Am 28. September soll es soweit sein: Der lang ersehnte Tag der Wahrheit! Die internationale Kriminalermittlung will ihre Ergebnisse zum Abschuss der malaysischen Boeing MH17 über der Ost-Ukraine vorstellen. Werden wir nun erfahren, wer die 298 Menschen auf dem Gewissen hat?
„Nein“, vermutet Rechtsanwalt Prof. Dr. Elmar Giemulla (65) aus Berlin.
→ https://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_G…
Er sieht mächtige politische Kräfte am Werk und bezeichnet die Beweislage als „diffus“. Als einzig realistische Marschrichtung gen Gerechtigkeit sieht er, die Regierung in Kiew zivilrechtlich dafür zu belangen, dass sie den Luftraum über dem umkämpften Gebiet nicht rechtzeitig sperrte.
( 28th of September is scheduled to be the day of truth. International criminal investigation wants to present its results concerning the downing of Malaysian Boeing MH17 above Eastern Ukraine. Are we going to know who has killed the 298 passengers?
„No“, Berlin-based lawyer Prof. Dr. Elmar Giemulla, 65, assumes.
→ https://de.wikipedia.org/wiki/Elmar_G…
He sees powerful political powers at work while the state of evidence remains „obscure“. According to him justice can be achieved realistically only by suing Kievan government for not closing the airspace above the embattled area in time. )
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Dass der heute vorgestellte Bericht der “internationalen Ermittler” (JIT, Joint Investigation Team) zum MH17-Abschuss offenbar wesentlich auf gefälschten, manipulierten Videos, Bildern, Audiomitschnitten etc. beruht, die vom ukrainischen Geheimdienst und dem britischen Bellingcat bereitgestellt wurden und größtenteils längst widerlegt sind oder anders lokalisiert wurden, macht ihn nicht gerade vertrauenswürdig. Ist das überhaupt ein kriminalistischer Ermittlungsbericht oder was ist das?
Mehr zu den Falschbildern, Manipulationen etc. findet man beispielsweise hier: Gabriele Wolff – Alles zu MH17
Dass das “Internationale Ermittlungsteam” aus der mit-tatverdächtigen Ukraine, den westlichen Ländern Niederlande, Belgien (NATO) und Australien und dem ersten einige Monate später und erst nach Protesten von malaysischer Seite zum Ermittlerteam gestoßenen Malaysia besteht, macht die Sache nicht besser.
Mehr: MH17-Untersuchungsteam: Experten der 5 Länder Ukraine, Belgien, Niederlande, Australien, Malaysia
Dass die vier erstgenannten vor dem Beitritt Malaysias ein Geheimabkommen geschlossen haben, macht die Sache ebenfalls nicht besser. Ebenso nicht, dass niederländische Medien diese Information – dass es ein solches Abkommen überhaupt gibt – erst freiklagen mussten. Laut Abkommen besitzt jedes der vier Länder Ukraine, Belgien, Niederlande und Australien ein Vetorecht. Ein Tatverdächtiger (Ukraine) ermittelt gegen sich selbst. Mit Vetorecht! Eine strafrechtliche Weltpremiere …
Mehr dazu: MH17: Geheimabkommen aller vier Untersuchungsteamländer (Ukraine, Niederlande, Belgien, Australien)
Dass die US-Regierung in den Wochen nach dem Abschuss von MH17 immer wieder erklärte, sie hätte Bilder vom Abschuss des Fliegers durch eine Rakete, inklusive Fotos und Daten vom Start, vom Flug und vom Einschlag dieser Boden-Luft-Rakete in das Flugzeug, und dann diese Beweismittel bis heute nicht vorlegte, ist ebenfalls sehr, sehr unschön. Mit diesen Materialien hätte man einen schönen Ermittlungsbericht machen können und müsste nicht auf die Kreativarbeiten von Bellingcat und Geheimdienst SBU (Ukraine) zurückgreifen.
Mehr dazu: USA hält an MH17-Lüge fest