Die Enteignung der Sparer hat begonnen « DiePresse.com

Österreichische Sparzinsen

Wien/Ju. Um 30 Prozent sind die Aktienkurse im Vorjahr in Österreich und Deutschland gestiegen. Die meisten Landsleute haben aber nichts davon: Nur 13 Prozent der Österreicher haben Teile ihres Vermögens in Aktien oder Fonds investiert. Der Großteil der Spargroschen liegt auf Sparbüchern – und wird dort schnell kleiner. Denn die Enteignung der Sparer durch negative Realzinsen hat längst begonnen. Und sie wird sich heuer und in den kommenden Jahren fortsetzen.

3,75 Prozent Zinsen müsste eine Geldanlage bei der zuletzt registrierten Inflationsrate von 2,8 Prozent bringen, um nach Abzug der Kapitalertragsteuer das angelegte Vermögen real zu erhalten. Erst darüber beginnt die echte Verzinsung. Wahrscheinlich liegt die Grenze noch deutlich höher, denn die offizielle Inflationsrate gibt die Preissteigerungen, denen Konsumenten ausgesetzt sind, nur unvollkommen wieder.

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Bank sorgt für Enteignung einer Millionärin

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aktuelle Aktionen weltweit

Enteignungen und Privatisierungen müssen nicht nur gestoppt, sondern auch rückabgewickelt werden

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Anklage gegen die Wahrheit vorerst gescheitert – Zum Film Water Makes Money

„Wie private Konzerne mit Wasser Geld machen“

tv-orange – 18.02.2013

tatort wasserDer Prozess gegen den Film „Water Makes Money“ begann am 14.Februar 2013 um 13:30 Uhr . Der Saal Nummer 17 im Pariser Justizpalast war bis auf den letzten Platz besetzt.

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz, Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC, ZDF/ARTE und der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein. Nominiert für den Deutsch-französischen Journalistenpreis 2012. Ausgezeichnet mit dem Kant-Weltbürgerpreis 2014.
Bürger zwingen EU in die Knie“, titelt die konservative FAZ und verkündet damit den Erfolg des ersten EU-weiten Referendums „right2water“. Mehr als 1,6 Millionen BürgerInnen aus 11 Ländern hatten mit ihrer Unterschrift dagegen protestiert, dass mit dem Zwang der Ausschreibung die Privatisierung der kommunalen Wasserversorgung eingeleitet wird. Nun verzichtet die EU auf die Konzessionsrichtlinie für Wasser. Dies ist ein bemerkenswerter Erfolg der Demokratie in einer EU, die ansonsten mehr auf große Konzerne hört.

Wir und alle, die dazu beigetragen haben, sind dabei besonders stolz, dass unser Film von untenWater Makes Money“ in vielen, vielen hundert Veranstaltungen einen erheblich Anteil an diesem Sieg über die Wasserkonzerne hat. Das gibt Mut und Vertrauen in die Kraft der Aufklärung, die Macht der vielen Kleinen gegen die mächtigen Großen!

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http://www.WaterMakesMoney.com

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Was sich dann  im Laufe der siebenstündigen Verhandlung entwickelte, hatte keiner erwartet:  Der  Strafprozess gegen  den französischen Filmvertrieb und den  Protagonisten  Jean-Luc Touly  wurde zu einem  politischen  Tribunal gegen die privaten Wasserkonzerne:

Jean-Luc Touly hatte schon seine Verteidigungsrede dazu genutzt, ausführlich über die  Machenschaften des Konzerns, die er persönlich  erlebt hatte, zu berichten.  Die 10 Zeugen der Verteidigung belegten  seine Aussagen mit weiteren  Beispielen aus ihren  Erfahrungen und Recherchen.

Nach der Vereidigung hörten  die Anwesenden  geradezu atemlos  zu, was die Abgeordnete aus Marseille, der Gewerkschafter aus Rennes, unsere Filmprotagonisten aus Bordeaux und  Grenoble u.a. über Fälle struktureller Korruption und Bestechung seitens Veolias aber auch von Suez berichteten.

Manchmal ging ein Raunen durch den Saal, ob der Ungeheuerlichkeiten der aufgeführten Beispiele, der Millionen an Bestechungsgeldern.  Der Gegenanwalt stellte kaum mehr Fragen an die Zeugen.

Allen war klar: Eigentlich müssten die privaten Konzerne vor Gericht stehen …

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Alert: Wasserprivatisierung – NIEMALS – das ist ein Verbrechen gegen das Leben!

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Water Makes Money

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Recht auf Wahrheit – Forderungen – neue Grundlagen für öffentliche Entscheidungen

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Recht auf Wahrheit! ~ The Right for Truth!

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EU-Bürgerinitiative: 1 Million Unterschriften gegen Wasserprivatisierung

Unzensuriert.at – 13.02.2013

Seit 1. April 2012 läuft die erste Europäische Bürgerinitiative zum Thema „Wasser ist ein Menschenrecht – Right to Water“. Seither konnten mehr als eine Million Unterschriften gesammelt werden. Es geht darum, sich gegen die von der Europäischen Union geplante Wasserprivatisierung zur Wehr zu setzen.

Die Europäische Kommission legte am 20. Dezember 2012 ein Maßnahmenpaket zum öffentlichen Auftragswesen vor. Es beinhaltet einen Vorschlag zur Vergabe von Bau- und Dienstleistungskonzessionen. Die Privatisierung der Wasserwirtschaft würde unser Wasser auf dem freien Markt zur Handelsware machen. Sowohl internationale Konzerne als auch private Investoren werden darin unweigerlich eine Chance entdecken, riesige Profite aus dem Handelsgut Wasser zu schlagen. Dagegen wehrt sich auf europäischer Ebene die genannte Bürgerinitiative, auf nationaler Ebene sind es in Österreich die Freiheitlichen, die es unverantwortlich finden, dass unser Wasser ausverkauft werden soll.

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