Der Arzt will, dass die 90-Jährige eine Chemotherapie macht. Ihre Antwort ist unschlagbar.

2015 war nicht gerade das beste Jahr für die 90-jährige Norma aus den USA, denn in nur einer Woche stirbt ihr geliebter Ehemann und sie erhält eine Krebsdiagnose. Bei einer Routineuntersuchung findet man einen tödlichen Tumor in ihrer Gebärmutter.Unverzüglich stellt ihr Arzt einen Behandlungsplan zusammen, ungewiss, ob Norma die Strapazen der aggressiven Chemotherapie und Operationen überleben würde.

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Überfordert verschnauft Norma eine Minute, ehe sie den Arzt ansieht und meint: „Ich bin 90 Jahre alt. Ich gebe bald den Löffel ab.“ Damit ist die wohl beste Entscheidung ihres Lebens besiegelt, denn Norma weigert sich den Rest ihrer wertvollen Lebenszeit an Apparaten, Schläuchen und Nadeln zu verbringen.

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Norma redet mit ihrer Familie und erklärt ihnen, dass sie die letzte Zeit in vollen Zügen genießen will, aus dem Altersheim auszieht und nun um die Welt reisen will. Nachdem der 1. Schock verdaut ist, wird klar, Norma meint es ernst, doch wegen ihres hohen Alters und der angeschlagenen Gesundheit soll sie nicht allein verreisen.

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http://www.heftig.co/normas-leben/

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Das Dschungelkind – wunderbare glückliche Kindheit …

Dschungelkind | Featurette Sabine Kuegler D (2011)

Das „Dschungelkind“ wird zum Kolonialisten

Die Kino-Version von Sabine Kueglers Bestseller sieht den Urwald als kulturaufklärerisches Verbrauchsmaterial.

Von Elmar Krekeler

„Dschungelkind“ im Kino1/9
Kinostarts - "Dschungelkind"

dpa/DPAMit „Dschungelkind“ kommt die Verfilmung des autobiografischen Bestsellers von Sabine Kuegler (2008) in die Kinos. Sprachwissenschaftler Klaus Kuegler zieht mit Tochter Sabine und Frau Doris (v. l. Stella Kunkat, Thomas Kretschmann und Nadja Uhl) …

So ein Dschungel ist schon faszinierend. Was da alles herum krabbelt. Insekten, Schlangen, schleimiges Getier. Schreckliches Fernsehen kann man im Urwald machen. Und seltsame Menschen besuchen, die seltsame Sprachen sprechen und ganz seltsame Gebräuche haben. Sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegenseitig durchs feuchtschwüle Geäst zu jagen und umzubringen zum Beispiel.

Das Volk der Fayu zum Beispiel. Ein Eingeborenenstamm, der wahrscheinlich ganz glücklich mit der Sprache und den Gebräuchen war, die er da fernab der sogenannten Zivilisation entwickelt hatte. Dann kam Familie Kuegler. Was dann geschah, als sich die beiden Linguisten und Missionare Doris und Klaus-Peter Kuegler samt ihrer drei Kinder Sabine, Judith und Christian Mitte der Siebziger am Rand der Fayu-Siedlung in West-Papua ansiedeln durften, wissen ungefähr zwei Millionen Leser. Zumindest was mit Sabine Kuegler geschah. Die hat nämlich ein Buch geschrieben.

Gedreht wurde in Malaysia

Über ihre Zeit als „Dschungelkind“ und wie sie da im Dschungel für immer verändert wurde und was ihr geschah, als sie – fast ein Dutzend Jahre später und inzwischen 17 Jahre alt – wieder zurück kam in die Welt, in der wir leben. Das wurde in der Nachfolge der ungefähr ähnlich kulturkrachenden „Weißen Massai“ ein Weltbestseller. Und es hätte einer übermenschlichen Kraftanstrengung bedurft, um die Filmproduzenten dieser Welt dazu zu bringen, um dieses merkwürdig blickschiefe Buch einen Bogen zu machen.

So nahm sich die für mehr oder weniger solide Fernsehunterhaltung bekannte ARD-Tochter Degeto der Sache an, und Produzent Nico Hoffmann brachte den für solide Fernsehunterhaltung bekannten Regisseur Roland Suso Richter mit einer ordentlichen Schauspieltruppe zusammen und nach Malaysia zum Drehen. Nicht nach West-Papua. Weil da der Dschungel und die darin wesenden Menschen inzwischen leider schon ganz und gar undschungelig aussehen.

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