Strompreise: Aufgebrachte Bulgaren attackieren Parlament

Zeit Online – 19.02.2013

Der Protest Tausender gegen überhöhte Strompreise weitet sich zu Krawall gegen die gesamte Regierung aus. Regierungschef Boiko Borrisow steht unter dem Druck der Straße.

In Sofia ist der Protest gegen überhöhte Strompreise in Gewalt umgeschlagen. Demonstranten warfen Steine auf das Parlament und blockierten die wichtigste Kreuzung der Stadt. Mit Sprechchören mit Parolen wie „Mafia!“ und „Zurücktreten“ machten sie  ihrem Ärger über die Regierung von Ministerpräsident Bojko Borissow  Luft. In Warna am Schwarzen Meer demonstrierten mehr als 2.000 Menschen.

Boikos Sparprogramme hatten in Bulgarien, wo das Pro-Kopf-Einkommen bei weniger als der Hälfte des EU-Durchschnitts liegt, zu sehr hohen Strompreisen geführt. Die drei regionalen Stromanbieter sind EVN aus Österreich und die tschechischen Unternehmen CEZ und Energo-Pro. Die Demonstranten sind gegen die Monopolstellung der ausländischen Anbieter und fordern nun eine stärkere Regulierung oder die Verstaatlichung der Stromversorger im Inland.

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EVN: Weniger Gewinn, höhere Dividende

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Bulgarien Update: inzwischen haben sich insgesamt 4 Personen verbrannt

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Iren protestierten gegen Sparkurs

derStandard.at – 10.02.2013

Irland in der Krise

Dublin – In Irland haben am Samstag landesweit Zehntausende Menschen gegen den Sparkurs der Regierung protestiert. Nach Polizeiangaben folgten 50.000 Menschen dem Aufruf der Gewerkschaften. Diese sprachen von mehr als 110.000 Teilnehmern. Die Gewerkschaften hatten unter dem Motto „Erleichtert die Last“ zu den Protestmärschen in verschiedenen Städten des Landes aufgerufen. In Dublin gingen allein 25.000 Menschen auf die Straße. Auch in Cork, Slog, Limerick, Galway und Waterford fanden Demonstrationen statt, zu denen jeweils Tausende Menschen kamen.

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Keine Zukunft: Massenflucht der Ärzte aus Griechenland

Das sind die Folgen des Neoliberalismus!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten – 01.02.2013

Der Exodus gut ausgebildeter Griechen hält an. Nun beobachtet Athen mit Sorge eine massive Abwanderung der Ärzte. Die Folgen für das Gesundheits-System sind verheerend.

Einer Studie der Medizinischen Vereinigung Athens (ISA) zufolge haben bereits 4.000 Ärzte Griechenland innerhalb der letzten drei Jahre verlassen. Die Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung ist in Gefahr, sollte sich dieser Trend noch lange fortsetzen. Die Ärzte seien auf der Suche nach besseren Verdienstmöglichkeiten und Karrierechancen.

Seit dem Jahr 2007 fliehen immer mehr Mediziner aus Griechenland. Weiterbildungsmöglichkeiten oder neue Jobs sind vor allem in den nordeuropäischen Staaten oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten heiß begehrt. Über 60 Prozent der ausgewanderten Ärzte sind hochqualifiziert, ihnen blieb fast keine andere Wahl, als das Land zu verlassen, da der Nationale Gesundheitsdienst (ESY) in Griechenland seine Mediziner nicht mehr beschäftigen oder angemessen bezahlen kann.

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Dokumentation: Die Griechenland-Lüge

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