Dioxinskandal 2011 und die Ethik in der Wirtschaft

Published on Jan 13, 2011

Wer Grenzwerte für Gifte in Nahrungsmittel als Gesetzgeber zulässt stimmt damit der systematischen Vergiftung der Bevölkerung zu. Ethik in der Wirtschaft bedeutet als – „langsames Vergiften“, damit der Verursacher nicht ausgemacht werden kann.

Wer Dioxin – auch in Grenzwerten – in den Nahrungsmittel zulässt ist inhuman und fördert damit Wirtschaftskriminalität, die mit eigens dafür gegründeten Aufsichtsbehörden wieder eingedämmt werden muss.

Der Dioxinskandal ist nur ein Beispiel unserer irrsinnigen Auffassung von Marktwirtschaft, Wertschöpfung und Rechtsstaat. Grundsätzlich muss man fragen, ob ein Rechtsstaat diese Art von Gesetzen überhaupt befürworten darf.

Leiharbeit und Dumpinglöhne sind ethisch korrekt, aber wenn der Mensch mit geringem Einkommen billig einkauft handelt er ethisch und moralisch verwerflich.

In diesem Zwiespalt der Ethik und der Moral lebt die Menschheit seit Erfindung dieser Wertegesellschaft.

WERTEGESELLSCHAFT
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Heute jagen Menschen Menschen. Sie wollen nicht ihr Leben, sondern ihre Lebensleistung und ihr letztes Hemd. Wir sehen uns immer als …..
http://www.youtube.com/watch?v=MeAeZr… Euro Keuronfuih (Politprofiler)

gefunden bei: https://bilddung.wordpress.com/2012/08/26/goldene-regel-der-ethik/

Der Unterschied zwischen Nahrungsmittel und LEBENSmittel! sehr wichtig – bitte unbedingt weiterleiten!!!

Der Bauer ist ein Landschaftspfleger – Hüter der Natur – Bewahrer des natürlichen Gleichgewichts der Böden und Wälder – der Bauer ist der wichtigste Mensch in einem Land! Ein HOCH für alle Bauern – dass diese ihr Selbstbewusstsein und ihre wahre Berufung wieder begreifen! DANKE!

Bauer vs. Landwirt – Robert Stein im Gespräch mit Hubert Krimbauer

Published on Jan 24, 2015

Im Zuge der „Grünen Woche“ demonstrierten 50.000 Gegner des neuen Freihandelsabkommen TTIP in Berlin. Sie befürchten keinerlei Kontrolle mehr über zukünftige Gesetzgebungen und Ratifizierungen zu haben.

Doch nicht nur das Verhindern von TTIP ist für die nachhaltige und zukunftssichere Feldbewirtschaftung notwendig, sondern auch der Rückzug zu einer bäuerlichen Landwirtschaftskultur – weg von großindustrieller Bestellung der Felder, ohne dass der Bauer überhaupt weiß, was da auf seinen Äckern passiert.

Hubert Krimbacher ist ein Bauer, kein Landwirt, wie er betont. Im Gespräch mit Robert Stein berichtet er über die Vorteile der bäuerlichen Kultur und wieso es unabdingbar ist, dorthin zurück zu kehren.

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Danke Karl!

Dein Kommentar:

Mir ging es genau so als ich jung war und jetzt bin ich stolz, dass ich in einer Bauernfamilie aufwachsen durfte.

Es gibt nun Landwirte, die das zwar verstehen was Hubert Kimbauer sagt, ob sich die noch die berechtigte Frage stellen, wie bei den heutigen Marktpreisen ein Bauer mit seiner Familie überleben soll?

Ich habe bewusst das Wort noch im Satz … noch berechtigte Frage … verwendet. Den Grund sehe ich in immer dramatischer werdenden Aktionen, um den Geldmarkt zu stabilisieren und so werden Futtermittel Importe nicht mehr in diesem Ausmaß wie bisher möglich sein.

Die zwangsläufige Folge wird sein, das sich Nahrungsmittel in die Richtung eines gerechten Preises entwickeln. Lebensmittel vor allem Biolebensmittel wesentlich mehr gefragt werden und auch einen höheren Preis erzielen als Nahrungsmittel.

Der Trent geht bereits in diese Richtung, auch wenn sehr viele Biowaren noch z.B. aus Rumänien importiert werden. Aber auch unabhängig zu sein von Faktoren die außerhalb liegen werden zunehmend an Bedeutung gewinnen.  Noch ist es nicht so weit, aber der Zusammenbruch des Kartenhauses und aller Lügengebäude steht uns kurz bevor.

Wer meine Info- Mails immer gelesen hat kann unschwer diesen Zusammenhang erkennen. So oder so steht die Gesellschaft vor einer sehr großen Herausforderung, aber sie wird bewältigt werden.

Gut wer darauf vorbereitet ist!

Zum Weiterleiten an Freunde

Für jene Freunde, die nicht wissen was der Unterschied zwischen Nahrungsmittel und Lebensmittel ist eine Erklärung.

Die Landwirtschaft ist eine Bodenwirtschaft und Landwirtschaft funktioniert nicht ohne Boden.

Produkte, die aus solchen Bauernhäusern an die Konsumenten verkauft werden und besonders jene von heimischen Biobauern sind echte Lebensmittel.

Die Produktion ist an den vor Ort zur Verfügung stehenden Grund und Boden gebunden.

Produkte, die ohne Boden produziert werden sind bestenfalls Nahrungsmittel aber keine echten Lebensmittel.

Die Nahrungsmittelproduktion wird hauptsächlich von der Industrie betrieben.

Liebe Grüße
Karl

lebensmittel gerettet

http://at.myfoodsharing.org/#howto

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Sepp Holzer und Eike Braunroth im Einklang mit der Natur

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gentechnikfreiheit gentechnikfrei ohnegentechnik

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Studie: Attacke gegen Nahrungskonzerne

kurier.at – 15.02.2013

Experten werfen ihnen vor, mitschuld an der Zunahme vieler Krankheiten zu sein.

Die Zeitschrift ist eines der renommiertesten Wissenschaftsmagazine der Welt – und die Autoren kommen von führenden Unis der Welt: In einem Artikel für The Lancet üben Mediziner, Soziologen und Gesundheitsexperten harte Kritik an internationalen Lebensmittelkonzernen: „Multinationale Nahrungs-, Getränke- und Alkoholkonzerne nutzen ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die öffentliche Gesundheit zu unterminieren.“

Anstieg An nicht übertragbaren bzw. nicht ansteckenden Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Schlaganfall, Krebs etc. sterben weltweit bereits 65 Prozent aller Menschen. Bis 2030 könnte dieser Prozentsatz noch weiter zunehmen. Internationale Lebensmittelkonzerne seien mit ihren Produkten als maßgebliche treibende Faktoren für diese Epidemien mitverantwortlich und profitierten vom steigenden Konsum dieser ungesunden Produkte wie stark verarbeitete Lebensmittel (Fertigmahlzeiten) und Getränke.

Strategie Die Alkohol- und Lebensmittelindustrie nütze ähnliche Strategien wie die Tabakindustrie, um die Gesundheitspolitik zu untergraben – indem sie etwa in der Öffentlichkeit „quasi unabhängige“ Lobby-Organisationen vorschieben, die einseitige Daten veröffentlichen sowie Lobbyarbeit bei Politikern und Behörden betreiben. Auch einseitige Selbstverpflichtungen der Industrie, z. B. zur Begrenzung von Salz oder Zucker, seien zu wenig.

Einseitige Studien Von der Nahrungsmittelindustrie gesponserte Studien liefern mit einer vier- bis achtfach höheren Wahrscheinlichkeit ein den finanziellen Interessen des Sponsors entsprechendes Ergebnis wie Studien ohne derartige Unterstützung.

viaStudie: Attacke gegen Nahrungskonzerne – KURIER.at.