Eurovisionen Putin an die EU: Ihr werdet mit der Ukraine nicht glücklich werden

Danke Karl, dein Kommentar:

Im Interesse Österreichs
Ein weiterer Grund auf das EU-Austritts-Volksbegehren vom 24. Juni – 1. Juli 2015 hinzuweisen.
In jedem Gemeindeamt und Magistrat.

Noch mehr Interessantes zur EU und wie sehr sie uns NICHT nützt-pdf

JA zu EU-Austritt

 Eurovisionen Putin an die EU: Ihr werdet mit der Ukraine nicht glücklich werden

Russlands Präsident Wladimir Putin beim Interview mit dem Corriere della Sera im Kreml in Moskau. (Foto: The Kremlin, Moscow)

Russlands Präsident Putin analysiert in einem Interview die EU-Intervention in der Ukraine und prognostiziert, dass die EU keine Freude mit der Ukraine haben werde: Kiew habe alle wirtschaftlichen Brücken nach Moskau abgerissen. Nun müsse die EU Milliarden investieren, um dem Land neue Handelspartner zu verschaffen. Gut möglich, dass sich die EU an der Ukraine verhoben hat. weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/06/07/putin-an-die-eu-ihr-werdet-mit-der-ukraine-nicht-gluecklich-werden/

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Putin sagte, dass die Exporte der Ukraine in die EU nicht gestiegen seien, obwohl alle Zollgrenzen aufgehoben wurden. Der Grund: Die EU brauche die Produkte der Ukraine nicht, weshalb es kein wirtschaftlicher Vorteil für die Ukraine sei, ihre Geschäftsbeziehungen zu Russland zu kappen. Es werde die Ukraine Milliarden kosten, ihre Wirtschaft neu auszurichten. Und diese Milliarden werden nun von der EU kommen müssen.

Putin trifft die EU hier an ihrer empfindlichsten Stelle. Denn eine Untersuchung der vom Kanzleramt finanzierten Beratergruppe für die Ukraine zeigt, dass der Donbass nach den Zerstörungen durch den Krieg für die EU wertlos geworden ist. Das ganze Ukraine-Abenteuer ist also für Deutschland und die EU zu einem Bumerang geworden: Statt neuer Märkte sehen sich die EU-Politiker einem neuen, gewaltigen Fass ohne Boden gegenüber.

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Für alle die Angst haben aus der EU auszusteigen:

//Aus dem Interview wird unmissverständlich klar, dass die Russen das Vertrauen in die EU-Politiker verloren haben. Sie werden versuchen, es bilateral zu erneuern: Putins Signale an die italienischen Leser sind positiv, er streicht heraus, dass Italien und Russland gute Handelspartner seien und bleiben wollen.//

Bilaterale Abkommen mit allen Handelspartnern können in der existierenden Form, aber ohne EU-Zwang übernommen oder abgewandelt werden und es muss keinerlei wirtschaftliche Einbußen durch den Ausstieg aus der EU geben, im Gegenteil wird es einen Anstieg der Produkt-Qualität und Lebens-Qualität ohne die EU geben.

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Man kann davon ausgehen, dass Russland in den kommenden Monaten die bilateralen Beziehungen zu einzelnen EU-Staaten intensivieren wird. Damit aber wird die EU von innen ausgehöhlt: Die Regierungen der Mitgliedsstaaten werden sich nicht mehr länger von Deutschland, Brüssel und den USA vorschreiben lassen, welche Geschäfte sie mit Russland machen dürfen. Es geht längst an die Substanz für viele Staaten, die ihre Exporte nach Russland nicht auf anderen Absatzmärkten kompensieren können. Putin weiß, dass der Zorn in vielen EU-Staaten über die Zerstörung des guten Verhältnisses zu Russland wächst. Er lässt keinen Zweifel, dass er lieber direkt mit einzelnen Staaten spricht als mit einer unberechenbaren Truppe in Brüssel.

//Damit aber wird die EU von innen ausgehöhlt:// Das ist wohl negativ gemeint, wie mir scheint 😕 Wenn einzelne Europäische Staaten mit China, Japan, Australien oder afrikanischen Staaten ein bilaterales Handelsabkommen, ausschließlich nach Geschmack der Vertragspartner, ohne Einreden von Dritten unterzeichnen, spricht man dann auch davon, dass Europa ausgehölt wird???

Wenn die EU ausgehöhlt werden kann, heisst das nur, dass die EU untauglich ist und uns nichts bringt was wir wirklich brauchen. Mal genau überlegen; wofür ist die EU denn gut???

Derzeit erkennen wir doch nur, dass wir durch das EU-Konstrukt ausgebeutet und versklavt werden und sonst keinerlei Nutzen haben. Widerspricht da jemand?

Kalter Krieg USA drängen EU zu schärferen Sanktionen gegen Russland – dagegen muss man sich energisch aussprechen

Danke Veronika, das ist unerhört!

US-Außenminister John Kerry beim Nato-Treffen am Dienstag in Brüssel: Die Amerikaner fordern schärfere Sanktionen gegen Russland, die EU-Politiker haben ein mulmiges Gefühl. (Foto: dpa)

Die Amerikaner wollen die Sanktionen gegen Russland verschärfen und drängen die EU auf ihre Mitwirkung. Die neue Begründung: Wenn die „Separatisten“ die Gewalt in der Ostukraine nicht einstellen, muss Moskau härter bestraft werden. Die Nato will bereits beobachtet haben, dass die Russen schweres Militärgerät in die Ukraine verbracht haben. Die Nato will selbst Waffen über Litauen an die Regierung in Kiew liefern.  weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/02/usa-draengen-eu-zu-schaerferen-sanktionen-gegen-russland/

Praktisch insolvent: Bürger der Ukraine müssen mit harten Einschnitten rechnen

Danke Bernhard!

Als Folge des Gas-Deals muss die Ukraine neue Schulden machen. Die Bevölkerung des Landes wird unter Austeritäts-Programmen und Privatisierungen zu leiden haben. Putins Strategie ist aufgegangen: Gazprom kann 3,1 Milliarden Dollar von einem ganz und gar zahlungsunfähigen Schuldner eintreiben. Der Deal wird die Plünderung der Ukraine beschleunigen: Schulden-Krise führen immer zu hohen Profiten für einige Oligarchen und zu schweren Entbehrungen der ausgebeuteten Völker.

Der ukrainische Energieminister Yuri Prodan bei der Vorstellung des Gas-Deals: Ein zahlungsunfähiger Schuldner wird vorgeführt. (Foto: screenshot EU)

Der ukrainische Energieminister Yuri Prodan bei der Vorstellung des Gas-Deals: Ein zahlungsunfähiger Schuldner wird vorgeführt. (Foto: screenshot EU)

José Manuel Barroso, hier bei seiner letzten Pressekonferenz, hat der EU und der Ukraine mit dem Gas-Deal ein vergiftetes Abschiedsgeschenk hinterlassen. (Foto: dpa)

José Manuel Barroso, hier bei seiner letzten Pressekonferenz, hat der EU und der Ukraine mit dem Gas-Deal ein vergiftetes Abschiedsgeschenk hinterlassen. (Foto: dpa)

Ukraine, Russia, EU sign a $4,6 billion gas deal

Veröffentlicht am 31.10.2014

After seven rounds of gas negotiations, Ukraine, Russia and the European Union signed a 4,6 billion dollar gas deal on Thursday. The agreement will see Moscow resume vital supplies of gas to its ex-Soviet neighbour over the winter in return for payments funded in part by Kyiv’s Western creditors.

„I am delighted that I can announce a major success at the end of my mandate as President of the European Commission. With our strong support, Ukraine and Russia have today found agreement on their outstanding energy debt issues, and on an interim solution that enables supplies to continue this winter. I am glad that political responsibility, the logic of cooperation and simple economic sense have prevailed,“ European Commission President José Manuel Barroso said.

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Auf diesem Weg befindet sich nun auch die Ukraine. Barroso sagte zu dem Gas-Deal: „Es gibt jetzt keinen Grund dafür, dass die Menschen in Europa in diesem Winter frieren müssen.“

Spätestens beim Blick ins nächste Frühjahr wird „den Menschen in Europa“ – und dazu zählt die Ukraine spätestens seit heute – ein Frösteln nicht erspart bleiben angesichts der sozialen Folgen, die der Deal von Brüssel zur Folge haben wird.  weiterlesen: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/31/erfolg-fuer-putin-eu-und-iwf-zahlen-fuer-ukraine-rechnungen-an-gazprom/

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