Stellen Sie sich eine freiheitsliebende Frau aus dem Tiroler Oberland, deren Lebensgefährten und ihren betagten Vater vor, die sich in Tracht gekleidet zu einem Spaziergang verabreden. Mit ihnen versammeln sich tausende weitere Tiroler, welche die Willkür der Regierungsmaßnahmen gegen ihr Bundesland satt haben und friedlich ihren Unmut bekunden wollen. Den ganzen Nachmittag werden sie immer wieder Zeuge überharter Zugriffe gegen gewaltlose Demonstranten. Zu guter Letzt werden sie selbst zum Ziel der – wohl von höchster Stelle gewollten – brutalen Eskalationsstrategie.
Noch vor einem Jahr hätte man solche Szenen nur in autoritären Staaten vermutet, aber sicherlich nicht in unserer Alpenrepublik. Am Samstag wurden sie Realität – und im Zuge eines Zugriffs der Kärntner Spezialeinheit „Luchs“ wurde ein 82-jähriger Mann brutal am boten fixiert, festgenommen und laut Angaben seiner Tochter auch auf der Polizeistelle misshandelt. In einem Schreiben, das Wochenblick vorliegt, spricht sie über die unfassbaren Vorfälle am Innsbrucker Landhausplatz.
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