Kirchenprivilegien sind eine nahezu weltweite Angelegenheit – warum sind Kirchen privilegiert????

aktuelle Aktionen weltweit

Krichen sind deshalb privilegiert, weil sie die Handlanger der Globalisierer, der Illuminaten sind!

Forderung: Aufhebung aller Kirchenprivilegien. Abschaffung der Steuerfreiheit für Kirchengemeinschaften. Endgültiges AUS für religiöse Beschneidungen

Säkularisierung und Laizismus als staatliche Grundlage statt ausgedehnte Religionsfreiheiten!

Achtung alle Kirchen genießen weltweit Steuerfreiheit!!!

Das Österreichische Volksbegehren ist ein Beispiel für Änderungsmaßnahmen – es gibt jedoch sicherlich auch andere Ideen, um die einseitigen und zu Unrecht begünstigenden Privilegien der Kirchen abzuschaffen!

Achtung: solch ein  Volksbegehren kann in anderen Ländern wiederholt werden – solange bis die Privilegien der Kirchen generell abgeschafft wurden!

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Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien:
Religionsgemeinschaften werden durch den Steuerzahler in Österreich mit rund 3,8 Mrd EUR jährlich finanziert“, ärgert sich Niko Alm, Sprecher des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien.

Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien
-Ist für eine klare Trennung von Kirche und Staat
-Ist gegen Subventionen und Vergünstigungen der Kirchen im Ausmaß von jährlich 3,8 Mrd EUR
-Fordert eine staatliche Aufklärung der kirchlichen Missbrauchs- und Vertuschungsverbrechen

Außerdem setzt sich die Initiative auch gegen die religiös motivierte Beschneidung von Kindern und Babys ein, wie sie im Islam und Judentum praktiziert wird. „Die Initiative ist nicht grundsätzlich gegen religiöse Beschneidung, fordert jedoch – sofern keine medizinische Indikation verliegt – diese soll erst bei Erreichung des zustimmungsfähigen Alters durchgeführt werden – also mit der Vollalternative@ug-oegb.atjährigkeit“ erklärt Sepp Rothwangl. Er ist Mitinitiator des Volksbegehrens und hat gemeinsam mit dem Ex-Muslim und Beschneidungsopfer Cahit Kaya letzte Woche Strafanzeige wegen Körperverletzung gegen zwei religiöse Beschneider eingebracht und damit eine Welle der Zustimmung ausgelöst.
www.kirchen-privilegien.at

ps.: bitte weiterleiten!!!!

Volksbegehren: Es geht sich aus!


Unterschriften / Foto: Volksbegehren

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien hat es geschafft. Wie der hpd exklusiv berichtet, haben die Betreiber die erste Hürde von 8.032 Unterschriften knapp übersprungen. Und es wird weiter gesammelt. Zuletzt hatte es noch nach einer Zitterpartie ausgesehen.
„Mir ist ein Stein vom Herzen gefallen“, schildert Andreas Rathmanner vom Organisationsbüro des Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien. Am Dienstagabend zählte man bereits 8.050 Unterschriften. 18 mehr als nötig, um eine österreichweite Eintragungswoche zu bekommen. „Wir haben glücklicherweise am Montag einen Infostand auf der Mariahilferstraße in Wien gehabt“, sagt Rathmanner. „Dort war auch eine Notarin im Einsatz. Das hat uns mehr als 100 Unterschriften gebracht.“ Auch von Gemeindeämtern würden noch Unterstützungsunterschriften eintreffen. „Die Mobilisierung hat geholfen“, meint Rathmanner gegenüber dem hpd.

http://hpd.de/node/14655

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Neue Religionsgemeinschaft trägt Nudelsieb als Kopfbedeckung – es wurde von der Behörde akzeptiert 😉

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Nun ist die Österreichische Regierung dran zu handlen!

Anmerkung: Privilegien wie Inquisition im 3. Jahrtausend sind wohl auch zu löschen und schier unfassbar!

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Papst Benedikt tritt zurück *Zeichen eines großen Endes!

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Grund für den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. – Morddrohung gegen den Papst

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Der Vatikan vom Blitz getroffen

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Das Geschäft mit der Vorhaut: Regierung sieht Beschneidungstourismus-Boom

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Unfassbares zur Beschneidung – must read

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Wissenschftliches Thema: Gewalt in der Bibel // Wer ist Satan?

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Papst will Immunität und Sicherheit indem er im Vatikan bleibt

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Vatikan und Faschismus – Im Bunde mit Mussolini, Franco, Hitler und Paveli

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»Das Ringlein ist weich« · Die Vorhaut Christi. Vom Niedergang einer Reliquie

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Menschenrechte statt Scharia – Freidenker Österreichs / bitte verteilen – sehr wichtige Informationen zum Islam!

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Forderungskatalog für weltweite Änderungen

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Gewaltbereitschaft und Rückständigkeit von Immigranten verhindert Integration

Sehr geehrte Leser diese Seite,

mir ist dieses Thema sehr zuwider, dennoch kommt man nicht daran vorbei. Es wäre falsch so zu tun, als gäbe es kein diesbezügliches Problem, ist es doch augenscheinlich und alltäglich.

Andererseits sind, entsprechend meiner eignen Darlegung, PRO-bleme unsere Freunde, sonst würden sie ja KONTRA-belme heissen 🙂

Also schauen wir mal, was wir aus diesen alltäglichen PORblemen in unserer Gesellschaft lernen können!?

Bei all den unliebsamen Erscheinungen dürfen wir auch keinesfalls vergessen, dass die Kulturen der Immigranten einen anderen Hintergrund haben, als unsere abendländischen Kulturen.

Dennoch hat „eine Ausländerquote in Abendlokalen“ nichts mit einer alltäglichen herkömmlichen Sitte zur Ordnung zu tun, sondern mehr mit einem polemischen Umgang dieser Erscheinung!

Bezogen auf das erste Video: Immer schon durften Männer alleine nicht in Abendlokale, sie mussten immer in Begleitung einer Frau sein! Randalierer ganz gleich welcher Nation haben und hatten immer schon Lokalverbot. Ein Österreicher oder Deutscher, der als Streithansl bekannt ist bekommt Lokalverbot, ganz klar und logisch. Das war immer schon so und ist überhaupt nichts Neues, ebenso hat es nichts mit einer Ausländerquote zu tun!

Ich wiederhole, ein Lokalverbot hat absolut nichts mit Ausländerquote zu tun. Jeder Gastwirt freut sich über JEDEN anständigen Gast, egel welcher Herkunft. Wer sich, egal in welcher Kultur, nicht zu benehmen weiß, ist niergends gerne gesehen!

Hier wird verbal das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Kein Lokalbesitzer kann es sich leisten, dass ständig Raufereien und Stänkereien in seinem Lokal stattfinden, auch mögen es Frauen nicht, wenn man sie permanent ungebührlich anmacht. Daher ist es ganz logisch und legitim, gewisse Personen mit einem Lokalverbot zu versehen!

Was mich persönlich sehr stört, ist die Sprache, warum müssen speziell Türken ein derart schreckliches Deutsch sprechen? Polen hingegen haben oftmals ein hervorragendes, nicht zu unterscheidendes Deutsch!

Es könnte einem schlecht werden diesen Kauderwelsch überall auf der Straße zu hören. Sie bemühen sich nicht einmal die Deutsche Sprache richtig zu pflegen. Das halte ich für eine totale Respektlosigkeit gegenüber dem Einwanderungsland. Diese Respektlosigkeit der Einwanderer, verursacht daher, ganz klar, auch Aggression bei der Deutschsprachigen Ur-Bevölkerung.

Sich darauf zu berufen, dass es nicht genügend Moscheen gibt (wie der junge Türke im ersten Video meint), daher man als Muslim aggressiv wird, ist eine unglaubliche Anmaßung und ganz eindeutig instrumentalisiert.

Das Abendland hat in Jahrhunderten, Säkularisierung erreicht und nun soll diese, plötzlich gegenüber einer fremden Religion, keine Gültigkeit haben? Das kann ganz bestimmt nicht akzeptiert werden, denn wir würden jeglichen kulturellen Fortschritt den wir machten wieder zerstören. Die Ausländer, die zu uns kommen und wahrlich nach Integration trachten, sollten sich an unsere Kultur anpassen und nicht versuchen unsere Länder durch ihre Religion, die zur Gewalt aufruft, usurpieren, das heißt widerrechtlich, durch Gebrauch, an sich reißen zu wollen.

Es gibt keine frauenfeindlichere Religion, als den Islam. Frauen als gleichberechtigte Vollmitglieder einer Gesellschaft zu akzeptieren ist im Islam offenbar nicht einmal angedacht, daher versteckt man DIE ERHALTERIN DES LEBENS hinter Ganzkörperverschleierung, die der gewachsenen abendländischen Bevölkerung zu Recht suspekt ist und jeder normalen Frau ein ungutes Gefühl verursachen muss.

Gefühlsmäßig sind wir durch den Islam ins Mittelalter zurückversetzt worden, wo man schöne wissende Frauen als Hexen verbrannte. Welch ein Kampf war es, aus der frauenverachtenden Haltung der katholischen Religion raus zu kommen und nun sollten wir wieder von vorne beginnen, mit dem Islam? Das wollen die abendländischen Frauen nicht und machen wir auch nicht – keinesfalls!

Wer nicht verstehen will, dass wir Frauen das keinesfalls akzeptieren, der hat hier auch wahrlich nichts zu suchen! Muslimische Frauen kämpfen den gleiche Kampf heute, den Christliche Frauen vor Jahrhunderten und auch noch teilweise heute zu kämpfen haben.

Wer hat eigentlich noch nicht bemerkt, dass wir generell in einer frauenfeindlichen Welt leben? In einer Welt, die immer noch von Männern beherrscht wird. Nur Pünktchen an Weiblichkeit durchziehen die Männerlandschaft. Dabei gäbe es keinen Mann ohne eine Frau auf dieser Welt. Alle Männer wurden von Frauen geboren. Indigene Kulturen haben die Frauen verehrt, weil sie wussten, dass die Frau Trägerin des Lebens ist.

Das Patriarchat ist Religionsführer – ALLE Religionen ausnahmslos – sind FRAUENFEINDLICH!
Schon daran sieht man, dass es nicht alleine NUR um Integration geht, sondern um ganz etwas anderes!!!

Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass mehr und mehr die Sitten der neu eingewanderten Religionen in den abendländischen Ländern verboten werden.

Was als Mensch nicht zu verstehen ist, dass auch die Männer im Islam, als nur unbeherrschte triebgesteuerte Tiere beschrieben werden, die sich nicht beherrschen können. Wenn eine Frau etwas von ihrer Haut herzeigt, muss sich der Mann gleich entleeren heißt es. (siehe dazu das zweite Video, wo eine Türkin ihren Kampf erläutert)

Männer, warum lässt ihr euch das gefallen? Wenn es denn wahr sein sollte, dass ihr euch gleich entleeren müsst und mit eurer Sexualität nicht umzugehen gelernt habt, dann erst Recht solltet ihr von jenen Kulturen lernen, die sich weniger tierisch verhalten!

Wenn es die Natur des Mannes wäre, wie da beschrieben steht, dann müssten die Männer in den Urwald-Kulturen, wo immer noch keine Kleidung getragen wird, ja entsetzlich leiden. Das tun sie aber nicht, denn der nackte Mensch ist das Natürlichste der Welt. Wir wurden nicht mit vermummenden Kleidern geboren. Es gibt auch keinen Gott der diese Kleidungsvorschrift macht!!!

Wo bleibt die Würde des Mannes, der sich zu einem, zum ENTLEEREN gezwungenen, willenlosen unbeherrschten, tierähnlichen Wesen, durch seine eigene Religion diskriminieren lässt. Dass der Mann mehr als das ist, seht ihr doch an den abendländischen Männern, die nicht wie läufige Hunde auf der Straße herumlaufen und sich, ohne gleich auszurasten, darüber freuen etwas Haut einer schönen Frau zu sehen!

Was mich persönlich traurig macht ist die Tatsache, dass jede Frau, die sich nicht zeigen „DARF“ kein Interesse an ihrer Schönheit haben kann, daher auch ihre angeborene Schönheit bald verliert. Es ist entsetzlich, täglich sehen zu müssen, wie viele hässliche muslimische Frauen in unseren Ländern herumlaufen – dick, schwarz vermummt, mindestens mit Kopftuch und Watschelgang – iiiiiiii

Frauen bitte wacht auf und last auch nicht länger zu einem hässlichen undefinierten Etwas, meist auch noch beschnitten, degradieren, wo ihr doch allesamt schön und verehrungswürdig geboren wurdet.

Damit möchte ich meinen weiblichen „Erguss“ 🙂 zu diesem leidigen Thema für längere Zeit beschließen und hänge meinem Artikel noch einige Videos, ohne weiteren Kommentar, an.

24.3.2012 – AnNijaTbé

fette Story – Alltag als Türsteher – Türken unerwünscht – Rassismus pur

Hasspredigerin Necla Keleks absurdes Gedankengut: Sodomie ist mit ihrem Glauben vereinbar 16/7/2010

Dr. Necla Kelek – Sozialwissenschaftlerinhttp://www.uni-due.de/de/mercatorprofessur/2006.shtml

Hadis = Empfehlungen im Islam, das sind gesellschaftlich, politische Forderungen und Auslegungen aber nicht wortgetreue Wiedergaben des Koran: http://baladmhwir.blogspot.com/2011/06/ist-der-hadis-as-safina-authentisch.html

Necla Kelek bei 3sat (1 / 5)

Gerichtsvollzieher lässt Türkische Hochzeit mit 2000 Gästen platzen

„Religion“ nur in deutscher EU-Grundrechtecharta

Sehr interessant, bitte unbedingt lesen!

Danke Herbert, für diesen Hinweis!

Laizismus 16.02.2012 · Nr. 12914

Religion nur in deutscher EU-Grundrechtecharta


Uhu: Holger Bach/pixelio.de

BERLIN. (hpd) Laut Rolf Schwanitz, SPD-Bundestagsmitglied und Laizist, hat sich bei der Übersetzung der EU-Grundrechtecharta „die Religion“ in die deutsche Übersetzung „hineingeschmuggelt“ – in der Fassung der anderen Amtssprachen fehlt ein ausdrücklicher Hinweis auf die Religiosität. Schwanitz ging der Sache auf den Grund.
Vor einiger Zeit hatte ich mich intensiver mit Europa-Recht zu befassen und nahm dazu auch die Grundrechtscharta der Europäischen Union zur Hand. Dabei fiel mir auf, dass sich „die Religion“ in bemerkenswerter Art und Weise in die deutsche Übersetzung der Präambel zur EU-Grundrechtecharta hineingeschmuggelt hat. Die deutsche Fassung von Satz 2 der Präam-bel der Grundrechtscharta der Europäischen Union vom 12. Dezember 2007 lautet: „In dem Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes gründet die Union auf die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität“. In der Literatur findet sich allerdings zum Wort „religiösen“ folgender Hinweis: In der Fassung der anderen Amtssprachen fehlt ein ausdrücklicher Hinweis auf die Religiösität. So heißt es etwa im Englischen: „spiritual and moral heritage“, im Französischen: „patrimoine spirituel et moral“. Die Wendung „spiritual and moral“ wurde im Übrigen bewusst aus der Präambel der Satzung des Europarates vom 5. Mai 1949 übernommen, wo sie in der amtlichen deutschen Übersetzung mit „geistig und moralisch“ wiedergegeben wird. Diese Unterschiede in den amtlichen Fassungen der Präambel machten mich neugierig. Wie ist es dazu gekommen?

Nach einiger Recherche zeigte sich, dass der Vorgang vor nunmehr zwölf Jahren keineswegs verdeckt abgelaufen ist, sondern damals auf EU-Ebene sehr umstritten war und gut dokumentiert worden ist. In einer auch im Internet nachlesbaren Publikation von Mattias Triebel [1] wird die damalige Debatte im europäischen Konvent zur Erarbeitung der Grundrechtecharta anschaulich beschrieben. Die damalige Auseinandersetzung und ihr Ergebnis sind ein anschauliches Beispiel für das Ringen zwischen Kirche und Laizismus in Europa. Einmal mehr lernen wir, dass diese Auseinandersetzung hoch aktuell ist und bis in europäische Grundrechts- und Verfassungsfragen hinein reicht. Deshalb soll die damalige Auseinandersetzung hier über ein längeres Zitat aus Triebels Schrift noch einmal dokumentiert werden. In der Publikation heißt es:

„Das ‚geistig-religiöse Erbe‘ in der Grundrechtscharta

Die am 7. Dezember 2000 in Nizza proklamierte Charta der Grundrechte der Europäischen Union bildet den Teil II des Verfassungsentwurfes des Europäischen Konvents. Sie blieb bis auf wenige technische Änderungen im letzten Kapitel (allgemeine Bestimmungen) unverändert. Auch die Präambel wurde übernommen. Bereits in den Debatten des Grundrechtekonvents war ein möglicher religiöser Bezug in der Präambel umstritten. Der aufgrund entsprechender Forderungen vom Präsidium des Grundrechtkonvents zunächst aufgenommene ausdrückliche Hinweis auf das religiöse Erbe musste nach hitziger Debatte einem Verweis auf das spirituelle Erbe weichen. …

Die erste Debatte

Eine erste ausgiebige Debatte über Form und Inhalt der Präambel fand am 11./12. Mai 2000 statt. Altmaier (Parlament, Deutschland) forderte, das spezifisch europäische Menschenbild, das u.a. durch die christlich-abendländische Tradition gekennzeichnet sei, müsse Ausdruck in der Präambel finden. Aus dieser Tradition folgten die explizit aufzunehmenden Prinzipien der Solidarität, der Gleichheit vor dem Gesetz, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit. Dagegen widersprach Loncle (Parlament, Frankreich) ausdrücklich dem Vorschlag, religiöse Bezüge in der Präambel herzustellen: man sei nicht mehr „im Jahr 1950“. Dem hielt Berthu (Europaparlament), entgegen, Gott sei älter als 50 Jahre. Van den Burg (Europaparlament) lehnte einen religiösen Bezug unter Hinweis auf die Multikulturalität ab. Zurückhaltend äußerten sich auch Cederschiöld (Europaparlament) und Nikula (Regierung, Finnland), jedenfalls sollte keine bestimmte Religion angesprochen werden. Im ersten vom Präsidium am 14. Juli 2000 vorgelegten Gesamtentwurf einer Präambel fehlte daher auch ein religiöser Bezug.

In der ausgiebigen Diskussion des Konvents am 19. Juli 2000 um diesen Entwurf der Präambel wurden mehrfach Vorschläge für einen zusätzlichen Hinweis auf die geistigen Wurzeln der EU gemacht, ohne dass dies zu kontroversen Debatten führte. Meyer (Parlament, Deutschland) schlug für den Anfang der Präambel einen deutlichen Hinweis darauf vor, dass die EU nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine Wertegemeinschaft sei. Daran anknüpfend forderte Friedrich (Europaparlament) eine Erwähnung der christlich-jüdischen und humanistischen europäischen Wurzeln. Auch Benaki-Psarouda (Parlament, Griechenland) plädierte für eine Aufnahme der europäischen ideellen Grundlagen, vor allem der griechisch-römischen sowie der christlichen Traditionen in die Präambel. Hayes (Regierung, Irland) unterstützte die Vorschläge, einen zusätzlichen Hinweis auf die geistigen Wurzeln der EU aufzunehmen.

In der Koordinierungssitzung der Delegierten des Europäischen Parlaments am 11./12. September 2000 schlug Mombauer (Europaparlament) vor, in der Präambel eine Bezugnahme auf die „jüdisch-christliche Tradition“ und die „Verantwortung vor Gott“ aufzunehmen. Diese Anregung mündete in einem Änderungsantrag der Delegation, in der Präambel das „humanistische, kulturelle und religiöse Erbe“ aufzuführen. Damit hatte sich die Fraktion der Konservativen durchgesetzt. Darüber hinaus solle die Achtung der kulturellen, religiösen, ethnischen und sprachlichen Vielfalt in der Charta verankert werden. Entsprechend äußerte sich Hirsch Ballin (Parlament, Niederlande) auf der Koordinierungssitzung der Delegierten der nationalen Parlamente am 11./12. September 2000. In der Präambel sollte das religiöse und kulturelle Erbe Europas angesprochen werden. Außerdem wurde mehrfach angeregt, die Rechte der Minderheiten ausdrücklich in der Charta zu erwähnen, ins-besondere das Recht auf das eigene kulturelle Leben, die eigene Religion und Sprache. …

Die Entwürfe

Die in der ersten Debatte vorgebrachten Vorschläge wurden vom Präsidium im Charta-Entwurf vom 14. September 2000 aufgegriffen. Der zweite Erwägungsgrund lautet: Ausgehend von ihrem kulturellen, humanistischen und religiösen Erbe gründet sich die Union auf die unteilbaren und universellen Grundsätze der Würde der Personen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität.

An der vom Präsidium vorgeschlagenen Formulierung „kulturelles, humanistisches und religiöses Erbe“ nahm allerdings vor allem Frankreich Anstoß. Die damalige französische Ratspräsidentschaft erklärte, sie könne eine Grundrechtecharta, deren Präambel sich auf Europas religiöses Erbe beziehe, nicht unterzeichnen. Das Wort „religiös“ sei mit Frankreichs laizistischer Verfassung unvereinbar. Über diese Frage kam es im Konvent nahezu zu einem Eklat, da andererseits einige Delegierte ihre Zustimmung zur Charta von der Aufnahme eines religiösen Bezugs abhängig machten. Daraufhin legte das Präsidium am 26. September 2000 einen geänderten Vor-schlag vor. Dabei wurde der Begriff „religiös“ aus der Präambel gestrichen. Einzig in der deutschen Fassung wurde auf Grund von Übersetzungsproblemen der Begriff „religiös“ beibehalten, dort heisst es: „Im Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes …“. Dagegen lautet etwa die französische bzw. englische Fassung „patrimoine spirituel et moral“ bzw. „spiritual and moral heritage“.

Der zweite Erwägungsgrund lautet nun: Im Bewusstsein ihres geistig-religiösen und sittlichen Erbes gründet sich die Union auf die unteilbaren und universellen Grundsätze der Menschenwürde, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität. …

weiterlesen: http://hpd.de/node/12914

Religion nur in deutscher EU-Grundrechtecharta

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