Kannst du uns etwas darüber sagen?

ARGUN    :    Die Erbsünde ist tatsächlich ein Dogma. Es gibt zwar ererbte Krankheiten und Eigen-schaften, aber eine Sünde vererbt sich nicht. Eine Sünde haftet dem Menschen an, der sie begeht. Er muß sie deshalb selbst verantworten.

•    Das Dogma der Erbsünde ist keine Lehre aus dem Geistigen Reich, sondern eine Erfindung der Priester, die derartiges aufgeschrieben haben.

•    Ein jeder Mensch kann ohne Sünde sein, wenn er wirklich will!
Der HERR hat euch alle Sinne mit auf den Weg gegeben. Diese Sinne richtig zu nut-zen liegt an euch. Die Kirchenlehre leitet die Erbsünde vom sogenannten Sündenfall her. Hierzu ist zu sagen:

•    Die ersten Menschen kamen vom HERRN. ER schickte sie nicht auf diese Er-de, sondern auf viele Sterne. ER hat sie nicht verdammt, daher gibt es auch keine Erbsünde.

Es ist keinesfalls so, wie es die Bibel lehrt. Es geht alles genau nach den GESETZEN des HERRN, aber diese haben mit der Bibel nichts zu tun. Es ist alles ganz anders. Die Geschichte des Menschen beginnt keinesfalls mit Adam und Eva. Auch nicht mit der Vertreibung aus einem Paradies. Die Geschichte der Menschheit beginnt mit einer Vorstufe der Entwicklung. Das gehört zur Naturwissenschaft und ist kein Märchen.

•    Einst war der Mensch ein grobstoffliches Wesen. – Über viele Jahrtausende veredelten sich die Rassen. Einst gab es auf dieser Erde einen Urmenschen und aus ihm entwickelten sich später die Rassen. Die Rassen entwickelten je-doch eine unterschiedliche Intelligenz. Später wurde der Mensch feinstoffli-cher.

Frage    :    In einem bekannten geisteswissenschaftlichen Werk steht, daß es drei Arten von Men-schen geben soll. Die erste Art besitzt eine Tierseele, die sich entwickelt hat. Stimmt das?

ARGUN    :    Nein, das stimmt nicht. – Ich weiß, von wem diese Behauptung stammt. Dieses Medi-um war ein sehr gelehriger Schüler. Aber er hatte keinen zur Seite, der ihm half oder ihn korrigierte. Wir haben für diese Fehler viel Verständnis, weil wir wissen, wie sie zustande kommen. Diese Fehler kommen nicht immer auf das Konto des Mediums. Wir möchten solche Irrtümer gern fortwischen, aber wir sind behindert, weil es leider zuviel Fanatiker gibt.

Frage    :    Dann können auch bei uns Fehler vorkommen?

ARGUN    :    Solange die Zusammensetzung der Zirkel gut ist, ist auch der SCHUTZ entsprechend gut. Auf diese Weise kommt so leicht kein anderer Geist an das Medium heran. Au-ßerdem kontrollieren wir auch das Medium, ob es eine andere ANNÄHERUNG spürt.

•    Bei Einzelmedien ohne Zirkel ist der SCHUTZ immer in Gefahr.

Dezember 1964

Der weltbekannt, hochverdiente Geisteswissenschaftler und humanistische Schriftsteller H. K. Iran-schähr  urteilte über das Menetekel mit folgenden Worten:

„Diese Gemeinschaft ist nach Anerkennung der Presse eine der ernsten und glaubwürdigsten Organisati-onen auf diesem Gebiet.“

* * * * * * *

Februar 1965

Frage    :    Hat die Parapsychologie in der Jenseitsforschung bedeutende Fortschritte gemacht, oder sind diese Erkenntnisse immer noch der Privatinitiative vorbehalten?

AREDOS    :    Diese Frage kann nur aus internationaler Sicht beantwortet werden. Tatsächlich hat die parapsychologische Forschung in dieser Hinsicht Fortschritte gemacht. Auch die Presse hat davon Kenntnis bekommen. Das Jenseits wird von Tag zu Tag verständli-cher. – Doch politische Kreise, zu denen auch maßgebende Akademiker und Wissen-schaftler gehören, stemmen sich mit aller Gewalt gegen diese Erkenntnisse, die sie mit einer Handbewegung vom Tisch fegen wollen. Diese Wissenschaftler, zu denen auch viele Psychologen gehören, haben kaum eine Ahnung vom Spiritualismus, aber sie er-dreisten sieh, ein endgültiges Urteil darüber zu fällen. Ihre Argumente stellen eine Pseudowissenschaft dar, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hat, sondern nur einen Anschein von höchster Gelehrsamkeit vorgaukelt. Der Widersacher GOTTES freut sich dazu.

März 1965

Frage    :    Was ist Elektrizität?

ELIAS    :    Die Elektrizität ist eine im ganzen Universum vorhandene Kraft, die mit dem Licht zusammenhängt. Wo kein Universum ist, sondern nur das All, da gibt es auch keine Elektrizität, denn Elektrizität hängt auch mit der Materie zusammen, weil das Licht ebenfalls ein Bestandteil der Materie ist. Elektrizität wird nicht erzeugt, sondern mit-tels Kraft herangezogen. Es handelt sich dabei um einen magnetischen Vorgang.

(Anmerkung: Kennt man diese Formel bereits?)

Frage    :    Professor Einstein hat versucht, das Universum zu berechnen. Kann man hierfür überhaupt eine mathematische Formel anwenden oder aufstellen?

ELIAS    :    Nein. Der Mensch ist sowohl geistig als auch körperlich dimensional. GOTT ist aber überdimensional. Aus diesem Grunde kann der Mensch auch niemals etwas Überdi-mensionales begreifen.

•    Das Universum, wie es heute besteht, ist aus mehreren Universen entstanden, die sich durch ihre Ausdehnung erreicht und verschmolzen haben.

Vermutlich gibt es noch weitere Universen, die das gegenwärtige Universum noch nicht erreicht haben und erst in Äonen erreichen werden. Aus diesem Grunde ist auch die irdische Vorstellung von GOTT geradezu läppisch, wenn nicht sogar blasphe-misch. Dort, wo noch ein absolutes Nichts besteht, wird eines Tages das göttliche GESETZ wirksam und dann entstehen SCHWINGUNGEN und ihre FREQUENZEN.

Frage    :    Hinsichtlich der Schöpfungsgeschichte ist man sich noch ziemlich im Unklaren. Stammt der Mensch von Adam und Eva ab?

ARGUN    :    Die Wissenschaft ist immer der Meinung, daß der heutige Mensch vielleicht doch vom Affen abstammt. Viele Theorien werden aufgestellt und es gibt ein Hin und Wider. Man behauptet, der Mensch sei seinem äußeren Gehabe nach dem Affen sehr ähnlich. Doch das ist ein Irrtum!

Der Mensch ist tatsächlich eine Schöpfung des HERRN. Er soll die Vollendung der Schöpfung darstellen, aber auch die ganze Schöpfung des HERRN erkennen und wür-digen. Doch dieses erfordert selbstverständlich verschiedene Entwicklungsstufen, denn nichts ist sofort vollendet.
Der Mensch war in der Vorstufe seiner Entwicklung grobstofflich, disharmonisch und primitiv. Er war zwar primitiv in seinem äußeren Aussehen, aber dafür hatte ihm der HERR geistige Voraussetzungen mitgegeben. Diese geistigen Voraussetzungen halfen ihm, sich auf der Erde zurechtzufinden.

•    Es ist ein Fehler, wenn man den Menschen die Geschichte von Adam und Eva er-zählt.

Es war keine sogenannte Todsünde vollbracht worden, so daß der HERR zwei Men-schen aus einem Paradies vertreiben mußte. Nein, es war der Wille des HERRN, nach dem Vorbild auf anderen Planeten auch auf diesem Stern hochentwickeltes Leben zu erwirken. Doch so etwas geschieht nicht von heute auf morgen, denn dafür ist die Ent-stehung des Erdballes sowie der Pflanzen usw. viel zu langwierig. Ein jeder Schritt muß gut überlegt werden. Die ganze Entwicklung ist geistig aufgezeichnet und nach diesem PLAN werden die göttlichen GESETZE geschaffen. Nach den göttlichen GESETZEN entsteht dann das Leben.

Es stimmt wohl, daß der Neandertaler mit zu den ersten Menschen gehörte. Es stimmt auch, daß die Urtiere aus der Urwelt existierten. Aber, meine lieben Freunde, ist es euch auch klar, warum es auf diesem Stern eine Eiszeit gab?

Frage    :    Nein. Kannst Du uns etwas darüber sagen?

ARGUN    :    Eine Entwicklungsperiode war abgeschlossen und eine neue sollte beginnen. Der HERR mußte einen Schlußstrich ziehen, um den Plan zu verwirklichen. Der Mensch war ihm zu primitiv, denn er konnte im Rahmen der Urwelt nicht seine geistigen Fähigkeiten entwickeln, denn dazu war er nicht FEINSTOFFLICH genug. Das Unkraut wuchs zu hoch und die Tiere hatten riesenhafte Ausmaße. Es war nicht das, was dem HERRN ge-fiel. Der Unterschied zwischen Mensch und Tier war zu groß. Dazu kreiste die Erde an-ders um die Sonne.

•    Durch eine Korrektur des Umlaufs wurde schlagartig die ganze Lebenssituation auf der Erde in neue Bahnen gelenkt. Das ganze Weltbild wurde verschoben. Wo früher Wüste oder Sümpfe waren, habt ihr heute die schönsten Urlaubsorte.

Die Entwicklung in der Geschichte dieses Planeten ist noch lange nicht abgeschlossen. Wenn sich die Menschheit nicht nach dem Plan GOTTES verhält kann augenblicklich eine gewaltige Korrektur erfolgen. Die Grundvoraussetzungen für ein solches Gesche-hen sind genügend vorhanden. Sie entziehen sich der Feststellung durch die Wissen-schaft.

•    Eine Veränderung im magnetischen Gürtel der Erde hat sofort ungeheure Folgen.

Das menschliche Denken muß weiter geschult werden. Es beginnt negativ zu arbeiten. Der HERR sieht und überdenkt alles, auch wenn niemand etwas davon merkt. Der HERR kann nämlich lange schweigen. Aber der HERR kann auch reden und befehlen, wenn ER es für richtig hält.

Der Mensch besitzt die Gabe der göttlichen Intelligenz. Aber diese Intelligenz muß richtig angewandt werden. Böse Charaktere möchten sich die Gaben der Intelligenz zu eigen machen und sie werden dadurch groß und grausam. Aber sie vergessen dabei ihre Unsterblichkeit und diese fordert von ihnen die Rechenschaft, eine Buße, die euch auf diesem Planeten verborgen bleibt. Der HERR läßt sich nicht spotten!

Frage    :    Ein Sprichwort sagt, daß man aus Schaden klug wird. Muß die Menschheit erst durch Schaden zur Vernunft kommen?

ELIAS    :    Wie oft hat GOTT schon eingegriffen, sogar Zeichen gegeben, seinen Sohn zur Erde geschickt. Man wollte nicht sehen und auch nicht hören.

•    Was hier auf dieser Erde geschieht, ist einmalig im ganzen Universum.

Selten liegen Schönheit und Häßlichkeit so dicht nebeneinander wie auf diesem Plane-ten. Vom Genie bis zum Wahnsinn soll es nur ein kleiner Schritt sein, das trifft voll und ganz auf dieser Erde zu. Ihr seht also, wie dicht die Gegensätze gerade hier bei-einander liegen. Trotzdem ist die Erde ein ausgesprochener Läuterungsplanet.

April 1965

Frage    :    Wir kommen immer wieder darauf zurück, daß gesellschaftliche Irrtümer beseitigt werden müssen. Zu diesen Irrtümern gehört auch die Vermutung über die Tätigkeit des Unterbewußtseins. Wo befindet sich die Erinnerung des Menschen. Wo befindet sich das gesamte Gedankengut, mit dem der Mensch dauernd operiert?

ARGUN    :    Die Gedanken und jede geistige Vorstellung befinden sich im Kosmos und nicht im Gehirn des Menschen. Doch der auf Erden lebende Mensch steht mit dem Kosmos in enger Verbindung. Die Seele ist der Regisseur des Körpers. Wenn der materielle Kör-per nicht mehr lebensfähig ist schaltet er die Verbindung mit seinem Regisseur ab.

AREDOS    :    Es ist ein großer Irrtum, wenn man annimmt, daß die Gedanken und das Bewußtsein im Hirn des Menschen hervorgebracht werden. Das Hirn ist kein Reservoir für die Er-innerungen. Das Hirn nimmt aber die Gedanken der kosmischen Seele auf, so ähnlich, wie ein Radioempfänger die Sendung empfängt. Der Mensch hat allerdings darüber hinaus die Fähigkeit zu überlegen, zu planen, zu vergleichen und Schlüsse zu ziehen.

•    Alle diese Denkprozesse finden nicht im Hirn, sondern im Kosmos statt. Die elektrischen Impulse des Denkens sind mit den Gedanken nicht identisch. Das Hirn ist hauptsächlich ein Relais des materiellen Körpers.

Der Mensch kann lieben und er kann hassen, er kann nachtragend sein und auch wie-derum verzeihen. Glaubt ihr, daß alle diese Eigenschaften nur durch die Materie her-vorgebracht werden können?

(Anmerkung: Wenn das Bewußtsein und das Denken nicht kosmischer Natur wären, könnten wir unmöglich einen Kon-takt mit den jenseitigen INTELLIGENZEN herstellen.)

Juni 1965

Frage    :    Die Elektrizität ist doch im ganzen Universum vorhanden. Hat die Elektrizität etwas mit der Seele oder überhaupt mit dem Denken des Menschen zu tun?

ELIAS    :    Die Elektrizität ist mit der Materie stark identisch. Im wahrsten Sinne geschieht dabei folgendes: Die plötzliche Änderung der Stellung der Atome zueinander bringt die Elektrizität hervor. Diese Elektrizität birgt noch Geheimnisse, die den SANTINERN gut bekannt sind, von denen ihr jedoch – zu eurem Glück – noch keine Ahnung habt. Wir dürfen darüber nichts berichten.

•    Doch mit den Funktionen der Seele oder ihrer Gedanken hat die Elektrizität überhaupt nichts zu tun. Eure Hirnforscher können sich diese Mutmaßungen absolut ersparen.

August 1965

Frage    :    In letzter Zeit sind wiederholt sehr schwere Erdbeben aufgetreten. Haben diese Beben etwas mit den Atomtests zu tun?

ARGUN    :    Ja, besonders mit den unterirdischen Versuchen. Auch wenn die Beben weit vom Ex-plosionsherd entfernt sind, werden diese Beben trotzdem an den gefährdeten Stellen der Erdkruste ausgelöst. Die Menschen können nichts anderes tun, als zu protestieren, demonstrieren oder boykottieren. Aber die Mächtigen der Erde werden nicht darauf reagieren.

•    Doch bevor die Welt untergeht, werden die außerirdischen MÄCHTE grandios eingreifen.

Der Mensch gehorcht nur der Großmacht. Nun, es gibt derer mehrere. Da muß sie eben der ÜBERMACHT gehorchen. Die ÜBERMACHT steht haushoch über der Großmacht. Der Mensch hantiert mit der Urkraft und er weiß noch lange nicht, was das wirklich heißt!

Frage    :    Der Embryo des Menschen macht in seiner Entwicklung, von der Eizelle an, alle Sta-dien der biologischen Entwicklung durch, also über die Tiere, Fische und weist sogar Kiemenbildung auf. Woher rühren diese Ähnlichkeiten mit der Tierwelt?

ARGUN    :    Die Vergleiche mit der niederen Tierwelt sind oft bei den Haaren herbeigezogen. Ge-wiß treten Ähnlichkeiten auf, da ja der Mensch sozusagen mit den Säugetieren orga-nisch parallel liegt und der Zellenaufbau ebenso vonstatten geht. Aber dieser Aufbau hat ein ganz anderes Tempo und einen anderen Rhythmus. Auch die ganze Einteilung ist eine andere. Die Kiemenbildung besagt nichts.

September 1965

Frage    :    Auch in diesem Jahr sind sehr schwere Erdbeben aufgetreten. Selbst wenn man be-rücksichtigt, daß es Erdbeben schon immer gegeben hat, stellt sich die Frage, ob diese Beben etwas mit den Atomtests zu tun haben?

AREDOS    : Ja, das stimmt. Sie sind zum Teil die Folgen eurer unterirdischen Versuche. Die Erd-kruste ist ja nur eine Eierschale. Unter dieser Rinde befinden sich aber große Risse und Hohlräume. Außerdem ist der innere Erddruck nicht überall gleich. Hier greift der Mensch störend ein und die ungeheuren Kräfte pflanzen sich unter der Erdoberfläche fort. Wissenschaftler würden diesen Vorgang nur akzeptieren, wenn das Erdbeben unmittelbar nach der Zündung einer unterirdischen Atombombe auftreten würde, aber es dürfte nicht weit vom Explosionsherd entfernt sein. Das ist der große Irrtum.

•    Eine Bombe kann in Mexiko gezündet werden. Das Erdbeben als unmittelbare Folge kann in etwa vier Jahren in Japan oder Südamerika auftreten. Der ver-stärkte Druck, der hauptsächlich durch die Strahlung entsteht, sucht sich die schwachen Punkte der Erdoberfläche aus.

Frage    :    Kann ein solches Beben auch in Europa oder in New York auftreten?

AREDOS    :    Das sind keine schwachen Punkte, besonders nicht in New York. Aber weit gefährli-cher sind die unterseeischen Beben dieser Art. Auch auf dem Meeresgrund gibt es vie-le schwache Punkte.

•    Mitten durch den Atlantik und auch durch den Pazifik laufen große Narben, die noch lange nicht verheilt sind. Wenn eine solche Narbe der Länge nach aufbricht, dann gibt es eine ungeheure Katastrophe, bei der nicht ein einziges Lebewesen übrigbleibt.

Frage    :    Wie ist ein solches Ausmaß möglich?

ELIAS    :    Wenn die Erde unter dem Meer aufbricht, strömen ungeheure Wassermengen in das glühende Innere der Erde. Unter der unvorstellbaren Dampfentwicklung fliegt der ganze Erdball auseinander.

•    Eine solche Katastrophe hat schon einmal stattgefunden, sie liegt allerdings Millionen Jahre zurück. Ein Planet in eurem Sonnensystem löste sich völlig auf, weil sein Wasser in das Innere drang.

Diese Möglichkeit ist auch für die Erde nicht von der Hand zu weisen. Aus diesem Grund wird die Erdenmenschheit streng überwacht. Die außerirdischen Raumschiffe fliegen pausenlos ihre Überwachungsflüge. Es sind keine Entdecker- oder Vergnü-gungsreisen. Die SANTINER haben eine verantwortungsvolle Aufgabe, und sie sind sehr um euch besorgt.

Frage    :    Man hat die Atomversuche in die Erde verlegt, weil man einer Verseuchung der At-mosphäre durch Strahlen ausweichen will. Ist diese Gefahr dadurch gebannt?

ARGUN    :    Die Radioaktivität ist trotzdem sehr stark. Erstens hat die Flora diese Strahlen aufge-nommen und zweitens sind viele Fische davon betroffen.

•    Die Wissenschaftler wollen der Menschheit weismachen, daß die radioaktiven Wolken in den Kosmos geschleudert würden, aber sie wissen selbst genau, daß diese Strahlen durch die Kraft der  Sonne auf die Erde zurückgedrückt wer-den. Dieser Prozeß zieht sich noch viele Jahre lang hin.

Frage    :    Viele Menschen klagen über schwere Depressionen. Hängen diese Krankheiten damit zusammen?

ARGUN    :    Ja, die Menschen leiden selbstverständlich unter diesen Einflüssen. GOTT stellt die Menschheit bereits jetzt schon vor den Scheideweg. Es ist die Zeit der großen HAR-MAGEDONSCHLACHT (biblisch).

Frage    :    Hat diese HARMAGEDONSCHLACHT schon begonnen?

ARGUN    :    Sie schreitet bereits ihrem Ende entgegen. Achtet auf ASHTAR SHERAN, was er dazu zu sagen hat.

Frage    :    Warum glauben die akademischen Wissenschaftler so wenig an die Existenz eines göttlichen REICHES? – Warum glauben sie nicht an das Weiterleben nach dem Tod?

VERITAS :    Zunächst gibt es Menschen, welche besonders stark zum Pessimismus neigen. Solche Menschen als Wissenschaftler sind der Meinung, daß es ihre Aufgabe ist, ihren Pes-simismus in allen Fächern der Wissenschaft zum Ausdruck zu bringen. Sie verwech-seln leider Pessimismus mit Objektivität, denn: Pessimismus ist keine Objektivität.

Dann gibt es noch eine große Klippe: Daß materiell eingestellte Menschen besonders schwer an das Unsichtbare glauben. Diese Menschen experimentieren vorwiegend mit materiellen Dingen und wenden Gesetze an, die nur auf die Materie Bezug haben.

Trotzdem gibt es neben der materiellen Welt noch eine GEISTIGE WELT. Diese ist bedeutend größer und hat auch die größeren Möglichkeiten. Doch die auf Erden le-bende Menschheit ist in diese WELT kaum eingedrungen, weil die vielen Wissen-schaftler von Weltruf Angst haben, sich vor der Öffentlichkeit lächerlich zu machen. Ich erlaube mir zu behaupten, daß diese Menschen keinen festen Charakter besitzen, weil ihnen der Mut zur WAHRHEIT fehlt.

•    Wissenschaftler, welche eingebildet sind und an einem Dünkel leiden, sind in meinen Augen keine wahren Wissenschaftler, wenn sie nicht den Mut haben, für Wissenschaft und Forschung in den Abgrund zu steigen, um im allergröß-ten Unrat die reine Wahrheit zu finden. – Die Welt kann auf sie verzichten!

Was diese Menschen trotz ihres Titels und Namens wirklich geleistet haben, und was sie persönlich, das heißt seelisch wert sind, erfahren sie alle im Jenseits, wo ihnen der Dünkel nichts mehr nützt.  Ein Forscher, der vor okkulten Fragen, das heißt in diesem Falle vor unaufgeklärten Fragen, eine Scheu hat und wer sie lächerlich findet, der ent-zieht der Forschung und damit der Wahrheit den Boden. Denn: Wie sollen andere Forscher auf Erkenntnisse aufbauen, die negiert worden sind? Wie sollen andere For-scher weiterkommen, wenn der Vorgänger sich aus Feigheit oder unbegründeter Scheu zurückgezogen hat oder was noch schlimmer ist – seinen Spott darüber aus-läßt?

Im Jenseits gibt es eine wissenschaftliche Formel, die eine absolute Gültigkeit hat, sie lautet: Es gibt kein Unmöglich! – Weil das Unmögliche bereits ein positiver Begriff ist, wenn auch nicht sichtbar, so doch unsichtbar sein kann, wie die Suggestion etwas Unsichtbares, aber doch Reales begreifbar machen kann.

Ich bin kein Wissenschaftler, sondern Philosoph, daher überlasse ich es den Versier-ten, diese Formel mathematisch auszuarbeiten und die entsprechenden Zeichen dafür zu setzen.

Professor Heisenberg ist der Sache schon näher auf die Spur gekommen, doch ich bin der Meinung, daß eine Korrektur angebracht ist. Wenn eine allgemeine Weltformel aufgestellt wird, darf sie nicht allein und ausschließlich auf die materielle Welt bezo-gen sein. Diese Formel muß das ganze Universum einschließen. Das ganze Universum ist eine materielle Welt und eine GEISTIGE WELT!

Was auf Eurer Erde unmöglich erscheint, kann auf einem anderen Planeten spielend leicht möglich sein. Was in der materiellen Existenz nicht möglich ist, kann ebenso im Geistigen Reich realisiert werden, denn wo das eine Gesetz nicht zuständig ist, kann ein überirdisches GESETZ in Kraft treten.

Die Erdenmenschheit weiß noch viel zu wenig von der SCHÖPFUNG auf beiden Sei-ten.

•    Wenn der Geist des Menschen auf das Jenseits gerichtet ist, werden die Jen-seitigen ihm antworten.

Tatsachen sprechen für sich

In Amerika beobachtete man Zwillinge, welche eine unglaubliche Fähigkeit besaßen: Sich gegen-seitig telepathisch das Wissen zu ergänzen. Das Wissen, das der eine Zwilling in sich aufnahm, stand dem anderen, ohne es zu lernen, in seinem Bewußtsein auch zur Verfügung.

•    Dieser Fall widerlegt eindeutig die falsche Theorie von den im Hirn aufgezeichneten En-grammen und beweist, daß das Bewußtsein mit allen Erinnerungen kosmisch ist.

Ein gewisser Peter van Urk erhielt nach einem Sturz auf den Kopf plötzlich die Fähigkeit des Hell-sehens, so daß er in der Lage war, diese Gabe der Polizei zur Verfügung zu stellen und Verbrechen aufzuklären. Derartige Fälle stehen durchaus nicht vereinzelt da.

Es ist keineswegs damit abgetan, daß die Wissenschaft bei diesen Fällen von „Rätseln“ spricht. Die-se Fälle sind absolut keine Rätsel, sie sind durchaus klar. Die einzig wahre Erklärung heißt: Medial.

Noch vor wenigen Jahrzehnten hat die Wissenschaft die Telepathie mit Pathos abgestritten. Wer derartiges behauptete wurde einfach ausgelacht. Heute, nach vielen streng durchgeführten Experi-menten, ist die Telepathie einwandfrei bewiesen. Sie ist empirisch. Doch nun macht man einen an-deren Fehler, indem man die Telepathie als Maßstab und Erklärung für die meisten spirituellen Phänomene anwendet. Das ist eine Engstirnigkeit, die gewiß nichts mehr mit Wissenschaft zu tun hat. Engramme können z. B. nur durch Erfahrung zustandekommen.

Woher nahm CHRISTUS die Erfahrung, um zu den Engrammen zu kommen?

Woher nehmen auch heute noch mediale Menschen ihre jenseitigen Erfahrungen, wenn sie über das Jenseits berichten?

Wo ist da noch eine Logik?

* * * * * * *

Oktober 1965

Parapsychologie (3)

Die Psychologie ist eine noch ziemlich neue Wissenschaft. Viele Menschen wissen heute noch nicht einmal mit welchen Problemen sich diese Wissenschaft befaßt. Die Parapsychologie ist eine Wis-senschaft, die erst nach der Psychologie angestrebt wurde. Die wenigsten Menschen wissen, was diese Bezeichnung überhaupt bedeutet.

Diese Wissenschaft beschäftigt sich, wie auch die Psychologie, mit der Erforschung der geistigen Vorgänge im Menschen. Doch die Parapsychologie greift weiter ins geheimnisvolle Dunkel hinüber und weil sie damit die Grenzen der bekannten Naturwissenschaften verläßt, bezeichnet man sie da-her als Grenzwissenschaft.

Leider ist die Parapsychologie noch so unentwickelt, daß man überhaupt noch nicht richtig weiß, was zu ihr zählt und was nicht. Aus diesem Grunde bestehen Zweifel darüber, ob z. B. der Spiritua-lismus überhaupt eine parapsychologische Angelegenheit ist oder ob er eine eigene Wissenschaft darstellt.

Besonders bedauerlich ist es aber, daß unter den Intellektuellen kaum Kenntnis darüber vorhanden ist, daß es überhaupt eine Parapsychologie gibt. Ebenso hat man vom Spiritualismus kaum eine rechte Vorstellung. Wir haben erlebt, daß öffentlich diskutierende Wissenschaftler, Ärzte usw. überhaupt keinen Unterschied zwischen Spiritualismus und Spiritismus gemacht haben, obwohl es einen bedeutenden Unterschied gibt.

•    Gerade aber diese Leute, die den elementaren Unterschied zwischen Spiritualismus und Spiritismus überhaupt nicht kennen, wollen ein verbindliches letztes Urteil über das Über-sinnliche sprechen.

Kein Wunder, daß sie bei der Masse der Bevölkerung damit Erfolg haben, denn die breite Masse der Weltöffentlichkeit, wie Presse, Rundfunk, Fernsehen und Millionen Zuschauer und Hörer, hat selber keine Ahnung, was in Wirklichkeit alles damit zusammenhängt. Sie hören einfach zu und glauben an das, was ihnen erzählt wird. Sie selbst können nicht urteilen.

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Fragen und Antworten

November 1965

Frage    :    Vor langer Zeit soll ein Planet unseres Sonnensystems durch das frevelhafte Verhalten einer Menschheit völlig zerstört worden sein. Stimmt das tatsächlich?

AREDOS    :    Es stimmt, daß der Planet Mallona durch die Experimente jener Menschheit zerstört wurde. Unterirdische Explosionen öffneten eine schwache Stelle unter dem Ozean, der in das glühende Innere des Planeten stürzte. Der Stern flog wie ein riesiger Dampfkessel ins All.

•    Die Bruchstücke kreisen noch heute um eure Sonne. Es sind die Astroiden.

Frage    :    Wenn es tatsächlich so ist, dann liegt die Vermutung nahe, daß auf unserer Erde Men-schen dieses Planeten reinkarniert wurden. Stimmt diese Annahme?

ELIAS    :    Ja, das ist richtig. Vor allem gibt es diese Inkarnationen in China. Aber sie sind au-ßerdem – je nach ihrer Entwicklung – auf die ganze Erde verteilt. Aus diesem Grund gibt es auf der Erde Menschen, die sich mit besonderem Eifer für ähnliche Experi-mente einsetzen, wie es auf dem Planeten Mallona geschah. Außerdem gibt es genug Mallona-Seelen, die sich hier auf dieser Erde um viele Dinge kümmern und inspirativ auf Atomforscher und Raketen- und Rüstungsexperten einwirken. Die Beeinflussung dieser Menschen ist größer als man ahnt. Aus diesem Grunde machen derartige Expe-rimente einen sehr schnellen Fortschritt.

•    Wenn die Vernunft nicht die Überhand behält, kann die Erde ein ähnliches Schicksal erleiden wie der erdähnliche Planet Mallona.

Dezember 1965

Frage    :    Warum haben die Fotos vom Mars keine Kanäle gezeigt?

ELIAS    :    Der Mars hat eine rissige Oberfläche.

•    Er hat ungeheuer große und langgestreckte Bodenspalten, die aus der Ferne betrachtet wie Kanäle aussehen, aber keine Kanäle sind.

Die Aufnahmen zeigten immer nur die Grenzen der Erdspalten und Marsschluchten, d.h. die Peripherie. Das ist eben Pech. Bei der Größe und dem Umfang dieser langge-streckten Erdspalten hat man nur von großer Entfernung aus ein besseres Bild. Nah-aufnahmen sind zwecklos.

•    Der Mars ist ein sehr alter Planet, der bereits ausgestorben ist. Er trug einmal Leben. Allerdings kein menschliches, es sei denn, man wollte die Besucher des Planeten dazurechnen.

Aber der Mars wird einmal wieder Leben tragen. Auch der Mars wird einmal eine Zivilisation besitzen. Die Lufthülle wird dann anders sein als jetzt. Das größte Prob-lem für das Leben auf dem Mars ist das Wasser. Aber der Mars wird auch Wasser be-kommen, allerdings nicht in der Menge, wie es auf der Erde vorhanden ist.

Frage    :    Auf welche Weise wird das Leben auf dem Mars entstehen?

ELIAS    :    Der Mars wird eine Aufgabe bekommen. Die Menschheit auf dem Mars wird durch die Menschen dieser Erde entstehen. Aber diese Zeit liegt noch in weiter Ferne. Es werden viele Jahre vergehen, bis das der Fall ist. Augenblicklich sieht die Oberfläche vom Mars so ähnlich wie die des Mondes aus.

•    Es gibt mehrere Fälle im Universum, daß ein Planet zur Deportation von Menschen benutzt wurde. Die Erdenmenschen wissen heute noch nicht viel von den Plänen, die sie in Zukunft einmal in die Tat umsetzen werden. Zu die-sen Plänen gehört auch die Operation Mars.

Frage    :    Werden unsere technischen Bemühungen dazu ausreichen?

ELIAS    :    Ja, der Erdenmensch könnte das wohl erreichen, aber die Hilfe der SANTINER wird ihm viele Umwege ersparen. Dazu müßte der Erdenmensch allerdings den SANTI-NERN besser entgegenkommen, besonders durch sein religiöses Verhalten.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Herausgebers    1
Existenz und Wahrnehmung    2
Scham, Schimpf und Schande    3
Die Geister-Analyse ist falsch    4
Fragen und Antworten    6
Zum Nordlicht vom 21. Januar 1957    9
Fragen und Antworten    10
Atombomben – Experimente    (Autor: H. V. Speer)    11
Fragen und Antworten    12
Wissenschaftliches Forum    13
Wissenschaftler sind nicht dumm    14
Die Wissenschaft des Geistes    15
Fragen und Antworten    16
Zur Katastrophe in Agadier    20
Aus der Parapsychologie (1)    33
Aus der Parapsychologie (2)    34
Fragen und Antworten    35
Psychologie    41
LEBENSKRAFT    (Durchgabe aus den SPHÄREN DES LICHTES)    42
Einige Tatsachen sprechen für sich    43
Fragen und Antworten    44
Tatsachen sprechen für sich    53
Parapsychologie (3)    54
Fragen und Antworten    55

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