Die kleine Seele spricht mit Gott

„Die kleine Seele spricht mit Gott“ (VERVOLLKOMMNET & WUNDERSCHÖN) von Neale Donald Walsch

Ich bin das Licht (die kleine Seele spricht mit Gott)

Neale Donald Walsch – Wieso kann das Leben so ein Desaster sein

[Zitat] Neale Donald Walsch – Wieso kann das Leben so ein Desaster sein? Posted: 27 Oct 2013 07:09 AM PDT

Gerne möchte ich diesen äußerst interessanten Beitrag von Neale Donald Walsch mit euch teilen:
 
“Meine lieben Freunde,  Das Leben auf diesem Planeten ist dieser Tage ein Schlamassel, und dafür gibt es einen guten Grund. Vielleicht ist dein Leben auf der persönlichen Ebene gleichfalls ein Fiasko. Falls das so ist – verzweifle nicht. Auch hierfür gibt es einen guten Grund.  ‘Gespräche mit Gott’ (so der Name eines Buches von Neale) sagt, in dem Augenblick, wo du über etwas eine Entscheidung triffst, betritt alles, was demjenigen ungleich ist, den Raum.
Dies ist das Gesetz der Gegensätze, das sich in aller Größe in Szene setzt. Falls du dieses Gesetz nicht erfasst, wirst du nicht verstehen, was um dich herum vor sich geht, und du wirst sehr entmutigt, niedergeschlagen, desillusioniert und verzweifelt werden.
Allein, wenn du dir darüber im Klaren bist, dass die Welt, Die Sich Dir Entgegensetzt, in Wirklichkeit das Universum, Das Mit Dir Übereinstimmt, ist, kannst du diese emotionalen Fallstricke umgehen.  “Die Welt, Die Sich Dir Entgegensetzt, ist das Universum, Das Mit Dir in Einvernehmen Steht” ist eine andere Ausdrucksweise dafür, dass die Makro-Wahrheit sich von der Mikro-Realität unterscheidet. Es ist allerdings der Unterschied, der es ermöglicht, die Makro-Wahrheit zu erfahren.
Ohne Unterschiede sind die Absolutheiten unmöglich zu erfahren. Das liegt daran, weil Absolut Nichts Anderes existiert. Und Gespräche mit Gott stellt es klar: “In der Abwesenheit Dessen Was Du Nicht Bist, Ist Das Was Du BIST, …. NICHT.”  In der Abwesenheit von “kalt” ist “heiß” nicht. In der Abwesenheit von “auf” ist “ab” nicht. In der Abwesenheit von “gut” ist “schlecht” nicht.  Und vice versa. 
Dies ist das Gesetz der Gegensätze, und in der physischen Welt oder in dem, was GmG “den Bereich des Relativen” nennt, kann es nicht ignoriert werden. Nur im Reich des Absoluten kann das Gesetz der Gegensätze überwunden werden. Allerdings heißt das nicht, dass wir erbärmlich dran sind, während wir in unseren physischen Körpern weilen. Es heißt bloß, es gilt sich darüber im Klaren zu sein. Wir müssen bewusst sein. Wir müssen gewahr sein.  Dazu ruft uns die Evolution auf. Klar. Bewusst. Gewahr.  Wir müssen auch gewillt sein.
Wir sind wie ein Zauberer, der mit seinen eigenen Tricks spielt, und wir müssen gewillt sein, mit den Regeln des Spiels zu spielen. Wir müssen wissen und verstehen, dass es, während es im Verlaufe seines Fortgangs so aussieht, als wäre es real, ein Trick ist. Es ist ein Trick der Realität, in der wir leben. Und so ist es an uns, nicht an einen Augenblick von ihr zu glauben. Dies stellt sich als sehr schwierig heraus, insbesondere wenn die Dinge sich zum Schlechten entwickeln, da alles vermeintlich sehr real sein kann. 
Es ist sehr real, innerhalb der beschränkten Sicht unserer engen Perspektive. Nur wenn du zurücktrittst und die weitere Draufsicht einnimmst, kannst du beginnen zu verstehen. Nur wenn du weit genug zurücktrittst, um den ganzen Wandteppich zu erblicken, kannst du das Wunder seiner Webung erschauen – das, von ganz nahe, wie ein gänzliches Schlamassel aussieht.  Dr. Elisabeth Kübler-Ross hatte eine wunderbare und bilderhafte Art, dieses Prinzip darzulegen: Würden Sturmwinde von den Canyons ferngehalten, so würde man die Schönheit ihrer Geschnitztheiten nicht zu sehen bekommen.  Du musst verstehen, du lebst in zwei Realitäten.
Wirklich, es sind zwei Versionen von dir. Es existiert ein Makro-Du (gelegentlich das Große Selbst genannt), und das Mikro-Du (Kleines Selbst). Anders ausgedrückt, es gibt ein Universales Selbst und ein Lokales Selbst. Derjenige Teil von Dir, der weit entfernt ist, vermag den gesamten Wandteppich zu sehen. Derjenige Teil von Dir, der ganz nah vor dir seinen Platz hat, das Gesicht direkt an der Oberfläche des Wandteppichs, vermag nur die Mikro-Knüpfungen der Fäden zu sehen. Du siehst die Dinge an der Oberfläche, und an der Oberfläche der Dinge sehen sie nicht sehr schön aus. 
Falls du einen Schritt weiter weg machen kannst, falls du einfach zurücktreten und die Dinge aus einer Entfernung anschauen kannst, wirst du sie alsbald aus einer weiteren Perspektive sehen können – die weitere Perspektive deines gesamten Lebens -; von dorther wirst du in der Lage sein, ins Auge zu fassen und zu verstehen, weswegen genau jener Faden diesen bestimmten Weg nimmt.  Ich möchte euch ein Beispiel aus meinem Leben geben.
Neulich abends führte ich in Ft. Collins, Colorado, eine wunderbare Unterhaltung. Ich möchte keineswegs versuchen, mich in der Sache maßvoll zu halten. Ich war wirklich gut im Spiel. Ich war mitten in meiner Aufgabe. Ich war in der Zone. Und als ich von der Bühne herunter war, sagte ich zu mir: “Wow, das nun ist Wer Ich Wirklich Bin!”  Ich ging dann in mein Hotelzimmer, öffnete meine E-Mails und fand darin recht unliebe Neuigkeiten. Sofort verzagte ich, regte ich mich auf und war neben mir. Ich möchte sagen, ich war das wortwörtlich. Ich war neben meinem Selbst. Mein Selbst, mein Wahres Selbst, beobachtete all das und fragte sich, wann mein Verkehrtes Selbst, mein Kleines Selbst, es “schnallen” würde.
Sobald ich mir gegenüber erkläre, etwas zu sein, betritt alles, was dem ungleich ist, den Raum.  So hat es zu sein. Es muss. Anderenfalls kann ich nicht erfahren Wer Ich Wirklich Bin. Denn wenn “kalt” nicht Teil der Erfahrung ist, kann “heiß” nie sein. Deswegen äußerten alle Meister: “Verurteile nicht, und verdamme auch nicht.” Mein Job in dem Augenblick war nicht, den Inhalt jener E-Mail zu verurteilen, sondern ihn zu loben. Denn die wirkliche Sache in meinem Leben ist es nicht, ob ich Wer Ich Bin demonstriere, während ich mich vor einem Publikum befinde, sondern, wenn ich alleine bin; nicht nur, wenn die Dinge rund laufen, sondern, wenn das nicht der Fall ist; nicht nur, wenn ich mich an der Spitze der Welt befinde, sondern, wenn ich hingefallen bin. 
Trete ich weit genug zurück, um das Geschenk in dem Inhalt jener E-Mail zu erkennen, so trete ich weit genug zurück, um es in Empfang zu nehmen. Denn das Geschenk ist weidlich zu groß, um es direkt vor mir zu erkennen.  Dies ist eine wunderbare Feststellung, und ich möchte, dass ihr sie euch einprägt und in eurem Leben öfters nutzt. “Dieses Geschenk ist entschieden zu groß, um es direkt vor dir zu erkennen.”  Erweitere ich meine Perspektive, so ändere ich meine Wahrnehmung, und sehe Dinge, die ich zuvor nicht sehen konnte.
Dies ist mit “Einst war ich blind, doch nun sehe ich” gemeint. Dann wird die nächste Frage sein: Werde ich glauben, was ich sehe? Werde ich glauben, dass ich Wer Ich Wirklich Bin bin? Jedwedes von außen kommende Augenfällige erweist das Gegenteil davon. Nicht jedoch mit meinem äußeren Sehvermögen sondern mit meinem inneren muss ich das Bild meines Selbst beschauen, das stracks vor mir ist. Nicht mit meinen beiden Augen, sondern mit meinem dritten Auge.
Dann habe ich die Einsicht, und sehe ich die Dinge unterschiedlich. Nicht allein das Selbst, sondern alles, mit dem ich das Selbst umgeben habe. All die Bedingungen, Umstände, Situationen, Menschen, Orte und Ereignisse. Dann ändert sich meine Welt selbst. Dann ist Sehen Glauben.  Was glaubst du, während du das siehst, was du um dich herum siehst? Wenn du deinen Glauben ändern würdest, würde dann das, was du siehst, anders aussehen?
Würde eine EIN-sicht ein neues AUS-sehen hervorbringen?  Die Antwort ist Ja.  Selbstverständlich, du kannst nicht vorspiegeln, dass das, was du anschaust, nicht vorhanden ist. Das wäre verrückt, und es würde dich verrückt machen. Doch kannst du seine “Daheit” in neuer Weise sehen. Du kannst die Entscheidung treffen, dass du es nach hierhin verbracht hast. Dann wirst du aufhören damit, dich als “Opfer” von ihm zu betrachten, und wirst anfangen, dir das Weswegen du es nach hierhin verbracht hast anzuschauen. 
Was ist es, was du versuchst, dir zu sagen? Was ist es hinsichtlich deines Selbst, was du zu erinnern Anläufe nimmst?  Was ist es, was du in diesem Augenblick gerade zu erinnern versuchst, während du dies liest? Wer stellte dies deiner Einschätzung nach vor dich hin?  In Liebe und mit Umarmen …. Neale” 
 
Ihr könnt Neales wöchtentliche Bulletin-Nachricht (in Englisch) hier abonnieren:
http://cwg.org/index.php?page=email_signup Die deutschen Übersetzungen findet ihr auf dieser Seite: http://www.gespraechemitgott.org/index.php?t=1 
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