Rammsteins „Deutschland“ in drei Minuten von Wolfgang Eggert erklärt ?

Am 28.03.2019 veröffentlicht

Der König von Thule und noch mehr Altes, Skythisches, Skaldisches, Keltisches, Gemanisches, ja gar …Göttliches :-)

Diese Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe war Anlass um diesen Beitrag zu machen – möglicherweise ist es aber gar nicht von Goethe 🙂


Die Insel „Thule“ als „Tile“ in der Carta Marina aus dem Jahre 1539. Erstellt von Olaus Magnus (1490–1557).

Der König von Thule

Es war ein König in Thule,
Gar treu bis an das Grab,
Dem sterbend seine Buhle
Einen goldnen Becher gab.

Es ging ihm nichts darüber,
Er leert’ ihn jeden Schmaus;
Die Augen gingen ihm über,
So oft er trank daraus.

Und als er kam zu sterben,
Zählt’ er seine Städt’ im Reich,
Gönnt’ alles seinen Erben,
Den Becher nicht zugleich.

Er saß bei’m Königsmahle,
Die Ritter um ihn her,
Auf hohem Vätersaale,
Dort auf dem Schloß am Meer.

Dort stand der alte Zecher,
Trank letzte Lebensgluth,
Und warf den heiligen Becher
Hinunter in die Fluth.

Er sah ihn stürzen, trinken
Und sinken tief ins Meer,
Die Augen thäten ihm sinken,
Trank nie einen Tropfen mehr.

Johann Wolfgang von Goethe

EDDA Vorlesung

Man vergleiche die Erzählung zum Riesen, aus dem Berge und Wälder gemacht wurden mit den Fossilien der Götter und dem nicht mehr vorhandenen Wald 🙂

Alle Beiträge aus der Kategorie Fossilien der Götter

Alle Beiträge aus der Kategorie Wald ~ forest

Leider gibt es vom nächsten Video nur die Folge 1

Götterdämmerung „Wotan, Odin & Thor, Donar“ Die Sage der Edda 1/6 HD

 

%d Bloggern gefällt das: