Orwells „1984“: Polizei in Bayern darf bald Handgranaten tragen und ohne konkrete Straftat ermitteln

1984, george orwell

Deutschland kommt Orwells Roman 1984 wieder einen Schritt näher und der Freistaat Bayern ist dabei der Vorreiter. Bei einem Gesetzentwurf, der im April 2018 verabschiedet und im Oktober diesen Jahres dingfest gemacht werden soll, soll die Polizei Bayerns in Ausnahmefällen Handgranaten tragen und einsetzen können, gegen Menschen ohne konkrete Straftat ermitteln dürfen, V-Leute einsetzen, IT-Systeme überwachen usw. Der offizielle Grund? Damit sollen die Bürgerrechte gestärkt werden. Natürlich. Besser kann eine Lüge nicht präsentiert werden; Orwells Neusprech lässt grüßen: „Krieg ist Frieden!“ In Bayern hätten wir dann: „Totale Überwachung und Gewaltanwendung ohne strafrechtliche Ermittlungen, sind die Stärkung der Bürgerrechte und eurer Freiheit.“

weiterlesen:

https://de.sott.net/article/32352-Orwells-1984-Polizei-in-Bayern-darf-bald-Handgranaten-tragen-und-ohne-konkrete-Straftat-ermitteln

10 Dinge, die Sie vermutlich nicht über George Orwell wussten

10 Dinge, die Sie vermutlich nicht über George Orwell wussten

Eins der bekanntesten Bücher seiner Zeit wurde im Jahr 1949 veröffentlicht: George Orwells 1984. Orwells Darstellung eines totalitären Überwachungsstaates ist bis heute sehr gefragte Literatur und landete im Januar 2017 sogar wieder auf Amazons Bestsellerliste. Doch was hatte es mit dem Autor auf sich und wer war er eigentlich?

Hier 10 Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über George Orwell wussten:

1. Bevor Orwell 1984 schrieb, arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs als Propagandist der BBC für die britische Regierung. Diese Tätigkeit in der Propagandaindustrie mag durchaus zu seinem kritischen Bild für das Jahr 1984 beigetragen haben.

2. Ursprünglich sollte der Roman “1980“ heißen, dann “1982“, bevor er sich auf das Jahr 1984 festlegte. Das Buch wurde zwischen 1946 und 1948 geschrieben und es wird davon ausgegangen, dass der Buchtitel die Umkehr der Jahreszahl der Fertigstellung des Romans war: ’48 auf ’84. Weiter soll Orwell darüber nachgedacht haben, das Buch “The Last Man in Europe“ zu nennen – “Der letzte Mensch in Europa“.

3. Während des Schreibens kämpfte Orwell gegen Tuberkulose. Die Krankheit siegte letztlich und er verstarb nur sieben Monate nachdem “1984“ veröffentlicht wurde.

4. Während einer Erholungsreise mit seinen Kindern auf einem Schiff ging er über Bord und musste gerettet werden.

5. Ironischerweise stand Orwell selbst unter Überwachung durch die Regierung, während er seinen Roman über Regierungsüberwachung schrieb. Die britische Regierung behielt ihn im Auge, weil angenommen wurde, dass Orwell “sozialistische Meinungen“ vertrete. Die Überwachung begann nach der Veröffentlichung seines Buches “The Road to Wigan Pier“, eine wahre Geschichte über Armut und die Unterschicht in England.

6. Die Parole »2 + 2 = 5« stammte nicht von Orwell, sondern wurde vom kommunistischen Russland als Motto genutzt, bei dem es um das Erreichen der Fünfjahrespläne innerhalb von vier Jahren ging. Dennoch wird diese Parole noch heute zur Beschreibung totalitärer Hirnwäsche benutzt.

7. Orwell borgte sich auch japanische Propaganda für seinen Roman. Die “Gedankenpolizei“ basierte auf der japanischen Geheimpolizei zu Kriegszeiten, den sogenannten “Kempeitai“, welche unpatriotische Japaner in ihrem “Gedankenkrieg“ verfolgte.

8. Während seiner Tätigkeit als Propagandist für die BBC gab es einen Konferenzraum mit der Nummer 101. Raum 101 sollte in seinem Roman einen entscheidenden Stellenwert bekommen.

9. Laut Freunden und Familienangehörigen von Orwell stand seine zweite Ehefrau, Sonia Brownell, Modell für den Charakter “Julia“, in welchem die Hauptfigur des Romans, Winston Smith, verliebt war.

10. Trotz oder auch wegen der Beliebtheit des Romans findet sich das Buch auf der Liste der am häufigsten verbotenen Bücher überhaupt. Teils wird und wurde das Buch verboten, weil es angeblich prokommunistische Ansichten beinhaltet, andernorts wurde es aus dem genau gegenteiligen Grund verboten. So unterliegt ein Buch, welches vor Totalitarismus warnt, tatsächlich der Zensur.

Es wäre sicher interessant zu erfahren, wie der Romanautor die heutige Zeit betrachten würde. Seine totalitäre Welt hat sich deutlich mehr Zeit gelassen, als bis zum Jahr 1984. Doch vergleicht man die Kerninhalte seines vor fast 80 Jahren geschriebenen Buches mit der heutigen Wirklichkeit, dann kommt man nicht umhin zu erkennen, dass zumindest Teile seiner Prognosen längst von der Realität eingeholt worden sind.

“1984“ können Sie hier beziehen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/07/10-dinge-die-sie-vermutlich-nicht-ueber-george-orwell-wussten/

George Orwells Totenbett-Warnung für die Zukunft – Deutsche Untertitel

George Orwell auf dem Sterbebett: Beende diesen Alptraum! Lass es nicht geschehen!

29.03.2019

Published on Sep 2, 2018

Orwell: Animal Farm 1954 ~ Farm der Tiere ~ was ist Faschismus?

Überlegung!

Was zeigt diese Parabel als Film in Wirklichkeit auf?

Auf den Punkt gebracht nur einen Wechsel von einer Art des Faschismus in eine andere Art des Faschismus. Die ursprünglich Misshandelten handeln später genau so wie ihre einstigen Peiniger, das Sagen haben immer nur die Schweine, während die Schafe im Chor skandieren, was auch immer.

Der Film mag den Menschen eine gewisse Hoffnung aufzeigen, dass es wieder einen Wechsel geben werde können, aber was dann? Lösungen zeigt auch die Farm der Tiere nicht und so sieht es in unserer politischen Realität auch aus. Die meisten, welche einen Wechsel anstreben, hoffen danach selber die Macher zu sein, das Sagen zu haben, eben die Macht zu haben über viele, ist es nicht so?

Es wäre genau genommen keine wirkliche Änderung und schon gar kein Fortschritt, egal wer auch immer an der Macht über alle wäre.

Die Lösung kann nur sein, dass ALLE, ALLE zu respektieren haben und einander nicht unterjochen, sondern jeden in seiner Eigenart achtet. Gleich und Gleich gesellt sich gern – ja so ist es – daher mögen jene, die anderen etwas aufzwingen wollen, wie eine Religion oder eine bestimmte Politik, weil sie glauben die bessere „Tiere“ zu sein, diese mögen unter sich bleiben und sehen, wie sie auf dieser Welt zurechtkommen und alle die anders sind in Ruhe lassen.

Gewalt ist und war noch nie die Lösung, sie ist nur in Ausnahmefällen nötig.
E
s ist die alleine Gewalt mit der Herrscher und Regierungen gebildet werden – mal darüber sinnieren bitte – Gewalt findet nicht nur mit Schusswaffen statt!!!

Die Schafe müssen vor allem lernen was sie sind, was ihre Besonderheit ist, jeder muss verstehen und lernen, dass er weder den andern nachrennt, noch diesen nach dem Maul redet, sondern selber denken, prüfen und entscheiden kann. Vor allem aber muss jeder endlich zu seiner Würde, zu seiner Berufung finden, dafür muss er erkennen, was er wirklich wirklich will.

Es muss wieder gute Lehrer geben, welche von ihren Schülern nicht verlangen immer nur etwas auswendig zu lernen, sondern den Schülern LEHREN wie richtiges Lernen geht. Können sie das, brauchen sie keinen Lehrer mehr, sondern nur noch andere um sich auf Augenhöhe auszutauschen.

Die politische Ordnung, in der wir alle gemeinsam friedlich und fortschrittlich leben können, muss immer der Natur, den Naturgesetzen entsprechen, also eine NATÜRLICHE ORDNUNG sein.

AnNijaTbé am 9.5.2016

PS: Wen, mein diesmal häufig verwendetes „MUSS“ stört, der kann sich ja sagen, einzig sterben MUSS ich, aber ich sage dir, dass auch das nicht sein müsste – g

Noch ein Nachtrag: Als ich in meiner Jugend, dieses Buch las, dachte ich getröstet, dass es einmal in unserer Gesellschaft nicht so kommen werde, was ich damals aber noch nicht verstand war, wie zynisch dieses Buch in Wahrheit mit der Analogie zu den Tieren ist, weil es doch gewisse „religiöse Gruppierungen“ gibt, welche alle, die nicht ihresgleichen sind, als Tiere bezeichnen. Zusätzlich zu dieser Infamie kommt, dass Tiere hier ausgesprochen blödsinnig dargestellt werden, was die aber gar nicht sind. Ebenso wenig finde ich, ist das Volk blöd ist, im Gegenteil, letztlich hat der Volksmund doch immer Recht. Wie wäre es denn, wenn die Politiker endlich auf den Volksmund hören würden, sie könnten da erstaunliches wahrnehmen. Die Frage ist nur, brauch das Volk denn überhaupt eine Regierung, muss es geführt werden. Hat es schon einmal Zeiten gegeben wo es weder Regierung noch Religion gab? – Ja, die gab es und es waren die besten Zeiten der Menschheit – das ist bei Spalding nachzulesen!

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Was ist Faschismus

Faschismus war (wie bitte „war“ – dazu muss doch gelacht werden) eine Herrschaftsform, die vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern verbreitet war. Faschistische Systeme waren Diktaturen, ihre VertreterInnen und Anhängerschaft waren gegen die Demokratie eingestellt. Es gab nur eine politische Partei (andere Parteien waren verboten), massiven Terror und Gewalt gegen Andersdenkende, keine Meinungsfreiheit und keine freie Presse. Viele politische Gegner und Gegnerinnen des Faschismus wurden eingesperrt, gefoltert und ermordet.
Die bekanntesten faschistischen Diktaturen waren jene in Italien von 1922 bis 1945 (der Führer – auf Italienisch Duce – war Benito Mussolini), in Spanien zwischen 1939 und 1975 (unter General Franco), in Portugal von 1924 bis 1974 (einer der wichtigen Führer dort war António de Oliveira Salazar) oder in Österreich von 1933 bis 1938 (unter Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg). Faschistische Bewegungen gab es aber auch in anderen Ländern wie z.B. Ungarn (Pfeilkreuzler) oder Kroatien (Ustascha).
Eine besonders brutale Form von Faschismus war der Nationalsozialismus. Von den Nazis wurden, im Unterschied zu anderen faschistischen Diktaturen, systematisch Millionen von Menschen ermordet.

http://www.politik-lexikon.at/faschismus/ – Achtung: Hitler war also kein Faschist, er kommt in dieser Erklärung nicht vor!

Was haben wir denn heute, was sich Demokratie nennt, leben wir nicht in Wahrheit in einem erneuten diktatorisch, faschistischen europäischen System, in dem nur ganz wenige über ganz Europa bestimmen? Einen derart ausufernden Faschismus hat es doch bisher noch gar nie gegeben, auch nicht hinter dem einstigen eisernen Vorhang. Nun breitet sich der Faschismus, den es zu vernichten galt, wie eine Seuche über die ganze Welt aus!

Wer anderer Meinung ist, bitte im Kommentar….

Published on May 6, 2017 – gelöscht
Veröffentlicht am 28.10.2014 – gelöscht

Animal Farm is a 1955 British animated film by Halas and Batchelor, based on the book Animal Farm by George Orwell. It was the first British animated feature to be released. The C.I.A. paid for the filming, part of the U.S. cultural offensive during the Cold War, and influenced how Orwell’s ideas were to be presented.

The „financial backers“ impacted on the development of the film – the altered ending, and that the message should be that, „Stalin’s regime is not only as bad as Jones’s, but worse and more cynical“, and Napoleon „not only as bad as JONES but vastly worse „. And the „investors“ were greatly concerned that Snowball (the Trotsky figure) was presented too sympathetically in early script treatments and that Batchelor’s script implied Snowball was „intelligent, dynamic, courageous“. This implication could not be permitted. A memo declared that Snowball must be presented as a „fanatic intellectual whose plans if carried through would have led to disaster no less complete than under Napoleon.“ de Rochemont accepted this suggestion.

In Orwell’s original book, the animals simply look on in dismay as they come to realise that the pigs have become nothing better than the human masters of old.

In a stark departure from Orwell’s book, the film ends immediately after this iconic image with the animals revolting against the pigs.

Farm der Tiere to go (Orwell in 13 Minuten)-Deutsch

Manche Tiere sind gleich – manche gleicher…

Klassiker der Weltliteratur: George Orwell – „Farm der Tiere“ | BR-alpha

noch ein anderer schöner Film mit gleichem Hintergrund…

Animal Farm film 1999

Flucht aus dem Supermarkt

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