Bad Vasall: Auf diese Meldung mussten wir sehr lange warten, aber unsere Hoffnungen wurden nicht enttäuscht und so kommen wir doch noch in den Genuss dieser hochmodernen Super-Dildos, die der Befriedigung der Aufklärung dienen. Vize-Mutti und Kriegsministrantin, Ursula von den Laien, wünschte sich auch schon mal so ein geiles Gerät, durfte es aber am Ende dann doch nicht „einführen”. Damals scheiterte es an der Zulassung, weil die Dinger über Deutschland nicht fliegen durften! Seltsam nicht wahr. Immerhin, dürfen jetzt exakt dieselben Drohnen-Modelle doch über Deutschland hinwegfliegen. Einziger Unterschied, es klebt nunmehr eine US-Flagge an den Teilen. Natürlich dürfen die auch nur fliegen … nicht lauschen, das versteht sich schon, denn so etwas macht man unter Freunden ja nicht, gelle.
Viel interessanter ist natürlich die ums Thema veranstaltete „Kasperade“, die in der letzten Phase auch nur belegt, das „Good old Germany“ auch hier rein gar nichts zu vermelden hat. Offenbar ist es eine Frage dessen wie man solche Berichte lesen möchte: Endlich US-Spionagedrohne über Deutschland … [SpeiGel auf Linie] oder besser gesagt auch mal zwischen den Zeilen zu lesen gewillt ist.
Angeblich sollen die Drohnen dann zu Übungszwecken Deutschland überqueren um dann über der Ostsee, also im Niemandsland oder auch in der Nähe von Feindesland ordentlich zu üben. Hier kann es logischerweise nur um Russland gehen, denn sonst gibt es an der Ostsee keine weiteren bekannten Feinde, außer man betrachtete ganz Europa als Feind der USA, was aus Sicht der paranoiden US-Freunde auch gar nicht ganz abwegig wäre. Und wenn die Geräte dann Deutschland überfliegen, dann wird also die Lausch- und Horchtechnik abgeschaltet, um keine deutschen Rechte zu verletzten?! Wir wissen ja wie zuverlässig unsere besten Freunde in diesem Punkt sind. Sicher wird man die Technik darin irgendwann einmal dauernd aus Versehen nicht ausschalten, aber wen stört das heute noch?
Abgesehen davon fliegen die dann auch rund fünf Kilometer höher als der reguläre Luftverkehr, dass soll angeblich für die nötige Sicherheit sorgen (in rund fünfzehn Kilometer Höhe). Andererseits kann man in größerer Höhe natürlich auch weiter lauschen, wer wüsste das nicht? Aber dankenswerterweise bleibt ja die Lauschtechnik ausgeschaltet, wie wir gerade gelernt haben.
Zurecht heißt es dann nur ziemlich lakonisch, dass das Verteidigungsministerium den Bundestag informiert, denn außer Informieren bleibt da nix zu verrichten, wie ein wenig weiter schon noch deutlicher ausgeführt wird. Demnach gehört es also zu den guten „Bündnispflichten” diese tolle Technik über Deutschland zu dulden, was sich dann im SpeiGel Zitat wie folgt liest:
Das Ministerium betonte, man komme mit der Genehmigung des Überflugs “einer wichtigen Bündnisverpflichtung” nach und zeige sich “als verlässlicher Partner” innerhalb der Nato.
weiterlesen: http://qpress.de/2015/10/23/endlich-us-spionagedrohnen-ueber-deutschland/
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