Vom Putinversteher zum Russlandversteher ;-)

Die Russland-Versteher (Okkupation Russlands durch die USA)

Die Russland-Versteher (Okkupation Russlands durch die USA) | 01.09.2019 | www.kla.tv/14836

Am 01.09.2019 veröffentlicht

 

Nach Syrien-Treffen in Wien: „Ernsthafter Erfolg Russlands“ | Kerry: US-Soldaten werden ihr Vorgehen in Syrien mit Russland koordinieren

Teilnehmer der Wiener Syrien-Gespräche

Nach Syrien-Treffen in Wien: „Ernsthafter Erfolg Russlands“

13:45 02.11.2015(aktualisiert 13:50 02.11.2015)

Obwohl das jüngste internationale Syrien-Treffen in Wien keinen Durchbruch gebracht hat, loben russische Experten seine Ergebnisse und sehen Vorteile für Moskau.

Die „Nesawissimaja Gaseta“ zitierte am Montag den russischen Politik-Experten Alexander Ignatenko mit den Worten: „Die Ergebnisse der Verhandlungen halte ich für positiv. Das wichtigste davon besteht darin, dass Russland, die USA und weitere Länder ihre Bemühungen vereinigt haben. Zu den Entscheidungen, die besonders auffallen, zählt das Streben danach, Syrien als einheitlichen weltlichen Staat aufrechtzuerhalten.“

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Die Syrien-Regelung könnte zu einer Sternstunde der russischen Diplomatie werden – und, wie Wladimir Putin zu verstehen gab, zu einem ‚Modell für eine Problemlösung im gemeinsamen Interesse‘. Der Weg zu diesem Ziel wird allerdings nicht leicht sein“, so Frolow.

Was soll man unter einem „ernsthaften“ Erfolg verstehen?
Gibt es ein gemeinsames Interesse zwischen Russland und USA
– wenn JA welches?
Bisher konnte das in keiner Weise festgestellt werden. Die Ukraine ist das Gegenteil, spricht dazu nochmal eine ganz eigene Sprache, wie die USA auch mit der NATO an die Grenzen Russland in provokativer Weise ging und darunter leidet die Zivilbevölkerung, die seit eh und je das Land pflegte und bewirtschaftete, es hat zahllose Opfer zu beklagen und die Kriege in Syrien, der Ukraine, im Irak, in Afghanistan, in Libyen haben kein Ende bis heute….
Ein gemeinsames Interesse, das wir alle gutheißen, müsste auch GUT FÜR ALLE sein und nicht nur für die Eliten.
Putin darf jetzt beweisen wo er wirklich steht und ob das Vertrauen in ihn auf fruchtbaren Boden fällt – ich hoffe sehr.
AnNijaTbé am 3.11.2015
Danke Bibi!
Ich weiß nicht was wir davon halten sollen?
John Kerry und Sergej Lawrow in Wien

Kerry: US-Soldaten werden ihr Vorgehen in Syrien mit Russland koordinieren

18:14 02.11.2015

Die USA planen, bei der Entsendung von Soldaten nach Syrien ihr Vorgehen mit Russland zu koordinieren, „wollen sich aber nicht nur darauf beschränken“, wie US-Außenminister John Kerry am Montag mitteilte.

Kerry unterstrich, dass Washington die Zusammenarbeit mit Moskau ausbauen wolle. „Das hängt jedoch von Russland ab, von den Entscheidungen, die Moskau in Bezug auf die politischen Aspekte der Erreichung des Friedens trifft. Wir müssen die Zukunft von Präsident Assad besprechen und eine politische Lösung finden“, sagte der Außenminister.

Er erinnerte daran, dass „vor kurzem in Wien eine sehr produktive Besprechung stattfand“.

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Syrien: Russland besteht nicht auf Assads Machterhalt

3. November 2015, 17:20

UN-Sondergesandter de Mistura in Moskau – Treffen zwischen Opposition und Regierung geplant

Vor zwei Wochen hat Russlands Präsident Wladimir Putin Bashar al-Assad in Moskau empfangen.

foto: alexei druzhinin, ria-novosti, kremlin pool photo via ap

Vor zwei Wochen hat Russlands Präsident Wladimir Putin Bashar al-Assad in Moskau empfangen.

Moskau – Russland rückt ein Stück vom syrischen Machthaber Bashar al-Assad ab. Es sei nicht entscheidend für die Regierung in Moskau, dass Assad in Syrien an der Macht bleibe, teilte das russische Außenministerium am Dienstag der Agentur RIA zufolge mit. „Wir sagen nicht, dass Assad bleiben oder gehen soll. Das haben wir nie gesagt.““, sagte Ministeriumssprecherin Maria Sacharowa.

„Ich kann bestätigen, dass sich Russlands Position zur Lösung der Syrien-Krise nicht verändert hat“, zitierte die Nachrichtenagentur Tass am Dienstag Sacharowa. Über Assads Schicksal müsse die Bevölkerung Syriens entscheiden..   weiterlesen:  http://derstandard.at/2000024994985/Russland-Syriens-Regierung-koennte-naechste-Woche-Opposition-treffen

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USA sehen Fortschritte bei Bemühungen um Frieden in Syrien

23. Oktober 2015, 17:34

Außenminister: Weitere Konsultationen vereinbart – Russland weitet Angebote für militärische Zusammenarbeit aus – Peskow: Frieden nur mit Assad möglich

Zu Mittag gab es für die Weltpresse einen Fototermin. Begeistert wirkten weder US-Außenminister Kerry noch sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow.

foto: reuters/carlo allegri

Zu Mittag gab es für die Weltpresse einen Fototermin. Begeistert wirkten weder US-Außenminister Kerry noch sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow

Wien/Moskau – Die USA sehen Fortschritte bei den Bemühungen um eine Ende des Bürgerkrieges in Syrien. Außenminister John Kerry sagte nach einem Treffen mit Vertretern Russlands, der Türkei und Saudi Arabiens am Freitag in Wien, es seien konstruktive Ideen entwickelt worden. Auf dieser Basis könne es möglich sein, „die Entwicklung in Syrien zu verändern“, sagte Kerry, ohne Einzelheiten zu nennen. Er erklärte, es könne sein, dass sich Vertreter aller vier Länder kommenden Freitag in einem erweiterten Kreis wiedertreffen würden. Sein russischer Kollege Sergej Lawrow forderte, in künftige Beratungen müssten auch Ägypten und der Iran einbezogen werden. weiterlesen: http://derstandard.at/2000024401340/Syrien-Gespraeche-Lawrow-Kerry-und-in-Wien

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Außenminister der Türkei, der USA, von Saudi-Arabien und Russland in Wien
Außenminister der Türkei, der USA, von Saudi-Arabien und Russland in Wien

Kerry sieht Fortschritte nach Syrien-Konferenz in Wien

Die Wiener Syrien-Konferenz hat offenbar Fortschritte in den Bemühungen zur Lösung des blutigen Bürgerkriegs gebracht. Es seien einige Ideen vorgebracht worden, „die letztlich die Dynamik in Syrien verändern könnten“, sagte US-Außenminister John Kerry nach Beratungen mit seinen Amtskollegen aus Russland, Saudi-Arabien und der Türkei in Wien. Schon nächsten Freitag könnte es ein Folgetreffen geben.

„Ich bin überzeugt, dass das heutige Treffen konstruktiv und produktiv war“, sagte Kerry. Das nächste Treffen solle „in größerer Runde“ stattfinden. Unklar war zunächst, ob die Verhandler wieder in Wien zusammenkommen werden. Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow berieten zu Mittag zunächst bilateral in einem Wiener Luxushotel, danach in gemeinsamer Runde mit ihren Amtskollegen aus der Türkei und Saudi-Arabien, Feridun Sinirlioglu und Adel al-Jubeir.

Auch Jubeir berichtete von Fortschritten. Zwar sei man sich weiter uneinig, was den Sturz des umstrittenen Machthabers Bashar al-Assad betreffe, doch habe es einige Ideen gegeben, wie man weiterkommen könne. Alle Teilnehmer seien sich einig gewesen, „dass wir für ein einheitliches Syrien arbeiten wollen, dass es ein demokratisches Syrien geben soll, wo alle Syrer die gleichen Rechte genießen und das frei von Terrorismus ist“, sagte al-Jubeir.

Der russische Außenminister Lawrow forderte, dass an den Syrien-Gesprächen auch Länder wie Ägypten oder der Iran beteiligt werden. Kerry wies die Forderung, den Iran in die Verhandlungen einzubeziehen, allerdings umgehend zurück. „Dieser Zeitpunkt ist noch nicht gekommen“, sagte er. EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini, die ebenfalls nach Wien gekommen war, äußerte die Hoffnung, dass der Iran „eines Tages Teil des Prozesses sein kann“. Sie verwies auf die während der Wiener Atomverhandlungen mit Teheran entstandene Gesprächsbasis.

Auch für Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) ist es entscheidend, dass bei den nächsten Gesprächen zur Syrienkrise „auch der Iran“ am Verhandlungstisch sitzt. Denn „nur wenn alle Player“ an einem Strang ziehen, „dann wird es auch möglich sein, eine friedliche Lösung zustande zu bringen“, sagte Kurz am Freitagabend nach einem Treffen mit Lawrow. Die beiden Erzfeinde der Region, das mehrheitlich sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran weigerten sich stets über Syrien direkte Gespräche zu führen. Wenn „Russland und die USA sich näher kommen, dann wird es auch möglich sein, die Regionalmächte auf eine Linie zu einigen“, hofft Kurz noch auf Verhandlungen zwischen Saudi-Arabien und dem Iran vor Ende des Jahres.

Lawrow versuchte, den Konflikt um Assad herunterzuspielen. „Unsere Partner haben eine starke Fixierung auf die Figur des syrischen Präsidenten“, sagte der russische Außenminister. Man wisse, wie es ende, wenn man sich auf Regimewandel konzentriere, sagte er mit Blick auf den Irak und Libyen. „Das Schicksal von Syrien und des syrischen Präsidenten soll vom syrischen Volk entschieden werden, jedoch nicht auf dem Schlachtfeld oder durch Aufstände und Umbrüche, sondern durch politischen Dialog“, betonte Lawrow. Arabische Medienberichte über einen Rücktritt Assads bezeichnete er als Gerüchte.

Er habe den Konferenzteilnehmern auch über das Treffen von Präsident Wladimir Putin mit dem syrischen Machthaber Assad am Dienstag berichtet, sagte der russische Außenminister. Man habe über Fragen informiert, die mit Assad detailliert besprochen wurden, insbesondere im Bezug auf den Antiterrorkampf und die Notwendigkeit, einen gesamtsyrischen Dialog über politische Reformen zu starten.

Russland unterstrich auch die Bereitschaft zur militärischen Kooperation in Syrien mit der Ankündigung, eine Verbindungsstelle in der jordanischen Hauptstadt Amman einzurichten, um die Luftangriffe in Jordanien zu koordinieren. Lawrow sprach darüber am Rande der Wiener Syrien-Konferenz mit seinem jordanischen Amtskollegen Nasser Judeh. „Auf Basis von Absprachen zwischen dem jordanischen König und dem russischen Präsidenten sind die Militärs beider Länder übereingekommen, ihre Handlungen, insbesondere jene der Luftwaffen über syrischem Territorium zu koordinieren“, sagte Lawrow.

Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Donnerstag von der Möglichkeit einer politischen Einigung über die Zukunft Syriens gesprochen. Den Weg dafür könne eine Ausweitung der militärischen Zusammenarbeit sein. Kerry bekräftigte parallel dazu, dass Assad das größte Hindernis für einen Frieden sei. Dagegen erklärte der russische Regierungssprecher Dmitri Peskow am Freitag, eine Einbeziehung Assads sei unumgänglich. Es sei nicht machbar, zwischen einer moderaten Opposition und terroristischen Gruppen zu unterscheiden, sagte er in Moskau.

Syrische Aktivisten warnten unterdessen wegen der Kämpfe rund um die Stadt Aleppo von einer neuen Fluchtwelle in Richtung Türkei. Der Leiter einer syrischen Hilfsorganisation sagte der Nachrichtenagentur dpa, mindestens 70.000 Menschen seien bereits auf der Flucht vor russischen Luftangriffen. Die russische Luftwaffe flog nach Angaben der oppositionellen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte 13 Angriffe auf die IS-Hochburg Al-Raqqa, 20 Menschen kamen dabei ums Leben.

Die US-Regierung diskutiert der Tageszeitung „New York Times“ zufolge die Einrichtung von Flugverbotszonen zum Schutz von Zivilisten über Syrien. Vor allem das Außenamt mache sich für Rückzugsgebiete für Flüchtlinge an den Grenzen zur Türkei und zu Jordanien stark, schrieb das Blatt. Präsident Barack Obama hatte dies bisher skeptisch gesehen.

https://www.apa.at/News/6226229318/kerry-sieht-fortschritte-nach-syrien-konferenz-in-wien.html

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