Nach Gebissregulierung: Amerikanerin wacht mit britischem Akzent auf

Eine Einwohnerin des US-Bundesstaats Texas hat sich nach einer OP mit einem britischen Akzent wiedergefunden, wie der Sender ABC berichtet.

Zusammen mit dem neuen Lächeln bekam Lisa Alamia einen Akzent – Pauschalpaket also. Die ärztliche Diagnose lautete auf Fremdsprachen-Akzent-Syndrom – eine seltene neurologische Erkrankung, bei der die Sprachmelodie der Patienten geändert wird. Alamias Kinder glaubten ihr zunächst nicht. Sie dachten, es sei ein Scherz.

„Ich war geschockt. Ich wusste nicht, wie ich es über mich bringe. Ich hatte vorher immer „Ya’ll“ (sie alle – Anm.d.Red.) ausgesprochen, jetzt sage ich stattdessen „You all“, sagte die Frau in einem Interview für ABC.

Solche Störungen kommen nach Einschätzungen der Ärzte bei weniger als 100 Menschen in 100 Jahren vor. Am häufigsten entstehe die Erkrankung  als Folge eines Schädel-Hirn-Traumas.

http://de.sputniknews.com/panorama/20160624/310887709/nach-gebissregulierung-akzent.html