Warum hat die CIA gefoltert?

Danke Martha!

Published on Jan 23, 2015

Am vergangenen Montag, dem 19. Januar 2015, erschien im Westend Verlag in Frankfurt am Main ein recht umfangreiches Werk: “Der CIA-Folterreport. Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA“, herausgegeben von Wolfgang Nešković. Zum Thema CIA & Folter, insbesondere im Zusammenhang mit 9/11, sprach Lars Schall für Jungle Drum Radio mit dem investigativen Journalisten und Buchautor Mathias Bröckers. Ihm zufolge hat die CIA gefoltert, um an einer Legende zu stricken.

Am vergangenen Montag, dem 19. Januar 2015, erschien im Westend Verlag in Frankfurt am Main ein recht umfangreiches Werk: “Der CIA-Folterreport – Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA“, herausgegeben von Wolfgang Nešković. Zum Thema CIA & Folter, insbesondere im Zusammenhang mit 9/11, sprach Lars Schall für Jungle Drum Radio mit dem investigativen Journalisten und Buchautor Mathias Bröckers. Ihm zufolge hat die CIA gefoltert, um Legenden zu bilden.

Von Lars Schall

Zum Buch “Der CIA-Folterreport – Der offizielle Bericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA“, herausgegeben von Wolfgang Nešković und erschienen beim Westend Verlag, siehe hier.

Von Mathias Bröckers erschienen anlässlich der deutschen Übersetzung des CIA-Folterreports zwei Artikel auf Telepolis: hier “Die Königin der Folter“ und hier “Eine neue Inquisition“.

Hier gibt es ferner ein Interview mit dem Herausgeber der deutschen Übersetzung Wolfgang Nešković in der 3Sat-Sendung “Kulturzeit”.

Das Zitat, das ich im Laufe des Interviews aus meinem im Entstehen begriffenen Buch anbrachte, lautete:

“Sinn und Zweck der Folter, die den al-Qaida-Gefangenen teilhaftig wurde, war nicht so sehr das Verhören und damit das Gewinnen unbekannter Informationen, sondern vielmehr die Konditionierung der Häftlinge, um ihnen bestimmte Aussagen und Verhaltensweisen überhaupt erst einzutrichtern. Diese ‘Konditionierungs-Methoden‘ gründeten auf der Arbeit von Martin Seligman, dem Entwickler der Theorie der ‘erlernten Hilflosigkeit‘. (1) Als ‘erlernte Hilflosigkeit‘ wurde das CIA-Folterprogramm von zwei seiner Hauptarchitekten bezeichnet, Bruce Jessen und James Mitchell. Bei dieser Methode legen es die Folterer darauf an, ‘die Selbstkontrolle einer Person zu brechen, bis sie emotional oder psychisch unfähig geworden ist, ungehorsam zu sein‘.“ (2)

weiterlesen: http://www.larsschall.com/2015/01/23/warum-hat-die-cia-gefoltert/

Globaler Raubzug: Ein Pfandleiher namens IWF

Danke  Lorinata!

Veröffentlicht am 12.12.2014

Für JungleDrumRadio sprach der unabhängige Finanzjournalist Lars Schall mit Ernst Wolff, Autor des Buches “Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“. Wolff zufolge ist der IWF ein Herrschaftsinstrument des internationalen Finanzkapitals im Zeichen von Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung. Aus moralischen Gründen gehöre der IWF abgeschafft, so Wolff im Interview mit Schall.

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