Die Freunde gentechnisch veränderter Organismen (GVO) müssen derzeit reichlich schwere Niederlagen verdauen. Einst schien der Vormarsch von Monsanto, Bayer, Syngenta, Dow, DuPont und Konsorten unaufhaltbar. Doch das Projekt ist arg ins Trudeln geraten. Obwohl die westliche GVO-Lobby massiven Druck auf einzelne Duma-Abgeordnete und auf russische Forscher ausgeübt hat, beschloss das russische Parlament am 24. Juni ein vollständiges Verbot aller GVO-Nutzpflanzen und gentechnisch veränderten Tiere. Für die GVO-Lobby entwickelte sich der 24. Juni zu einem veritablen Schwarzen Freitag. Denn auch die EU-Staaten begehrten auf und sperrten sich zum dritten Mal dagegen, die Lizenz des Unkrautvernichters Glyphosat zu erneuern.
Weltweites Verbot von Patenten auf Leben und Lebensmittel ist gefordert!
Als die Schmeisers gegen Monsanto und die genetisch verdorbenen Saaten kämpften, verfolgte ich diesen Prozess sehr interessiert und freute mich, dass diese Kanadier mit Ahnen aus Österreich, den Chemieriesen besiegen konnten. Leider treibt die Gentechnik aber ihr uneingeschränktes Unwesen immer noch überall und wer glaubt, dass sie in Europa nicht tätig sind, der irrt.
Es genügt, wenn ein Versuchsfeld gestartet wird, um alle umliegende Felder damit zu verseuchen, selten bleibt es bei einem Versuchsfeld, nein, die ganze Versuchsreihe wird mitunter auch auf offenen Feldern gemacht. Warum wird die Gentechnik an unseren Nahrungsgrundlagen überhaupt noch weiterhin betrieben und wurde nicht schon verboten, wo doch deren verheerende Wirkung auf Tier und Mensch unzweifelhaft bereits bewiesen wurde?
Ach ja, Árpád Pusztai, der das bewiesen hat, wurde ja nach Veröffentlichung der Ergebnisse und nach Jahrzehnten ehrlicher Arbeit verstoßen und öffentlich geächtet 😦 Die Antwort warum die genetische Veränderung der Pflanzen noch nicht überall verboten ist, kann nicht nur in den folgenden Beiträgen und den Filmen dazu gefunden werden, da die Antwort ja ganz einfach ist: In verantwortungsvollen Positionen sitzen immer wieder unverantwortliche Personen, die sich bestechen lassen. In einem Film erzählte einer, dass er es nicht fassen konnte, wie leicht der Schwede zu bestechen war, sodass die Genscheiße dort ungeprüft genehmigt wurde.
Sehr guter Film dazu, in welchem sich die Wissenschaftler gegen solche Willkür wie jene gegen Árpád Pusztai wehren:Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes – ein Film von Bertram Verhaag – 88 min mit Árpád Pusztai, Ignacio Chapela, Antônio Andrioli, Jeffrey Smith und Andrew Kimbrell : http://www.denkmalfilm.tv/index.php%3Fpage%3Dgekaufte-wahrheit-4%26l%3Dde
TTIP wäre ohne Gentechnikerlaubnis vollkommen uninteressant für die Chemie-Industrie – aber dem ist ja nicht ganz so – in TTIP ist ja schier ALLES erlaubt – eben ein totales Freihandelsabkommen. Würde TTIP genehmigt werden, würde auch Scheiße als „proteinreiche“ Nahrung angeboten werden können, diese würde zwar keiner kaufen, aber am Ladentisch könnte sie dennoch kommen – die totale uneingeschränkte Handels-Freiheit für jeglichen Unsinn würde uns TTIP bringen.
TTIP ist eine wirkliche Bedrohung, doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Nochmals: In verantwortungsvollen Positionen sitzen unverantwortliche Personen und die Konsumenten sind unkritisch, zuletzt schauen sie nur noch auf den Preis, weil es eine generelle fortschreitende Verarmung der Bevölkerungen gibt und daher die Qualität der Waren generell auch immer mehr sinkt. Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale, welche rasch zum Stillstand kommen muss, damit eine gesunde Normalität und endlich wieder Fortschritt einkehren kann. Wie mühsam und steinig ein zuletzt erfolgreicher Kampf sein kann, zeigen uns die Schmeisers vorbildlich auf, auch, dass es sich lohnt „anscheinend“ Unmögliches dennoch anzugehen und letztlich möglich zu machen!
Louise und Percy Schmeisers Kampf gegen Monsanto war nach 10 Jahren erfolgreich und sie wurden mit dem alternativen Nobelpreis dafür belohnt.
AnNijaTbé am 11.5.2016
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Percy Schmeiser war auch in Wien und mehrmals in Österreich
David gegen Monsanto
8. Juni 2010, 17:00 Uhr
Campus der Universität Wien
Hörsaal C1, Altes AKH
Spitalgasse 2 – 4, 1090 Wien
Das kanadische Farmer Ehepaar Louise und Percy Schmeiser hat sich jahrelang mit enormer Zivilcourage gegen die Gentechnik bzw. den Saatgutmonopolisten und Chemiekonzern Monsanto gewehrt. Nach über 10 Jahren juristischer Auseinandersetzung bis zum Obersten Gericht Kanadas verwiesen die Schmeisers den Weltkonzern in die Schranken. Sie zwangen Monsanto mit einem Präzedenzurteil, bedingungslos die Haftung gentechnischer Verunreinigung zu übernehmen. Für ihren Kampf gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft erhielt das Ehepaar Schmeiser 2007 den Alternativen Nobelpreis. Sie gelten als Helden der weltweiten Bewegung für eine gentechnikfreie Welt.
Im Rahmen Ihrer aktuellen europäischen Vortragsreise kommen Louise und Percy Schmeiser auch nach Wien. Sie wollen mit ihren Erlebnissen motivieren und Mut machen. Zu sehen sind auch Highlights aus dem Dokumentarfilm des kanadischen Ehepaars.
Kommentar -AnNijaTbé – nicht nur ein Witz 🙂 saugut
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BRDigung: Man darf beim hartnäckigen Verbrauch der Umwelt nicht mehr so kleinlich sein wie früher einmal. 500 Jahre Reinheitsgebot sind kein Grund zum Feiern! Die konnte man sich ja nur deshalb problemlos leisten, weil es die schönen und modernen Designergifte damals doch noch gar nicht gab. Stoffe, die wir heute dringender denn je zur Profitmaximierung benötigen. Im übertragen Sinne bedeutet dies, dass es illusorisch ist, diesen Planeten gewinnbringend verheizen zu wollen ohne dabei Brandspuren zu hinterlassen. Das sollte doch nun wirklich auch dem letzten Schwachkopf problemlos einleuchten.
Ähnlich verhält es sich mit dem Glyphosat im Bier. Hier können wir erfahren, dass es nur eine Frage der Zeit sein musste bis dieser edle Stoff sich auch im Bier manifestierte: Institut für Risikobewertung gibt Entwarnung: Glyphosat im Bier unbedenklich … [LOCUS]. Inzwischen prüft Monsantod bereits rechtliche Schritte gegen Menschen, die nachweislich und unautorisiert mit Glyphosat im Blut herumlaufen und dafür keine Lizenzgebühren an den Konzern abgedrückt haben. Kurzum, wer künftig Monsantod im Blut hat, wird nachweisen müssen, auf welche Art und Weise er legal dazu gekommen ist. Gelingt der Nachweis nicht, könnte es eine teure Angelegenheit für den Glyphosat-Dieb werden.
Die Harmlosigkeit von Glyphosat ergibt sich nicht nur aus der jüngsten Abstimmung im Bundestag, sondern schon aus den vielfältigen und äußerst günstigen Studien, die Monsanto dazu regelmäßig seit Jahrzehnten unabhängig vorlegen lässt. Wenn da mal was schief geht, so wie hier mit den Laborratten und dem Genmais: Genmais 1507, GroKo-Deal und erster Offenbarungseid der Regierung … [qpress], dann muss man nur auf die realen Ursachen schauen. Da wird einem schnell klar, sofern Laborratten nicht für ein bestimmtes Lebensmittel von Monsanto geeignet sind, darf man solche Ratten auch nicht für Tests an solchem Hochleistungs-Genmais verwenden. Wer so schlampig und nachlässig Wissenschaft betreibt, der kann nicht vom Fach sein.
Ähnlich verhält es sich mit Grenzwerten zu Pestiziden im Bier. Mit der Zeit und der Erfahrung, können wir, bevor es wirklich gesundheitsgefährdend wird, fix einmal die Grenzwerte erhöhen und die darunter liegenden Konzentrationen dieser edlen Stoffe gar als gesundheitsfördernd deklarieren (wegen der homöopathischen Dosen). Hier gilt die Faustformel, desto länger die Erfahrung, umso höher die gefahrlosen Dosen, sonst wären ja die Stoffe längst verboten, gelle. Dazu muss man sich nur von so übler Nachrede befreien, wie dieser hier: Krebserreger Glyphosat, der Unkrautvernichter von Monsanto … [Zentrum der Gesundheit]. Längst laufen dazu weitergehende Studien von Monsanto, gegen welche Volkskrankheiten beispielsweise Glyphosat helfen kann. Dies böte den knallharten Vorteil (Mehrfachnutzen), dass die Krankenkassen künftig im Rahmen der allgemeinen Gesundheitsvorsorge pauschale Beträge an den Konzern überweisen können. Womöglich kann im Gegenzug dem lebensmittelproduzierendem Gewerbe (siehe Foto vom traditionellen Bauern) ein kleiner Nachlass gewährt werden, damit die Lebensmittel noch billiger werden.
Uns allen ist völlig klar, dass sich der Mensch bei seiner viel zu geringen Lebensspanne nicht als Endlager für Sondermüll hochwertige Edelgifte eignet, aber als temporäres und wandelndes Zwischenlager macht er dabei eine ausgesprochen gute Figur. In dieser Eigenschaft ist er ein weltweit gesuchtes und begehrtes Objekt der Lebensmittel- als auch der boomenden Gesundheitsindustrie.
Das Reinheitsverbot, aus der Not die Tugend machen
Vom Reinheitsgebot zum Reinheitsverbot ist es nur „ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit“ … Richtung Abgrund. Sind es doch faktisch nur drei Buchstaben. Diese neue Syntax sollte schnell in die Köpfe der Menschheit implantierbar sein, ein unbedingtes “Muss” für eine profitorientierte Gesellschaft. Damit bieten sich noch weit großartigere Möglichkeiten, neuer und umsatzträchtiger Produkte zur Beglückung der vor Erwartungsdruck vibrierenden KonsumEnten.
Eines der im Moment drängendsten Produkte könnte das Plutonium-Bier sein, damit endlich die gesamte Menschheit anfängt zu strahlen, ohne dabei besoffen zu sein. Die Mengen die es derzeit an Plutonium auf diesem Planeten gibt, müssen nach der obigen Logik, siehe Locus-Artikel, auch irgendwann in unseren Lebensmitteln erscheinen. Besser wir begrüßen die bereits heute, dass erspart uns Jahrzehnte später die Aufregung um nichts, wie wir diese jetzt ums wunderschöne Glyphosat-Bier erleben.
Inzwischen wissen wir, dass Plutonium sehr gut und langanhaltend antibakteriell wirkt. Womöglich ist es sogar eine ernstzunehmende Alternative zu den immer wirkungsloser werdenden Antibiotika. Letzteres kann daran liegen, dass die Antibiotika eine zu geringe Halbwertszeit … [Wikipedia] haben. Natürlich kommt der Mensch hier nicht als Endlager in Frage, aber immerhin als profitables Zwischenlager. Bei einer rechtzeitigen und anhaltenden Behandlung der Volksmasse mit Plutonium-Bier sollte die langanhaltend gegen nahezu alles resistent werden. Mit etwas Glück könnte sogar eine Dauerimmunität gegenüber dem Leben selbst erreicht werden. Ein Grund mehr jetzt das Reinheitsverbot zu fordern, damit wir auch künftig im Bier nicht mehr auf so moderne Inhaltsstoffe wie Glyphosat und Plutonium verzichten müssen.
Auf Wissenschaft3000 werden Gewaltdarstellungen ausschließlich in ANPRANGERNDER Weise gezeigt, da wir jegliche Art von Gewalt am Menschen, menschenähnlichen Wesen, an Tieren und gegen die Natur verabscheuen!